Perserteppich Sarough 295 x 190 cm Wolle handgeknüpft

1496$

Handgeknüpfter Sarough Perserteppich | Knotendichte: Hochflor ca. 1 cm | Material: Flor 100% Wolle, Kette Baumwolle | Größe: 295 x 190 cm | Muster: Rotes Feld mit heller Bordüre, traditionelles Sarough Mir Design | Zustand: Neu ohne Etikett

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER

Inventarnummer: F5F16408

Beschreibung

Sarough Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Sarough Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht aus 100% Wolle, während für die Kettfäden Baumwolle verwendet wurde. Die Kombination aus Wollflor und Baumwollkette gehört zu den beschriebenen Konstruktionsmerkmalen dieses Teppichs. Wolle bildet die sichtbare und fühlbare Oberfläche und prägt damit den Charakter des Hochflors. Die Kettfäden befinden sich innerhalb des Grundaufbaus und bilden die Grundlage, an der die Knoten befestigt werden.

Der Teppich wird als Hochflor mit einer Florhöhe von etwa 1 cm beschrieben. Eine solche Oberfläche fühlt sich anders an als ein flacher gewebter Bodenbelag und macht die textile Struktur unmittelbar wahrnehmbar. Handknüpfen ist kein Druckverfahren und keine maschinelle Herstellung. Einzelne Knoten werden von Hand in das vorbereitete Grundgewebe eingearbeitet. So entsteht ein textiles Einzelstück, dessen Oberfläche und Muster aus der Verbindung von Material, Knoten und Reihenaufbau hervorgehen.

Wolle ist als natürlicher Faserstoff für den Flor angegeben. In der allgemeinen Teppichkunde wird Wolle wegen ihrer weichen Haptik, ihrer Belastbarkeit und ihrer Fähigkeit geschätzt, eine dichte, angenehme Oberfläche zu bilden. Bei einem handgeknüpften Teppich wird der Flor Knoten für Knoten aufgebaut. Die Baumwollkette übernimmt dabei eine tragende Funktion im Gewebe, während die Wolle das Hauptmaterial der sichtbaren Oberfläche bleibt.

Die Qualität eines handgeknüpften Teppichs hängt technisch vom Zusammenspiel mehrerer Bestandteile ab. Dazu gehören die Kettfäden, die Schussfäden, die Knoten, die Schur des Flors und die Ausführung der Musterkonturen. Beim Knüpfen wird eine Reihe von Knoten auf der Kette angelegt und durch Schussfäden gesichert. Wiederholt sich dieser Vorgang über die gesamte Fläche, entwickelt sich Schritt für Schritt die widerstandsfähige Struktur des Teppichs. Die handwerkliche Arbeit macht jede Ausführung zu einem Unikat.

Ein Hochflor verändert auch die Wahrnehmung von Farbe und Zeichnung. Die Fasern stehen stärker aus der Grundfläche hervor, wodurch sich eine weichere, plastischere Oberfläche ergibt. Licht kann je nach Faserrichtung unterschiedlich auf den Wollfasern liegen. Diese allgemeine Eigenschaft erklärt, weshalb Hochflorteppiche häufig eine lebendige textile Wirkung zeigen. Für diesen Teppich sind dabei der Wollflor, die Baumwollkette, die handgeknüpfte Herstellung und die angegebene Florhöhe die maßgeblichen Material- und Verarbeitungsmerkmale.

Herkunft und Tradition

Sarough ist eine Region im Iran, die mit der Herstellung persischer Teppiche verbunden ist. Sarough-Teppiche sind für ausgearbeitete Knüpftechniken, kräftige Farben und sorgfältig gegliederte Muster bekannt. Die Region gehört zur iranischen Teppichtradition, in der Wissen über Fasern, Färbung, Knoten, Aufbau und Komposition über lange Zeit weitergegeben wurde. Ein persischer Teppich ist deshalb nicht nur ein bedrucktes Dekorelement, sondern das Ergebnis eines Herstellungsprozesses, bei dem Material und Muster gemeinsam entstehen.

Die Bezeichnung Sarough Mir verweist auf eine Designtradition innerhalb dieser persischen Teppichwelt. Sie bezeichnet neben der regionalen Einordnung eine bestimmte gestalterische Sprache, die mit klassischen Feld-Bordüren-Kompositionen und einer kontrollierten Farbwirkung verbunden wird. Der vorliegende Teppich wird als traditioneller Sarough Mir Designteppich beschrieben. Die Herkunftsbezeichnung Sarough und die Designangabe Mir stehen daher in einem gemeinsamen iranischen Kultur- und Handwerkszusammenhang.

Die Teppichherstellung in Iran umfasst zahlreiche regionale Zentren, deren Erzeugnisse sich durch unterschiedliche Proportionen, Knotentechniken, Farben und Musterordnungen unterscheiden. Sarough entwickelte dabei einen eigenen Ruf für Teppiche mit sorgfältiger Ausarbeitung. Regionale Bezeichnungen helfen, diese gewachsenen Stilwelten voneinander zu unterscheiden. Sie sind zugleich Hinweise auf eine überlieferte Handwerkspraxis, denn das Wissen über den Aufbau eines Teppichs wurde traditionell innerhalb von Werkstätten und Familien weitergegeben.

Bei der iranischen Knüpfkunst beginnt die Arbeit mit der Einrichtung eines Webrahmens und der Vorbereitung der Kette. Danach werden Knoten in geordneten Reihen gesetzt. Schussfäden stabilisieren die einzelnen Reihen, und die Florhöhe wird im weiteren Verlauf durch das Scheren und Bearbeiten der Oberfläche geprägt. Das Muster entsteht dabei aus der Folge farbiger Knoten und nicht erst nach Abschluss der Herstellung. Diese Technik verlangt eine genaue Vorstellung von Linien, Flächen und Farbübergängen.

Sarough-Teppiche werden traditionell mit klar lesbaren Innenfeldern und rahmenden Bordüren in Verbindung gebracht. Das Feld bildet den zentralen Bereich einer Komposition, während die Bordüre die äußere Begrenzung betont. Je nach Ausführung können florale, geometrische oder miteinander verbundene Motive vorkommen. Die konkrete Beschreibung dieses Stücks nennt jedoch als Musterangabe ein rotes Feld mit heller Bordüre und das traditionelle Sarough Mir Design. Nicht aufgeführte Einzelmotive werden daher nicht ergänzt.

Farben haben in der persischen Textilkunst sowohl eine dekorative als auch eine kulturelle Funktion. Rot wird in der allgemeinen Symbolsprache von Teppichfarben unter anderem mit Leidenschaft, Stärke und Glück verbunden. Solche Deutungen erklären die kulturelle Verwendung der Farbe, ohne eine zusätzliche individuelle Bedeutung dieses Stücks zu behaupten. Bei diesem Teppich bezeichnet Rot zunächst sachlich die dominierende Farbe des Innenfelds. Die helle Bordüre bildet dazu einen kontrastierenden Rahmen.

Persische Teppiche wurden historisch für den Gebrauch im Wohnraum, für repräsentative Bereiche und als Bestandteil der häuslichen Ausstattung hergestellt. Ihre Wertschätzung beruht auf dem Zusammenwirken von praktischer Funktion, handwerklicher Arbeit und regionaler Formensprache. Ein Teppich kann dabei über Jahre genutzt werden, während seine Gestaltung die kulturelle Herkunft des Herstellungsgebiets sichtbar macht. Das handgeknüpfte Verfahren bewahrt diese Verbindung, weil es die Herstellung direkt mit der Arbeit der Knüpfenden verknüpft.

Die zeitliche Einordnung in das späte 20. Jahrhundert, genauer in den Zeitraum von 1970 bis 1999, gehört zu den Angaben für dieses Stück. Damit steht es in einer jüngeren Phase der persischen Teppichproduktion. Die regionale Bezeichnung Sarough und die traditionelle Designangabe bleiben dennoch die wesentlichen Orientierungspunkte für die Einordnung in die iranische Teppichwelt. Das Stück verbindet somit eine überlieferte regionale Stilbezeichnung mit einer Herstellungsepoche des späten 20. Jahrhunderts.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs wird als rotes Feld mit heller Bordüre beschrieben. Das rote Innenfeld bildet die wichtigste zusammenhängende Farbfläche. Die helle Bordüre umgibt dieses Feld und setzt einen sichtbaren Rahmen. Dadurch entsteht eine klar gegliederte Komposition aus einer kräftig gefärbten Mitte und einer helleren äußeren Einfassung.

Die Gestaltung ist dem traditionellen Sarough Mir Design zugeordnet. Bei solchen Feld-Bordüren-Kompositionen wird die Wirkung durch die Beziehung zwischen dem inneren Bereich und dem Rand bestimmt. Das Feld trägt die Hauptfarbe und zieht den Blick in die Mitte. Die Bordüre schafft eine Grenze und hält die Komposition zusammen. Die Produktbeschreibung nennt keine weiteren konkreten Motive. Deshalb stehen das rote Feld, die helle Bordüre und die Sarough-Mir-Zuordnung im Mittelpunkt der Musterbeschreibung.

In der persischen Teppichgestaltung werden Innenfeld und Bordüre häufig als zusammengehörige, aber unterschiedlich funktionierende Zonen behandelt. Das Feld kann als ruhige Fläche oder als Träger dichter Zeichnung angelegt sein. Eine Bordüre kann Linien, wiederkehrende Formen oder florale Ornamente aufnehmen und zugleich den Abschluss der Fläche bilden. Welche Einzelmotive vorhanden sind, hängt von der jeweiligen Ausführung ab. Für dieses Stück ist nur die Farb- und Designangabe eines roten Feldes mit heller Bordüre belegt.

Rot gehört zu den häufig verwendeten Farben der persischen Teppichkunst. Es kann einer Komposition Tiefe, Wärme und eine starke visuelle Präsenz geben. In überlieferten Farbsymboliken steht Rot unter anderem für Leidenschaft, Stärke und Glück. Diese allgemeine kulturelle Einordnung erläutert die Rolle der Farbe in der Tradition. Sie ersetzt keine Beschreibung des konkreten Musters und fügt diesem Teppich keine nicht genannten Symbole hinzu.

Eine helle Bordüre wirkt neben einem roten Feld als Kontrastzone. Sie kann die Begrenzung des Teppichs betonen und einen Übergang zwischen der intensiven Mitte und dem Umfeld schaffen. Helle Flächen verändern zudem die optische Balance einer Komposition, weil sie Licht stärker zurückwerfen können als dunklere Farben. Bei einem handgeknüpften Wollteppich wird diese Wirkung durch die Richtung und Dichte der Fasern zusätzlich beeinflusst.

Die Knüpftechnik ist für die Ausarbeitung von Mustergrenzen besonders wichtig. Anders als bei einem aufgedruckten Muster entsteht die Zeichnung durch farbige Knoten, die nach einem Entwurf in Reihen angeordnet werden. Konturen entwickeln sich aus der Folge der Knoten; kleine Abweichungen und die natürliche Struktur der Wolle gehören zur handwerklichen Herstellung. Eine hohe Knüpfdichte kann grundsätzlich dazu beitragen, Linien genauer auszuarbeiten und Übergänge differenzierter zu gestalten. Die Quelle hebt die hohe Knüpfdichte im Zusammenhang mit der Eignung für stärker genutzte Räume hervor.

Der Hochflor beeinflusst die Sichtbarkeit der Farben und die Haptik des Musters. Wollfasern können Licht je nach Liegerichtung unterschiedlich reflektieren. Dadurch kann eine rote Fläche aus verschiedenen Blickwinkeln leicht wechselnd erscheinen, ohne dass sich ihre Grundfarbe ändert. Die helle Bordüre bleibt als kontrastierende Rahmung lesbar. Diese textile Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel von Wollmaterial, Hochflor und handgeknüpfter Oberfläche.

Die rechteckige Form unterstützt die Orientierung von Feld und Bordüre. Längs- und Querrichtung geben der Komposition einen klaren Rahmen und machen die Einteilung der Flächen nachvollziehbar. Bei diesem Teppich ist die gestalterische Aussage daher sachlich zusammenzufassen: ein rotes Innenfeld, eine helle Bordüre und ein traditionelles Sarough Mir Design. Weitere Musterbestandteile sind in der Quelle nicht benannt.

Besonderheiten

Als besondere Eigenschaft wird der Hochflor mit einer Höhe von etwa 1 cm genannt. Der Flor besteht aus Wolle und verleiht der Oberfläche eine weiche Haptik und eine einladende textile Struktur. Die handgeknüpfte Herstellung macht den Teppich zu einem Einzelstück. Zusätzlich wird angegeben, dass er für Räume mit Fußbodenheizung geeignet ist.

Der Zustand ist als neu ohne Etikett angegeben. Die rechteckige Form, das rote Feld mit heller Bordüre und die Zuordnung zum traditionellen Sarough Mir Design ergänzen die genannten Merkmale. Für die Pflege eines handgeknüpften Wollteppichs empfiehlt sich regelmäßiges Staubsaugen. Starke Chemikalien und scharfe Reinigungsmittel sollten vermieden werden. Bei Flecken kann eine milde Seifenlösung ausprobiert werden. Eine gelegentliche professionelle Reinigung kann dazu beitragen, die Fasern zu schonen und die Farben zu erhalten.

FAQ

Wie pflege ich meinen Sarough Perserteppich richtig?

Regelmäßiges Staubsaugen hilft, lose Verschmutzungen aus dem Hochflor zu entfernen und die Oberfläche sauber zu halten. Verwenden Sie keine starken Chemikalien und keine scharfen Reinigungsmittel, da diese die Wollfasern und die Farbwirkung beeinträchtigen können. Bei einem Fleck kann zunächst eine milde Seifenlösung ausprobiert werden. Behandeln Sie die handgeknüpfte Oberfläche vorsichtig und vermeiden Sie unnötig intensive Reinigung. Eine gelegentliche professionelle Reinigung ist ratsam, um die Fasern zu schonen und die Farben zu erhalten.

Kann ich den Teppich in einem Raum mit hoher Fußgängerfrequenz verwenden?

Ja. Der Teppich wird aufgrund seiner hohen Knotendichte und der robusten Materialwahl als für Räume mit hoher Fußgängerfrequenz geeignet beschrieben. Sein Flor besteht aus 100% Wolle, die in der Beschreibung mit Strapazierfähigkeit und Langlebigkeit verbunden wird. In stark genutzten Bereichen sollte der Teppich trotzdem regelmäßig gepflegt werden. So können Verschmutzungen im Hochflor frühzeitig entfernt und die sichtbare Wirkung von rotem Feld und heller Bordüre erhalten werden.

Wie erkenne ich die Echtheit eines Perserteppichs?

Hinweise können die handgeknüpfte Technik, die Ausarbeitung der Muster und die Feinheit der Knoten geben. Bei persischen Teppichen können außerdem ein Etikett oder eine Zertifizierung die Herkunft bestätigen. Der Geruch von Wolle kann ein weiterer Hinweis sein, während synthetische Teppiche häufig eine andere oder unangenehme Geruchsentwicklung zeigen. Bei diesem Stück ist der Zustand ausdrücklich als neu ohne Etikett angegeben. Eine Beurteilung sollte deshalb die sichtbare Knüpfweise, das Material und die vorhandenen Angaben gemeinsam berücksichtigen.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

,

Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Material

}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen