Perserteppich Senneh 121 x 80 cm Wolle handgeknüpft

473$

Handgeknüpfter Senneh Perserteppich | Knotendichte: 200.000 – 250.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 121 x 80 cm | Muster: Rauten-Medaillons | Zustand: Sehr gut erhalten

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Inventarnummer: D226C827

Beschreibung

Senneh Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Perserteppich aus Senneh ist handgeknüpft und besteht aus hochwertiger Wolle. Die Verbindung von sorgfältiger Handarbeit und einem hochwertigen Material gehört zu den kennzeichnenden Eigenschaften, die Senneh-Teppichen zugeschrieben werden. Beim Handknüpfen entsteht ein Teppich nicht in einem industriellen Durchlauf, sondern Schritt für Schritt durch die Arbeit von Knüpferinnen und Knüpfern. Jeder einzelne Knoten ist Teil des Gesamtaufbaus und trägt dazu bei, dass das Muster klar und geschlossen erscheint.

Die Knotendichte dieses Teppichs liegt im Bereich von 200.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht eine differenzierte Darstellung von Formen und Konturen. Gerade bei Rauten-Medaillons ist eine präzise Ausführung wichtig, damit die geometrischen Flächen, ihre Umrandungen und die farblichen Übergänge lesbar bleiben. Die handgeknüpfte Verarbeitung steht dabei für eine traditionelle Form der Teppichherstellung aus dem Iran.

Wolle wird bei Perserteppichen seit Langem als geeignetes Material für den Flor verwendet. Im Zusammenhang mit Senneh-Teppichen wird sie mit hoher Qualität und Langlebigkeit verbunden. Die überlieferte Beschreibung dieser Teppichart hebt hervor, dass die dichte Verarbeitung sowohl die Detailgenauigkeit als auch die Haltbarkeit unterstützt. Der vorliegende Teppich ist sehr gut erhalten. Material, Knüpftechnik und Erhaltungszustand werden damit in einer sachlichen Produktbeschreibung zusammengeführt, ohne die handwerkliche Herkunft des Stücks aus dem Blick zu verlieren.

Herkunft und Tradition

Senneh-Teppiche stammen aus Sanandadsch in Kordestan im Westen des Iran. Die Stadt ist die Heimat dieser Teppichart und gab ihr den Namen Senneh. In der europäischen und internationalen Teppichkunde wird die Bezeichnung Senneh deshalb mit der Stadt, der Region und der dort entwickelten Formensprache verbunden. Der Name verweist nicht nur auf einen geografischen Ort, sondern auch auf eine eigenständige Tradition des iranischen Teppichhandwerks.

Kordestan gehört zu den Regionen, in denen die Herstellung von Teppichen über viele Generationen hinweg gepflegt wurde. Die Teppiche aus Sanandadsch stehen für eine Verbindung aus handwerklichem Können, überlieferten Mustern und einer sorgfältigen Ausführung. Die Tradition reicht über einzelne Kollektionen oder kurzfristige Moden hinaus. Sie beruht auf Erfahrungen, die innerhalb der Teppichkultur weitergegeben wurden und sich in der Auswahl der Muster, in der Farbwirkung und in der Knüpfarbeit zeigen.

Ein Senneh-Perserteppich wird in diesem Zusammenhang als Ergebnis jahrhundertelanger Tradition beschrieben. Die iranischen Teppichknüpfer haben eine eigene ästhetische Sprache entwickelt, in der geometrische Ordnung und eine differenzierte Farbwahl zusammenwirken. Die hohe Knotendichte ist ein weiterer Bestandteil des überlieferten Bildes von Senneh-Teppichen. Sie unterstützt eine genaue Wiedergabe der Muster und erklärt, weshalb diese Teppiche mit Qualität und Beständigkeit in Verbindung gebracht werden.

Zur textilen Tradition von Sanandadsch gehören neben geknüpften Teppichen auch Senneh-Kelims. Kelims werden nicht geknüpft, sondern in Handarbeit gewebt und besitzen dadurch eine flache Struktur. Sie gelten als bedeutende Vertreter ihrer Art in Persien und sind ebenfalls in unterschiedlichen Farben und Mustern anzutreffen. Der Vergleich macht deutlich, dass die Region sowohl die Technik des Knüpfens als auch die des Webens hervorgebracht und gepflegt hat. Dieses Stück gehört jedoch zur geknüpften Variante und ist nicht als Kelim einzuordnen.

Kordestan ist außerdem mit weiteren Teppichtraditionen verbunden. Bijar-Teppiche aus der Region werden für ihre robuste Struktur und dichte Knotung genannt. Teppiche aus Hamadan sind häufig durch florale und geometrische Muster geprägt. Sarough und Tabriz werden als renommierte Hersteller beziehungsweise Herkunftsbezeichnungen mit sorgfältiger Verarbeitung und zeitlosen Entwürfen in Verbindung gebracht. Diese Namen beschreiben verwandte Bereiche der iranischen Teppichkultur; sie ändern nicht die Herkunft dieses Teppichs aus Sanandadsch in Kordestan.

Design und Muster

Das Muster dieses Senneh-Teppichs wird von Rauten-Medaillons bestimmt. Ein Medaillon bildet in der Teppichgestaltung einen klar abgegrenzten Schwerpunkt innerhalb der Gesamtkomposition. Bei der Rautenform entsteht eine geometrische Ordnung, die den Blick entlang gerader Kanten und spitz zulaufender Flächen führt. Mehrere solcher Formen können miteinander verbunden oder in einer rhythmischen Folge angeordnet sein. Die Gestaltung bleibt dadurch strukturiert und gut erfassbar.

Rauten-Medaillons gehören zu den geometrischen Ausdrucksformen, die mit Senneh-Teppichen in Verbindung gebracht werden. Die Geometrie kann dabei eine konzentrierte Mitte, eine Wiederholung über das Feld oder eine Beziehung zwischen Innenmotiv und Umrandung schaffen. Entscheidend ist das Zusammenspiel der Formen: Das Medaillon setzt einen Schwerpunkt, während Linien, Flächen und Wiederholungen die Komposition zusammenhalten. Die hohe Knotendichte unterstützt bei dieser Art von Muster die genaue Ausarbeitung der Konturen.

Die Farben dieses Teppichs sind Rot und Dunkelblau. Rot bringt eine warme, kräftige Farbwirkung in die Komposition, während Dunkelblau einen tiefen, ruhigen Kontrast bildet. Gemeinsam geben diese beiden Farben dem geometrischen Muster eine klare Lesbarkeit. In der traditionellen Farbwelt von Senneh werden warme Rottöne, tiefe Blautöne und sanfte Erdtöne häufig genannt. Bei diesem Stück stehen jedoch Rot und Dunkelblau im Mittelpunkt der angegebenen Farbgestaltung.

Die Muster iranischer Teppiche sind eng mit der kulturellen Geschichte und dem ästhetischen Empfinden ihrer Herstellungsregionen verbunden. Das gilt auch für die geometrische Gestaltung von Senneh. Anders als bei rein dekorativen Wiederholungen ordnen sich die Formen nach einem bewussten kompositorischen Prinzip. Symmetrie, Rhythmus und Abgrenzung schaffen eine ornamentale Sprache, die sowohl traditionell als auch in unterschiedlichen Wohnumgebungen verständlich bleibt. Die Muster können als eigenständige Gestaltung gelesen werden, ohne dass daraus eine zusätzliche Provenienz abgeleitet wird.

Senneh-Teppiche werden in verschiedenen Größen hergestellt, sodass ihre Musterwirkung in unterschiedlichen Raumzusammenhängen auftreten kann. Ein Medaillonmuster kann als Mittelpunkt einer Einrichtung oder als geordnetes Element in einem kleineren Raum gelesen werden. Diese allgemeine Eigenschaft der Teppichart sagt nichts über die Verwendung dieses einzelnen Stücks aus. Sie beschreibt lediglich, weshalb geometrische Senneh-Muster in verschiedenen Einrichtungssituationen eingesetzt werden können.

Besonderheiten

Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören die handgeknüpfte Ausführung, die hochwertige Wolle, die Knotendichte im Bereich von 200.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter und das Muster aus Rauten-Medaillons. Rot und Dunkelblau bestimmen seine angegebene Farbgestaltung. Der Teppich stammt aus Sanandadsch in Kordestan und ist sehr gut erhalten. Diese Angaben beschreiben das Stück in klarer Form: ein iranischer Senneh-Perserteppich mit geometrischem Muster und dichter handwerklicher Verarbeitung.

Die Verbindung aus traditioneller Herkunft, hoher Knotendichte und klarer Farbwahl ist typisch für die Einordnung als Senneh-Teppich. Die Bezeichnung verweist dabei auf die Region Sanandadsch und nicht lediglich auf ein beliebiges Rautenmuster. Die sehr gute Erhaltung ergänzt die materiellen und gestalterischen Eigenschaften um den aktuellen Zustand des Stücks.

FAQ

Wie pflege ich meinen Perserteppich aus Senneh am besten?

Regelmäßiges Absaugen unterstützt die laufende Pflege des handgeknüpften Teppichs. Sollte eine Verschmutzung oder ein Fleck entstehen, sollte die betroffene Stelle sofort mit einem feuchten Tuch behandelt werden. Für die gründliche Pflege sind professionelle Teppichreinigungen empfehlenswert. Sie helfen dabei, Farben und Struktur des Teppichs zu erhalten. Aggressive oder unsachgemäße Reinigungsverfahren sollten vermieden werden, weil sie das Material und die handgeknüpfte Oberfläche beeinträchtigen können.

Woher stammt der Name Senneh?

Der Name Senneh leitet sich von Sanandadsch in der Provinz Kordestan ab. Die Stadt im Westen des Iran ist für die Herstellung dieser Teppiche bekannt. Senneh bezeichnet deshalb sowohl eine regionale Teppichtradition als auch die mit ihr verbundenen Muster und die charakteristische Knüpftechnik. Die Bezeichnung ordnet diesen Perserteppich seiner Herkunft aus Sanandadsch zu und unterscheidet ihn von anderen iranischen Teppichtraditionen.

Was macht Senneh-Teppiche besonders?

Senneh-Teppiche werden mit einer hohen Knotendichte, Langlebigkeit und hochwertigen Materialien verbunden. Die dichte Knüpfung unterstützt die detaillierte Darstellung der Muster. Bei diesem Stück zeigt sich die Gestaltung in Rauten-Medaillons und in der Farbkombination aus Rot und Dunkelblau. Die traditionelle Handarbeit aus Sanandadsch in Kordestan verleiht der Teppichart ihre eigenständige Einordnung. Zusammen ergeben Herkunft, Material, Knüpftechnik und Muster den unverwechselbaren Charakter eines Senneh-Teppichs.

Zusätzliche Informationen
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