









Perserteppich Tabriz 310 x 207 cm Wolle handgeknüpft
3533$
Handgeknüpfter Tabriz Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 100 % Schurwolle, Kette und Schuss 100 % Baumwolle | Größe: 310 x 207 cm | Zustand: Neu
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Beschreibung
Tabriz Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus der Provinz Täbriz ist handgeknüpft. Für den Flor wird 100 % Schurwolle verwendet, während Kette und Schuss aus 100 % Baumwolle bestehen. Damit sind die im Teppich eingesetzten Materialien klar voneinander unterschieden: Die Wolle bildet die sichtbare und fühlbare Oberfläche, die Baumwolle gehört zur textilen Grundstruktur des Teppichs. Die Kombination dieser Materialien ist für einen handgeknüpften Perserteppich eine nachvollziehbare Konstruktion, bei der Flor, Kette und Schuss unterschiedliche Aufgaben übernehmen.
Die Schurwolle vermittelt eine weiche und angenehme Haptik. Im Ausgangstext wird sie zugleich als warm, robust und alltagstauglich beschrieben. Bei der Handknüpfung wird jedes einzelne Florbüschel in die Grundstruktur eingearbeitet und anschließend durch weitere Arbeitsschritte in die gewünschte Oberfläche gebracht. So entsteht kein maschinell identisches Erzeugnis, sondern ein handgefertigtes Einzelstück. Die handgeknüpfte Herstellung steht außerdem für eine Verarbeitung, bei der Muster und Farbflächen sorgfältig aufgebaut werden.
Die Knotendichte beträgt ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht eine vergleichsweise präzise Darstellung von Linien, Blütenformen und weiteren Ornamenten. Je enger die Knoten gesetzt sind, desto differenzierter können Übergänge und Konturen ausgearbeitet werden. Die Knotendichte ist deshalb ein wichtiger technischer Hinweis auf die Feinheit der Ausführung. Sie erklärt, weshalb bei einem dicht geknüpften Perserteppich auch kleinere Gestaltungselemente klarer in der Fläche erscheinen können.
Die Herstellung von Hand macht diesen Teppich zu einem Unikat. Kleine Eigenheiten der handwerklichen Arbeit gehören zur Entstehung eines einzelnen Teppichs und unterscheiden ihn von industriell gefertigten Bodenbelägen. Die Wolle, die Baumwolle und die Knüpftechnik sind die im Produkt genannten Grundlagen seiner Verarbeitung. Die angenehme Oberfläche und die beschriebene Strapazierfähigkeit verbinden dabei den praktischen Einsatz mit der traditionellen Herstellung.
Herkunft und Tradition
Die Herkunft dieses Teppichs liegt in Persien, genauer in der Provinz Täbriz. Täbriz zählt zu den bekannten Teppichregionen des Iran. Die Stadt und ihr Umland sind seit langer Zeit mit der Herstellung hochwertiger geknüpfter Teppiche verbunden. In der regionalen Teppichkultur treffen überlieferte Musterkenntnis, sorgfältige Zeichnung und handwerkliche Erfahrung zusammen. Die Bezeichnung Täbriz beschreibt hier die genannte Provinz und damit die Herkunft des Teppichs; sie ist nicht lediglich ein Hinweis auf ein einzelnes Ornament.
Persische Teppiche haben eine lange Geschichte. Ihre Entwicklung ist mit den Wohn- und Repräsentationskulturen Persiens verbunden, in denen textile Arbeiten sowohl im Alltag als auch in bedeutenden Innenräumen verwendet wurden. Über Generationen wurden Kenntnisse über Knüpftechniken, Farbwirkungen, Proportionen und Ornamentik weitergegeben. Ein handgeknüpfter Teppich steht daher immer auch in einer handwerklichen Tradition, in der die Ausführung nicht nur aus der Wiederholung eines technischen Vorgangs besteht, sondern aus dem Zusammenspiel von Grundgewebe, Knoten, Flor und Zeichnung.
In Täbriz entwickelte sich eine eigene regionale Teppelkultur, die für klar gegliederte Kompositionen und eine sorgfältige Ausarbeitung bekannt ist. Werkstätten und Familienbetriebe haben dort über lange Zeit Erfahrungen gesammelt und weitergegeben. Zum regionalen Wissen gehört die Auswahl geeigneter Materialien ebenso wie der Umgang mit der Knüpfspannung und die Übertragung eines Entwurfs auf die Teppichfläche. Die Knotendichte spielt bei dieser Arbeit eine wichtige Rolle, weil sie festlegt, wie fein ein Muster aufgelöst werden kann.
Die persische Teppichtradition umfasst unterschiedliche regionale Handschriften. Farben, Bordüren, Medaillons, florale Ranken und geometrische Elemente können je nach Herkunft anders angeordnet und gewichtet werden. Täbriz ist dabei eine Region, in der Zeichnung und handwerkliche Präzision einen wichtigen Platz einnehmen. Die Herkunftsangabe macht diesen Teppich zu einem persischen Erzeugnis aus der Provinz Täbriz. Sie sagt zugleich mehr aus als eine rein dekorative Stilbezeichnung, denn sie verweist auf einen kulturellen und handwerklichen Zusammenhang.
Die Weitergabe des Könnens erfolgte traditionell innerhalb von Werkstätten und Familien. Dabei wurden nicht nur einzelne Muster kopiert, sondern auch Kenntnisse über die Vorbereitung der Kette, den Aufbau des Flors, die Farbverteilung und die Ausarbeitung von Konturen vermittelt. Der handgeknüpfte Aufbau verbindet dieses überlieferte Wissen mit einer langlebigen textilen Struktur. So lässt sich die regionale Tradition an der Technik, am Material und an der sorgfältigen Gestaltung eines Teppichs nachvollziehen.
Design und Muster
Der Ausgangstext ordnet den Teppich dem orientalischen Stil zu, nennt jedoch kein einzelnes Muster, kein bestimmtes Medaillon und keine konkrete Farbpalette. Deshalb steht bei der Beschreibung des Designs die allgemeine Gestaltungstradition persischer Teppiche im Vordergrund. Persische Entwürfe können florale Motive, geschwungene Ranken, Blüten, Blätter, geometrische Formen und gegliederte Bordüren miteinander verbinden. Je nach regionaler Schule entsteht daraus eine unterschiedlich dichte und rhythmische Komposition.
Bei einem fein geknüpften Teppich lassen sich Muster in vielen kleinen Farbfeldern und Konturen anlegen. Die Knotendichte von ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter schafft die technische Voraussetzung dafür, auch feine Linien und kompliziertere Ornamente auszuarbeiten. Sie legt aber nicht automatisch ein bestimmtes Motiv fest. Die Gestaltung ergibt sich aus dem jeweiligen Entwurf und aus der regionalen Handschrift. Bei diesem Stück ist daher die präzise handwerkliche Ausführung belegt, während ein konkretes Muster nicht benannt ist.
Ein klassischer persischer Teppich ist häufig in mehrere visuelle Bereiche gegliedert. Eine innere Fläche kann von einer oder mehreren Bordüren eingefasst werden. Bordüren rahmen die Komposition und geben ihr eine klare Begrenzung. Florale Zeichnungen können die Fläche verbinden, während geometrische Elemente für Ordnung und Wiederholung sorgen. Auch ein zentraler Aufbau mit einem Medaillon ist in der persischen Teppichkunst verbreitet, darf diesem Teppich jedoch nicht als konkretes Merkmal zugeschrieben werden, weil der Ausgangstext es nicht ausdrücklich nennt.
Muster in der persischen Tradition sind oft nicht nur dekorativ gemeint. Wiederkehrende Blüten, Ranken und geometrische Zeichen können in unterschiedlichen Regionen symbolische Bedeutungen erhalten. Sie werden mit Natur, Ordnung, Schutz, Glück oder Wohlstand in Verbindung gebracht. Diese Bedeutungen gehören zum kulturgeschichtlichen Hintergrund persischer Teppiche und müssen von einer Aussage über das konkrete Muster unterschieden werden. Für dieses Einzelstück ist lediglich der orientalische Stil als Stilangabe überliefert.
Die Wirkung eines Teppichentwurfs entsteht durch das Verhältnis von Fläche, Randgestaltung, Linienführung und Farbverteilung. Eine sorgfältig geknüpfte Zeichnung kann den Blick über die gesamte Oberfläche führen und einzelne Ornamente deutlich voneinander abheben. Die Handarbeit macht den Aufbau der Muster zu einem Prozess, bei dem der Entwurf Knoten für Knoten in ein textiles Bild übersetzt wird. So verbindet die Designtradition von Täbriz die dekorative Funktion mit einer technisch anspruchsvollen Ausarbeitung.
Da keine konkrete Farbbezeichnung vorliegt, wird die Farbgestaltung dieses Teppichs nicht näher festgelegt. Allgemein arbeiten persische Werkstätten mit abgestimmten Farbfamilien und Kontrasten, damit sich Hauptfeld, Bordüren und Ornamente voneinander unterscheiden. Für die Einordnung dieses Teppichs bleiben jedoch die belegten Angaben maßgeblich: Er stammt aus Persien, aus der Provinz Täbriz, ist handgeknüpft und dem orientalischen Stil zugeordnet.
Besonderheiten
Der Teppich ist als neu ausgewiesen. Zu seinen genannten Eigenschaften gehören die Eignung für Fußbodenheizung sowie die Bezeichnung als haustierfreundlich und kinderfreundlich. Diese Angaben machen ihn für unterschiedliche Wohnsituationen interessant. Die Eignung für Fußbodenheizung bedeutet, dass er in einem entsprechend ausgestatteten Raum eingesetzt werden kann. Wie bei jedem textilen Bodenbelag sollte dabei auf eine sachgemäße Nutzung und die passende Temperatureinstellung geachtet werden.
Ein Echtheitszertifikat ist vorhanden. Es begleitet den Teppich als Nachweis der im Angebot genannten Einordnung. Zusätzlich verbinden sich bei diesem Einzelstück die Herkunft aus der Provinz Täbriz, die handgeknüpfte Herstellung, der Flor aus 100 % Schurwolle und die Baumwolle in Kette und Schuss. Die genannten Besonderheiten ergänzen damit die Angaben zu Material, Technik und Herkunft.
Die Pflege eines Wollteppichs besteht grundsätzlich aus regelmäßiger, schonender Reinigung. Im Ausgangstext werden regelmäßiges Staubsaugen, das Abwischen mit einem feuchten Tuch bei Bedarf und gelegentliche professionelle Reinigung genannt. Dabei sollte die Oberfläche nicht unnötig stark belastet werden. Die handgeknüpfte Verarbeitung und die Wolle verdienen eine Behandlung, die Staub entfernt, ohne Flor und Grundstruktur zu beschädigen.
FAQ
Wie pflege ich diesen Perserteppich richtig?
Regelmäßiges Staubsaugen entfernt Staub und alltäglichen Schmutz. Im Ausgangstext wird empfohlen, den Teppich mindestens einmal pro Woche abzusaugen. Bei Bedarf kann die Oberfläche mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Für eine gründliche Reinigung ist gelegentlich eine professionelle Teppichreinigung sinnvoll. Bei einem handgeknüpften Teppich aus Schurwolle sollte die Reinigung schonend erfolgen, damit Flor, Farben und textile Grundstruktur möglichst erhalten bleiben. Starke Nässe und unsachgemäße Behandlung sollten vermieden werden.
Ist der Teppich für eine Fußbodenheizung geeignet?
Ja. Der Teppich ist als für Fußbodenheizungen geeignet ausgewiesen. Die Heizung sollte nicht zu hoch eingestellt werden, damit das Material nicht unnötig belastet wird. Eine gleichmäßige und moderate Temperatur unterstützt die sachgemäße Nutzung. Zusätzlich ist darauf zu achten, dass der Teppich plan liegt und die Wärme sich im Raum angemessen verteilen kann. Die ausgewiesene Eignung ergänzt die Angaben zu seiner Verwendung im Wohnbereich.
Woran erkenne ich einen hochwertigen Perserteppich?
Wichtige Merkmale sind die Knotendichte, gleichmäßige Farben, präzise Muster und eine sorgfältige Verarbeitung. Eine höhere Knotendichte kann eine feinere Darstellung von Details ermöglichen. Handgeknüpfte Teppiche unterscheiden sich außerdem durch ihre aufwendige Herstellung von maschinell gefertigten Produkten. Bei diesem Teppich kommen die handgeknüpfte Technik, ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter, der Flor aus 100 % Schurwolle, die Baumwolle in Kette und Schuss sowie die Herkunft aus Täbriz zusammen. Ein vorhandenes Echtheitszertifikat ergänzt diese Einordnung.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |









