






Perserteppich Täbris 350×250 cm Wolle Seide handgeknüpft
Ursprünglicher Preis war: 21747$5460$Aktueller Preis ist: 5460$
Handgeknüpfter Täbris Perserteppich | Knotendichte: bis zu 500.000 Knoten/m², 50-Raj | Material: Flor Wolle und Seide | Größe: 350×250 cm | Muster: Traditionelles, kunstvolles Design | Zustand: Ausgezeichnet
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Beschreibung
Täbris Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Täbris Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus hochwertiger Wolle und Seide. Die Verbindung beider Materialien prägt die Oberfläche und die Wirkung des Teppichs. Wolle steht bei persischen Teppichen traditionell für eine belastbare, griffige Faser, während Seide eine glattere Oberfläche und einen sichtbaren Glanz einbringt. Im Zusammenspiel entsteht eine textile Struktur, in der sich unterschiedliche Haptiken und Lichtreflexe begegnen.
Die Knüpfung ist mit 50-Raj bezeichnet und erreicht bis zu 500.000 Knoten pro Quadratmeter. Raj ist bei Täbris-Teppichen eine Bezeichnung für die Feinheit der Knüpfung. Eine höhere Raj-Einstufung steht allgemein für kleinere, dichter gesetzte Knoten und ermöglicht eine detailliertere Ausarbeitung von Linien, Konturen und Ornamenten. Die Dichte ist daher nicht nur eine technische Angabe, sondern steht in engem Zusammenhang mit der zeichnerischen Präzision eines Teppichs.
Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingearbeitet. Reihe für Reihe entsteht so eine feste Verbindung zwischen Flor und Teppichstruktur. Dieses Verfahren unterscheidet handgeknüpfte Teppiche von maschinell gefertigten Bodenbelägen, bei denen die Oberfläche nicht auf dieselbe Weise aus einzelnen Knoten aufgebaut wird. Die Kombination aus handwerklicher Herstellung, dichter Knüpfung, Wolle und Seide beschreibt die Verarbeitung dieses Stücks.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Täbris in Ost-Aserbaidschan. Täbris gehört zu den wichtigen Zentren der persischen Teppichknüpfkunst. Die Stadt und ihr regionales Umfeld sind seit langer Zeit mit der Herstellung von Teppichen verbunden. In dieser Tradition werden Kenntnisse über Aufbau, Knotung, Farbwirkung und Ornamentik von einer Generation an die nächste weitergegeben. Die Herkunft bezeichnet dabei nicht nur einen geografischen Ort, sondern auch ein gewachsenes Verständnis für die Gestaltung und Herstellung geknüpfter Teppiche.
Täbris-Teppiche werden typischerweise in der Region um Täbris und in den umliegenden Dörfern geknüpft. Unterschiedliche Werkstätten und Familien können dabei eigene Auffassungen von Zeichnung und Farbzusammenstellung entwickeln. Gemeinsam ist ihnen die Orientierung an einer präzisen, klar lesbaren Komposition. Die handwerkliche Tradition verbindet eine sorgfältige Vorbereitung des Entwurfs mit der geduldigen Ausführung am Knüpfstuhl. So entsteht ein Teppich nicht in einem einzigen Arbeitsschritt, sondern durch das Zusammenspiel vieler aufeinanderfolgender Tätigkeiten.
Die Feinheit wird bei Täbris häufig mit der Einheit Raj beschrieben. Diese Einordnung macht es möglich, die Dichte verschiedener Knüpfungen miteinander zu vergleichen. Feinere Knüpfungen erlauben eine engere Darstellung von geschwungenen Linien, Blütenformen und geometrischen Einzelheiten. Zugleich bleibt die Qualität eines Teppichs nicht auf eine einzige Kennzahl beschränkt. Material, Ausführung, Ausgewogenheit der Zeichnung und die handwerkliche Sorgfalt gehören ebenfalls zur Betrachtung eines Täbris-Teppichs.
In der persischen Teppichlandschaft steht Täbris neben weiteren bedeutenden Herkunftsregionen. Heriz-Teppiche werden mit kräftigen Farben und geometrischen Mustern verbunden, während Kashan für ausgearbeitete florale Entwürfe bekannt ist. Qom, auch Ghom genannt, ist häufig mit feinen Seidenteppichen verbunden. Nain und Isfahan werden ebenfalls für sorgfältige Ausführung, feine Materialien und differenzierte Ornamentik geschätzt. Diese Bezeichnungen verweisen auf jeweils eigene regionale Traditionen; sie sind nicht mit der Herkunft dieses Teppichs aus Täbris gleichzusetzen.
Die Geschichte der Täbris-Knüpfkunst zeigt, wie sich regionale Handarbeit, überlieferte Muster und die Anforderungen an eine differenzierte Zeichnung miteinander verbinden. Der Teppich bleibt dabei ein Gebrauchsgegenstand, trägt aber zugleich die Spuren einer Kunstform, deren Wissen in Werkstätten weitergegeben wird. Seine Einordnung in die Täbris-Tradition erklärt die Verbindung von dichter Knüpfung, ausgewählten Materialien und einer klar komponierten Musterwelt.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als traditionelles, kunstvolles Design beschrieben. Täbris-Teppiche sind für eine große Bandbreite an Entwürfen bekannt. Dazu gehören florale Motive ebenso wie geometrische Formen. Florale Darstellungen können Blüten, Ranken und Blätter in wiederkehrenden Abfolgen zeigen. Geometrische Elemente arbeiten stärker mit Achsen, Winkeln, Medaillons oder regelmäßig gesetzten Ornamenten. Beide Gestaltungsrichtungen können innerhalb der regionalen Tradition miteinander verbunden werden.
Eine Teppichzeichnung wird üblicherweise von ihrer Gesamtordnung bestimmt. Ein zentrales Medaillon kann den Blick auf die Mitte konzentrieren, während ein durchlaufendes Muster die Fläche gleichmäßiger gliedert. Bordüren fassen eine Komposition an den Rändern ein und schaffen einen Übergang zwischen dem Hauptfeld und dem Abschluss. Bei Täbris-Entwürfen spielt die Beziehung zwischen Hauptfeld, Nebenbordüren und feinen Zwischenornamenten eine wichtige Rolle. Die genaue Zeichnung dieses Einzelstücks wird durch die Angabe eines traditionellen, kunstvollen Designs charakterisiert, ohne einem engeren Motivnamen zugeordnet zu werden.
Auch die Farbgestaltung gehört zur Wirkung persischer Teppichmuster. Täbris-Teppiche können mit lebendigen Farben arbeiten, die aufeinander abgestimmt sind. Entscheidend ist dabei nicht nur die einzelne Farbe, sondern ihr Verhältnis zu benachbarten Flächen und Konturen. Helle Partien können florale Details hervorheben, während dunklere Bereiche der Zeichnung Tiefe geben. Die Verwendung von Seide kann zusätzlich feine Lichtwechsel auf der Oberfläche sichtbar machen, wenn sich die Fasern je nach Blickrichtung unterschiedlich zeigen.
Die hohe Knüpfungsdichte unterstützt eine detaillierte Darstellung. Kleine Ornamente, schmale Linien und geschwungene Konturen lassen sich bei einer feineren Knüpfung enger ausführen als bei einer groben Struktur. Dennoch entsteht das Muster nicht allein durch die Knotendichte. Es beruht ebenso auf dem Entwurf, der Farbverteilung und der Arbeit der knüpfenden Person. Bei einem handgeknüpften Täbris-Teppich werden diese Bestandteile in einer zusammenhängenden Fläche miteinander verbunden.
Die regionale Mustertradition lässt Vergleiche mit anderen persischen Teppicharten zu, ohne deren Herkunft oder Stil gleichzusetzen. Heriz zeigt häufig eine stärker geometrische Sprache, Kashan ist für florale Kompositionen bekannt, und Isfahan wird mit kunstvollen Motiven und feinen Zeichnungen verbunden. Täbris steht daneben für eine vielseitige Entwurfstradition, in der florale und geometrische Gestaltungsmöglichkeiten nebeneinander bestehen. Das macht die Musterwelt der Region breit gefächert und zugleich klar in ihrer handwerklichen Herkunft verankert.
Besonderheiten
Zu den festgehaltenen Eigenschaften dieses Teppichs gehören die handgeknüpfte Herstellung, der Flor aus hochwertiger Wolle und Seide, die Bezeichnung 50-Raj sowie eine Knotendichte von bis zu 500.000 Knoten pro Quadratmeter. Als Muster ist ein traditionelles, kunstvolles Design angegeben. Der Zustand wird als ausgezeichnet beschrieben. Diese Angaben fassen die materiellen, technischen und gestalterischen Merkmale dieses Einzelstücks zusammen.
Die Seide ergänzt die Wolle nicht nur materiell, sondern verändert auch die Wahrnehmung der Oberfläche. Je nach Lichteinfall können sich feine Unterschiede zwischen matteren Wollpartien und glänzenderen Seidenanteilen zeigen. Die dichte Knüpfung unterstützt eine präzise Zeichnung, während die handwerkliche Ausführung die spezifische Struktur des Teppichs bestimmt. Zusammengenommen ergeben diese Eigenschaften ein Beispiel für die Verbindung traditioneller Täbris-Herstellung mit einer feineren Materialauswahl.
FAQ
Wie pflege ich meinen Täbris-Perserteppich richtig?
Der Teppich sollte regelmäßig abgesaugt werden, damit sich Staub und lose Verschmutzungen nicht dauerhaft in der Oberfläche sammeln. Verschüttete Flüssigkeiten werden sofort mit einem sauberen, trockenen Tuch abgetupft. Dabei sollte nicht gerieben werden, weil die Flüssigkeit sonst tiefer in die Fasern gelangen oder die Oberfläche stärker beansprucht werden kann. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, um ein Verblassen der Farben zu verhindern. Wenn eine gründliche Reinigung erforderlich ist, sollte sie von einem Fachmann ausgeführt werden. Die Kombination aus Wolle und Seide sowie die dichte handgeknüpfte Struktur sprechen für eine sorgfältige, materialgerechte Behandlung.
Was macht einen Täbris-Perserteppich besonders?
Seine Besonderheit liegt in der Verbindung von traditioneller Handwerkskunst, hochwertigen Materialien und einer eigenständigen Musterwelt. Bei diesem Stück kommen handgeknüpfte Verarbeitung, ein Flor aus Wolle und Seide sowie eine mit 50-Raj bezeichnete feine Knüpfung zusammen. Die Knotendichte von bis zu 500.000 Knoten pro Quadratmeter unterstützt eine detaillierte Ausarbeitung. Seide bringt einen besonderen Glanz in die Oberfläche ein, während Wolle für eine andere Haptik sorgt. Das traditionelle, kunstvolle Design und der ausgezeichnete Zustand ergänzen die technischen und materiellen Merkmale.
Wie unterscheidet sich ein Täbris-Teppich von anderen persischen Teppichen?
Täbris-Teppiche unterscheiden sich vor allem durch ihre regionale Mustertradition, ihre mögliche Knotendichte und die charakteristischen Kombinationen von Farben und Ornamenten. Die Gestaltung kann florale und geometrische Elemente miteinander verbinden. Kashan wird eher mit ausgearbeiteten floralen Designs verbunden, Heriz mit kräftigen Farben und geometrischen Mustern, während Isfahan für kunstvolle Motive und feine Zeichnungen bekannt ist. Qom steht häufig für feine Seidenarbeiten. Diese Unterschiede beschreiben die jeweiligen Traditionen und machen deutlich, dass ein Täbris-Teppich seine eigene gestalterische Einordnung besitzt.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |














