














Perserteppich Sarough 215 x 145 cm Wolle handgeknüpft
Ursprünglicher Preis war: 1172$515$Aktueller Preis ist: 515$
Handgeknüpfter Sarough Farahani Perserteppich | Knotendichte: 250000/Qm | Material: Flor 100% Wolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 215 x 145 cm | Muster: Floral Lachak Toranj | Zustand: Top Zustand, professionell gewaschen
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 100120000336
Beschreibung
Sarough Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Sarough Farahani ist ein handgeknüpfter Perserteppich. Sein Flor besteht zu 100% aus Wolle, während für die Kette 100% Baumwolle verwendet wurde. Die Verbindung dieser beiden Materialien gehört zu den klar benannten Merkmalen dieses Teppichs: Wolle bildet die sichtbare Oberfläche, Baumwolle die textile Grundlage der Knüpfung. Dadurch lässt sich die Verarbeitung in ihrer Materialstruktur deutlich beschreiben, ohne weitere Eigenschaften hinzuzufügen, die für dieses Einzelstück nicht genannt sind.
Die Wollfaser wird bei Perserteppichen traditionell wegen ihrer Belastbarkeit und ihrer angenehmen Haptik eingesetzt. Sie kann dicht aneinander geknüpft werden und nimmt Farben klar auf, wodurch florale Zeichnungen präzise ausgearbeitet werden können. Baumwolle wird als Kettenmaterial geschätzt, weil sie eine gleichmäßige, stabile Grundlage für die Knoten bildet. Bei diesem Teppich treffen somit ein Wollflor und eine Baumwollkette in einer handwerklichen Knüpfarbeit zusammen.
Die angegebene Knotendichte beträgt 250000/Qm. Eine solche Angabe beschreibt die Anzahl der Knoten innerhalb einer Fläche und macht die Feinheit der Knüpfstruktur nachvollziehbar. Für die Beurteilung eines Teppichs ist die Knotendichte jedoch immer gemeinsam mit Material, Muster und handwerklicher Ausführung zu betrachten. Bei diesem Sarough Farahani ist sie Teil der überlieferten Produktdaten und ergänzt die Angaben zu Wolle, Baumwolle und Handknüpfung.
Handknüpfen bedeutet, dass die Knoten einzeln in die Kette eingearbeitet werden. Das Muster entsteht dabei nicht durch einen industriellen Druck, sondern durch die Anordnung farbiger Knoten. Die genaue Ausführung kann von Knoten zu Knoten leicht variieren, was bei einem handgeknüpften Einzelstück zum Charakter der Herstellung gehört. Der Flor aus 100% Wolle verbindet diese traditionelle Technik mit einem Material, das im persischen Teppichhandwerk seit langer Zeit verwendet wird.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Sarough Farahani im Iran, in Zentral-Persien, in der Provinz Markazi. Sarough gehört damit zur persischen Teppichtradition, deren regionale Werkstätten unterschiedliche Formen, Farben und technische Ausprägungen entwickelt haben. Die Herkunft bezeichnet bei einem Perserteppich nicht nur einen geografischen Punkt. Sie verweist auch auf ein Umfeld, in dem Entwurf, Knüpftechnik und die Weitergabe handwerklicher Erfahrung miteinander verbunden sind.
Die Region um Sarough ist für Teppiche mit sorgfältig ausgearbeiteten Mustern bekannt. In der dortigen Tradition werden Entwürfe häufig so angelegt, dass ein klarer Aufbau mit einer reich gegliederten Binnenzeichnung verbunden ist. Florale Elemente können dabei über das Feld verteilt, in Medaillons geordnet oder durch Ranken miteinander verknüpft werden. Die Bezeichnung Sarough Farahani ordnet diesen Teppich in genau diesen iranischen Herkunftszusammenhang ein.
Persische Teppiche entstehen traditionell in einem Arbeitsprozess, bei dem der Entwurf in die Knüpfung übertragen wird. Eine Kette bildet das Gerüst, anschließend werden Knoten eingetragen und mit Schussfäden gesichert. Reihe für Reihe wächst so die textile Fläche. Die später sichtbare Zeichnung ist das Ergebnis dieser fortlaufenden handwerklichen Arbeit. Bei diesem Stück besteht die Kette aus 100% Baumwolle und der Flor aus 100% Wolle; beide Angaben gehören zur konkreten Materialausstattung des Teppichs.
