






Perserteppich Tabriz 297 x 195 cm Wolle handgeknüpft
3998$
Handgeknüpfter Tabriz Perserteppich | Knotendichte: Handgeknüpft | Material: Flor Wolle, Kette Baumwolle | Größe: 297 x 195 cm | Muster: Orientalisches Blumenmuster | Zustand: Neu ohne Etikett, Top Zustand
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Beschreibung
Tabriz Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Tabriz ist handgeknüpft. Für den Flor wird hochwertige Wolle verwendet, während die Kette aus Baumwolle besteht. Die Kombination aus einem wollenen Flor und einer Baumwollkette gehört zu den klassischen Grundlagen der Teppichherstellung. Die Wolle bildet die sichtbare, weichere Oberfläche. Die Kette bildet das tragende Gerüst, an dem die Knoten befestigt werden.
Die handgeknüpfte Herstellung unterscheidet sich grundsätzlich von maschinellen Verfahren. Jeder Knoten wird einzeln in die vorbereitete Kette eingearbeitet. Anschließend wird die Reihe verdichtet und der Flor gleichmäßig ausgerichtet. So entsteht eine textile Oberfläche, deren Muster aus vielen einzelnen Arbeitsschritten aufgebaut ist. Bei einem hochflorigen Teppich ist die Wolle deutlich als Flor präsent und verleiht der Oberfläche ihre charakteristische Fülle.
Die Materialangabe nennt hochwertige Wolle und Baumwolle. Die Wolle wird dem Flor zugeordnet, die Baumwolle der Kette. Damit sind die wesentlichen Bestandteile dieses Teppichs klar benannt. Seine Verarbeitung als handgeknüpftes Stück macht ihn zu einem handwerklich hergestellten Orientteppich mit wollener Oberfläche und stabiler textiler Grundlage.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Iran und wird Tabriz zugeordnet. Tabriz, auch Täbriz genannt, liegt im Nordwesten des Iran und zählt zu den bedeutenden Zentren der persischen Teppichkunst. Die Stadt war über lange Zeit ein wichtiger Handels- und Kulturort. Diese Lage begünstigte den Austausch von Mustern, Materialien und handwerklichen Techniken. Tabriz-Teppiche sind deshalb für eine große Bandbreite an Entwürfen bekannt.
Die Teppichtradition von Tabriz verbindet regionale Handarbeit mit einer ausgeprägten Entwurfskultur. Zeichnerische Vorlagen, ausgewogene Flächenaufteilungen und eine sorgfältige Knotenausführung spielen dabei eine wichtige Rolle. In Werkstätten werden zentrale Felder, Bordüren und Ecklösungen so aufeinander abgestimmt, dass ein geschlossenes Gesamtbild entsteht. Die handgeknüpfte Ausführung überträgt diesen Entwurf Schritt für Schritt in eine textile Form.
Persische Teppiche werden in vielen Regionen des Iran mit jeweils eigenen gestalterischen Schwerpunkten hergestellt. Isfahan ist etwa für fein gegliederte florale Kompositionen bekannt, Nain für helle Farbwelten und detaillierte Ornamente, während Kerman ebenfalls eine lange Tradition dekorativer Muster besitzt. Diese Ortsnamen beschreiben jeweils eigene regionale Traditionen. Der vorliegende Teppich ist Tabriz und damit der iranischen Perserteppichkunst zugeordnet.
Die Bezeichnung Perserteppich verweist auf die iranische Herkunft und nicht nur auf eine bestimmte Musterform. Über Jahrhunderte wurden in Iran unterschiedliche Techniken, Farben und Ornamentsprachen entwickelt. Tabriz nimmt innerhalb dieser Entwicklung eine besondere Rolle als vielseitiges Zentrum ein. Die dortige Tradition reicht von streng gegliederten Musterfeldern bis zu dicht ausgearbeiteten floralen Entwürfen. Der hier verwendete traditionelle persische Stil steht in diesem größeren Zusammenhang.
Handgeknüpfte Teppiche sind zugleich Gebrauchsgegenstände und textile Zeugnisse regionaler Kultur. Ihre Herstellung verbindet Materialkenntnis, Erfahrung und wiederholte manuelle Arbeit. Die Wolle wird dabei nicht nur wegen ihrer Haptik eingesetzt, sondern auch, weil sie sich für die Ausbildung eines belastbaren Flors eignet. Die Baumwollkette schafft die Grundlage, auf der die sichtbare Gestaltung aufgebaut wird.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als orientalisches Blumenmuster beschrieben. Florale Motive gehören zu den wiederkehrenden Themen der persischen Teppichkunst. Sie können Blüten, Blätter, Ranken und weitere pflanzliche Formen umfassen. In einer geordneten Komposition werden solche Elemente über ein Mittelfeld, eine Bordüre oder miteinander verbundene Rapportflächen verteilt. Die genaue Zeichnung jedes einzelnen Motivs kann dabei von Werkstatt zu Werkstatt variieren.
Bei einem traditionellen persischen Blumenmuster entsteht die Wirkung nicht durch ein einzelnes Bild, sondern durch das Verhältnis vieler Formen zueinander. Kleine Blüten können größere Ranken begleiten, während Blätter Übergänge zwischen einzelnen Ornamenten schaffen. Bordüren rahmen das innere Feld und geben dem Entwurf einen klaren Abschluss. Wiederholungen sorgen für rhythmische Ordnung, ohne dass die einzelnen handgeknüpften Details ihre Eigenständigkeit verlieren.
Orientalische Blumenmuster stehen häufig zwischen naturbezogener Darstellung und stilisierter Ornamentik. Die Formen müssen nicht wie eine botanische Abbildung aussehen. Stattdessen werden Blüten und Blätter so vereinfacht, gedreht oder miteinander verbunden, dass sie in den Aufbau eines Teppichs passen. Diese Stilisierung ermöglicht eine flächige Gestaltung und macht das Muster aus verschiedenen Blickrichtungen lesbar.
Die Tabrizer Tradition umfasst neben floralen Entwürfen auch geometrische, figürliche und architektonisch gegliederte Muster. Deshalb ist der Ortsname nicht mit nur einer einzigen Zeichensprache gleichzusetzen. Entscheidend ist hier die konkrete Angabe des orientalischen Blumenmusters. Es ordnet den Teppich in die weit gefasste Gruppe dekorativer floraler Orientteppiche ein, ohne ihm ein anderes regionales Muster zuzuschreiben.
Zum Vergleich gibt es in der persischen Teppichwelt weitere bekannte Mustertraditionen. Gabbeh-Teppiche werden oft mit reduzierten Formen und kräftigen Farben verbunden. Nain ist für feine, detailreiche Zeichnungen und eine hohe Knotenzahl bekannt. Auch Kerman und Ghom beziehungsweise Qom stehen für eigenständige Entwicklungen innerhalb der iranischen Teppichkunst. Diese Beispiele zeigen die Vielfalt persischer Muster, sind jedoch keine Herkunftsangaben für diesen Tabriz-Teppich.
Der traditionelle persische Stil dieses Stücks beruht somit auf einer dekorativen, floral geprägten Ornamentik und ihrer handwerklichen Umsetzung. Die Musteridee wird nicht aufgedruckt, sondern durch farbige Knoten in die textile Struktur eingearbeitet. Dadurch gehören Zeichnung und Oberfläche unmittelbar zusammen. Das Ergebnis ist ein Blumenmuster, das als Teil eines handgeknüpften Teppichs und nicht als nachträglich aufgebrachte Dekoration vorliegt.
Besonderheiten
Der Teppich wird als neu ohne Etikett und als Top Zustand beschrieben. Außerdem ist er mit einem Hochflor ausgeführt. Diese Angaben beziehen sich auf den sichtbaren Zustand und die Beschaffenheit der Oberfläche. Der Hochflor verleiht dem Teppich eine ausgeprägte Florhöhe und macht die wollene Struktur deutlich fühlbar.
Als weitere Eigenschaft wird die Eignung für Fußbodenheizung genannt. Damit ist der Teppich für Räume vorgesehen, in denen eine Fußbodenheizung vorhanden ist. Die handgeknüpfte Ausführung, der Wollflor, die Baumwollkette und die genannte Nutzungseignung bilden zusammen die wesentlichen Besonderheiten dieses einzelnen Stücks.
FAQ
Woran erkennt man die Qualität eines Perserteppichs?
Bei einem Perserteppich geben die Knotenausführung, die verwendeten Materialien und die Verarbeitung wichtige Hinweise auf die Qualität. Eine hohe Knotenzahl kann eine differenzierte Zeichnung ermöglichen, ist aber nur gemeinsam mit der Gleichmäßigkeit der Knoten und dem Aufbau des Teppichs zu beurteilen. Ebenso spielen die Beschaffenheit der Wolle, die Stabilität der Kette und die sorgfältige Ausarbeitung von Muster und Kanten eine Rolle. Bei diesem Stück sind hochwertige Wolle im Flor, Baumwolle in der Kette und eine handgeknüpfte Herstellung angegeben.
Kann man einen Perserteppich reinigen?
Ja, Perserteppiche können gereinigt werden. Für eine gründliche Reinigung empfiehlt sich eine Fachkraft, die auf textile Bodenbeläge und insbesondere auf handgeknüpfte Teppiche spezialisiert ist. Eine unsachgemäße Behandlung kann Farben, Flor und textile Struktur beeinträchtigen. Im Alltag hilft regelmäßiges Staubsaugen dabei, losen Schmutz und Staub zu entfernen. Dabei sollte die Oberfläche schonend behandelt werden, damit der Hochflor und die Kanten nicht unnötig belastet werden.
Wo kann man einen Perserteppich einsetzen?
Ein Perserteppich lässt sich in verschiedenen Wohn- und Arbeitsbereichen einsetzen. Er passt beispielsweise in ein Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Esszimmer und kann ebenso in einem Büro verwendet werden. Das florale Muster bringt eine klar erkennbare textile Gestaltung in den Raum, während der Wollflor für eine warme Oberflächenwirkung sorgt. Da dieser Teppich als für Fußbodenheizung geeignet beschrieben wird, kann er auch in entsprechend ausgestatteten Räumen verwendet werden. Die konkrete Platzierung sollte immer zur Raumaufteilung und zur täglichen Nutzung passen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |














