






Perserteppich Tabriz 247 x 80 cm Wolle handgeknüpft
2196$
Handgeknüpfter Tabriz Perserteppich | Knotendichte: 50 Raj | Material: Flor 100% Wolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 247 x 80 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Neu ohne Etikett
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Beschreibung
Tabriz Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich ist handgeknüpft. Bei dieser traditionellen Technik wird jeder einzelne Knoten von Hand in das Grundgewebe eingearbeitet. Anschließend wird der Flor auf die gewünschte Höhe gebracht und die Oberfläche wird sorgfältig ausgearbeitet. Die handgeknüpfte Herstellung unterscheidet sich damit grundsätzlich von maschinell gefertigten Teppichen und von flach gewebten Kelims. Sie verlangt Zeit, Erfahrung und eine gleichmäßige Arbeitsweise.
Der Flor besteht zu 100% aus Wolle. Wolle wird seit Jahrhunderten für Perserteppiche verwendet, weil sie eine griffige, belastbare und zugleich angenehm weiche Oberfläche ermöglicht. Die natürliche Faser kann Farben klar aufnehmen und verleiht dem Flor eine matte, textile Wirkung. Die Kette besteht zu 100% aus Baumwolle. Damit sind die beiden im Produkt genannten Materialien eindeutig benannt: Wolle für den Flor und Baumwolle für die Kette.
Die Knotendichte ist mit 50 Raj angegeben. Raj ist eine traditionelle Bezeichnung zur Einordnung der Knotendichte bei Tabriz-Teppichen. Eine höhere Knotendichte ermöglicht grundsätzlich eine feinere Ausarbeitung kleiner Formen und Linien, während die Gestaltung auch von der Erfahrung der Knüpferinnen und Knüpfer, der Wolle und der Ausführung des Musters abhängt. Bei diesem Stück gehört die Angabe 50 Raj zu den technischen Produktdaten.
Der Flor wird als normal bezeichnet. Der Teppich ist neu und wird ohne Etikett angeboten. Diese Angaben beschreiben den Zustand und die Ausführung des konkreten Stücks, ohne eine zusätzliche Alters- oder Herkunftsbestimmung zu behaupten. Als handgeknüpftes Einzelstück besitzt der Teppich die für diese Herstellungsart typische individuelle Struktur.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Täbriz in Persien. Tabriz, auch Täbriz geschrieben, gehört zu den bekannten Zentren der persischen Teppichkunst. Die Stadt liegt im Nordwesten Persiens und war über lange Zeit ein wichtiger Handels- und Kulturplatz. Ihre Lage begünstigte den Austausch von Mustern, Farben und handwerklichen Einflüssen aus unterschiedlichen Regionen. Dadurch entwickelte sich in Tabriz eine vielseitige Teppichtradition, die sowohl klassische persische Bildwelten als auch sehr fein gegliederte Ornamentik umfasst.
Die Teppichherstellung in Tabriz ist eng mit der Weitergabe von Entwürfen, Knüpftechniken und handwerklichem Wissen verbunden. Muster werden nicht nur nach einem einzigen festen Schema gefertigt. In der regionalen Tradition finden sich Medaillons, durchlaufende Ranken, florale Kompositionen, geometrische Ordnungen und Darstellungen, die an historische persische Vorlagen anknüpfen. Die genaue Wirkung eines Teppichs entsteht aus dem Zusammenspiel von Zeichnung, Knotung, Farbauswahl und der späteren Bearbeitung des Flors.
Persische Teppiche sind nicht nur nach ihrem Material oder ihrer Herstellungsweise zu verstehen, sondern auch nach den Orten, an denen sie geknüpft werden. Isfahan, Kashan, Shiraz und Tabriz besitzen jeweils eigene Traditionen und werden häufig mit unterschiedlichen Muster- und Farbauffassungen verbunden. Tabriz steht dabei für eine ausgearbeitete, oft klar strukturierte Gestaltung und für die Verbindung von handwerklicher Präzision mit einer großen Bandbreite an Entwürfen. Diese allgemeine regionale Tradition erklärt den kulturellen Zusammenhang des hier angebotenen Tabriz-Teppichs.
Die Bezeichnung Perserteppich verweist auf die Herkunft aus Persien und nicht lediglich auf ein bestimmtes Muster. Auch ein florales oder geometrisches Motiv kann in verschiedenen Regionen verwendet werden und verändert sich dort durch lokale Gestaltungstraditionen. Deshalb ist die Herkunftsangabe Tabriz eine eigenständige Information neben der im Produkt genannten Musterbezeichnung „Orientalisch“. Sie beschreibt den Ursprung des Teppichs, während „Orientalisch“ die Gestaltung allgemein einordnet.
Die handwerkliche Tradition lebt von der Verbindung aus vorbereitetem Kettgewebe, eingelegten Schussfäden und von Hand gesetzten Knoten. Nach dem Knüpfen werden überstehende Fasern bearbeitet, damit ein zusammenhängender Flor entsteht. Je nach Entwurf müssen Linien, Konturen und Farbflächen über viele Arbeitsgänge hinweg aufeinander abgestimmt werden. Die Knotendichte ist dabei ein technisches Merkmal, aber nicht das alleinige Kriterium für die Gestaltung eines Teppichs. Ebenso wichtig sind die Qualität der Fasern, die Ausarbeitung des Entwurfs und die sorgfältige Ausführung.
Traditionelle Perserteppiche werden in vielen unterschiedlichen Formaten hergestellt. Dazu gehören große Raumteppiche ebenso wie schmale Läufer. Die Nutzung eines Läufers in Fluren, Durchgängen oder länglichen Wohnbereichen gehört zu den klassischen Einsatzmöglichkeiten dieser Teppichform. Das schmale Format dieses Stücks wird in der Produktbezeichnung ausdrücklich als Läufer beschrieben. Seine Herkunft aus Tabriz verbindet die praktische Form mit der langen persischen Knüpftradition.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als „Orientalisch“ bezeichnet. Diese Bezeichnung fasst eine Gestaltungssprache zusammen, die mit Teppichen aus dem Orient und besonders mit persischen Ornamenttraditionen verbunden wird. Sie legt kein einzelnes Motiv fest. Orientalische Teppichmuster können florale Elemente, geometrische Formen, Ranken, Medaillons oder wiederholte Bordüren enthalten. Welche Elemente in einem einzelnen Entwurf zusammenkommen, hängt von der jeweiligen regionalen und gestalterischen Tradition ab.
Bei persischen Teppichen spielen florale Muster eine wichtige Rolle. Blüten, Blätter und Ranken werden häufig zu fortlaufenden Ornamenten verbunden. Ein solcher Aufbau kann den gesamten Innenbereich eines Teppichs durchziehen oder um ein zentrales Medaillon angeordnet sein. Andere Entwürfe setzen stärker auf geometrische Formen, klare Achsen und wiederholte Flächen. Die Bezeichnung „Orientalisch“ bei diesem Stück lässt diese Vielfalt offen und macht keine unzutreffende Aussage über ein einzelnes, nicht genanntes Motiv.
Ein Medaillon teilt eine Komposition häufig in ein Zentrum und darum angeordnete Felder. Bei einem durchlaufenden Muster dagegen bewegen sich Ranken oder andere Ornamente über die Fläche, ohne dass ein einzelner Mittelpunkt dominiert. Bordüren bilden oft einen Rahmen und geben dem Entwurf eine klare Begrenzung. In der persischen Teppichkunst können Hauptbordüre und Nebenbordüren unterschiedlich breit und unterschiedlich stark ornamentiert sein. Solche Gestaltungsprinzipien gehören zur allgemeinen Tradition und werden in Tabriz in vielen Varianten eingesetzt.
Farben erfüllen in orientalischen Teppichen nicht nur eine dekorative Funktion. Sie helfen, Ebenen voneinander zu unterscheiden, Konturen hervorzuheben und den Rhythmus eines Musters sichtbar zu machen. Naturbezogene Farbvokabulare und kräftige Kontraste kommen ebenso vor wie fein abgestufte Kombinationen. Die persische Gestaltungstradition greift dabei häufig auf Pflanzenformen, historische Ornamentik und geometrische Ordnung zurück. Für den konkreten Teppich ist lediglich die Musterkategorie „Orientalisch“ angegeben; einzelne Farben oder bestimmte Motive werden nicht näher benannt.
Tabriz ist für eine vielseitige Entwurfskultur bekannt. Entwürfe können an klassische Hof- und Buchmalereien, an florale Kompositionen oder an geometrisch gegliederte Teppiche anknüpfen. Die Zeichnung wird durch die Knotung in kleine Einheiten übersetzt. Dadurch lassen sich auch feine Konturen, wiederkehrende Blütenformen und differenzierte Bordüren anlegen. Die mit 50 Raj angegebene Knotendichte ist in diesem Zusammenhang eine technische Einordnung der Knüpfarbeit, nicht die Bezeichnung eines bestimmten Musters.
Die Mustertradition persischer Teppiche bleibt regional erkennbar und zugleich offen für unterschiedliche Einflüsse. Tabriz, Isfahan und Kashan werden häufig gemeinsam genannt, wenn die Vielfalt persischer Teppichkunst beschrieben wird, obwohl jede Region ihre eigenen Schwerpunkte besitzt. Auch Gabbeh-Teppiche und flach gewebte, kelimartige Teppiche zeigen, wie unterschiedlich persische und orientalische Textiltraditionen ausfallen können. Diese Vergleichsbeispiele sind eigenständige Teppicharten und stellen keine zusätzliche Musterangabe für dieses Tabriz-Stück dar.
Besonderheiten
Der Teppich wird als allergikerfreundlich beschrieben. Außerdem ist er mit einer Antirutsch-Eigenschaft angegeben und für die Verwendung auf Fußbodenheizung geeignet. Diese drei Angaben gehören zu den Besonderheiten des angebotenen Stücks. Sie betreffen die vorgesehene Nutzung und die Ausstattung des Teppichs, nicht seine Herkunft oder die Musterbezeichnung.
Als neuer Teppich ohne Etikett wird das Stück in einem unbenutzten Zustand angeboten. Die handgeknüpfte Ausführung, der Wollflor und die Baumwollkette verbinden traditionelle Herstellung mit den genannten Nutzungseigenschaften. Für die Erhaltung eines handgeknüpften Teppichs werden regelmäßiges Staubsaugen und gelegentliche professionelle Reinigung empfohlen. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben möglichst gleichmäßig bleiben.
FAQ
Wie pflege ich diesen handgeknüpften Perserteppich richtig?
Regelmäßiges Staubsaugen entfernt losen Staub und hält den Wollflor sauber. Dabei sollte die Oberfläche mit einer für Teppiche geeigneten Einstellung behandelt werden, ohne unnötig starken Druck auszuüben. Eine gelegentliche professionelle Reinigung ergänzt die laufende Pflege. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie Farben mit der Zeit ausbleichen kann. Flecken sollten möglichst zeitnah fachgerecht behandelt werden. Da dieser Teppich handgeknüpft ist und aus Wolle besteht, empfiehlt sich bei einer gründlichen Reinigung ein Dienstleister mit Erfahrung in der Pflege orientalischer Teppiche.
Welche Muster sind für Perserteppiche typisch?
Typisch sind florale Designs, geometrische Formen und traditionelle Ornamente. Florale Entwürfe arbeiten häufig mit Blüten, Blättern und Ranken, während geometrische Kompositionen auf Linien, Felder und wiederholte Formen setzen können. Medaillons und Bordüren sind weitere verbreitete Ordnungselemente. Die Ausprägung unterscheidet sich nach der Herkunftsregion. Isfahan, Tabriz und Kashan werden häufig als wichtige persische Teppichregionen genannt. Bei diesem Teppich ist das Muster allgemein als „Orientalisch“ angegeben; ein einzelnes konkretes Motiv wird nicht festgelegt.
Wie lange hält ein handgeknüpfter Perserteppich?
Bei richtiger Pflege kann ein handgeknüpfter Perserteppich mehrere Generationen überdauern. Entscheidend sind die Qualität der verwendeten Materialien, die Ausführung der Knüpfung und die Knotendichte. Auch die tägliche Beanspruchung, eine passende Unterlage, regelmäßige Reinigung und der Schutz vor intensiver Sonne beeinflussen die Lebensdauer. Der Wollflor und die Baumwollkette sind die bei diesem Stück genannten Materialien. Weil der Teppich neu und ohne Etikett angeboten wird, beginnt seine Nutzung ohne eine zusätzliche Altersangabe.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |














