Perserteppich Tabriz 210 x 144 cm Wolle handgeknüpft

2050$

Handgeknüpfter Tabriz Perserteppich | Knotendichte: Handgeknüpft | Material: Flor Wolle, Kette Baumwolle | Größe: 210 x 144 cm | Muster: Orientalisch mit Blumenmotiven | Zustand: Neu ohne Etikett, Top Zustand

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Inventarnummer: C1C74A72

Beschreibung

Tabriz Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Tabriz Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus hochwertiger Wolle sowie Baumwolle. Die Wolle bildet den Flor und prägt damit die sichtbare und fühlbare Oberfläche des Teppichs. Baumwolle wird als Kettenmaterial genannt. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht das Muster nicht durch einen industriellen Druck oder eine maschinelle Wiederholung, sondern durch das Einbringen einzelner Knoten in die vorbereitete Kette. Der Flor wird anschließend so bearbeitet, dass die Farbflächen und Konturen lesbar werden.

Die handwerkliche Verarbeitung verbindet das Material mit dem Aufbau des Teppichs. Jeder Knoten wird in die Kette gesetzt und gehört damit zum eigentlichen Entstehungsprozess des Musters. Wolle ist für den Flor ein traditionelles Teppichmaterial, weil sie eine textile, griffige Oberfläche bildet. Baumwolle in der Kette gibt dem Gewebe die Grundlage, auf der die Knoten angeordnet werden. Bei diesem Stück werden keine weiteren Fasern als Material genannt; die Beschreibung bezieht sich auf hochwertige Wolle und Baumwolle.

Die Angabe handgeknüpft beschreibt zugleich die Verarbeitung und die ausgewiesene Knotendichte. Sie macht deutlich, dass der Teppich in einer traditionellen Knüpftechnik gefertigt wurde. Die Blumenmotive werden dabei aus der Folge von Knoten, Farben und Konturen aufgebaut. Das Ergebnis ist eine textile Oberfläche, deren Gestaltung unmittelbar mit der handwerklichen Herstellung verbunden ist. Die Ausführung ist nicht als Kelim oder als handgewebte Flachware beschrieben, sondern als handgeknüpfter Teppich mit Wollflor und Baumwollkette.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus dem Iran und wird der Stadt Tabriz beziehungsweise Täbriz zugeordnet. Tabriz gehört zu den bekannten Zentren der persischen Teppichkultur. Die Stadt liegt im Nordwesten Irans und entwickelte eine eigenständige Tradition, in der sorgfältige Zeichnung, differenzierte Ornamentik und handwerkliche Knüpfarbeit eine wichtige Rolle spielen. Tabrizer Teppiche werden in der Fachwelt häufig mit klar aufgebauten Kompositionen und einer ausgearbeiteten Musterzeichnung verbunden.

Die Teppichtradition von Tabriz steht in einem größeren kulturellen Zusammenhang. Persische Teppiche wurden über Jahrhunderte in Werkstätten und Familienbetrieben gefertigt, wobei Entwürfe, Farbordnungen und Knüpfkenntnisse weitergegeben wurden. Ein Teppich entsteht dabei nicht nur aus dem verwendeten Material, sondern auch aus dem Zusammenspiel von Entwurf, Kettenaufbau, Knotentechnik und abschließender Bearbeitung. Die Herkunft Tabriz verweist deshalb auf eine regionale Gestaltungstradition innerhalb der iranischen Teppichherstellung.

In Tabriz wurden unterschiedliche Einflüsse der persischen Ornamentik aufgenommen und in geordneten Teppichkompositionen weiterentwickelt. Florale Ranken, Blüten, Medaillons und fein gegliederte Felder gehören zum Formenschatz, der mit der Region in Verbindung gebracht wird. Nicht jeder Teppich aus Tabriz trägt dieselbe Zeichnung; die konkrete Gestaltung dieses Stücks wird als orientalisch mit Blumenmotiven beschrieben. Seine Herkunft und sein Muster sind daher als zwei miteinander verbundene, aber nicht identische Informationen zu verstehen.

Die iranische Teppichkultur umfasst zahlreiche Regionen mit jeweils eigenen handwerklichen Schwerpunkten. Tabriz steht dabei für eine städtische Werkstatttradition, in der Entwürfe häufig präzise ausgearbeitet und in einem regelmäßigen Aufbau umgesetzt werden. Die Bezeichnung Perserteppich beschreibt bei diesem Stück die Herkunft aus dem Iran. Sie ist nicht lediglich eine Stilbezeichnung, sondern bezeichnet den regionalen Ursprung, der in der Beschreibung ausdrücklich mit Iran und Täbriz angegeben ist.

Handgeknüpfte Teppiche werden in dieser Tradition als Gebrauchstextilien und als dekorative Arbeiten verstanden. Ihre Herstellung verlangt Geduld, Übung und eine genaue Orientierung am Muster. Die textile Struktur entsteht Schritt für Schritt, wobei die Kette den Rahmen bildet und der Flor die sichtbare Zeichnung trägt. So verbindet ein Teppich aus Tabriz eine praktische Funktion mit einer Formensprache, die aus der iranischen Ornamenttradition hervorgegangen ist.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs wird als orientalisch mit Blumenmotiven bezeichnet. Damit ist eine florale Gestaltung gemeint, bei der Blüten und pflanzliche Formen die dekorative Wirkung bestimmen. Blumenmotive können als einzelne Ornamente, als Ranken oder als Bestandteile einer größeren, regelmäßig gegliederten Komposition erscheinen. Die konkrete Produktbeschreibung nennt Blumenmotive, ohne ein bestimmtes Medaillon, eine Bordüre oder eine einzelne Blütenart festzulegen.

In der persischen Teppichkunst werden florale Formen meist nicht naturgetreu wie eine botanische Abbildung wiedergegeben. Sie werden stilisiert, rhythmisch wiederholt und in die Geometrie des Teppichfeldes eingepasst. Ranken können Flächen verbinden, Blüten können als Akzente dienen, und kleinere Blatt- oder Blütenelemente können Zwischenräume füllen. Diese Prinzipien erklären den regionalen Hintergrund des Musters, ohne dem einzelnen Teppich nicht genannte Details zuzuschreiben.

Die Tabrizer Gestaltungstradition ist für eine kontrollierte Musterzeichnung bekannt. In vielen Entwürfen werden florale Elemente klar voneinander abgegrenzt und zugleich in eine zusammenhängende Ordnung gebracht. Ein zentraler Bereich kann von einer Bordüre eingefasst sein, während Nebenmotive den Übergang zwischen Feld und Rand strukturieren. Bei diesem Teppich ist jedoch nur die orientalische Ausrichtung mit Blumenmotiven ausdrücklich angegeben. Aussagen über ein bestimmtes Zentrum oder eine bestimmte Bordüre gehören daher zur allgemeinen Musterkunde und nicht zur Beschreibung dieses konkreten Stücks.

Blumenmotive tragen in persischen Teppichen häufig zur Vermittlung von Rhythmus und Ausgewogenheit bei. Wiederkehrende Formen lenken den Blick über die Fläche, während Unterschiede in Größe, Kontur und Anordnung für Abwechslung sorgen. Die Knüpftechnik übersetzt den Entwurf in einzelne farbige Knoten. Dadurch werden Linien nicht als aufgedruckte Flächen, sondern als Teil einer textilen Struktur sichtbar. Das Muster erhält seine Lesbarkeit aus der Verbindung von Knoten, Flor und Farbverteilung.

Der Begriff orientalisch beschreibt hier die dekorative Stilrichtung, während Tabriz die angegebene iranische Herkunft bezeichnet. Diese Unterscheidung ist bei Teppichen wichtig: Ein florales Muster kann in verschiedenen Regionen vorkommen, doch regionale Werkstatttraditionen prägen die Art der Anordnung und Ausführung. Bei diesem Stück treffen die genannte Tabrizer Herkunft, die persische Einordnung und die Beschreibung mit Blumenmotiven zusammen. Nicht genannt werden konkrete Farben oder ein einzelnes historisches Muster, weshalb solche Merkmale nicht ergänzt werden.

Besonderheiten

Der Teppich wird als neu ohne Etikett und als Top Zustand beschrieben. Diese Zustandsangabe gehört zu den besonderen Merkmalen des angebotenen Stücks. Außerdem ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet. Damit verbindet die Produktbeschreibung seine traditionelle handgeknüpfte Herstellung mit einer Eignung für eine zeitgemäße Raumgestaltung. Für die Nutzung sollte die Fußbodenheizung fachgerecht betrieben werden, damit Teppich und Bodenbelag angemessen behandelt werden.

Als weitere Besonderheit ist die Materialkombination aus hochwertiger Wolle im Flor und Baumwolle in der Kette hervorzuheben. Sie ist gemeinsam mit der handgeknüpften Ausführung, der iranischen Herkunft und dem floralen Muster Teil der Identität dieses Einzelstücks. Da jeder handgeknüpfte Teppich durch seine konkrete Knotenanordnung entsteht, ist seine Ausführung nicht mit einem beliebig reproduzierten Standardmotiv gleichzusetzen.

FAQ

Was macht einen Tabriz Perserteppich aus?

Ein Tabriz Perserteppich verbindet die Herkunft aus dem Iran mit einer handgeknüpften Herstellung. Tabriz ist ein bedeutendes Zentrum der persischen Teppichtradition und steht allgemein für sorgfältig gezeichnete, häufig floral geprägte Entwürfe. Dieses Stück wird mit orientalischen Blumenmotiven beschrieben und verwendet hochwertige Wolle im Flor sowie Baumwolle in der Kette. Seine Besonderheit liegt somit im Zusammenspiel von Herkunft, Material, Technik und dem konkret angegebenen Muster.

Wie pflege ich diesen handgeknüpften Teppich?

Für einen handgeknüpften Wollteppich empfiehlt sich regelmäßiges, schonendes Absaugen, damit Staub und lose Partikel nicht dauerhaft im Flor verbleiben. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil Licht textile Farben mit der Zeit verändern kann. Flüssigkeiten sollten möglichst rasch aufgenommen und Flecken nicht aggressiv bearbeitet werden. Bei stärkeren Verschmutzungen ist eine professionelle Teppichreinigung sinnvoll. Die Eignung für Fußbodenheizung bleibt bei einer sachgerechten Nutzung zu beachten.

Worin unterscheidet sich ein handgeknüpfter von einem maschinell hergestellten Teppich?

Bei einem handgeknüpften Teppich wird das Muster Knoten für Knoten in die Kette eingearbeitet. Dadurch entsteht eine textile Struktur, die unmittelbar aus der handwerklichen Arbeit hervorgeht. Maschinell hergestellte Teppiche werden dagegen mit industriellen Verfahren nach standardisierten Abläufen gefertigt. Ein handgeknüpftes Stück wie dieser Tabriz Perserteppich besitzt deshalb eine individuell ausgeführte Knotenanordnung. Die Beschreibung dieses Teppichs weist ausdrücklich die handgeknüpfte Technik aus.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Material

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