Die persische Teppichkultur ist durch eine große regionale Vielfalt geprägt. Sarough steht dabei für eine Tradition, in der florale Kompositionen und eine differenzierte Ausarbeitung eine wichtige Rolle spielen. Isfahan und Tabriz werden ebenfalls mit kunstvollen Mustern verbunden, Nain und Kashan mit eigenen floralen und geometrischen Gestaltungssprachen. Diese Orte sind eigenständige Teppichregionen und nicht die Herkunft dieses Sarough Farahani. Der vorliegende Teppich ist ausdrücklich Sarough Farahani aus dem Iran, aus Zentral-Persien, Markazi, zugeordnet.
Auch die handwerkliche Herstellung erklärt, warum ein persischer Teppich als eigenständiges Stück betrachtet wird. Selbst wenn ein Muster einer regionalen Tradition folgt, wird jede Fläche in einem konkreten Knüpfprozess aufgebaut. Kleine Unterschiede in der Knotenspannung, im Farbauftrag oder in der Linienführung können die Ausarbeitung prägen. Diese Beobachtung beschreibt die Arbeitsweise des Handknüpfens allgemein und verändert nicht die konkret angegebene Herkunft dieses Teppichs.
Die Bezeichnung Perserteppich ist hier sachlich begründet, weil der Ursprung im Iran angegeben ist. Sarough Farahani verweist dabei auf die regionale Einordnung, während Markazi den weiteren geografischen Rahmen in Zentral-Persien nennt. So lassen sich Herkunft und Tradition auf mehreren Ebenen lesen: als iranische Teppichkunst, als zentralpersische Region und als Sarougher Stilzusammenhang.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als floral Lachak Toranj bezeichnet. Lachak Toranj verbindet eine florale Gestaltung mit dem Motivbereich von Eckelementen und einem zentralen Toranj. In der persischen Mustersprache steht Toranj häufig für ein Medaillon, das dem Feld eine innere Ordnung gibt. Lachak bezeichnet traditionell die Zwickel beziehungsweise Eckpartien, die mit einem zentralen Medaillon korrespondieren können. Die genaue Benennung beschreibt die Musteridee; sie ersetzt nicht die Herkunftsangabe Sarough Farahani.
Florale Muster gehören zu den grundlegenden Ausdrucksformen persischer Teppiche. Blüten, Blätter, Ranken und stilisierte Pflanzenformen werden so miteinander verbunden, dass ein rhythmisches Linienbild entsteht. Dabei geht es nicht um eine naturgetreue botanische Darstellung, sondern um eine ornamentale Ordnung. Formen werden vereinfacht, wiederholt und auf die textile Fläche abgestimmt. So kann ein Entwurf zugleich strukturiert und detailreich wirken.
Ein Toranj-Medaillon lenkt den Blick in die Mitte des Feldes und schafft einen Bezugspunkt für die umgebenden Ornamente. Die Lachak-Elemente an den Ecken können diese Mitte aufnehmen und den Übergang zum Rand gestalten. Zwischen Zentrum, Eckzwickeln und Bordüren entsteht dadurch ein abgestimmter Aufbau. Bei floral ausgearbeiteten Varianten werden die Zwischenräume häufig durch Ranken, Blütenformen oder weitere stilisierte Pflanzenelemente gegliedert. Die Musterbezeichnung dieses Einzelstücks fasst diese Gestaltung als floral Lachak Toranj zusammen.
Die Bordüre hat in der persischen Teppichkomposition eine ordnende Funktion. Sie rahmt das Innenfeld und markiert den Übergang zwischen dem zentralen Muster und dem äußeren Abschluss. Mehrere Randstreifen können unterschiedlich breit angelegt sein und eigene Wiederholungsmotive tragen. Bei einem handgeknüpften Teppich werden solche Linien und Ornamente Knoten für Knoten aufgebaut. Dadurch bleibt die Zeichnung an die textile Struktur gebunden und erhält eine handwerklich entstandene Kontur.
Die Wirkung eines floralen Lachak-Toranj-Entwurfs entsteht aus dem Zusammenspiel von Wiederholung und Hierarchie. Das Auge erkennt eine zentrale Ordnung, während kleinere Blüten- und Rankenformen die Fläche beleben. Diese Gestaltung kann in klassischen Räumen ebenso gelesen werden wie in einer reduzierten Umgebung, ohne dass daraus eine zusätzliche Eigenschaft dieses konkreten Teppichs abgeleitet werden muss. Festgehalten ist, dass sein Muster floral Lachak Toranj ist und dass es der Sarough-Farahani-Tradition im Iran zugeordnet wird.
Persische Muster werden häufig über Generationen weitergegeben und in regionalen Werkstätten angepasst. Ein Motiv kann dabei in Proportion, Linienführung und Ausarbeitung unterschiedliche Varianten hervorbringen. Diese Überlieferung erklärt, weshalb ähnliche Grundideen in verschiedenen Teppichregionen vorkommen können. Ein Lachak-Toranj-Muster bleibt dennoch von einer bloßen Ortsbezeichnung zu unterscheiden: Lachak Toranj beschreibt hier das Design, Sarough Farahani die Herkunft.
Die Verwendung von Wolle im Flor unterstützt die klare Ausbildung der ornamentalen Oberfläche. Wolle lässt sich färben und in einer geknüpften Fläche so setzen, dass feine Konturen und geschlossene Farbpartien entstehen können. Die Baumwollkette bildet dabei die Grundlage, in der die Musterknoten verankert sind. Material und Zeichnung stehen somit in einem direkten Verhältnis zur persischen Knüpftechnik, während die konkrete Mustersprache durch floral Lachak Toranj bestimmt wird.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören seine Zuordnung zu Sarough Farahani, die iranische Herkunft aus Zentral-Persien in Markazi, die handgeknüpfte Ausführung und das florale Lachak-Toranj-Muster. Hinzu kommen der Flor aus 100% Wolle, die Kette aus 100% Baumwolle sowie die angegebene Knotendichte von 250000/Qm. Diese Angaben ergeben zusammen ein klares Bild der Material- und Gestaltungsausstattung.
Der Zustand wird als Top Zustand beschrieben. Außerdem wurde der Teppich professionell gewaschen. Damit ist die Reinigung als konkrete Besonderheit dieses Stücks benannt. Die professionelle Wäsche gehört zur vorhandenen Produktbeschreibung und wird hier nicht mit weiteren Pflege- oder Restaurierungsmaßnahmen gleichgesetzt. Der Teppich verbindet somit seine traditionelle handgeknüpfte Herstellung mit einem ausdrücklich genannten, professionell gewaschenen Zustand.
Als Perserteppich aus dem Iran steht dieses Stück in der regionalen Sarough-Farahani-Tradition. Sein Design ist nicht lediglich allgemein floral, sondern als Lachak Toranj näher bestimmt. Diese Verbindung von Herkunft, Technik, Material, Knotendichte, Muster und Zustand macht die Beschreibung des Einzelstücks vollständig, ohne Eigenschaften hinzuzufügen, die nicht genannt sind.
FAQ
Wie pflege ich den Sarough Perserteppich richtig?
Für die regelmäßige Pflege empfiehlt sich Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz. Dadurch wird loser Staub aufgenommen, ohne dass eine rotierende Bürste unnötig in den Wollflor eingreift. Bei einem Fleck sollte die betroffene Stelle vorsichtig mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Starkes Reiben ist bei Teppichen grundsätzlich zu vermeiden, weil es die Oberfläche und die Zeichnung belasten kann. Eine professionelle Teppichreinigung kann im Abstand von einigen Jahren in Betracht gezogen werden. Dieser Teppich wurde bereits professionell gewaschen; die laufende Pflege ersetzt diese Reinigung nicht, sondern dient dem Erhalt eines sauberen Erscheinungsbildes.
Wo kann ich den Sarough Perserteppich einsetzen?
Der Sarough Perserteppich eignet sich für Wohnräume, Esszimmer und Büros. Sein florales Lachak-Toranj-Muster lässt sich sowohl mit einer klassischen als auch mit einer modernen Einrichtung verbinden. Im Wohnbereich kann die ornamentale Zeichnung einen klaren Mittelpunkt bilden, während sie im Esszimmer oder Büro als traditionelles Gestaltungselement eingesetzt werden kann. Die Herkunft aus Sarough Farahani und die persische Handknüpftradition bleiben dabei unabhängig vom jeweiligen Einrichtungsstil erkennbar. Entscheidend ist eine ebene, saubere Fläche, auf der der handgeknüpfte Teppich passend ausgelegt werden kann.
Was macht diesen Sarough Perserteppich besonders?
Besonders ist die Verbindung mehrerer konkret benannter Merkmale: Der Teppich stammt aus Sarough Farahani im Iran, aus Zentral-Persien in Markazi, und wurde handgeknüpft. Sein Flor besteht aus 100% Wolle, seine Kette aus 100% Baumwolle, und die Knotendichte beträgt 250000/Qm. Das Muster ist als floral Lachak Toranj bezeichnet. Ergänzend wird der Zustand als Top Zustand angegeben, und der Teppich wurde professionell gewaschen. So verbindet dieses Einzelstück regionale persische Handwerkskunst, eine klar benannte Materialstruktur, ein charakteristisches Muster und einen ausdrücklich beschriebenen Pflegezustand.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |










