








Perserteppich Täbriz 290 x 205 cm Korkwolle handgeknüpft
5317$
Handgeknüpfter Täbriz Perserteppich | Knotendichte: ca. 500.000 Knoten/m² | Material: Flor Korkwolle, Kette Seide | Größe: 290×205 cm² | Muster: Bild, signiert von Narvani | Zustand: Sehr gut
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Beschreibung
Täbriz Perserteppich
Material und Verarbeitung
Der Täbriz-Teppich Narvani ist handgeknüpft. Diese traditionelle Arbeitsweise entsteht nicht durch maschinelles Eintragen eines Musters, sondern durch das sorgfältige Setzen einzelner Knoten. Reihe für Reihe wächst auf diese Weise ein textiles Bild, dessen Zeichnung direkt mit dem Aufbau des Teppichs verbunden ist. Die Handarbeit macht die Herstellung zu einem zeitaufwendigen Verfahren und erlaubt eine differenzierte Ausarbeitung von Formen, Konturen und Binnenmustern.
Als Material ist Korkwolle auf Seide angegeben. Die Korkwolle bildet den Flor und verleiht der Oberfläche ihre wollene Haptik. Seide dient als Kette und bildet damit einen Teil des textilen Grundgerüsts, in dem die Knoten befestigt werden. Das Zusammenspiel von Flor und Kette ist für die Wirkung eines handgeknüpften Teppichs wesentlich: Der Flor trägt das sichtbare Muster, während die Kette die Struktur des Gewebes mitträgt.
Die Knotendichte beträgt circa 500.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht es, Zeichnungen fein gegliedert anzulegen und auch kleinere Motive klar voneinander abzugrenzen. Bei einem Bildmuster ist diese präzise Knotensetzung besonders wichtig, weil die Darstellung aus vielen einzelnen Farbpunkten und Konturen aufgebaut wird. Die Oberfläche bleibt dabei ein Ergebnis der Knüpftechnik und nicht einer aufgedruckten Dekoration.
Der Teppich wurde im Zeitraum von 1970 bis 1979 hergestellt. Er ist signiert von Narvani und befindet sich in sehr gutem Zustand. Diese Angaben beschreiben sowohl die handwerkliche Ausführung als auch die überlieferte Einordnung des einzelnen Stücks. Da jeder handgeknüpfte Teppich eigenständig gefertigt wird, gehören Signatur, Knüpfarbeit, Materialaufbau und Erhaltungszustand gemeinsam zu seiner konkreten Identität.
Herkunft und Tradition
Täbriz, auch Tabriz genannt, zählt zu den bekannten Teppichzentren Irans. Die Stadt liegt im Nordwesten des Landes und ist seit langer Zeit ein wichtiger Ort für die Herstellung, Gestaltung und den Handel persischer Teppiche. In der dortigen Tradition treffen handwerkliche Erfahrung, eine ausgeprägte Zeichnungskultur und die Beschäftigung mit unterschiedlichen Musterformen zusammen. Der Ursprung dieses Teppichs ist Iran; seine regionale Bezeichnung ist Täbriz.
Die Teppichherstellung in Täbriz reicht bis ins fünfzehnte Jahrhundert zurück. Über viele Generationen entwickelten sich dort Fertigkeiten, die den Umgang mit feinen Knoten, ausgewogenen Kompositionen und einer reichen Farbpalette einschließen. Die Weitergabe des Wissens erfolgte innerhalb von Werkstätten und Familien. Dabei wurde nicht nur die technische Handhabung vermittelt, sondern auch die Fähigkeit, Vorlagen zu lesen, Ornamente zu ordnen und eine große Fläche in ein zusammenhängendes Bild zu verwandeln.
Persische Teppiche aus Täbriz werden häufig mit einer sorgfältigen Knotentechnik verbunden. Eine feine Knüpfung erlaubt es, florale und geometrische Elemente in klarer Abstufung auszuarbeiten. Sie unterstützt außerdem die Darstellung von Linien, Einfassungen und kleinen Details, die einer Komposition Rhythmus geben. Die hohe Knotendichte des Teppichs Narvani steht in diesem technischen Zusammenhang. Sie ist eine konkrete Eigenschaft dieses Stücks und zugleich Teil einer regionalen Handwerkstradition, in der Präzision eine wichtige Rolle spielt.
Die Stadt ist nicht nur für eine einzelne Musterform bekannt. Täbriz entwickelte eine vielseitige Teppichkultur, in der traditionelle persische Motive, florale Ordnungen und geometrische Strukturen auf unterschiedliche Weise kombiniert werden können. Teppiche aus dem Zentrum werden deshalb nicht ausschließlich nach einem festen Dekor beurteilt, sondern auch nach der Qualität ihrer Zeichnung, der Ausgewogenheit ihrer Gesamtanlage und der Genauigkeit ihrer Ausführung.
In der persischen Teppichkunst besitzt die Gestaltung einer Fläche eine kulturelle und handwerkliche Bedeutung. Ein Muster wird geplant, in wiederkehrende Elemente gegliedert und durch Bordüren oder Binnenfelder zusammengehalten. Die Knüpferinnen und Knüpfer setzen diese Ordnung in textile Form um. So entsteht ein Objekt, das sowohl Gebrauchsfunktion als auch bildnerische Gestaltung vereint. Der Herstellungszeitraum dieses Teppichs liegt in den siebziger Jahren; seine Machart steht damit in einer modernen Phase der fortgesetzten Täbriz-Tradition.
Die Bezeichnung Perserteppich verweist auf die Herkunft aus Iran und unterscheidet den Teppich von orientalischen Teppichen aus anderen Ländern. Täbriz ist in diesem Zusammenhang nicht lediglich ein dekorativer Name, sondern bezeichnet das iranische Teppichzentrum, mit dem das Stück verbunden ist. Die Signatur Narvani ergänzt diese Einordnung um ein individuelles Kennzeichen. Sie weist auf die Person oder Werkstatt hin, die mit diesem konkreten Teppich in Verbindung gebracht wird.
Design und Muster
Das Muster des Teppichs ist als Bild angegeben. Damit steht nicht ausschließlich ein wiederholendes Ornament im Vordergrund, sondern eine bildhafte Gestaltung, die als zusammenhängende Darstellung gelesen werden kann. Die Bezeichnung beschreibt die Art der Komposition, ohne eine bestimmte Szene oder ein einzelnes Motiv zu behaupten. Das konkrete Bild bleibt daher der sichtbaren Ausführung dieses Einzelstücks vorbehalten.
Der Entwurf verbindet traditionelle persische Motive mit modernen Designelementen. Diese Verbindung entspricht einer Gestaltung, die auf überlieferte Formen zurückgreift und sie in eine jüngere ästhetische Sprache einordnet. Traditionelle Motive können dabei als vertraute Zeichen und Ornamente erscheinen, während modernere Elemente die Anordnung, den Umgang mit Fläche oder die Wirkung der Gesamtkomposition betreffen. Beim Teppich Narvani werden diese Ebenen als harmonisches Zusammenspiel von Farben und Formen beschrieben.
Die Farbwirkung wird durch warme Farbtöne geprägt. Warme Farben können in einer Teppichkomposition für eine zusammenhängende, wohnliche Bildwirkung sorgen, ohne dass dadurch eine bestimmte einzelne Farbe festgelegt wird. Entscheidend ist das Verhältnis der Farbfelder, Konturen und Motive zueinander. Eine feine Knüpfung unterstützt diese Beziehungen, weil Übergänge und kleine Abstufungen differenziert ausgeführt werden können.
Detailreiche Muster gehören zu den Merkmalen, die bei einem handgeknüpften Täbriz in besonderer Weise sichtbar werden. Das Auge nimmt zunächst die Gesamtordnung wahr und entdeckt anschließend kleinere Linien, Ornamente und Abgrenzungen. Bei einer Bildkomposition entsteht die Wirkung daher aus mehreren Ebenen: der zusammenhängenden Darstellung, der Binnenzeichnung und der farblichen Abstimmung. Die Knotendichte schafft die technische Grundlage dafür, solche Ebenen präzise anzulegen.
Das Muster verbindet dekorative und bildnerische Eigenschaften. Als Wohntextil kann der Teppich einen Raum gliedern und eine farbliche Bezugnahme schaffen; als handgeknüpftes Bild trägt er zugleich eine eigenständige Gestaltung. Diese Doppelfunktion ist für viele persische Teppiche charakteristisch. Sie erklärt, warum die Muster nicht nur als Oberfläche, sondern auch als Ausdruck einer regionalen Designtradition betrachtet werden.
Die Komposition ist weder auf eine rein geometrische noch auf eine ausschließlich florale Beschreibung reduziert. Die überlieferte Angabe nennt ein Bild und eine Mischung aus traditionellen persischen Motiven und modernen Designelementen. Dadurch bleibt Raum für die individuelle Ausarbeitung, die jedes Einzelstück von einem anderen Teppich unterscheidet. Die Signatur Narvani steht dabei neben dem Entwurf als weiteres individuelles Merkmal des Teppichs.
Besonderheiten
Der Teppich trägt die Signatur Narvani. Zusammen mit seiner handgeknüpften Ausführung, der angegebenen Knotendichte und dem Materialaufbau aus Korkwolle auf Seide gehört diese Signatur zu den besonderen Merkmalen des Stücks. Auch der Herstellungszeitraum von 1970 bis 1979 und der sehr gute Zustand sind Teil seiner Einordnung. Der Teppich verbindet damit eine konkrete iranische Herkunft, eine benannte regionale Tradition und eine individuell gekennzeichnete Ausführung.
Täbriz-Teppiche stehen allgemein für die Verbindung von handwerklicher Präzision und persischer Gestaltungskultur. Sie können innerhalb eines Raumes als dekoratives Element eingesetzt werden und zugleich die textile Bildkunst Irans sichtbar machen. Beim Teppich Narvani kommt das als Bild beschriebene Muster hinzu. Seine warme Farbwirkung und die detaillierte Gestaltung ordnen ihn in eine Formensprache ein, die traditionelle Bezüge mit moderneren Elementen verbindet.
Ein handgeknüpfter Teppich ist außerdem ein eigenständiges Einzelstück. Kleine Unterschiede in Knoten, Kontur und Farbverteilung gehören zum Herstellungsprozess und machen die Ausführung nicht vollständig austauschbar. Die konkrete Kombination aus Signatur, Muster, Material, Knüpftechnik und Zustand beschreibt deshalb genau diesen Teppich und nicht eine beliebige Serie.
FAQ
Wie pflege ich einen Täbriz-Teppich?
Regelmäßiges Absaugen hilft, Staub und lose Verschmutzungen aus dem Flor zu entfernen. Dabei sollte die Reinigung behutsam erfolgen, damit die handgeknüpfte Oberfläche geschont wird. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie die Farben eines Teppichs beeinträchtigen kann. Für eine gründliche Reinigung empfiehlt sich gelegentlich eine professionelle Teppichreinigung. Fachgerechte Verfahren können Schmutz und Staub lösen, ohne die Farben unnötig zu belasten. Da dieser Teppich Korkwolle auf einer Seidenkette besitzt, ist ein vorsichtiger Umgang mit Feuchtigkeit und Reinigungsmitteln besonders sinnvoll.
Worin unterscheiden sich persische von orientalischen Teppichen?
Persische Teppiche sind eine Untergruppe der orientalischen Teppiche. Ihre Herkunft liegt in Iran, und sie werden durch regionale Knüpftraditionen, typische Muster, bestimmte Gestaltungsweisen und unterschiedliche Materialverwendungen geprägt. Orientalische Teppiche bilden den weiter gefassten Begriff für Teppiche aus verschiedenen Ländern und Regionen des Orients. Deshalb können sie sich deutlich in Technik, Ornamentik, Aufbau und Stil unterscheiden. Ein Täbriz ist als Teppich aus Iran ein Perserteppich und zugleich Teil der größeren Gruppe orientalischer Teppiche.
Kann ich den Teppich im Innen- und Außenbereich verwenden?
Der Täbriz-Teppich Narvani ist für den Innenbereich konzipiert. Dort kann er vor Witterung und Feuchtigkeit geschützt verwendet werden. Für den Außenbereich ist er nicht vorgesehen, weil Regen, Nässe, wechselnde Temperaturen und andere Witterungseinflüsse die Materialien und Farben beschädigen können. Die Verwendung im geschützten Innenraum trägt dazu bei, die handgeknüpfte Ausführung, die warme Farbwirkung und den sehr guten Zustand zu bewahren.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
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| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |
















