









Perserteppich Tabriz 388 x 289 cm Wolle handgeknüpft
15369$
Handgeknüpfter Tabriz Perserteppich | Knotendichte: 550.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Schurwolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 388 x 289 cm | Muster: Detailreiches Medaillon-Design mit floralem Muster | Zustand: Neu, unbenutzt
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VERSANDPARTNERInventarnummer: CE77E00D
Beschreibung
Tabriz Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Tabriz Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht aus 100% Schurwolle, während die Kette aus 100% Baumwolle gefertigt ist. Die Verbindung dieser beiden Materialien entspricht dem Aufbau eines Teppichs, bei dem die Kettfäden das tragende Grundgerüst bilden und die Wollknoten die sichtbare Oberfläche gestalten. Die Schurwolle verleiht dem Flor eine natürliche, griffige und zugleich angenehm weiche Beschaffenheit. Wolle wird im Teppichhandwerk außerdem wegen ihrer Widerstandsfähigkeit und ihrer Fähigkeit verwendet, Farbstoffe gleichmäßig aufzunehmen.
Die Knotendichte beträgt 550.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht eine differenzierte Ausarbeitung von Konturen, Blütenformen und feinen Übergängen innerhalb des Musters. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in das vorbereitete Grundgewebe eingebracht. Reihe für Reihe entsteht dadurch ein textiles Bild, dessen Zeichnung unmittelbar mit der Arbeit der knüpfenden Person verbunden ist. Die Baumwollkette sorgt dabei für eine geordnete Basis, an der die Wollknoten befestigt werden.
Die handwerkliche Herstellung unterscheidet sich grundsätzlich von einer maschinellen Fertigung. Das Muster wird durch die Folge einzelner Knoten aufgebaut, und die Dichte des Knotengewebes beeinflusst, wie präzise kleine Formen wiedergegeben werden können. Bei diesem Teppich verbindet sich die hohe Knotendichte mit einem detailreichen Medaillon-Design und einem floralen Aufbau. Die Materialangaben beschreiben einen Wollflor auf Baumwollkette; weitere textile Bestandteile sind nicht angegeben.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Tabriz im Nordwesten Persiens. Tabriz gehört zu den bekannten Zentren der persischen Teppichherstellung. Die Stadt liegt in einer Region, in der sich über lange Zeit Handelswege, städtisches Kunsthandwerk und unterschiedliche kulturelle Einflüsse begegneten. Diese Lage trug dazu bei, dass sich in Tabriz eine vielseitige Teppichtradition entwickeln konnte, die sowohl geometrische als auch florale Entwürfe umfasst.
Die Teppichherstellung in Tabriz ist eng mit der Geschichte persischer Städte und Werkstätten verbunden. Tabriz war über Jahrhunderte ein bedeutender Ort für Handel, Handwerk und künstlerischen Austausch. Entwürfe konnten in solchen Zentren weitergegeben, verändert und verfeinert werden. Deshalb wird die Tabriz-Tradition häufig mit einer sorgfältigen Zeichnung, einer ausgearbeiteten Ornamentik und einer bewussten Gliederung der Teppichfläche in Verbindung gebracht.
Der Ausdruck Tabriz bezeichnet nicht nur einen geografischen Ursprung, sondern auch eine gewachsene Gestaltungstradition. In den Werkstätten der Region werden Vorzeichnungen, zentrale Medaillons, Ranken, Blüten und Bordüren so angeordnet, dass ein geschlossenes Gesamtbild entsteht. Die handgeknüpfte Ausführung verlangt dabei eine genaue Umsetzung des Entwurfs. Die Knotendichte unterstützt die Möglichkeit, Linien und kleine florale Details klar voneinander zu unterscheiden.
Die Bezeichnung „50 Rag“ verweist auf eine Einordnung innerhalb der Tabriz-Tradition. Solche Angaben werden im Teppichhandel verwendet, um die Feinheit beziehungsweise die Dichte einer Tabriz-Knüpfung zu beschreiben. Bei diesem Stück ist zusätzlich eine Knotendichte von 550.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Damit stehen Herkunftsbezeichnung und technische Beschreibung gemeinsam für einen Teppich, dessen Gestaltung und Ausführung aus dem Tabriz-Kontext stammen.
Persische Teppiche werden traditionell nicht nur nach Farbe, sondern auch nach ihrer Gliederung, ihrer Ornamentik und ihrer handwerklichen Ausführung betrachtet. Die Herkunft aus Nordwest-Persien erklärt den Bezug zur Tabriz-Schule, ohne das konkrete Muster auf eine einzige historische Vorlage zu reduzieren. Florale Kompositionen konnten in dieser Region in vielen Varianten auftreten: mit stärker betontem Zentrum, mit dichter Rankenführung oder mit einer ausgewogenen Verbindung von Medaillon und Nebenmotiven.
Die handwerkliche Tradition bleibt in der Oberfläche des Teppichs sichtbar. Ein handgeknüpfter Orientteppich entsteht nicht als fortlaufender Druck, sondern aus vielen einzelnen Arbeitsschritten. Kette, Schuss und Flor müssen aufeinander abgestimmt werden, damit das Muster über die gesamte Fläche lesbar bleibt. Die regionale Herkunft und die technische Ausführung bilden deshalb zwei miteinander verbundene Aspekte: Tabriz steht für die gestalterische Tradition, die Handknüpfung für die textile Umsetzung.
Design und Muster
Das Muster dieses blauen Tabriz Perserteppichs ist als detailreiches Medaillon-Design mit floralen Elementen beschrieben. Ein Medaillon bildet gewöhnlich den optischen Mittelpunkt einer Teppichkomposition. Es strukturiert die Fläche und gibt den umliegenden Ranken, Blüten und Nebenornamenten eine klare Beziehung zum Zentrum. Bei diesem Teppich wird das Medaillon mit einem floralen Muster verbunden, sodass die Zeichnung zugleich geordnet und bewegt wirkt.
Die blaue Grundwirkung prägt den Farbeindruck des Teppichs. Ergänzend werden grüne und erdige Töne genannt. Blau, Grün und erdige Farben können innerhalb einer floralen Komposition unterschiedliche Aufgaben übernehmen: Blau schafft eine zusammenhängende farbliche Basis, Grün hebt Blätter und Ranken hervor, während erdige Nuancen den Übergang zwischen einzelnen Ornamenten ausgleichen. Die Farbwirkung entsteht aus dem Zusammenspiel der Töne und nicht aus einem einzelnen isolierten Farbfeld.
Florale Muster gehören zu den wiederkehrenden Themen der persischen Teppichkunst. Blüten, Blätter, Ranken und stilisierte Pflanzenformen werden dabei nicht als naturgetreue Abbildung verstanden, sondern als ornamentale Zeichen. Sie können rhythmisch wiederholt, spiegelbildlich angeordnet oder um ein zentrales Medaillon gruppiert werden. Die Gestaltung dieses Teppichs verbindet eine solche florale Ornamentik mit einer klar erkennbaren zentralen Komposition.
Die Detailfülle wird durch die hohe Knotendichte unterstützt. Feine Linien können die Konturen von Blättern und Blüten voneinander trennen, während kleinere Ornamente innerhalb der Gesamtzeichnung lesbar bleiben. Eine dichte Knüpfung macht es möglich, Übergänge zwischen Farben und Formen sorgfältig auszuarbeiten. Das bedeutet nicht, dass das Muster zufällig kleinteilig ist; vielmehr werden die vielen Details in eine übergeordnete Medaillon-Struktur eingeordnet.
In der persischen Ornamentik werden Pflanzenmotive häufig mit Vorstellungen von Wachstum, Fruchtbarkeit und Naturverbundenheit in Verbindung gebracht. Diese symbolischen Deutungen gehören zur allgemeinen Bildsprache floraler Teppichmuster. Bei diesem Tabriz-Teppich stehen sie neben der konkreten Beschreibung seines Designs: blau, floral und durch ein detailreiches Medaillon gegliedert. Die Musterwirkung beruht damit sowohl auf der Farbkomposition als auch auf der Beziehung zwischen Zentrum und umlaufenden Motiven.
Die Gestaltung lässt sich dem traditionellen orientalisch-persischen Formenkreis zuordnen. Ein Medaillon kann einem Raum eine visuelle Mitte geben, während florale Details die übrige Fläche beleben. Durch die Kombination von zentralem Ornament und pflanzlicher Zeichnung bleibt die Komposition formal ausgewogen. Der Teppich kann dadurch in unterschiedliche Einrichtungskonzepte eingeordnet werden, ohne dass daraus eine bestimmte Raumwirkung oder ein bestimmter Einsatzbereich als Eigenschaft dieses Stücks abgeleitet werden muss.
Die Musterbeschreibung nennt keine figürlichen Darstellungen und keine ausschließlich geometrische Komposition. Im Vordergrund stehen das Medaillon, die floralen Formen und die Farbgruppe aus Blau, Grün und erdigen Tönen. Diese Merkmale bilden den charakteristischen visuellen Rahmen des Teppichs. Die präzise Ausführung der Ornamente steht in direktem Zusammenhang mit der handgeknüpften Herstellung und der angegebenen Knotendichte.
Besonderheiten
Eine wesentliche Besonderheit dieses Teppichs ist die Verbindung aus Tabriz-Herkunft, handgeknüpfter Ausführung und einer Knotendichte von 550.000 Knoten pro Quadratmeter. Die hohe Dichte unterstützt die detailreiche Wiedergabe des Medaillon- und Blumenmusters. Der Flor aus 100% Schurwolle liegt auf einer Kette aus 100% Baumwolle und beschreibt damit einen klassischen Materialaufbau für einen handgeknüpften Teppich.
Der Teppich ist neu und unbenutzt. Diese Zustandsangabe bezieht sich auf das konkrete Stück. Sie unterscheidet es von bereits gebrauchten Teppichen, bei denen Nutzungsspuren, Veränderungen der Oberfläche oder eine frühere Aufarbeitung zu berücksichtigen wären. Bei diesem Exemplar wird ein neuer, unbenutzter Zustand angegeben; weitere Zustandsmerkmale oder Reparaturen sind nicht genannt.
Zusammengeführt ergeben sich ein blauer Farbeindruck, ein florales Medaillon-Design, eine feine handwerkliche Ausarbeitung und die Herkunft aus Nordwest-Persien. Diese Eigenschaften beschreiben den Teppich sachlich und unabhängig voneinander: Die Herkunft verweist auf Tabriz, das Material auf Schurwolle und Baumwolle, die Technik auf Handknüpfung und das Muster auf Medaillon und Floralmotive.
FAQ
Wie pflege ich meinen handgeknüpften Perserteppich?
Regelmäßiges, schonendes Absaugen entfernt losen Staub aus dem Flor. Der Teppich sollte dabei nicht mit unnötig hoher Kraft behandelt werden, damit die Oberfläche und die Fransen nicht belastet werden. Für eine gründliche Reinigung empfiehlt sich ein Fachbetrieb, der Erfahrung mit handgeknüpften Wollteppichen hat. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil Farben dadurch mit der Zeit ausbleichen können. Auch eine Platzierung in stark frequentierten Bereichen ist nicht ideal, wenn die Oberfläche möglichst lange geschont werden soll. Flecken sollten nicht mit aggressiven Haushaltsmitteln behandelt werden; eine fachkundige Beratung ist bei solchen Verschmutzungen sinnvoll.
Woran erkenne ich die Qualität eines Perserteppichs?
Wichtige Anhaltspunkte sind die Knotendichte, die verwendeten Materialien und die Präzision der Musterzeichnung. Eine höhere Knotendichte kann eine feinere Wiedergabe kleiner Ornamente ermöglichen, ist aber stets im Zusammenhang mit dem gesamten Aufbau des Teppichs zu betrachten. Naturmaterialien wie Wolle oder Seide werden im traditionellen Teppichhandwerk häufig verwendet. Bei diesem Teppich besteht der Flor aus 100% Schurwolle und die Kette aus 100% Baumwolle. Zusätzlich sollte ein Muster klare Konturen und gut erkennbare Details zeigen. Herkunft, Verarbeitung, Zustand und die konkrete Ausführung ergänzen die Beurteilung der Qualität.
Ist ein handgeknüpfter Perserteppich eine gute Investition?
Ein handgeknüpfter Teppich kann wegen seiner Haltbarkeit, seiner individuellen Herstellung und seiner kunsthandwerklichen Eigenschaften langfristig interessant sein. Eine allgemeine Wertsteigerung lässt sich jedoch nicht für jedes Stück voraussetzen. Entscheidend sind unter anderem die Qualität der Knüpfung, die Materialien, der Erhaltungszustand, die Herkunft und eine nachvollziehbare Provenienz. Die Einzigartigkeit eines handgeknüpften Teppichs entsteht aus dem Zusammenspiel von Entwurf und manueller Arbeit. Dieser Tabriz-Teppich ist neu und unbenutzt und besitzt eine angegebene hohe Knotendichte. Diese Merkmale beschreiben das konkrete Stück, ersetzen aber keine allgemeine Garantie für eine spätere Wertentwicklung.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















