









Perserteppich Täbriz 202×257 cm Korkwolle handgeknüpft
2307$
Handgeknüpfter Täbriz Perserteppich | Knotendichte: ca. 500.000 Knoten/m² | Material: Flor Korkwolle, Kette Baumwolle | Größe: 257 x 202 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Brandneu
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 3045ECD2
Beschreibung
Täbriz Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Täbriz ist handgeknüpft und besteht im Flor aus Korkwolle auf einer Kette aus Baumwolle. Korkwolle bezeichnet eine besonders feine Wollqualität, die bei persischen Teppichen für einen geschlossenen, angenehm weichen Flor eingesetzt wird. Wolle ist ein traditionelles Material der Teppichherstellung. Sie lässt sich präzise verarbeiten, nimmt Farbtöne gut auf und verbindet eine natürliche Oberfläche mit einer robusten Faserstruktur. Der Baumwollanteil befindet sich in der Kette und bildet damit die textile Grundlage, auf der die Knoten aufgebaut werden.
Beim Handknüpfen wird jeder einzelne Knoten manuell in die vorbereitete Kette eingearbeitet. Reihe für Reihe entsteht so ein textiles Gefüge, das nicht maschinell gefertigt wird. Die handwerkliche Arbeit verlangt eine gleichmäßige Führung der Kette, eine kontrollierte Knotung und sorgfältiges Anschlagen der Knoten. Anschließend wird der Flor bearbeitet, damit das Muster klar lesbar bleibt. Die Ausführung dieses Teppichs ist durch eine Knotendichte von etwa 500.000 Knoten pro Quadratmeter gekennzeichnet. Diese Angabe beschreibt die Feinheit der Ausarbeitung und gehört zu den technischen Merkmalen des Stücks.
Korkwolle und Baumwolle erfüllen dabei unterschiedliche Aufgaben. Der Wollflor bildet die sichtbare und begehbare Oberfläche, während die Baumwollkette die Konstruktion trägt. In der Verbindung beider Materialien zeigt sich ein klassischer Aufbau persischer Knüpfteppiche. Da es sich um ein handgeknüpftes Einzelstück handelt, ist die Herstellung von der Arbeit am Webstuhl und von der Genauigkeit der ausführenden Handwerker geprägt. Der Teppich ist brandneu und wurde nicht als gebrauchtes Stück angeboten.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Iran und wird der Stadt Täbriz zugeordnet. Täbriz, auch Tabriz geschrieben, liegt im Nordwesten des Landes und zählt zu den bekannten Zentren der persischen Teppichherstellung. Die Stadt entwickelte sich seit dem 15. Jahrhundert zu einem wichtigen Ort für die Herstellung und den Handel von Teppichen. Ihre Werkstätten stehen für eine ausgeprägte Verbindung von Entwurf, Zeichnung und präziser Knüpfarbeit. Täbriz-Teppiche gehören deshalb zu einer klar erkennbaren regionalen Tradition innerhalb der persischen Teppichkunst.
Die Geschichte der Stadt ist eng mit den kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklungen des nordwestlichen Iran verbunden. Über Handelswege gelangten Entwürfe, Farbstoffe und textile Kenntnisse in die Region und wurden dort weiterentwickelt. In Täbriz entstand daraus eine vielseitige Teppichkultur, in der unterschiedliche Musterfamilien nebeneinander bestehen. Florale Kompositionen, geometrisch gegliederte Flächen und zentrale Medaillons gehören zu den Formen, die mit der Stadt und ihrem Umland verbunden werden. Die regionale Tradition ist dabei nicht auf ein einziges Muster beschränkt, sondern umfasst eine breite Palette an zeichnerischen Lösungen.
Persische Teppiche werden traditionell nicht nur als Gebrauchsgegenstände, sondern auch als textile Ausdrucksform verstanden. Ein Entwurf wird auf dem Webstuhl in Knoten und Farbfelder übertragen. Dafür muss die Zeichnung in einer für die Knüpfung geeigneten Ordnung vorliegen. Die Arbeit verbindet die Planung des Musters mit der wiederholten manuellen Ausführung. Bei einer feinen Knotung können Linien, Blüten, Blätter und geometrische Konturen differenziert gestaltet werden. Die handwerkliche Qualität entsteht somit aus dem Zusammenspiel von Material, Entwurf und geduldiger Wiederholung.
Die in Täbriz gepflegte Tradition umfasst außerdem den bewussten Umgang mit Farbe. Wolle kann natürliche Farbstoffe aufnehmen und eine nuancierte Oberfläche entwickeln. Traditionelle iranische Teppiche nutzen Farbtöne nicht zufällig, sondern ordnen sie nach einem gestalterischen Plan. Kontraste schaffen Lesbarkeit, verwandte Töne verbinden einzelne Ornamente. Auf diese Weise erhält ein Teppich eine zusammenhängende Bildwirkung, ohne dass jedes Feld gleich gestaltet sein muss. Die Herkunft aus Iran verweist hier auf eine jahrhundertealte Kultur des Entwerfens und Knüpfens, während Täbriz die konkrete regionale Zuordnung bezeichnet.
Die Bezeichnung Täbriz beschreibt daher mehr als eine geografische Herkunft. Sie steht für eine Schule der Teppichgestaltung, in der klare Zeichnung, vielseitige Ornamentik und handwerkliche Präzision zusammenfinden. Die Stadt ist für unterschiedliche Stilrichtungen bekannt und hat die Entwicklung persischer Teppiche im Iran nachhaltig geprägt. Dieses Stück gehört als handgeknüpfter Perserteppich zu dieser iranischen Tradition und verbindet die regionale Herkunft mit einer fein ausgearbeiteten textilen Konstruktion.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als orientalisch angegeben. Diese Bezeichnung verweist auf eine Gestaltungssprache, die von gegliederten Ornamenten, wiederkehrenden Motiven und einer ausgewogenen Farbverteilung geprägt sein kann. Orientalische Teppichmuster arbeiten häufig mit der Beziehung zwischen einer größeren Gesamtkomposition und vielen kleineren Details. Ein Entwurf kann dabei florale Elemente, geometrische Formen oder eine Verbindung beider Ausdrucksweisen aufnehmen. Welche einzelnen Ornamente auf diesem Teppich erscheinen, ist nicht näher bezeichnet; deshalb bleibt die Beschreibung bei der angegebenen Einordnung als orientalisches Muster.
In der persischen Mustertradition werden Motive oft symmetrisch oder rhythmisch angeordnet. Eine Achse, ein Medaillon, ein umlaufendes Bordürenfeld oder ein flächiges Rapportmuster kann einer Komposition Ordnung geben. Florale Zeichnungen werden dabei nicht zwingend naturgetreu wiedergegeben. Blätter, Ranken und Blüten werden stilisiert, vereinfacht und so aufbereitet, dass sie in der Knotung klar erkennbar bleiben. Geometrische Muster nutzen dagegen Linien, Winkel und wiederholte Formen. Beide Prinzipien können in orientalischen Entwürfen miteinander verbunden werden.
Ein Teppichmuster entsteht nicht allein durch die Auswahl einzelner Symbole. Ebenso wichtig sind Proportion, Wiederholung und der Umgang mit freien Flächen. Dicht gesetzte Ornamente erzeugen eine reiche, bewegte Struktur, während ruhigere Felder einzelne Motive stärker hervorheben. Bordüren rahmen eine Innenfläche und führen den Blick entlang des Teppichs. Bei einer fein geknüpften Arbeit lassen sich solche Übergänge sorgfältig staffeln. Die hohe technische Feinheit dieses Stücks ist deshalb mit einer differenzierten Musterwiedergabe vereinbar, ohne dass daraus ein bestimmtes, nicht genanntes Motiv abgeleitet werden darf.
Traditionelle persische Ornamentik ist außerdem mit kulturellen Vorstellungen verbunden. Pflanzenmotive können Wachstum und die Ordnung der Natur anklingen lassen, während wiederholte Formen Dauer und Ausgewogenheit vermitteln. Solche Bedeutungen gehören zum allgemeinen Hintergrund orientalischer Teppichkunst; sie legen nicht fest, welches konkrete Symbol dieser Teppich zeigt. Da die Produktangabe lediglich das Muster Orientalisch nennt, steht bei diesem Stück die stilistische Einordnung im Vordergrund und nicht die Zuschreibung eines einzelnen Zeichens.
Täbriz ist für eine vielseitige Zeichnung bekannt. In der regionalen Gestaltung werden Entwürfe häufig mit großer Aufmerksamkeit für Kontur, Ebenmaß und Farbzusammenhang umgesetzt. Die Knüpfung übersetzt eine zweidimensionale Vorlage in viele einzelne textile Entscheidungen. Jede Farbstelle und jede Linie wird schrittweise aufgebaut. Dadurch kann ein Muster aus der Nähe anders wirken als aus einiger Entfernung: Im Detail zeigt sich die Struktur der Knoten, während sich aus dem Abstand die Gesamtordnung des orientalischen Entwurfs erschließt.
Die Gestaltung eignet sich als kulturell klar eingeordnete, aber nicht auf einen einzigen Einrichtungsstil begrenzte Teppichsprache. Orientalische Muster können in klassischen Räumen ebenso gelesen werden wie in moderneren Umgebungen, weil ihre Wirkung aus Ornament, Rhythmus und Farbkomposition entsteht. Für diesen Teppich ist ausdrücklich angegeben, dass er für alle Zimmer geeignet ist. Diese Eignung beschreibt den vorgesehenen Einsatzbereich, ohne ein bestimmtes Zimmer oder eine bestimmte Stilrichtung vorzuschreiben.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen gehören die feine Knotendichte von etwa 500.000 Knoten pro Quadratmeter, der handgeknüpfte Aufbau und der Flor aus Korkwolle auf Baumwolle. Die Kombination aus iranischer Herkunft, Zuordnung zu Täbriz und orientalischem Muster verbindet Material, Technik und regionale Tradition in einem Stück. Der Teppich ist brandneu. Damit ist sein Zustand ausdrücklich als neu und nicht als gebraucht angegeben.
Die handgeknüpfte Herstellung macht jeden Arbeitsgang sichtbar in der textilen Konstruktion. Die genannte Knotendichte benennt dabei eine technische Eigenschaft und keine Vermutung über ein nicht genanntes Detail des Musters. Ebenso bleibt die Materialangabe klar getrennt: Korkwolle bezeichnet den Flor, Baumwolle die Kette. Diese Angaben fassen die wesentlichen Besonderheiten des Teppichs sachlich zusammen.
FAQ
Wofür stehen Täbriz-Teppiche?
Täbriz-Teppiche stehen für eine bedeutende regionale Tradition der persischen Teppichherstellung im Nordwesten des Iran. Die Stadt Täbriz ist seit dem 15. Jahrhundert als Zentrum der Teppichproduktion und des Handels bekannt. Mit der Bezeichnung werden handwerkliche Präzision, vielseitige Entwürfe und eine sorgfältige Umsetzung von Ornamenten verbunden. Die Muster können floral, geometrisch oder aus mehreren Gestaltungselementen aufgebaut sein. Bei diesem Teppich ist das Muster als orientalisch angegeben. Die Bezeichnung Täbriz beschreibt seine Herkunft und regionale Einordnung, nicht ein einzelnes, verbindliches Motiv.
Wie wird ein handgeknüpfter Perserteppich gepflegt?
Für die regelmäßige Pflege empfiehlt sich vorsichtiges Absaugen, damit Staub und lose Verschmutzungen nicht dauerhaft im Flor liegen. Flüssigkeiten sollten zeitnah und ohne starkes Reiben aufgenommen werden. Bei stärkeren Verschmutzungen ist eine fachgerechte Teppichreinigung sinnvoll, da Wolle und die textile Kette materialgerecht behandelt werden sollten. Direkte Nässe, aggressive Reinigungsmittel und kräftiges Bürsten können Fasern und Farben beeinträchtigen. Eine professionelle Reinigung in angemessenen Abständen unterstützt den Erhalt von Oberfläche und Struktur. Der Teppich ist brandneu; eine schonende Behandlung hilft, diesen angegebenen Zustand möglichst lange zu bewahren.
Für welche Räume eignet sich der Teppich?
Der Teppich ist laut Produktbeschreibung für alle Zimmer geeignet. Damit kann er in Wohnräumen, Esszimmern, Schlafräumen oder im Eingangsbereich eingesetzt werden. Die konkrete Platzierung richtet sich nach der Raumgröße, der Nutzung und der gewünschten Wirkung des orientalischen Musters. In einem klassischen Umfeld kann die persische Herkunft betont werden, während der Teppich in einer modernen Einrichtung einen ornamentalen Kontrast bildet. Wichtig sind ein sauberer, trockener Untergrund und eine Pflege, die zur Wolloberfläche passt. Die allgemeine Eignung für alle Zimmer ersetzt keine individuelle Prüfung der jeweiligen Belastungssituation.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















