







Perserteppich Super Nain 150 x 150 cm Wolle handgeknüpft
1884$
Handgeknüpfter Super Nain 9 La Perserteppich | Knotendichte: ca. 500.000 Knoten/m² | Material: Flor 90 % Schurwolle, 10 % Seide, Kette 100 % Baumwolle | Größe: 150 x 150 cm | Muster: Orientalisch, mehrfarbig | Zustand: Neu, sehr gut/Perfekt
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 6B590D09
Beschreibung
Super Nain 9 La Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 90 % Schurwolle und 10 % Seide. Die Kette besteht aus 100 % Baumwolle. Damit verbindet die Materialzusammensetzung die charakteristischen Eigenschaften von Wolle und Seide mit einer Baumwollkette. Die Schurwolle bildet den wesentlichen Anteil des Flors und verleiht der Oberfläche eine textile, angenehm weiche Beschaffenheit. Die Seide ergänzt den Wollflor und kann die Wirkung fein ausgearbeiteter Farb- und Musterbereiche unterstützen.
Die Handknüpfung ist eine traditionelle Herstellungsweise, bei der die Florfäden Knoten für Knoten in die Kette eingearbeitet werden. Anschließend wird die Reihe verdichtet und der Flor sorgfältig ausgearbeitet. Dieser Vorgang verlangt Zeit, Übung und eine gleichmäßige Arbeitsweise. Die hohe Knotendichte von etwa 500.000 Knoten pro Quadratmeter steht für eine sehr fein ausgeführte Knüpfung und ermöglicht eine differenzierte Darstellung von Linien, Ornamenten und Farbflächen.
Der Teppich besitzt eine Florhöhe von 8 mm. Im beschriebenen Zustand ist er neu und wird als sehr gut beziehungsweise perfekt angegeben. Die Kombination aus Schurwolle, Seide und Baumwolle bleibt dabei klar nachvollziehbar: Wolle und Seide bestimmen den Flor, Baumwolle die Kette. Der Teppich ist außerdem für Fußbodenheizung geeignet und wird als haustierfreundlich beschrieben.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Persien beziehungsweise dem Iran. Iran gehört zu den bedeutendsten Zentren der orientalischen Teppichkunst. Über Jahrhunderte entwickelten sich dort unterschiedliche regionale Werkstätten, deren Arbeiten sich durch eigene Zeichensprache, Farbwahl, Knüpfweisen und Proportionen unterscheiden. Namen wie Nain, Isfahan und Tabriz stehen in der Teppichkunde für gewachsene Traditionen, nicht für ein einziges unveränderliches Muster. Der Name Super Nain 9 La verweist hier auf die im Angebot verwendete Teppichbezeichnung.
In der iranischen Knüpfkunst wird der Teppich nicht lediglich als Bodenbelag verstanden. Er ist zugleich ein textiles Kunsthandwerk, in dem Entwurf, Materialauswahl und handwerkliche Ausführung zusammenwirken. Ein Knüpfer oder eine Knüpferin setzt den Entwurf in viele einzelne Arbeitsschritte um. Kette und Schuss bilden das Grundgerüst, während die Florfäden die sichtbare Oberfläche erzeugen. Durch das fortlaufende Knüpfen entsteht ein dichtes Gewebe, dessen Zeichnung aus zahlreichen kleinen Arbeitsentscheidungen aufgebaut ist.
Nain-Teppiche werden in der internationalen Teppichsprache häufig mit feiner Knüpfung und einer klar lesbaren Ornamentik verbunden. Bei vielen Nain-Entwürfen treten helle Grundflächen, elegante florale Formen und zurückhaltend gesetzte Kontraste auf. Diese allgemeinen Merkmale beschreiben die regionale Tradition und nicht automatisch jedes einzelne Stück. Der vorliegende Teppich wird als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch bezeichnet, sein Muster ist orientalisch und seine Farbgebung mehrfarbig.
Die iranische Teppichtradition umfasst sowohl Werkstattarbeiten als auch ländliche und regionale Web- und Knüpfkulturen. Werkstattteppiche entstehen meist nach einem genau vorbereiteten Entwurf. Dabei können zentrale Medaillons, umlaufende Bordüren, Ranken, Blüten und geometrisch gegliederte Partien miteinander verbunden werden. Die Feinheit der Ausführung hängt unter anderem von der Knotendichte, der Erfahrung der ausführenden Personen und der Genauigkeit des Entwurfs ab. Handgeknüpfte Teppiche werden dadurch zu eigenständigen Einzelstücken, auch wenn sie einer bekannten Stilrichtung folgen.
Die Weitergabe von Teppichen über lange Zeiträume hat in vielen iranischen Familien und Regionen eine soziale und kulturelle Bedeutung. Teppiche begleiten Wohnräume, Empfänge und alltägliche Lebensbereiche. Ihre Muster können regionale Vorlieben, überlieferte Formen und den jeweiligen Geschmack der Werkstatt aufnehmen. Gleichzeitig hat sich die iranische Teppichkunst immer wieder an neue Wohnsituationen angepasst. Tradition bedeutet daher nicht, dass jedes Design gleich aussieht, sondern dass bestimmte handwerkliche und gestalterische Prinzipien fortgeführt werden.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist orientalisch und mehrfarbig. Der Stil wird als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch angegeben. Orientalische Teppichmuster beruhen häufig auf einer sorgfältig geordneten Verbindung von Fläche, Bordüre und ornamentalen Einzelmotiven. Je nach Entwurf können Blüten, Blattranken, stilisierte Zweige, Medaillons oder geometrische Formen vorkommen. Solche Motive werden nicht lose auf der Fläche verteilt, sondern in ein Verhältnis aus Wiederholung, Rhythmus und Symmetrie gesetzt.
In der persischen Mustertradition spielt die Bordüre eine wichtige Rolle. Sie kann das Innenfeld rahmen und den Übergang zwischen der zentralen Gestaltung und dem äußeren Abschluss ordnen. Neben einer Hauptbordüre können schmalere Nebenbordüren eingesetzt werden. Das Wechselspiel zwischen breiteren und schmaleren Streifen gibt dem Entwurf eine klare Gliederung. Die Knotendichte unterstützt bei fein ausgeführten Teppichen die Darstellung kleiner Konturen, differenzierter Blattformen und eng gesetzter Farbübergänge.
Mehrfarbigkeit bedeutet in diesem Fall, dass der Teppich nicht auf eine einzelne Farbfamilie beschränkt ist. Eine mehrfarbige Gestaltung kann Kontraste schaffen, einzelne Ornamente hervorheben und die verschiedenen Bereiche des Entwurfs voneinander absetzen. In traditionellen persischen Kompositionen werden Farben meist nicht zufällig nebeneinandergesetzt. Ihre Verteilung folgt der Funktion des jeweiligen Motivs und der Balance der Gesamtfläche. Dadurch kann ein Teppich trotz vieler Farben geordnet und zusammenhängend wirken.
Die Bezeichnung Nain wird in der Teppichkunde mit einer feinen, präzisen Zeichnung in Verbindung gebracht. Typische Nain-Kompositionen können florale und arabeske Elemente mit einem zentralen Aufbau verbinden. Häufig werden feine Ranken so geführt, dass sie eine geschlossene, zugleich leichte Ornamentik bilden. Andere Entwürfe setzen stärker auf eine klare geometrische Ordnung. Entscheidend ist stets die konkrete Gestaltung des einzelnen Teppichs. Bei diesem Stück sind als individuelle Angaben der orientalische, mehrfarbige Charakter und die traditionelle orientalisch-persische Stilzuordnung festgehalten.
Die handgeknüpfte Herstellung unterstützt die Wirkung des Designs, weil der Flor die Konturen der einzelnen Motive sichtbar aufbaut. Ein Entwurf wird dabei nicht wie ein gedrucktes Bild auf eine fertige Fläche gesetzt. Jede Farbpartie entsteht aus den verwendeten Garnen und der Folge der Knoten. Die Nähe der Knoten zueinander erlaubt eine kleinteilige Zeichnung, während der Flor zugleich eine taktile Oberfläche bildet. So verbinden sich bei diesem Teppich Muster, Material und Handarbeit zu einer traditionellen persischen Gestaltung.
Ein orientalisches Muster kann in klassisch eingerichteten Räumen ebenso eingesetzt werden wie in einer reduzierten, modernen Umgebung. Die Wirkung hängt dort von Licht, Möbeln, Wandfarben und den übrigen Textilien ab. Ein mehrfarbiger Teppich kann als verbindendes Element dienen, wenn einzelne Farbtöne im Raum wieder aufgenommen werden. Diese gestalterische Möglichkeit gehört zur allgemeinen Verwendung orientalischer Teppiche; sie verändert nicht die Herkunft, Technik oder Materialangaben dieses einzelnen Stücks.
Besonderheiten
Zu den ausdrücklich genannten Besonderheiten gehören die Eignung für Fußbodenheizung und die Bezeichnung als haustierfreundlich. Außerdem wird der Teppich als neu und in sehr gutem beziehungsweise perfektem Zustand beschrieben. Die Knotendichte beträgt etwa 500.000 Knoten pro Quadratmeter. Diese Angabe kennzeichnet die feine Ausführung der Knüpfung und gehört zu den technischen Merkmalen des Stücks.
Die Materialkombination aus 90 % Schurwolle und 10 % Seide im Flor sowie 100 % Baumwolle in der Kette ist ebenfalls ein prägendes Merkmal. Die Florhöhe beträgt 8 mm. Für den Alltag bedeutet die Eignung für Fußbodenheizung, dass der Teppich in entsprechend ausgestatteten Räumen verwendet werden kann. Die Bezeichnung haustierfreundlich beschreibt die vorgesehene Alltagstauglichkeit, ersetzt jedoch keine regelmäßige, materialgerechte Pflege.
FAQ
Wie reinige ich den Perserteppich am besten?
Für die regelmäßige Reinigung eignet sich vorsichtiges Staubsaugen. Die niedrigste Stufe sollte gewählt werden, damit die Fasern des Flors möglichst geschont werden. Bei größeren Flecken ist eine professionelle Teppichreinigung sinnvoll. Fachleute können die Verbindung aus Schurwolle und Seide berücksichtigen und die Reinigung so ausrichten, dass Farben und Material möglichst geschützt bleiben. Flüssigkeiten und Flecken sollten nicht durch starkes Reiben tiefer in den Flor eingearbeitet werden. Eine fachgerechte Behandlung ist besonders dann angebracht, wenn sich ein Fleck nicht mit vorsichtigen Maßnahmen entfernen lässt.
Wie kann ich die Lebensdauer des Teppichs verlängern?
Regelmäßige, schonende Reinigung trägt dazu bei, den Teppich gepflegt zu halten. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie Farben mit der Zeit ausbleichen kann. Auch eine Platzierung in stark beanspruchten Bereichen ist nicht empfehlenswert. Möbel sollten so aufgestellt werden, dass der Druck möglichst gleichmäßig verteilt ist. Dadurch wird verhindert, dass einzelne Stellen dauerhaft stärker belastet werden. Die Hinweise gelten besonders für einen handgeknüpften Flor aus Schurwolle und Seide, dessen Oberfläche durch eine umsichtige Nutzung geschützt werden kann.
Wo ist der beste Platz für den Perserteppich?
Ein geeigneter Platz ist ein Bereich, in dem der Teppich sichtbar ist, aber nicht übermäßig beansprucht wird. Wohnzimmer und Essbereiche kommen dafür grundsätzlich infrage. Der Teppich sollte nicht unmittelbar an Außenwänden oder in der Nähe von Fenstern liegen, damit direkte Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit möglichst vermieden werden. Bei der Auswahl des Platzes sind außerdem Möbel, Laufwege und die vorhandene Fußbodenheizung zu berücksichtigen. So lässt sich die traditionelle Gestaltung in den Raum integrieren, ohne den Teppich unnötig hoher Belastung auszusetzen.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |















