
Perserteppich Tabriz 300×75 cm Wolle handgeknüpft
3347$
Handgeknüpfter Tabriz Perserteppich | Knotendichte: 550.000 Knoten/m² | Material: 97% Schurwolle, 3% Seide | Größe: 300×75 cm | Muster: Medaillon | Zustand: perfekt, unbenutzt
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Beschreibung
Tabriz Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Tabriz Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus 97 % Schurwolle sowie 3 % Seide. Die Verbindung dieser beiden Naturmaterialien prägt die Oberfläche und die Haptik des Teppichs. Schurwolle wird bei persischen Teppichen wegen ihrer natürlichen Elastizität, ihrer angenehmen Griffigkeit und ihrer Fähigkeit geschätzt, Wärme aufzunehmen. Seide kann dem Flor zusätzliche Feinheit und einen differenzierten Glanz verleihen. Die Materialkombination ist bei Tabriz-Teppichen mit einer sorgfältig ausgeführten, detailreichen Gestaltung verbunden.
Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in die vorbereitete Grundstruktur eingearbeitet. Reihe für Reihe entsteht so ein dichter Flor, in dem auch feine Konturen und kleine Musterbereiche ausgearbeitet werden können. Die angegebene Knotendichte beträgt 550.000 Knoten je Quadratmeter. Eine solche Dichte verlangt konzentrierte, präzise Handarbeit und erlaubt eine klare Wiedergabe des Medaillonmusters.
Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs umfasst mehrere aufeinanderfolgende Arbeitsschritte. Das Material wird vorbereitet, die Fäden werden verarbeitet und die Knoten werden nach dem vorgesehenen Entwurf gesetzt. Anschließend wird die Oberfläche bearbeitet, damit das Muster lesbar und der Flor gleichmäßig erscheint. Bei einem Tabriz steht diese Verbindung aus Materialkenntnis, sorgfältiger Ausführung und hoher Knotendichte im Mittelpunkt der traditionellen Fertigung.
Der Teppich ist als perfekt und unbenutzt beschrieben. Außerdem ist er für Fußbodenheizung geeignet. Diese Angaben gehören zu den Eigenschaften dieses Stücks und ergänzen seine handwerkliche Ausführung um praktische Hinweise für den Wohnbereich.
Herkunft und Tradition
Tabriz liegt im Nordwesten Irans und zählt zu den bedeutenden Zentren der persischen Teppichkunst. Die Stadt und ihre Umgebung verfügen über eine lange Web- und Knüpftradition, die bis in die Safawidenzeit zurückreicht. In dieser Epoche entwickelte sich die Teppichkunst im Iran zu einer eigenständigen Form höfischer und handwerklicher Gestaltung. Tabriz nahm dabei eine wichtige Rolle ein, weil dort anspruchsvolle Entwürfe, hochwertige Materialien und eine präzise Ausführung miteinander verbunden wurden.
Die Bezeichnung Tabriz verweist auf eine persische Provenienz und zugleich auf eine bestimmte regionale Tradition. Teppiche aus diesem Zentrum sind nicht durch ein einziges, unveränderliches Muster gekennzeichnet. Vielmehr umfasst die Tabriz-Tradition unterschiedliche Entwürfe, von zentral aufgebauten Kompositionen bis zu allover angelegten Floralmustern. Gemeinsam ist vielen Arbeiten die sorgfältige Gliederung des Entwurfs und die Aufmerksamkeit für Kontur, Maßstab und Farbverteilung.
Die Stadt liegt an historischen Handelswegen und war über lange Zeit ein wichtiger Ort für Austausch und Handwerk. Dadurch konnten sich in Tabriz verschiedene Einflüsse begegnen, ohne dass die regionale Identität der Teppiche verloren ging. Entwürfe wurden über Generationen weitergegeben, verändert und verfeinert. Werkstätten entwickelten eigene Handschriften, während grundlegende Kenntnisse über das Spinnen, Färben, Knüpfen und Scheren innerhalb von Familien und Lehrverhältnissen erhalten blieben.
Zur traditionellen Arbeit gehört zunächst die Auswahl und Vorbereitung der Fasern. Wolle wird versponnen und für den Flor aufbereitet; Seide kann dort eingesetzt werden, wo eine feinere Zeichnung oder eine besondere Oberflächenwirkung gewünscht ist. Danach entsteht anhand eines Entwurfs die eigentliche Knüpfarbeit. Die Knüpfer setzen die Farben und Formen schrittweise um und prüfen dabei fortlaufend die Ordnung der Reihen. Am Ende wird der Flor geschoren und die Oberfläche so bearbeitet, dass die Komposition deutlich hervortritt.
Die Tabriz-Fertigung ist eng mit der Weitergabe handwerklicher Erfahrung verbunden. Kenntnisse über Knoten, Fadenspannung, Materialverhalten und Farbzusammenstellung lassen sich nicht vollständig durch eine kurze Anleitung ersetzen. Sie werden im praktischen Arbeiten vermittelt und über längere Zeit verfeinert. Deshalb kann die regionale Tradition sowohl klare gemeinsame Merkmale als auch Unterschiede zwischen einzelnen Werkstätten hervorbringen. Jeder handgeknüpfte Teppich bleibt in seiner konkreten Ausführung ein eigenes Stück.
Die iranische Teppichkunst verbindet Gebrauch und Gestaltung. Ein Teppich dient als Bodenbelag, bewahrt aber zugleich einen sorgfältig entwickelten Entwurf. Bei einem Tabriz wird diese Verbindung besonders durch die differenzierte Zeichnung und die dichte Knüpfung sichtbar. Der vorliegende Läufer steht damit in einer Tradition, in der technische Präzision und ornamentale Ordnung gemeinsam gedacht werden.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als Medaillon angegeben. Bei einer Medaillonkomposition bildet ein zentrales Ornament den visuellen Mittelpunkt des Teppichfeldes. Es kann von weiteren floralen oder geometrischen Formen begleitet werden, die den Blick zum Zentrum führen und die Fläche zugleich ausbalancieren. Die genaue Gestaltung des vorliegenden Stücks wird durch seine Tabriz-Tradition und die handgeknüpfte Ausführung geprägt.
Tabriz-Entwürfe arbeiten häufig mit klar erkennbaren Konturen und einer sorgfältig abgestuften Anordnung von Haupt- und Nebenmotiven. Ein Medaillon kann von Ranken, Blüten, Blättern oder kleineren Ornamenten umgeben sein. Solche Elemente werden nicht zufällig verteilt, sondern in eine übergeordnete Ordnung eingebunden. Zwischen dem zentralen Feld, der Bordüre und den Übergängen entsteht dadurch ein geschlossenes Gesamtbild.
Die florale Ornamentik vieler Tabriz-Teppiche steht in Beziehung zur persischen Arabeske. Geschwungene Ranken können sich verzweigen, Blattformen aufnehmen und in symmetrischen oder rhythmischen Abfolgen über die Fläche führen. Geometrische Strukturen geben diesen Bewegungen Halt. Auch wenn ein Muster reich gegliedert ist, bleibt die Komposition durch wiederkehrende Formen und eine erkennbare Achse lesbar.
Ein Medaillonmuster besitzt meist eine deutliche Mitte und eine darauf abgestimmte Rahmung. Die Bordüre begrenzt das Feld und schafft einen Übergang zwischen dem inneren Ornament und der Außenkante. Nebenbordüren können diese Verbindung weiter staffeln. In der Tabriz-Tradition werden solche Rahmungen häufig mit feinen floralen Details versehen, sodass die äußere Gliederung nicht nur abschließt, sondern den Entwurf mit dem Zentrum verbindet.
Die hohe Knotendichte unterstützt die Darstellung kleiner Formen und feiner Linien. Sie ist kein eigenständiges Motiv, wirkt sich jedoch auf die Präzision aus, mit der ein Entwurf umgesetzt werden kann. Bei einem dicht geknüpften Teppich lassen sich Konturen enger führen und Farbflächen differenzierter anlegen. Das ist besonders bei einem Medaillon mit begleitenden Ornamenten von Bedeutung, weil die Beziehung zwischen Zentrum, Feld und Bordüre klar erhalten bleiben soll.
Traditionelle persische Teppichmuster greifen häufig auf Formen zurück, die über lange Zeiträume in der Kunsthandwerkskultur des Iran entwickelt wurden. Blumen, Ranken, Blätter, Palmetten und geometrische Elemente können dabei symbolische oder dekorative Funktionen haben. Ihre Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel von Wiederholung, Symmetrie und Farbkontrast. Das Muster dieses Tabriz-Läufers ist als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch eingeordnet und folgt damit einer Gestaltungssprache, die Ornament und Flächenordnung verbindet.
Als Läufer eignet sich die längliche Form grundsätzlich für Bereiche, in denen ein Muster entlang einer Raumachse wahrgenommen wird. Das Medaillon setzt dabei einen Schwerpunkt, während die übrigen Ornamente den Verlauf der Fläche begleiten. Im Eingangsbereich, im Flur oder als Ergänzung zu einer Sitzgruppe kann ein solcher Entwurf unterschiedliche Zonen optisch verbinden. Die konkrete Platzierung hängt von der Raumaufteilung und der vorhandenen Einrichtung ab.
Besonderheiten
Eine besondere Eigenschaft dieses Tabriz Perserteppichs ist seine Knotendichte von 550.000 Knoten je Quadratmeter. Die dichte Struktur steht mit der detailreichen handgeknüpften Ausführung und der klaren Wiedergabe des Medaillonmusters in Verbindung. Der Flor besteht aus 97 % Schurwolle und 3 % Seide. Der Teppich ist perfekt und unbenutzt und eignet sich für Räume mit Fußbodenheizung.
Die Kombination aus Tabriz-Tradition, Medaillonmuster, hoher Knotendichte und der Verwendung von Schurwolle und Seide macht dieses Stück in seiner konkreten Ausführung unverwechselbar. Wie bei handgeknüpften Teppichen üblich, entsteht die individuelle Wirkung aus dem Zusammenspiel von Material, Knoten, Farben und Muster. Der Läufer kann in langen Fluren, Eingangsbereichen oder im Wohnzimmer eingesetzt werden.
FAQ
Wie pflege ich einen Tabriz Perserteppich richtig?
Regelmäßiges, vorsichtiges Staubsaugen entfernt losen Staub und hält die Oberfläche sauber. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht verblassen. Bei Flecken ist es sinnvoll, einen Fachmann für Teppichreinigung hinzuzuziehen. Eine fachgerechte Behandlung berücksichtigt die handgeknüpfte Struktur sowie die Verbindung von Schurwolle und Seide und hilft, die Oberfläche schonend zu behandeln.
Kann der Teppich gewaschen werden?
Eine Reinigung ist möglich, sollte bei diesem handgeknüpften Teppich jedoch vorsichtig und idealerweise durch einen Fachbetrieb ausgeführt werden. Eine professionelle Teppichreinigung kann dazu beitragen, die Farbintensität und die Struktur des Teppichs zu bewahren. Von einer eigenständigen, nicht auf die Materialien abgestimmten Wäsche ist abzusehen, da Feuchtigkeit und Behandlung die Fasern oder die Form beeinträchtigen können.
Wo kann der Tabriz-Läufer am besten liegen?
Der Läufer eignet sich für Flure und Eingangsbereiche sowie als stilvolle Ergänzung im Wohnzimmer, etwa im Umfeld eines Couchtischs. Seine längliche Anlage kann zur Gliederung eines Raumes beitragen oder eine Bewegungsachse betonen. Das Medaillon setzt dabei einen gestalterischen Mittelpunkt. Ob der Teppich frei liegt oder Möbel begleitet, richtet sich nach der jeweiligen Raumaufteilung.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |








