






Perserteppich Tabriz 202×140 cm Wolle handgeknüpft
2050$
Handgeknüpfter Tabriz Perserteppich | Material: Wolle und Baumwolle | Größe: 202 cm x 140 cm | Muster: Orientalisch mit Blumenmotiv | Zustand: Neu ohne Etikett, Top Zustand
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 1548E3DF
Beschreibung
Tabriz Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Tabriz ist handgeknüpft. Als Materialien werden hochwertige Wolle und Baumwolle angegeben. Die handgeknüpfte Herstellung entsteht nicht durch ein industrielles Druck- oder Webverfahren, sondern durch das einzeln ausgeführte Knüpfen der Florfäden. Dadurch gehört jedes Stück zu einer eigenständigen handwerklichen Arbeit. Bei einem handgeknüpften Teppich werden die Knoten Reihe für Reihe in die vorbereitete Grundstruktur eingebracht. Anschließend wird der Flor ausgerichtet und die Oberfläche bearbeitet, bis ein gleichmäßiges textiles Bild entsteht.
Wolle ist bei Perserteppichen ein traditionelles Material für den Flor. Sie bringt eine griffige textile Oberfläche und eine natürliche Wärme in den Raum. Baumwolle wird bei Teppichen häufig als Bestandteil der tragenden Grundstruktur verwendet; sie gibt dem Gewebe Stabilität und unterstützt die Form. Für dieses Stück sind Wolle und Baumwolle als Materialien genannt. Die Verarbeitung bleibt dabei klar von der industriellen Fertigung unterschieden: Das Muster und die Farbflächen entstehen im Verlauf der Handarbeit und nicht erst nachträglich auf einer fertigen Fläche.
Der Teppich ist als Hochflor beschrieben. Ein Hochflor besitzt längere sichtbare Fasern als ein kurz geschorener Flor und wirkt dadurch voluminöser unter dem Fuß. Die Florhöhe beeinflusst, wie Licht auf der Oberfläche verteilt wird und wie sich die Muster beim Darübergehen verändern. Bei der Nutzung eines Hochflors ist eine regelmäßige, schonende Pflege sinnvoll, damit die Oberfläche gleichmäßig bleibt. Die Eignung für Fußbodenheizung ist ebenfalls angegeben. Damit verbindet das Stück die traditionelle handgeknüpfte Herstellung mit einer heute verbreiteten Form der Raumbeheizung.
Die Bezeichnung hochwertig bezieht sich in der Beschreibung auf Wolle und Baumwolle. Weitere Materialanteile werden nicht genannt. Ebenso wird keine konkrete Knotenzahl angegeben; festgehalten ist die handgeknüpfte Verarbeitung. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil handgeknüpft die Technik beschreibt, während die Materialien den textilen Aufbau bestimmen. Zusammen ergeben beide Angaben ein sachliches Bild des Teppichs: ein handgefertigtes Stück mit Woll- und Baumwollbestandteilen und einer als Hochflor bezeichneten Oberfläche.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Iran und wird als Tabriz-Perserteppich bezeichnet. Tabriz liegt im Nordwesten des Iran und zählt zu den bekannten Zentren der persischen Teppichkultur. Die Stadt und ihre Umgebung stehen für eine lange Tradition des Entwurfs, der Musterzeichnung und der handwerklichen Teppichherstellung. In dieser Tradition werden textile Arbeiten nicht nur als Gebrauchsgegenstände verstanden. Sie verbinden einen praktischen Zweck mit einer überlieferten Formensprache, in der regionale Erfahrung, Ornament und handwerkliche Disziplin zusammenkommen.
Die Geschichte persischer Teppiche ist eng mit unterschiedlichen Web- und Knüpfregionen verbunden. Jede Region entwickelte eigene Vorlieben für Aufbau, Farbwirkung und Ornament. Tabriz wird dabei besonders häufig mit sorgfältig ausgearbeiteten Kompositionen und einer differenzierten Zeichnung in Verbindung gebracht. Ein Entwurf kann ein zentrales Medaillon, ein durchlaufendes Feld oder eine florale Gesamtkomposition vorsehen. Die Ausführung entsteht anschließend Knoten für Knoten. So wird die Vorlage nicht mechanisch reproduziert, sondern in eine textile Oberfläche übertragen.
In Tabriz hat die Gestaltung traditionell einen hohen Stellenwert. Zeichnerische Vorlagen, symmetrische Ordnungen und fein gegliederte Ränder können miteinander kombiniert werden. Die Teppichkunst der Region steht außerdem im Austausch mit anderen wichtigen persischen Zentren. Isfahan, Kashan, Nain, Qom und weitere Orte besitzen jeweils eigene textile Traditionen, ohne deshalb mit Tabriz gleichgesetzt zu werden. Der hier bezeichnete Ursprung bleibt Tabriz im Iran. Allgemeine Gemeinsamkeiten der persischen Teppichkunst liegen in der sorgfältigen Gliederung der Fläche, in der Wiederholung von Ornamenten und in der Verbindung von Handarbeit und regionaler Überlieferung.
Perserteppiche wurden über lange Zeit in Wohnräumen, Empfangsräumen und repräsentativen Bereichen verwendet. Ihre Muster ordnen den Boden und können die Wirkung eines Raumes prägen. Die handgeknüpfte Herstellung erforderte Erfahrung im Umgang mit Kette, Schuss, Knoten und Flor. Dieses Wissen wurde in vielen Familien und Werkstätten weitergegeben. Auch wenn sich Entwürfe und Farbstimmungen im Lauf der Zeit veränderten, blieb das Grundprinzip erhalten: Ein Muster wird durch eine Folge einzelner Knoten in ein dauerhaftes Gewebe übersetzt.
Der Begriff Perserteppich verweist hier auf die Herkunft aus dem Iran, nicht lediglich auf ein persisch wirkendes Muster. Das ist bei Orientteppichen eine wichtige Unterscheidung, denn Ornamentformen können über regionale Grenzen hinweg übernommen werden. Bei diesem Stück sind Iran und Tabriz ausdrücklich als Herkunftsangaben vorhanden. Die regionale Bezeichnung beschreibt daher seine Einordnung innerhalb der iranischen Teppichtradition. Sie sagt zugleich etwas über den kulturellen Zusammenhang aus, in dem die handgeknüpfte Herstellung und die florale Gestaltung stehen.
Design und Muster
Das Muster wird als orientalisch mit Blumenmotiv beschrieben. Florale Motive gehören zu den verbreiteten Gestaltungselementen persischer Teppiche. Blüten, Blätter, Ranken und stilisierte Pflanzenformen können ein Mittelfeld füllen, eine Bordüre begleiten oder in regelmäßigen Abständen über die Fläche verteilt werden. Dabei handelt es sich nicht zwingend um eine naturgetreue Abbildung. In der Teppichkunst werden Pflanzenformen häufig stilisiert, wiederholt und rhythmisch geordnet, sodass aus einzelnen Motiven ein zusammenhängendes Ornament entsteht.
Ein Blumenmotiv kann auf verschiedene Weise aufgebaut sein. Eine Komposition kann von einer klaren Mitte ausgehen oder die Fläche mit einem fortlaufenden Rankenwerk verbinden. Auch Bordüren spielen eine wichtige Rolle: Sie fassen das Innenfeld ein und schaffen einen Übergang zwischen Muster und Teppichkante. Wiederkehrende Blüten sorgen für visuelle Ordnung, während unterschiedliche Blattgrößen und Rankenrichtungen die Zeichnung gliedern. Welche konkrete Anordnung dieses Stück besitzt, wird in der Beschreibung nicht näher ausgeführt. Fest steht die Einordnung als orientalisches Muster mit Blumenmotiv.
Die florale Sprache persischer Teppiche entwickelte sich aus der Verbindung von Naturbeobachtung, Ornament und geometrischer Ordnung. Eine Blüte wird dabei so gezeichnet, dass sie auch in der Wiederholung erkennbar bleibt. Ranken können Flächen verbinden und den Blick über das Muster führen. Durch die handgeknüpfte Ausführung erhält jedes Ornament eine textile Tiefe: Die Konturen werden nicht aufgemalt, sondern aus farblich gesetzten Knoten gebildet. Kleine Abweichungen innerhalb der Handarbeit gehören zur Entstehung eines solchen Stücks und unterscheiden es von einer vollständig maschinellen Wiederholung.
Tabriz wird in der Teppichtradition häufig mit ausgearbeiteten floralen Entwürfen verbunden. Daneben existieren geometrische Muster, Medaillons und andere Kompositionsformen. Ein Tabriz-Teppich muss daher nicht immer gleich aussehen; die regionale Bezeichnung erlaubt unterschiedliche Musterfamilien. Beim vorliegenden Stück ist die Beschreibung eindeutig auf ein orientalisches Blumenmotiv konzentriert. Aussagen über ein bestimmtes Medaillon, eine konkrete Bordüre oder einzelne Farbtöne wären darüber hinaus nicht belegt und werden deshalb nicht ergänzt.
Die Musterwirkung hängt auch mit der Florhöhe zusammen. Bei einem Hochflor kann sich das Licht auf den erhabenen Fasern unterschiedlich brechen, wodurch die Zeichnung je nach Blickwinkel und Strichrichtung leicht anders erscheint. Das ist eine allgemeine Eigenschaft einer höheren Floroberfläche und keine zusätzliche Behauptung über einzelne Farben dieses Teppichs. Die Verbindung aus floralem Ornament, handgeknüpfter Technik und Hochflor ordnet das Stück in eine klassische persische Gestaltungstradition ein, ohne die nicht genannten Details des Entwurfs festzulegen.
Besonderheiten
Der Teppich ist neu ohne Etikett und wird als Top Zustand beschrieben. Diese Zustandsangabe bezieht sich auf den vorliegenden Artikel. Außerdem ist er als Hochflor ausgeführt. Die Eignung für Fußbodenheizung ist ausdrücklich angegeben und erweitert die möglichen Einsatzbereiche in zeitgemäß ausgestatteten Räumen. Die Herkunft aus Iran, die Bezeichnung Tabriz, die handgeknüpfte Verarbeitung sowie die Materialien Wolle und Baumwolle bilden zusammen die wesentlichen Kennzeichen dieses Stücks.
Bei der Pflege eines handgeknüpften Hochflorteppichs ist regelmäßiges, vorsichtiges Absaugen eine geeignete grundlegende Maßnahme. Die Reinigung sollte an die textile Beschaffenheit und die Florhöhe angepasst werden. Bei stärkerem Reinigungsbedarf wird eine professionelle Teppichreinigung empfohlen. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, da sie Farben mit der Zeit ausbleichen kann. Diese Hinweise gelten für die Pflegeperspektive eines Perserteppichs und verändern nicht die ausgewiesenen Eigenschaften des Artikels.
FAQ
Wie pflege ich den Tabriz Perserteppich?
Regelmäßiges vorsichtiges Absaugen hilft, lose Verschmutzungen aus dem Hochflor zu entfernen. Bei stärkerem Bedarf empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Die Pflege sollte die handgeknüpfte Verarbeitung und die höhere Floroberfläche berücksichtigen.
Woher stammt dieser Perserteppich?
Der Teppich stammt aus dem Iran und ist als Tabriz-Perserteppich bezeichnet. Tabriz gehört zu den bekannten Zentren der persischen Teppichherstellung. Die regionale Einordnung bezieht sich auf die Herkunft dieses Stücks; andere persische Orte wie Isfahan oder Kashan werden als eigenständige Teppichregionen nicht mit Tabriz gleichgesetzt.
Ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet?
Ja. Die Eignung für Fußbodenheizung ist in der Beschreibung ausdrücklich angegeben. Bei der Verwendung sollte die Heizung gleichmäßig betrieben werden und die Pflege des handgeknüpften Hochflors beachtet werden. Damit kann der Teppich auch in einem Raum eingesetzt werden, der mit einer Fußbodenheizung ausgestattet ist.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |














