Perserteppich Sarough 300 x 300 cm Schurwolle handgeknüpft

2272$

Handgeknüpfter Sarough Perserteppich | Knotendichte: Extrem fein | Material: Flor Schurwolle | Größe: 300 x 300 cm | Muster: Traditionelles Mir Design | Zustand: Neu ohne Etikett

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER

Inventarnummer: 4F2A688E

Beschreibung

Sarough Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Sarough Perserteppich ist handgeknüpft und besitzt einen Flor aus hochwertiger Schurwolle. Schurwolle gehört zu den traditionellen Materialien der persischen Teppichherstellung. Sie verbindet eine weiche Haptik mit natürlicher Widerstandsfähigkeit und einer angenehmen Wärme. Die Faserstruktur nimmt Farbstoffe gut auf und ermöglicht eine klare Wiedergabe von Farben und Konturen. Bei diesem Teppich wird die Materialangabe durch die Bezeichnung besonders feine Schurwolle ergänzt. Im Mittelpunkt stehen damit ein natürlicher Flor und eine sorgfältige handwerkliche Ausführung.

Handgeknüpft bedeutet, dass die Knoten einzeln von Hand in das Grundgewebe eingearbeitet werden. Anders als bei einer maschinellen Fertigung entsteht das Muster Schritt für Schritt aus dem Zusammenspiel von Knoten, Schuss und Kette. Die Knotendichte dieses Teppichs wird als extrem fein beschrieben. Eine solche Dichte unterstützt die präzise Darstellung geschwungener Elemente und kleiner Musterpartien. Zugleich entsteht eine dicht gearbeitete Oberfläche, in der die einzelnen Bereiche des Designs klar aufeinander bezogen bleiben.

Schurwolle wird in der Teppichkunst nicht nur wegen ihrer angenehmen Oberfläche verwendet. Das Naturmaterial besitzt eine widerstandsfähige Faserstruktur und kann bei entsprechender Pflege seinen Griff und seine Form lange bewahren. Wolle wirkt außerdem temperaturausgleichend und eignet sich dadurch als Material für Wohntextilien. In diesem Sarough Mir Teppich bilden der Wollflor, die feine Knotung und die handwerkliche Fertigung eine zusammengehörige technische Grundlage.

Die handwerkliche Arbeit beginnt mit dem Aufbau des Grundgewebes. Auf dieser Basis werden die Knoten entsprechend dem vorgesehenen Muster gesetzt. Bei einer feinen Knotung müssen Linien, Kurven und Übergänge fortlaufend kontrolliert werden, damit die Komposition in ihrer vorgesehenen Ordnung bleibt. Gerade bei Mir-Mustern ist diese Genauigkeit wichtig, weil geschwungene Ornamente und wiederkehrende Formen miteinander verbunden werden. Die handgeknüpfte Herstellung verleiht der Oberfläche dabei ihre textile Tiefe.

Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet. Damit verbindet er die traditionelle Knüpftechnik mit einer praktischen Eigenschaft für heutige Wohnräume. Sein Zustand wird als neu ohne Etikett angegeben. Diese Bezeichnung beschreibt den einzelnen Teppich und weist zugleich darauf hin, dass kein Etikett vorhanden ist. Die Eigenschaften von Material und Fertigung bleiben davon unabhängig: Der Flor besteht aus Schurwolle, die Knotendichte ist extrem fein und die Herstellung erfolgte handgeknüpft.

Herkunft und Tradition

Sarough Teppiche stammen aus dem Iran. Sarough steht für eine eigenständige persische Teppichtradition, in der überlieferte Muster, ausgewogene Kompositionen und sorgfältige Handarbeit zusammengehören. Die Region ist für Teppiche bekannt, die klassische Formen mit einer lebendigen Farbgestaltung verbinden. Das Wissen über den Aufbau eines Teppichs, die Knotentechnik und die Anordnung der Ornamente wird innerhalb der Knüpftradition weitergegeben. Ein Sarough Teppich ist deshalb in eine lange Geschichte iranischer Textil- und Handwerkskunst eingebunden.

Die persische Teppichherstellung entwickelte in verschiedenen Orten jeweils eigene Ausprägungen. Dabei unterscheiden sich nicht nur die Namen der Regionen, sondern auch die bevorzugten Muster, die Farbzusammenstellungen und die Art, wie ein Feld gegliedert wird. Sarough gehört zu den Herkunftsbezeichnungen, die mit einer traditionsreichen, handwerklich geprägten Fertigung verbunden sind. Regionale Teppiche entstehen aus dem Zusammenspiel von lokalem Können, bewährten technischen Verfahren und einer überlieferten Bildsprache.

Am Anfang der traditionellen Herstellung steht die Planung des Musters. Ein Entwurf oder eine Vorlage kann die Anordnung von Innenfeld, Bordüre und Ornamenten vorgeben. Danach setzt die knüpfende Person die einzelnen Knoten in das vorbereitete Grundgewebe. Knoten für Knoten wächst die Fläche, während die Farbfolge und die Linienführung kontrolliert werden. Die Knotendichte beeinflusst dabei, wie fein ein Muster ausgearbeitet werden kann. Eine extrem feine Dichte erlaubt eine differenzierte Darstellung schmaler Linien, kleiner Formen und fließender Kurven.

Zur traditionellen Herstellung gehört auch der sachgerechte Umgang mit Wolle und Farbe. Die Wolle muss für die Verarbeitung vorbereitet werden, bevor sie als Flor eingesetzt wird. Die Farben werden so ausgewählt und verteilt, dass sie mit dem Muster und der Bordüre eine geschlossene Komposition bilden. Das handwerkliche Können zeigt sich daher nicht nur im einzelnen Knoten, sondern auch in der gleichmäßigen Entwicklung der Gesamtfläche. Bei Sarough Teppichen treffen diese technischen Grundlagen auf die klassische persische Ornamentik.

Die Bezeichnung Perserteppich verweist bei diesem Stück auf den Iran als Herkunftsland. Sarough bezeichnet die Herkunftstradition, während Mir die Designrichtung benennt. Beide Angaben erfüllen unterschiedliche Funktionen. Die eine ordnet den Teppich geografisch und handwerklich ein, die andere beschreibt die Sprache des Musters. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil ein Mustername nicht automatisch eine zusätzliche Herkunftsangabe darstellt. Zusammen erläutern Sarough und Mir die regionale und gestalterische Einordnung dieses Teppichs.

Der Ursprung des Teppichs wird dem 21. Jahrhundert zugeordnet. Seine konkrete Entstehungszeit gehört damit zur Gegenwart, auch wenn die verwendete Handknüpftechnik und die Mustertradition historisch gewachsen sind. Eine traditionelle Herstellung kann in der heutigen Zeit fortgeführt werden, ohne dass das einzelne Stück dadurch zu einem antiken Teppich wird. Dieser Teppich verbindet somit eine moderne Entstehungszeit mit den überlieferten Grundlagen iranischer Knüpfkunst.

Design und Muster

Das Muster wird als traditionelles Mir Design bezeichnet. Mir-Kompositionen sind mit einer geordneten Folge geschwungener Formen und Ranken verbunden. Wiederkehrende Ornamente führen den Blick über die Fläche und geben dem Muster einen regelmäßigen Rhythmus. Bei diesem Teppich werden die geschwungenen Elemente mit einem einzigartigen Design und einer rosa Bordüre verbunden. Dadurch erhält die traditionelle Musterfamilie eine konkrete, für dieses Stück charakteristische Ausarbeitung.

Beige bildet die Grundfarbe des Teppichs. Auf dieser zurückhaltenden Fläche können sich die Musterformen klar abzeichnen. Die rosa Bordüre setzt einen deutlich erkennbaren Farbakzent und rahmt das Innenfeld. In der persischen Teppichgestaltung ist eine Bordüre nicht lediglich ein äußerer Streifen. Sie schafft einen Übergang zwischen dem zentralen Feld und dem Raum außerhalb des Teppichs, gibt der Komposition einen Abschluss und unterstützt ihre Proportionen.

Mir-Muster beruhen auf dem Zusammenspiel von Wiederholung und Variation. Wiederkehrende Elemente schaffen Ordnung, während geschwungene Linien Bewegung in die Fläche bringen. Kleine Unterschiede in der Anordnung verhindern, dass das Ornament vollkommen starr wirkt. Eine extrem feine Knotendichte unterstützt die präzise Wiedergabe solcher Unterschiede. Kurven können fließender erscheinen, schmale Linien lassen sich genauer ausarbeiten und die Übergänge zwischen den Ornamenten werden differenzierter.

Die persische Ornamentik greift traditionell auf Blätter, Ranken und stilisierte Pflanzenformen zurück. Diese Motive werden nicht zwingend naturgetreu dargestellt, sondern in eine geordnete Flächenkomposition übertragen. Sie können wiederholt, gespiegelt, verbunden oder in Reihen angeordnet werden. Das Mir Design nutzt solche Prinzipien, um eine zusammenhängende und geschwungene Wirkung zu schaffen. Die rosa Bordüre ergänzt diese Bildsprache durch eine klar abgegrenzte Rahmung.

Beige und Rosa verbinden eine neutrale Grundstimmung mit einem farblichen Akzent. Dadurch kann der Teppich mit unterschiedlichen Einrichtungskonzepten kombiniert werden. Die Grundfarbe lässt sich mit klassischen Möbeln ebenso verbinden wie mit schlichteren modernen Formen, während die rosa Bordüre einen eigenen Schwerpunkt setzt. Der traditionelle Charakter bleibt durch die Mir-Ornamentik und die geschwungenen Elemente erhalten.

Ein persisches Teppichmuster erfüllt mehrere Aufgaben zugleich. Es strukturiert die Fläche, lenkt die Wahrnehmung und bewahrt überlieferte Formen. Wiederholte Ornamente können innerhalb der Komposition für Ordnung und Harmonie stehen. Die Bordüre grenzt das Feld ab und schafft einen visuellen Rahmen. Die Bezeichnung einzigartiges Design beschreibt hier die konkrete Verbindung der genannten Elemente in diesem einzelnen handgeknüpften Teppich. Sie ersetzt nicht die traditionelle Mir-Mustertradition, sondern benennt ihre individuelle Ausführung.

Besonderheiten

Zu den genannten Eigenschaften dieses Teppichs gehören die extrem feine Knotendichte, der Flor aus hochwertiger Schurwolle, die handgeknüpfte Fertigung und das traditionelle Mir Design. Die Gestaltung umfasst geschwungene Elemente, eine beige Grundfarbe und eine rosa Bordüre. Als Zustand wird neu ohne Etikett angegeben. Diese Merkmale beschreiben das einzelne Stück in Bezug auf Material, Technik, Muster, Farbe und Zustand.

Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet. Er kann damit in Räumen eingesetzt werden, in denen diese Heiztechnik vorhanden ist. Diese praktische Eigenschaft ergänzt seine traditionelle Herstellung um eine Anforderung moderner Wohnsituationen. Die Einordnung als orientalischer Stil und die Herkunft aus dem Iran gehören ebenfalls zur Beschreibung dieses Stücks.

Jeder handgeknüpfte Teppich entsteht während des Knüpfens als einzelnes Werk. Auch wenn eine regionale Tradition und eine bestimmte Musterfamilie erkennbar sind, ergibt sich die konkrete Verbindung von Farben, Linien und Knoten aus der Ausführung des jeweiligen Teppichs. Bei diesem Sarough Mir Teppich prägen die geschwungenen Elemente, das Mir Design und die rosa Bordüre seinen individuellen Charakter.

Die Besonderheiten liegen damit in der Verbindung aus natürlicher Schurwolle, extrem feiner Knotung, traditioneller Gestaltung und handwerklicher Herstellung. Diese Angaben beschreiben den Teppich sachlich und halten Herkunft, Material, Technik und Muster voneinander getrennt.

FAQ

Wie pflege ich meinen Sarough Mir Perserteppich richtig?

Regelmäßiges Staubsaugen hilft, losen Staub und alltägliche Verschmutzungen aus dem Wollflor zu entfernen. Bei einem Fleck sollte die Stelle möglichst sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Reiben sollte vermieden werden, weil dadurch die Wollfasern und die Oberfläche unnötig belastet werden können. Eine professionelle Reinigung in angemessenen Abständen unterstützt die Pflege des Teppichs und kann dazu beitragen, dass die Farben frisch bleiben. Aggressive Reinigungsmittel, starke Feuchtigkeit und eine intensive Eigenbehandlung sind bei einem handgeknüpften Wollteppich nicht empfehlenswert. Bei hartnäckigen Flecken sollte ein erfahrener Teppichfachbetrieb hinzugezogen werden, der die Reinigung auf Material, Färbung und Konstruktion abstimmen kann.

Wo kann ich den Sarough Mir Perserteppich am besten einsetzen?

Der Teppich eignet sich für Wohnzimmer, Esszimmer und Schlafräume. Sein traditionelles Mir Design mit geschwungenen Elementen und rosa Bordüre kann sowohl klassische Einrichtungen als auch modernere Innenräume ergänzen. Die beige Grundfarbe lässt sich mit unterschiedlichen Möbel- und Wandfarben verbinden, während die Bordüre einen klaren farblichen Akzent setzt. Da der Teppich für Fußbodenheizung geeignet ist, kann er auch in entsprechend ausgestatteten Wohnbereichen verwendet werden. Der Platz sollte so gewählt werden, dass die Musterkomposition sichtbar bleibt und der Wollflor nicht durch ungeeignete Unterlagen, dauerhafte Feuchtigkeit oder vermeidbare Reibung belastet wird.

Wie kann ich die Echtheit meines Perserteppichs überprüfen?

Bei der Beurteilung eines Perserteppichs sind Knotenzahl, Material und Verarbeitung wichtige Anhaltspunkte. Ein handgeknüpftes Stück wird Knoten für Knoten gefertigt; eine feine Knotendichte kann eine detaillierte Wiedergabe des Musters ermöglichen. Auch Naturmaterialien wie Schurwolle gehören zu den Merkmalen, die geprüft werden können. Zusätzlich können Echtheitszertifikate, die beim Kauf bereitgestellt werden, weitere Informationen liefern. Eine zuverlässige Einschätzung sollte durch einen erfahrenen Händler oder eine fachkundige Person erfolgen. Dabei werden Herkunftsbezeichnung, Muster, Material, Knüpftechnik und Zustand gemeinsam betrachtet, anstatt nur ein einzelnes Merkmal als Nachweis zu verwenden.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

,

Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Material

}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen