





Perserteppich Sarough 330 x 220 cm Wolle handgeknüpft
1799$
Handgeknüpfter Sarough Perserteppich | Material: Flor Wolle, Kette Baumwolle | Größe: 328 x 218 cm | Muster: Geschwungene Ornamente mit Medaillon | Zustand: Generalüberholt, gebraucht | Alter: 25-50 Jahre
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Beschreibung
Sarough Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Sarough Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht aus Wolle, während die Kette aus Baumwolle gefertigt ist. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln um die Kettfäden gelegt. Die Florfläche entsteht dadurch Schritt für Schritt und ist unmittelbar mit dem Aufbau des Teppichs verbunden. Das Muster liegt nicht nur oberflächlich auf einem fertigen Träger, sondern wird durch die Anordnung der Knoten gebildet. Dadurch erhält die Herstellung eine andere Struktur als bei maschinell erzeugten oder bedruckten Bodenbelägen.
Wolle wird im Teppichhandwerk seit Jahrhunderten verwendet. Sie bietet eine angenehme textile Oberfläche und eignet sich zugleich für eine regelmäßige Nutzung. Die Faser ist elastisch und kann nach einer Belastung wieder in ihre ursprüngliche Form zurückfinden. Außerdem besitzt Wolle natürliche Eigenschaften, die sie für die Herstellung von Floren geeignet machen. Ihre Oberfläche fühlt sich angenehm an, während die Faser selbst eine robuste Grundlage für einen handgeknüpften Teppich bildet. Die Baumwollkette übernimmt die tragende Funktion im Inneren des Gewebes und verbindet die einzelnen Knotenreihen miteinander.
Der Flor dieses Teppichs hat eine Höhe von 1-3 cm. Beim Knüpfen werden die Knoten in fortlaufenden Reihen gesetzt. Anschließend wird der Flor geschnitten und ausgearbeitet, damit eine zusammenhängende Oberfläche entsteht. Die Ausführung von Hand bedeutet, dass das Erscheinungsbild aus vielen einzelnen Arbeitsschritten hervorgeht. Spannung, Knotensetzung, Florbearbeitung und Abschlussarbeiten verlangen Erfahrung und Sorgfalt. Kleine Eigenheiten der Oberfläche sind bei einem handgefertigten Stück Teil seiner Herstellung und unterscheiden es von einem vollständig standardisierten Produkt.
Der Teppich wurde generalüberholt und als gebraucht beschrieben. Seine heutige Beschaffenheit steht daher sowohl mit der ursprünglichen handwerklichen Fertigung als auch mit einer späteren Überarbeitung in Verbindung. Eine Generalüberholung kann die weitere Verwendung eines gebrauchten Teppichs vorbereiten, ohne seine Herstellungsgeschichte zu verändern. Der Wollflor, die Baumwollkette und die handgeknüpfte Technik bleiben die grundlegenden Merkmale seiner Verarbeitung.
Der Teppich ist für die Verwendung auf Fußbodenheizungen geeignet. Als mögliche Räume werden Esszimmer, Wohnzimmer, Schlafzimmer und Arbeitszimmer genannt. Die traditionelle Herstellungsweise verbindet sich damit mit einer Nutzung in unterschiedlichen Wohn- und Arbeitsbereichen. Ein handgeknüpfter Teppich kann einen Raum gliedern, eine Sitz- oder Essgruppe optisch zusammenfassen und zugleich als textile Oberfläche dienen.
Herkunft und Tradition
Sarough ist eine gleichnamige Teppichregion im Iran. Der Teppich gehört damit zur persischen Teppichtradition. Iranische Teppiche werden in zahlreichen Regionen und Werkstätten hergestellt, die jeweils eigene Formen von Zeichnung, Farbgestaltung und handwerklicher Ausführung entwickelt haben. Sarough ist in diesem Zusammenhang eine regionale Bezeichnung innerhalb der iranischen Knüpfkunst. Sie verweist auf eine lange Tradition, in der Wissen über Materialien, Muster und Arbeitstechniken über Generationen weitergegeben wurde.
Die persische Teppichkunst ist nicht durch ein einziges einheitliches Muster geprägt. Unterschiedliche Regionen entwickelten eigene Vorlieben für Medaillons, Bordüren, Ranken, Blüten, geometrische Formen und flächige Wiederholungen. Auch innerhalb einer Region können einzelne Werkstätten und Knüpfer eine überlieferte Gestaltung unterschiedlich auslegen. Dadurch entsteht eine große Vielfalt, obwohl bestimmte Grundideen erkennbar bleiben. Sarough-Teppiche werden häufig mit floralen Kompositionen, geschwungenen Ornamenten und einer sorgfältigen Anordnung der Muster in Verbindung gebracht.
Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs beginnt mit dem Einrichten der Kette. Die Kettfäden bilden das Gerüst, in das die Knoten eingearbeitet werden. Danach setzt der Knüpfer die Knoten in Reihen und folgt dabei einer vorgegebenen oder überlieferten Zeichnung. Zwischen den Arbeitsschritten wird der Flor verdichtet, geschnitten und kontrolliert. Am Ende werden die Seiten und Abschlüsse bearbeitet. Die einzelnen Phasen greifen ineinander: Die Qualität des Gerüsts beeinflusst die Stabilität, die Knotensetzung bestimmt die Zeichnung, und die Bearbeitung des Flors prägt die sichtbare Oberfläche.
Das Wissen des Knüpfens umfasst daher weit mehr als das bloße Binden einzelner Knoten. Erforderlich sind Kenntnisse über die Vorbereitung der Kette, die Auswahl und Verarbeitung der Wolle, die richtige Spannung und die Umsetzung eines Musters in eine fortlaufende Reihe von Arbeitsschritten. Der Knüpfer muss die Proportionen der Komposition während der Herstellung im Blick behalten. Bei einem floralen Muster betrifft dies die Beziehungen zwischen Blüten, Blättern, Ranken und verbindenden Ornamenten. Bei einem Medaillonmuster kommt die Abstimmung zwischen Zentrum und Umfeld hinzu.
Sarough steht innerhalb dieser Tradition für eine regionale Form persischer Teppichherstellung. Die Region ist für eine intensive Beschäftigung mit der Teppichproduktion und für die Weitergabe der Handknüpfkunst bekannt. Florale und geometrische Elemente können in persischen Teppichen miteinander verbunden werden. Geschwungene Linien schaffen dabei Übergänge, während ein Medaillon die Komposition ordnet. Die Farbgebung kann von Teppich zu Teppich variieren, doch die grundsätzliche Verbindung von Ornament, Struktur und handwerklicher Ausführung bleibt ein wichtiger Bestandteil der regionalen Tradition.
Persische Teppiche wurden traditionell sowohl für den täglichen Gebrauch als auch für repräsentative Räume gefertigt. Ihre Gestaltung musste deshalb einerseits als textile Ausstattung funktionieren und andererseits eine sorgfältig geplante Komposition bieten. Ein Teppich konnte einen Raum wärmer und strukturierter wirken lassen, Sitzbereiche definieren oder eine größere Fläche zusammenhalten. Diese Doppelfunktion aus Gebrauch und Gestaltung ist bis heute ein Kennzeichen vieler Orientteppiche. Die regionale Herkunft und die handwerkliche Technik geben dem Stück dabei seinen kulturellen und materiellen Zusammenhang.
Die Altersangabe von 25-50 Jahren weist auf eine längere Nutzungsgeschichte hin. Bei einem gebrauchten Teppich ist diese Geschichte Teil seiner Einordnung. Die Generalüberholung markiert einen weiteren Abschnitt in seiner Verwendung und beschreibt die Aufarbeitung des Stücks. Herkunft, traditionelle Herstellung, vergangene Nutzung und heutige Aufbereitung bilden gemeinsam den Zusammenhang, in dem dieser Sarough betrachtet wird.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs besteht aus geschwungenen Ornamenten mit einem zentralen Medaillon. Das Medaillon bildet den Mittelpunkt der Komposition und gibt dem Muster eine klare innere Ordnung. Die umliegenden Ornamente beziehen sich auf dieses Zentrum und führen die Zeichnung in die angrenzenden Flächen weiter. Dadurch entsteht eine Gestaltung, die sowohl einen festen Mittelpunkt als auch fließende Übergänge besitzt.
Florale persische Muster sind häufig von der Pflanzenwelt inspiriert. Sie bilden Blüten, Blätter, Stängel und Ranken jedoch nicht zwingend naturgetreu ab. Stattdessen werden diese Formen vereinfacht, wiederholt, gespiegelt oder miteinander verbunden. Aus einzelnen botanischen Anregungen entsteht ein ornamentales System. Die Gestaltung kann dadurch den Eindruck einer fortlaufenden Bewegung vermitteln. Ranken verbinden verschiedene Motive, Blätter füllen Zwischenräume, und Blüten setzen Akzente innerhalb der Gesamtzeichnung.
Geschwungene Ornamente unterscheiden sich von streng geradlinigen geometrischen Mustern durch ihre weicheren Übergänge. Bögen, Windungen und miteinander verbundene Formen führen den Blick über die Teppichfläche. Dennoch bleibt die Komposition durch das Medaillon geordnet. Das Zentrum wirkt als Bezugspunkt, während die floralen Details die Fläche beleben. Diese Verbindung aus klarer Mitte und bewegter Ornamentik gehört zu den wiederkehrenden Gestaltungsprinzipien klassischer persischer Teppiche.
Das zentrale Medaillon kann in der persischen Gestaltung als ordnendes Element verstanden werden. Es teilt die Fläche nicht einfach in einzelne Bereiche, sondern schafft eine Beziehung zwischen Zentrum, Feld und umliegenden Verzierungen. Die genaue Ausarbeitung kann unterschiedlich sein, doch die Funktion bleibt vergleichbar: Das Auge erhält einen Mittelpunkt, von dem aus sich die übrige Zeichnung erschließt. Bei diesem Stück wird das Medaillon mit geschwungenen floralen Ornamenten verbunden.
Rot ist die prägende Farbangabe dieses Teppichs. Weitere Akzente ergänzen die Farbwirkung. In der persischen Teppichkunst wird Rot häufig als tragende Grundfarbe eingesetzt, weil es einer Komposition Wärme und visuelles Gewicht verleihen kann. Seine Wirkung hängt vom Verhältnis zu den übrigen Farben, zum Muster und zur Beschaffenheit des Flors ab. Bei einer floralen Medaillonkomposition kann ein roter Grund die Konturen der Ornamente deutlich hervorheben und die verschiedenen Bildelemente zusammenführen.
Der Stil wird als traditionell persisch beziehungsweise orientalisch beschrieben und zugleich als für traditionelle und moderne Einrichtungen geeignet. Diese Verbindung beruht auf der Lesbarkeit des klassischen Musters und auf seiner Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Raumgestaltungen. Die überlieferten Elemente bleiben erkennbar, ohne dass die Verwendung auf einen ausschließlich historischen Einrichtungsstil beschränkt ist. In einem Esszimmer kann das Medaillon eine Tischgruppe optisch zentrieren. Im Wohnzimmer kann die Zeichnung einen Sitzbereich zusammenhalten. Auch im Schlafzimmer oder Arbeitszimmer kann das florale Muster eine zusammenhängende textile Fläche bilden.
Die besonderen Details liegen in der Kombination aus zentralem Medaillon, geschwungenen Ornamenten und floraler Zeichnung. Durch die Handknüpfung sind diese Merkmale in den Flor eingearbeitet. Sie werden nicht nachträglich auf eine fertige Oberfläche gedruckt, sondern entstehen aus der Anordnung der einzelnen Knoten. Das Muster ist dadurch Teil der Konstruktion. Die regionale persische Formensprache und die individuelle handwerkliche Ausführung treffen in diesem einzelnen Teppich zusammen.
Besonderheiten
Zu den besonderen Eigenschaften dieses Einzelstücks gehören seine Herkunft aus der iranischen Region Sarough, die handgeknüpfte Herstellung und das florale Muster mit Medaillon. Die Gestaltung verbindet geschwungene Ornamente mit einer klaren zentralen Ordnung. Dadurch besitzt der Teppich sowohl traditionelle Bezugspunkte als auch eine Einordnung, die ihn für modern eingerichtete Räume geeignet macht.
Das Alter von 25-50 Jahren und der gebrauchte, generalüberholte Zustand beschreiben einen weiteren Teil seiner Identität. Die Überarbeitung steht für eine aufbereitete Beschaffenheit, während die frühere Nutzung und die vergangene Zeit weiterhin zur Geschichte des Stücks gehören. Ein handgeknüpfter Teppich ist durch die individuelle Folge seiner Knoten immer ein Unikat. Kein anderes Stück weist exakt dieselbe Verbindung von Ausführung, Muster und Nutzungsgeschichte auf.
Der Wollflor mit Baumwollkette und einer Florhöhe von 1-3 cm bildet die materielle Grundlage. Die rote Farbwirkung, die floralen Formen und das Medaillon bestimmen den sichtbaren Charakter. Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet und kann in Esszimmer, Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Arbeitszimmer verwendet werden.
FAQ
Wie pflege ich meinen Sarough Perserteppich richtig?
Für die regelmäßige Pflege sollte der Teppich mit einem Staubsauger ohne Bürstenaufsatz gereinigt werden. So lässt sich loser Staub aus dem Wollflor entfernen, ohne die Oberfläche durch eine rotierende Bürste zusätzlich zu beanspruchen. Flecken können mit einem sanften, feuchten Tuch und einem speziellen Teppichreiniger behandelt werden. Die Behandlung sollte vorsichtig und möglichst punktuell erfolgen. Der Teppich sollte nicht unnötig durchnässt werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, damit die Farben nicht ausbleichen. Bei einer intensiveren Reinigung empfiehlt sich eine fachgerechte Teppichwäsche, die auf handgeknüpfte Wollteppiche abgestimmt ist.
Woher stammt der Sarough-Teppich?
Der Sarough-Teppich stammt aus dem Iran, genauer aus der gleichnamigen Region Sarough. Diese Region gehört zur persischen Teppichtradition und ist für ihre handwerkliche Beschäftigung mit dem Knüpfen sowie für sorgfältig ausgearbeitete Muster bekannt. Florale Ornamente, geschwungene Formen und Medaillonkompositionen gehören zu den Gestaltungsarten, die in der persischen Teppichkunst verwendet werden. Dieses Stück verbindet die iranische Herkunft mit einer handgeknüpften Ausführung, einem zentralen Medaillon und einer floralen Zeichnung.
Was macht handgeknüpfte Teppiche besonders?
Bei einem handgeknüpften Teppich wird jeder Knoten einzeln von Hand gesetzt. Die Zeichnung entsteht dadurch direkt aus dem Verhältnis von Kette, Knoten und Flor und wird nicht lediglich auf eine fertige textile Fläche aufgebracht. Jeder Teppich erhält so eine individuelle Ausprägung, weil kein Stück exakt dieselbe Folge manueller Arbeit besitzt. Die Technik ermöglicht eine belastbare textile Konstruktion und ist auf eine lange Nutzung ausgelegt. Im Lauf der Zeit können sich die Fasern setzen und eine eigene Oberfläche entwickeln. Diese Veränderung gehört zur natürlichen Geschichte eines handgeknüpften Teppichs und trägt zu seinem individuellen Charakter bei.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |













