Perserteppich Super Nain 207 x 148 cm Wolle handgeknüpft

1316$

Handgeknüpfter Super Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 90% Schurwolle, 10% Seide | Größe: 207 x 148 cm | Muster: Traditionell Orientalisch/Persisch | Zustand: Neu, sehr gut

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER

Inventarnummer: 919D50E2

Beschreibung

Super Nain Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 90% Schurwolle und 10% Seide. Die Verbindung beider Materialien prägt den Charakter des Teppichs auf unterschiedliche Weise. Schurwolle wird traditionell wegen ihrer warmen, weichen Haptik und ihrer belastbaren Faser eingesetzt. Seide ergänzt eine glattere Oberfläche und kann dem Flor einen feinen Glanz verleihen. Im Zusammenspiel entsteht ein Materialbild, das die natürliche Wirkung der Wolle mit den seidigen Akzenten verbindet.

Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in die vorbereitete Struktur des Teppichs eingebracht. Dieser Arbeitsprozess unterscheidet sich von einer maschinellen Herstellung durch die individuelle Ausführung der Knoten und die sichtbare handwerkliche Struktur. Die hohe Knotendichte dieses Teppichs ermöglicht eine detaillierte Ausarbeitung und gehört zu den kennzeichnenden Angaben seiner Fertigung. Sie steht außerdem für einen aufwendigen Herstellungsprozess, bei dem viele einzelne Arbeitsschritte zusammenwirken.

Die Schurwolle bringt eine textile, angenehme Oberfläche in den Wohnraum, während die Seide für feinere Akzente im Flor sorgt. Wolle kann im Allgemeinen Wärme und Feuchtigkeit innerhalb des Raumklimas ausgleichend aufnehmen und wieder abgeben. Seide wird in der Teppichkunst traditionell verwendet, wenn eine glatte Haptik und eine differenzierte Lichtwirkung gewünscht sind. Diese allgemeinen Materialeigenschaften erklären, weshalb beide Fasern häufig miteinander kombiniert werden.

Herkunft und Tradition

Der Teppich wird als Perserteppich aus Persien bezeichnet. Damit steht er in der Tradition der iranischen Teppichkunst, deren Erzeugnisse über viele Jahrhunderte hinweg in unterschiedlichen Regionen und Werkstätten entstanden sind. Die Bezeichnung Super Nain ist Teil der Produktbezeichnung. Eine zusätzliche Provinz oder eine konkrete Stadt als Herstellungsort ist für dieses Stück nicht angegeben.

Die persische Teppichkunst entwickelte eine große Vielfalt an Knüpftechniken, Aufbauformen und Ornamenten. Werkstätten und Knüpfer übernahmen Muster nicht einfach unverändert, sondern passten sie an regionale Sehgewohnheiten, vorhandene Materialien und die jeweilige handwerkliche Praxis an. Dadurch entstanden charakteristische Familientraditionen, in denen sich florale Formen, geometrische Ordnungen und symmetrische Kompositionen miteinander verbinden können. Die Weitergabe von Entwürfen und Arbeitsweisen über Generationen ist ein wichtiger Teil dieser Tradition.

Persische Teppiche wurden und werden als textile Kunstwerke für den täglichen Gebrauch, für repräsentative Räume und für religiös oder gesellschaftlich bedeutende Umgebungen gefertigt. Ihr Aufbau beruht auf dem Zusammenspiel von Kette, Schuss und Flor. Beim Knüpfen entsteht aus vielen einzelnen Knoten eine zusammenhängende Fläche, deren Dichte, Kontur und Farbverteilung das Erscheinungsbild bestimmen. Nach dem Knüpfen folgen je nach Arbeitsweise weitere Schritte wie das Sichern, Schneiden, Waschen und Ausrichten des Flors.

Die Geschichte persischer Teppiche reicht weit zurück. Seit dem späten Mittelalter entwickelten sich im Iran bedeutende Zentren der Teppichherstellung, deren Entwürfe weit über ihre unmittelbare Umgebung hinaus bekannt wurden. Dabei ist der Begriff Perserteppich nicht auf ein einziges Muster beschränkt. Er umfasst eine breite gestalterische Landschaft von streng gegliederten Medaillonkompositionen bis zu kleinteiligen Allover-Entwürfen und freier wirkenden floralen Flächen. Gemeinsam ist diesen Traditionen die sorgfältige Verbindung von Material, Knüpfarbeit und Ornament.

Die Handarbeit macht jeden geknüpften Teppich zu einem eigenständigen Stück. Selbst wenn ein Entwurf auf einer Vorlage oder einem überlieferten Muster beruht, können kleine Unterschiede in Knotenspannung, Farbauftrag und Kontur entstehen. Diese Merkmale gehören zur Geschichte der handwerklichen Herstellung und unterscheiden handgeknüpfte Teppiche von industriell vollkommen gleichförmigen Bodenbelägen.

Design und Muster

Der Stil dieses Teppichs ist als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch angegeben. Ein konkretes Einzelmotiv oder eine genaue Musterbezeichnung ist nicht genannt. Deshalb lässt sich das Muster nicht auf ein bestimmtes Medaillon, eine bestimmte Ranke oder eine einzelne regionale Ornamentform festlegen. Die gestalterische Einordnung beschreibt vielmehr den überlieferten Formenschatz, in dem persische Teppiche häufig entworfen werden.

Zu den verbreiteten Grundprinzipien der persischen Teppichgestaltung gehören zentrale Medaillons, umlaufende Bordüren, wiederholte Pflanzenornamente und flächige Rapportmuster. Ein Medaillon kann die Mitte betonen und die übrige Komposition auf eine klare Achse ausrichten. Allover-Muster verteilen Ornamente dagegen über die gesamte Innenfläche. Bordüren fassen das Feld ein und schaffen einen Übergang zwischen dem Zentrum des Entwurfs und dem Rand. Welche dieser Möglichkeiten bei einem einzelnen Teppich tatsächlich verwendet wird, hängt vom jeweiligen Entwurf ab.

Florale Muster greifen häufig Blätter, Blüten, Ranken und stilisierte Pflanzenformen auf. Sie müssen dabei keine naturgetreue Darstellung sein. In der Teppichkunst werden botanische Formen oft rhythmisch wiederholt, gespiegelt oder geometrisch geordnet. Geometrische Muster arbeiten mit Linien, Winkeln, Rosetten, Sternformen und wiederkehrenden Teilungen. Beide Formensprachen können sich verbinden: Eine klar gegliederte Fläche kann mit fein ausgearbeiteten Pflanzenmotiven gefüllt werden, während ein floraler Entwurf durch symmetrische Bordüren seine Ordnung erhält.

Farben übernehmen in solchen Kompositionen nicht nur eine dekorative, sondern auch eine ordnende Funktion. Ein Grundton kann das Innenfeld zusammenhalten, kontrastierende Töne können Ränder, Medaillons oder einzelne Ornamente hervorheben. Bei einem Flor aus Wolle und Seide verändert das Licht außerdem die Wahrnehmung der Oberfläche. Die Wolle wirkt eher matt und weich, während seidige Partien Licht feiner zurückwerfen können. Dadurch kann ein klassischer Entwurf je nach Blickwinkel unterschiedlich erscheinen, ohne dass sich seine Struktur verändert.

Traditionelle persische Muster werden oft mit symbolischen Lesarten verbunden. Blumen können für Wachstum und Leben stehen, während wiederholte geometrische Formen Ordnung und Beständigkeit ausdrücken können. Solche Deutungen gehören zur allgemeinen Ornamentgeschichte und ersetzen keine genaue Beschreibung des vorliegenden Musters. Für diesen Teppich ist lediglich die traditionelle orientalisch-persische Stilrichtung dokumentiert; konkrete Symbole oder Motive sind nicht festgelegt.

Durch seine stilistische Einordnung kann ein solcher Teppich in Räume mit klassischer oder zeitgemäßer Einrichtung eingeordnet werden. Entscheidend für die Wirkung sind dabei die tatsächliche Farbfolge, die Dichte der Zeichnung und das Verhältnis von Innenfeld und Bordüre. Da diese Einzelheiten nicht beschrieben sind, bleibt die Musterangabe bewusst bei der belegten traditionellen orientalisch-persischen Gestaltung.

Besonderheiten

Die Knotendichte gehört zu den markanten Angaben dieses Teppichs. Eine hohe Dichte ermöglicht grundsätzlich eine feinere Zeichnung und verlangt eine entsprechend sorgfältige Knüpfarbeit. Zusammen mit der handgeknüpften Herstellung macht sie den Herstellungsaufwand nachvollziehbar. Die Materialkombination aus Schurwolle und Seide verbindet eine warme textile Wirkung mit seidigen Akzenten.

Der Teppich ist als neu und sehr gut erhalten beschrieben. Er ist für Fußbodenheizung geeignet und wird als haustierfreundlich angegeben. Außerdem besitzt er schalldämmende Eigenschaften, die in Wohnbereichen zu einer ruhigeren Raumwirkung beitragen können. Diese Merkmale ergänzen die traditionelle Herstellung um praktische Aspekte für den Wohnalltag.

FAQ

Wie pflege ich den Perserteppich richtig?

Regelmäßiges Absaugen hilft, lose Verschmutzungen aus dem Flor zu entfernen. Dafür sollte kein rotierender Bürstenaufsatz verwendet werden, weil dieser die Oberfläche unnötig beanspruchen kann. Flüssigkeiten und frische Flecken werden vorsichtig mit einem feuchten Tuch abgetupft. Reiben sollte vermieden werden, damit der Fleck nicht weiter in die Fasern eingearbeitet wird. Bei stärkeren Verschmutzungen ist eine professionelle Teppichreinigung die passende Vorgehensweise. Da der Teppich handgeknüpft ist und Schurwolle sowie Seide enthält, sollte die Reinigung einer Fachkraft überlassen werden, die mit diesen Materialien und ihrer jeweiligen Empfindlichkeit vertraut ist.

Woran erkenne ich, dass der Teppich handgeknüpft ist?

Hinweise auf eine handgeknüpfte Herstellung finden sich häufig auf der Rückseite und in der Struktur des Teppichs. Handgeknüpfte Stücke zeigen dort meist eine nicht vollkommen gleichförmige Ordnung der Knoten. Bei maschinell gefertigten Teppichen wirkt die Rückseite dagegen häufig regelmäßiger und technisch einheitlicher. Auch überstehende Knoten auf der Rückseite können ein Indiz sein. Die Knotendichte ist ein weiterer Anhaltspunkt für den Herstellungsaufwand, sollte jedoch immer gemeinsam mit der Rückseitenstruktur und dem gesamten Aufbau beurteilt werden. Eine genaue Prüfung durch eine fachkundige Person schafft bei Zweifeln zusätzliche Sicherheit.

Kann der Teppich gewaschen werden?

Ein direktes Waschen zu Hause ist nicht ratsam. Kleine Verschmutzungen sollten möglichst sofort vorsichtig behandelt werden, ohne den Flor zu durchnässen oder die betroffene Stelle kräftig zu reiben. Bei einem größeren Reinigungsbedarf sollte der Teppich zu einem Fachbetrieb gebracht werden, der auf handgeknüpfte Teppiche spezialisiert ist. Dort können Material, Knüpfart und Verschmutzung berücksichtigt und die geeignete Reinigung ausgewählt werden. Diese Vorgehensweise ist besonders sinnvoll, weil Schurwolle und Seide unterschiedlich auf Wasser, Reibung und Reinigungsmittel reagieren können.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen