









Perserteppich Tabriz 260×210 cm Schurwolle handgeknüpft
2662$
Handgeknüpfter Tabriz Perserteppich | Knotendichte: 50 Raj | Material: Flor reine Schurwolle, Kette Baumwolle | Größe: 260×210 cm | Muster: Sherkat | Zustand: Neu ohne Etikett
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 2C127634
Beschreibung
Tabriz Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Tabriz ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 100 Prozent reiner Schurwolle. Die Kette ist aus Baumwolle gefertigt. Damit sind die im Teppich verwendeten Hauptmaterialien klar voneinander unterschieden: Die Schurwolle bildet den sichtbaren Flor, während die Baumwolle als Kettfaden die Grundlage der Knüpfarbeit bildet. Die handgeknüpfte Ausführung entsteht dadurch, dass die Florfäden Knoten für Knoten mit der Kette verbunden werden. Jeder Arbeitsgang wird von Hand ausgeführt und in einer festgelegten Abfolge aufgebaut.
Die Knotendichte von 50 Raj steht für eine fein aufgebaute Knüpfstruktur. Bei der Einordnung von Tabriz-Teppichen bezeichnet Raj eine traditionelle Angabe zur Knotendichte. Je höher die Dichte, desto enger können Linien, Konturen und kleine Formelemente in einer Zeichnung angelegt werden. Bei diesem Teppich gehört die Angabe von 50 Raj daher unmittelbar zur Beschreibung seiner handwerklichen Ausführung. Sie ist keine Aussage über seine Größe, sondern über die Feinheit des geknüpften Gewebes.
Reine Schurwolle wird für Teppiche wegen ihrer natürlichen Faserstruktur verwendet. Sie kann eine angenehme Haptik, Wärme und eine belastbare Oberfläche verbinden. In der Teppichherstellung lässt sich Wolle färben, verspinnen und in einem dichten Flor verarbeiten. Der vorliegende Tabriz ist mit einer Florhöhe von 6 mm ausgeführt. Seine Konstruktion verbindet den Wollflor mit der Baumwollkette und der präzisen Arbeit der Handknüpfung.
Die handwerkliche Verarbeitung prägt auch die Wahrnehmung des Musters. Eine feinere Knotung erlaubt es, geschwungene florale Linien und geometrische Begrenzungen sauber nebeneinander zu setzen. Gleichzeitig bleibt die Oberfläche durch die Schurwolle griffig und textil. Die im Produkt beschriebene Materialkombination ist für einen traditionellen Perserteppich aus Tabriz charakteristisch, ohne dass daraus zusätzliche Angaben zu einer bestimmten Werkstatt oder zu einem einzelnen Knüpfer abgeleitet werden können.
Herkunft und Tradition
Tabriz ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Nordwesten Irans und gehört zu den bekannten Zentren der persischen Teppichherstellung. Die Stadt liegt an einer historischen Schnittstelle zwischen dem iranischen Hochland, dem Kaukasus und den Handelswegen nach Anatolien. Diese Lage hat den Austausch von Waren, Ornamenten und handwerklichen Techniken begünstigt. Tabriz entwickelte dadurch eine Teppichsprache, in der unterschiedliche Einflüsse in klar gegliederten Kompositionen zusammengeführt werden konnten.
Die Knüpftradition von Tabriz reicht bis in das 15. Jahrhundert zurück. Über viele Generationen wurden dort Kenntnisse über Wolle, Färbung, Knotung, Zeichnung und den Aufbau von Bordüren weitergegeben. Persische Teppiche aus Tabriz werden häufig mit einer sorgfältigen Linienführung und einer differenzierten Ornamentik verbunden. Das betrifft sowohl die Auswahl der Motive als auch die Art, wie ein Entwurf auf ein Knüpfgerüst übertragen wird. Ein fertiger Teppich entsteht nicht allein durch das einzelne Motiv, sondern durch das Zusammenspiel von Mittelbereich, Einfassungen, Nebenbordüren und farblicher Ordnung.
Die regionale Tradition entwickelte verschiedene Wege, um Muster präzise auszuarbeiten. Entwürfe können auf einem zeichnerischen Raster beruhen, das die Platzierung der Knoten vorgibt. Die Knüpfer orientieren sich an diesem Aufbau und setzen die Farbflächen schrittweise um. Dadurch können Bögen, Blätter, Blüten und geometrische Formen in einem zusammenhängenden Rapport erscheinen. Bei feineren Knotendichten lassen sich auch kleine Übergänge und schmale Linien differenziert darstellen. Die Angabe von 50 Raj verweist bei diesem Teppich auf eine solche feinere handwerkliche Struktur.
Tabriz-Teppiche sind Teil der iranischen Kulturgeschichte und stehen für eine urbane Form des Teppichhandwerks. In städtischen Werkstätten wurden Muster entwickelt, die eine geordnete Gesamtwirkung mit einer reichen Detailzeichnung verbinden. Die regionale Gestaltung greift häufig auf florale Elemente, Medaillons, Ranken, geometrische Achsen und mehrteilige Bordüren zurück. Welche Elemente im Einzelfall kombiniert werden, hängt vom jeweiligen Muster und Entwurf ab. Bei diesem Stück ist das Muster als Sherkat bezeichnet.
Persische Teppiche erfüllen in dieser Tradition mehrere Funktionen. Sie können den Boden bedecken, einen Raum gliedern und zugleich ein Bild aus Farben und Linien bilden. Die Bedeutung eines Teppichs liegt deshalb nicht nur in seinem Material, sondern auch in der Überlieferung der Muster und in der handwerklichen Organisation seiner Herstellung. Tabriz steht dabei für eine Region, in der Knüpfen, Zeichnen und die Kenntnis über textile Materialien eng miteinander verbunden sind.
Der hier beschriebene Teppich wird als Perserteppich Tabriz geführt. Er gehört zur Epoche des 21. Jahrhunderts und verbindet die historische Herkunftsbezeichnung mit einer zeitgenössischen Herstellung. Die Bezeichnung Tabriz benennt dabei die persische Teppichtradition, aus der die Gestaltung und die handwerkliche Einordnung stammen. Die Angaben zu Material, Technik, Knotendichte und Muster beschreiben dieses konkrete Stück, ohne eine nicht genannte Werkstattgeschichte oder ein bestimmtes Alter innerhalb des Jahrhunderts zu behaupten.
Design und Muster
Das Muster dieses Tabriz-Teppichs ist als Sherkat bezeichnet. In der Beschreibung wird Sherkat als Verbindung floraler und geometrischer Motive eingeordnet. Diese Kombination gehört zu einer Gestaltungssprache, in der organische Formen wie Blätter, Blüten und Ranken mit klaren Linien, Achsen oder begrenzenden Formen verbunden werden. Florale Elemente bringen Bewegung in die Komposition, während geometrische Strukturen für Ordnung und rhythmische Wiederholung sorgen.
Bei einem solchen Entwurf entsteht die Wirkung nicht aus einem isolierten Zeichen, sondern aus dem Verhältnis der einzelnen Motivgruppen. Eine Ranke kann sich durch eine Bordüre ziehen, ein Blütenmotiv kann als wiederkehrendes Element dienen, und geometrische Linien können den Übergang zwischen Feld und Einfassung ordnen. Die Motive werden in der Knüpfzeichnung so angelegt, dass ihre Konturen mit den Knoten umgesetzt werden können. Die handgeknüpfte Ausführung bewahrt dabei den Charakter eines von Hand aufgebauten Bildes.
Die Tabrizer Mustertradition ist für komplexe Zeichnungen und eine kontrollierte Gliederung bekannt. In vielen Entwürfen werden Mittelbereich und Bordüren aufeinander abgestimmt. Ein Innenfeld kann durch ein Zentrum, durch ein fortlaufendes Rankenwerk oder durch wiederholte Ornamente bestimmt werden. Die Bordüre übernimmt dann eine rahmende Funktion und schafft einen klaren Abschluss. Bei Sherkat stehen die floralen und geometrischen Bestandteile in einem gemeinsamen Ordnungsprinzip, dessen genaue Ausprägung durch den jeweiligen Entwurf bestimmt wird.
Ornamente in persischen Teppichen können historische und kulturelle Bezüge tragen. Blüten, Ranken und geometrische Formen wurden über lange Zeiträume weiterentwickelt und in unterschiedlichen Regionen neu interpretiert. Sie sind daher nicht nur dekorative Einzelheiten, sondern Teil einer überlieferten Bildsprache. Die Tabriz-Tradition verbindet solche Motive häufig mit einer ausgewogenen Anordnung und einer sorgfältig geführten Linie. Der Sherkat-Entwurf dieses Teppichs steht in diesem Zusammenhang und wird als traditionell persisch beziehungsweise orientalisch beschrieben.
Auch die Farbwirkung eines Teppichmusters hängt von der Dichte der Knotung und von der Anordnung der Farbfelder ab. Eine feine Struktur kann Übergänge zwischen benachbarten Tönen klarer staffeln und kleine Konturen deutlicher erfassbar machen. Die reine Schurwolle nimmt Farbstoffe auf und bildet die sichtbare Oberfläche, in der das Muster erscheint. Aussagen über konkrete Farbtöne werden für dieses Stück nicht gemacht; festgehalten ist jedoch die Verbindung von floralen und geometrischen Formen im Sherkat-Muster.
Die Gestaltung lässt sich dadurch als geordnetes Zusammenspiel von Naturmotiven und konstruierten Linien lesen. Florale Formen verweisen auf die Natur als wiederkehrendes Thema der persischen Ornamentik. Geometrische Elemente geben diesen Formen einen Rahmen und strukturieren ihre Wiederholung. In der Tabrizer Teppichkunst werden solche Gegensätze nicht zwingend getrennt, sondern in einer zusammenhängenden Komposition verarbeitet. Das Muster bleibt dadurch dekorativ und zugleich klar aufgebaut.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Teppichs ist die Knotendichte von 50 Raj. Sie unterstützt die präzise Darstellung des Sherkat-Musters und gehört zu den ausdrücklich genannten Merkmalen der Ausführung. Der Flor besteht aus reiner Schurwolle, die Kette aus Baumwolle. Zusammen mit der Handknüpfung und der Florhöhe von 6 mm ergibt sich die beschriebene textile Konstruktion.
Der Teppich ist für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Dabei sollte er nicht direkter Hitze ausgesetzt werden, damit die Materialien nicht geschädigt werden. Als Zustand ist „neu ohne Etikett“ angegeben. Der Teppich gehört zur Epoche des 21. Jahrhunderts und wird als traditionell persisch beziehungsweise orientalisch eingeordnet. Diese Angaben ergänzen die Beschreibung von Herkunft, Technik und Muster.
Die Verbindung aus Tabrizer Tradition, handgeknüpfter Verarbeitung, reiner Schurwolle und Sherkat-Muster macht die Identität dieses einzelnen Teppichs aus. Nicht behauptet werden eine bestimmte Signatur, eine namentlich genannte Werkstatt oder eine darüber hinausgehende Provenienz, da solche Angaben nicht vorliegen.
FAQ
Ist der Perserteppich Tabriz pflegeleicht?
Der Tabriz besteht im Flor aus reiner Schurwolle und wird als relativ pflegeleicht beschrieben. Für die laufende Pflege ist regelmäßiges Staubsaugen geeignet. Zusätzlich können gelegentliche professionelle Reinigungen dazu beitragen, seine Optik und die Haltbarkeit der handgeknüpften Oberfläche zu erhalten. Bei der Reinigung sollte auf eine fachgerechte Behandlung von Schurwolle, Flor und Baumwollkette geachtet werden. Die Pflegeempfehlung bezieht sich auf die im Teppich verwendeten Materialien und seine handgeknüpfte Konstruktion.
Woran erkenne ich, ob ein Teppich echt ist?
Ein echter Perserteppich ist handgeknüpft und weist eine eigene Knotendichte auf. Weitere Hinweise können charakteristische Muster und Farben sein, die häufig durch kulturelle oder historische Zusammenhänge geprägt sind. Bei diesem Stück gehören die Handknüpfung, die Angabe von 50 Raj, die Tabrizer Herkunftsbezeichnung und das Sherkat-Muster zu den beschriebenen Merkmalen. Eine einzelne Eigenschaft sollte jedoch immer im Zusammenhang mit Material, Technik, Muster und Verarbeitung betrachtet werden.
Kann der Teppich auf Fußbodenheizung liegen?
Ja, dieser Tabriz ist für einen Raum mit Fußbodenheizung geeignet. Er sollte dabei nicht direkter Hitze ausgesetzt werden, damit Schurwolle, Baumwollkette und die übrige textile Konstruktion nicht geschädigt werden. Eine gleichmäßige Wärmeverteilung und ein sachgemäßer Umgang mit dem Teppich unterstützen die schonende Nutzung. Die Eignung für Fußbodenheizung ist ausdrücklich Bestandteil der Beschreibung dieses Teppichs.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Form | |
| Herkunft | |
| Material |

















