








Perserteppich Tabriz 286×178 cm Korkwolle handgeknüpft
1059$
Handgeknüpfter Tabriz Perserteppich | Knotendichte: ca. 500.000 Knoten/m² | Material: Flor Korkwolle, Kette Baumwolle | Größe: 286×178 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Gut, siehe Bilder
Ausverkauft
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: C3FEF099
Beschreibung
Tabriz Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Tabriz Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht aus Korkwolle, während die Kette aus Baumwolle gefertigt ist. Die Verbindung dieser Materialien gehört zu den überlieferten Grundlagen der persischen Teppichherstellung: Die Kette bildet das tragende Gerüst, in das die Florfäden von Hand eingeknüpft werden. Anschließend wird jede Reihe verdichtet und ausgerichtet, damit eine geschlossene, belastbare Oberfläche entsteht. Die Handarbeit macht aus dem Teppich ein textiles Einzelstück, denn kleine Unterschiede in der Ausführung gehören zur individuellen Arbeit des Knüpfers.
Die Knotendichte beträgt ca. 500.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht es, Linien, Konturen und kleinteilige Ornamente differenziert auszuarbeiten. Bei der Betrachtung aus der Nähe zeigt sich die regelmäßige Struktur der geknüpften Oberfläche; aus größerer Entfernung tritt die Gesamtwirkung des Entwurfs hervor. Korkwolle wird bei persischen Teppichen für einen feinen und angenehm anmutenden Flor verwendet. Baumwolle in der Kette sorgt für ein stabiles Grundgewebe, das die Knüpfreihen trägt.
Die Materialien und die handwerkliche Technik verbinden praktische Nutzung mit der für persische Teppiche typischen dekorativen Ausarbeitung. Die Angaben zu diesem Stück nennen Korkwolle als Flor und Baumwolle als Kette. Damit ist die Materialzusammensetzung klar beschrieben, ohne den Charakter des Teppichs auf eine maschinelle Fertigung zu reduzieren. Die Herstellung durch Handknüpfen erfordert Geduld, Erfahrung und eine genaue Orientierung am vorgegebenen Muster.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus dem Iran und wird Tabriz zugeordnet. Tabriz, auch Täbriz genannt, liegt in der historischen Region West-Aserbaidschan und zählt zu den bedeutenden Zentren der persischen Teppichknüpfkunst. Die Stadt liegt an einem kulturellen und wirtschaftlichen Übergang zwischen dem iranischen Hochland, dem Kaukasus und Anatolien. Diese Lage hat den Austausch von Motiven, Farben und handwerklichen Methoden über lange Zeit begünstigt.
Die Tradition der Teppichherstellung in Tabriz reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. In dieser langen Entwicklung entstand eine eigenständige Formensprache, die präzise Zeichnung und eine sorgfältige Knotentechnik miteinander verbindet. Tabrizer Werkstätten wurden insbesondere für Entwürfe geschätzt, in denen florale Einzelheiten, geschwungene Linien und geometrisch geordnete Flächen zu einem klar aufgebauten Gesamtbild zusammenfinden. Die Stadt blieb auch in späteren Jahrhunderten ein wichtiger Ort für die Herstellung und den Handel persischer Teppiche.
Persische Teppiche werden traditionell in spezialisierten Werkstätten und Familienbetrieben gefertigt. Kenntnisse über das Spannen der Kette, das Einsetzen der Knoten, das Verdichten der Reihen und das sorgfältige Abschneiden des Flors werden häufig über Generationen weitergegeben. Beim Handknüpfen entsteht ein Teppich nicht in einem einzigen Arbeitsschritt. Der Entwurf wird abschnittsweise umgesetzt, wobei Farbe, Kontur und Knotenzahl laufend aufeinander abgestimmt werden. Die hohe Knotendichte dieses Tabriz-Teppichs steht in diesem Zusammenhang für eine Technik, mit der auch feine Muster ausgearbeitet werden können.
Die Herkunft aus dem Iran ist ein wesentlicher Bestandteil der Einordnung als Perserteppich. Dabei bezeichnet Tabriz nicht nur einen geografischen Bezug, sondern auch eine traditionsreiche Teppichschule mit wiedererkennbaren Gestaltungsprinzipien. Tabrizer Teppiche können in ihrer konkreten Ausführung unterschiedlich erscheinen, weil Werkstatt, Entwurf, Farbgebung und Zeitstellung jeweils eigene Akzente setzen. Gemeinsame Grundlagen sind die handwerkliche Fertigung, die sorgfältige Zeichnung und die Verbindung von floralen und geometrischen Elementen.
Dieses Stück wurde im Herstellungszeitraum 1970-1979 gefertigt. Es gehört damit zur neueren Phase der persischen Teppichproduktion, steht jedoch weiterhin in der historischen Tradition von Tabriz. Die Signatur Plassi ist als weiteres Merkmal des Teppichs angegeben. Eine Signatur kann bei handgeknüpften Teppichen auf die Werkstatt, den Entwerfer oder den ausführenden Meister verweisen; aus der Signatur allein lässt sich hier jedoch keine weitergehende Zuschreibung ableiten.
Design und Muster
Das Design dieses Tabriz-Teppichs wird als orientalisch beschrieben und verbindet harmonische Farben mit komplexen Mustern. Die Farbwirkung reicht nach der Beschreibung von kräftigen Rot- und Blautönen bis zu sanften Cremetönen. Solche Farbbereiche können in einem persischen Entwurf unterschiedliche Aufgaben übernehmen: Dunklere Töne geben dem Muster Tiefe, helle Partien trennen einzelne Motive voneinander, und abgestufte Nuancen schaffen Übergänge innerhalb von Blüten, Ranken oder geometrischen Formen.
Für Tabriz sind Kompositionen typisch, in denen florale Motive und geometrische Ordnung gemeinsam auftreten. Ranken können Flächen miteinander verbinden, Blüten setzen rhythmische Akzente, und symmetrische Formen geben dem Aufbau Halt. Geometrische Elemente müssen dabei nicht streng und isoliert wirken; sie können in ein florales Netzwerk eingebunden sein und die Bewegung der Zeichnung lenken. Gerade diese Verbindung von exakter Struktur und dekorativer Linienführung prägt die regionale Formensprache.
Die komplexe Musterung wird durch die dichte Knüpfung unterstützt. Viele Knoten pro Fläche erlauben es, Konturen feiner zu staffeln und kleine Details voneinander abzugrenzen. Bei der Betrachtung aus der Nähe lässt sich die handwerkliche Auflösung der Zeichnung nachvollziehen. Aus der Distanz verbinden sich die Einzelmotive zu einer zusammenhängenden Komposition. Diese unterschiedliche Wirkung je nach Betrachtungsabstand ist ein charakteristisches Merkmal fein gearbeiteter Orientteppiche.
Die im Entwurf verwendeten floralen und geometrischen Formen stehen zugleich in einem kulturellen Zusammenhang. In der persischen Mustertradition werden Pflanzenmotive häufig mit der Schönheit und Ordnung der Natur verbunden. Geometrische Wiederholungen können für Ausgewogenheit und Struktur stehen. Die vorliegende Beschreibung ordnet die Muster außerdem Symbolen wie Wohlstand, Fruchtbarkeit und der Schönheit der Natur zu. Diese Bedeutungen sind Teil der allgemeinen persischen Bildsprache und ergänzen die sichtbare dekorative Funktion des Teppichs.
Natürliche Farbstoffe werden in der Beschreibung als Grundlage der Farbwirkung genannt. In der persischen Teppichherstellung werden Farbtöne traditionell aus pflanzlichen, mineralischen oder tierischen Ausgangsstoffen gewonnen und in mehreren Nuancen eingesetzt. Die konkrete Wirkung hängt von Färbung, Wolle, Licht und Alterung ab. Bei diesem Tabriz-Teppich bilden Rot, Blau und Creme die beschriebenen Farbbereiche und tragen zu einem ausgewogenen orientalischen Gesamtbild bei.
Besonderheiten
Der Teppich verbindet die Herkunft aus dem Iran mit der Tabrizer Tradition, einer handgeknüpften Ausführung und einer Knotendichte von ca. 500.000 Knoten pro Quadratmeter. Als Material sind Korkwolle im Flor und Baumwolle in der Kette angegeben. Die Signatur Plassi sowie der Herstellungszeitraum 1970-1979 ergänzen die Einordnung dieses Einzelstücks. Der Zustand wird als gut beschrieben; für die konkrete Beurteilung wird auf die Bilder verwiesen.
Durch seine orientalische Gestaltung kann der Tabriz-Teppich mit traditionellen ebenso wie mit modernen Einrichtungskonzepten kombiniert werden. Die beschriebene Farbwelt und die Verbindung aus floralen und geometrischen Motiven lassen unterschiedliche Wohnbereiche zu. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur die dekorative Wirkung, sondern auch die nachvollziehbare Herkunft, das Material und die handwerkliche Fertigung.
FAQ
Wie reinige ich meinen Tabriz Teppich am besten?
Für die regelmäßige Pflege empfiehlt sich ein Staubsauger ohne rotierende Bürsten. So wird lose Verschmutzung entfernt, ohne den Flor unnötig mechanisch zu beanspruchen. Flecken sollten möglichst sofort mit einem feuchten Tuch behandelt werden. Bei einer gründlichen Reinigung ist eine professionelle Teppichreinigung sinnvoll, da handgeknüpfte Teppiche mit Korkwolle und Baumwollkette schonend behandelt werden sollten. Starke Nässe und aggressive Reinigungsmittel gehören nicht zur empfohlenen Pflege.
Wie erkenne ich die Qualität eines Perserteppichs?
Wichtige Anhaltspunkte sind die Knotendichte, die Qualität der Wolle und die Ausführung der Knüpfung. Eine hohe Knotendichte erlaubt eine feinere Zeichnung, während eine sorgfältig verarbeitete Wolle zur Belastbarkeit und angenehmen Haptik beitragen kann. Auch die Gleichmäßigkeit des Grundgewebes, die Klarheit der Konturen und die Ausarbeitung kleiner Musterbereiche sind bei der Beurteilung relevant. Bei diesem Teppich sind ca. 500.000 Knoten pro Quadratmeter sowie Korkwolle im Flor und Baumwolle in der Kette angegeben.
Ist ein originaler Tabriz Teppich eine gute Investition?
Ein originaler Tabriz Teppich verbindet handwerkliche Herstellung, hochwertige Materialien und eine lange regionale Tradition. Diese Eigenschaften können dazu beitragen, dass ein Teppich über viele Jahre genutzt und als langlebiges Stück weitergegeben wird. Eine konkrete Wertentwicklung hängt jedoch von mehreren Faktoren ab, darunter Zustand, Erhaltung, Ausführung, Herkunftsnachweis und Nachfrage. Dieses Stück ist signiert, stammt aus dem Iran, wurde im Zeitraum 1970-1979 hergestellt und wird als gut erhalten beschrieben.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |








