Perserteppich Sarough 200 x 120 cm Wolle handgeknüpft

1041$

Handgeknüpfter Sarough Perserteppich | Knotendichte: Hochwertige Handknüpfung | Material: Flor Wolle | Größe: 210 x 120 cm | Muster: Rustikale Bordüre mit Medaillon-Muster | Zustand: Gebraucht, in sehr gutem Zustand

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Inventarnummer: 7D918B76

Beschreibung

Sarough Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Sarough Perserteppich ist handgeknüpft und besitzt einen Flor aus Wolle. Die Handknüpfung gehört zu den traditionellen Verfahren der Teppichherstellung. Dabei entsteht das Muster nicht durch einen industriellen Druck, sondern durch die Anordnung einzelner Knoten. So wird die Zeichnung Schritt für Schritt in der Fläche aufgebaut. Die Produktbeschreibung bezeichnet die Knüpfung als hochwertig. Eine solche Ausführung macht die handwerkliche Entstehung des Teppichs unmittelbar nachvollziehbar und ordnet ihn der klassischen orientalischen Teppicharbeit zu.

Wolle ist ein traditionelles Material für den Flor orientalischer Teppiche. Ihre natürliche Struktur verleiht der Oberfläche eine textile, griffige Beschaffenheit. Gleichzeitig kann Wolle Farben klar aufnehmen und in einer lebendigen Oberfläche wiedergeben. Bei diesem Stück wird Wolle ausdrücklich als Material genannt; Angaben zu einem Baumwollanteil oder zur Kette liegen nicht vor. Die Florhöhe wird in den Produktangaben beschrieben, im Mittelpunkt der Ausführung steht jedoch die handgeknüpfte Wolloberfläche.

Der Teppich wird als gebraucht und in sehr gutem Zustand angeboten. Diese Zustandsangabe beschreibt den Erhalt des einzelnen Stücks. Außerdem ist er für die Verwendung auf Fußbodenheizung geeignet. Wie bei einem handgeknüpften Wollteppich sollte die Reinigung sachgerecht erfolgen, damit Flor, Farben und Knoten geschont werden. Der Teppich stammt aus dem einundzwanzigsten Jahrhundert und wird zugleich als antiker Sarough bezeichnet. Beide Bezeichnungen gehören zu den Angaben zu diesem Einzelstück.

Herkunft und Tradition

Sarough, auch Sarouk genannt, ist eine bekannte Teppichregion im Iran. Sarough-Teppiche werden dem persischen Teppichhandwerk zugerechnet und stehen für eine Tradition, in der sorgfältige Knüpfarbeit, klar gegliederte Ornamente und eine ausgewogene Gesamtwirkung zusammenfinden. Die Region liegt im zentralen Westen des Iran und ist historisch mit dem Teppichhandwerk der weiteren Provinz Markazi verbunden. In der internationalen Teppichkunde wird Sarough häufig als Herkunfts- und Stilbezeichnung verwendet.

Das persische Teppichhandwerk entwickelte sich über viele Generationen in unterschiedlichen Städten, Dörfern und Stammesgebieten. Je nach Ort unterscheiden sich Zeichnung, Farbaufbau, Knotentechnik und die bevorzugten Kompositionen. Sarough steht dabei besonders für Teppiche, die traditionelle persische Ornamentik mit einer gut lesbaren zentralen Ordnung verbinden. Florale Elemente, Bordüren und Medaillons können dabei in unterschiedlichen Ausprägungen auftreten. Die Bezeichnung Sarough benennt bei diesem Stück die Herkunft aus der Sarough-Region im Iran, nicht lediglich ein allgemeines Muster.

Handgeknüpfte Teppiche entstehen auf einem Webstuhl, auf dem die Kette zunächst die Längsstruktur bildet. Die Knoten werden Reihe für Reihe eingearbeitet und anschließend durch Schussfäden gesichert. Danach wird der Flor bearbeitet, damit die Oberfläche gleichmäßig erscheint und die Zeichnung deutlich hervortritt. Diese Arbeitsweise unterscheidet den Teppich vom handgewebten Kelim, bei dem kein geschnittener Flor durch Knoten entsteht. Die im Produkt genannte hochwertige Handknüpfung verweist daher auf eine klassische Herstellungstechnik der persischen Teppichtradition.

In der Geschichte persischer Teppiche wurden regionale Muster nicht ausschließlich isoliert entwickelt. Motive wanderten zwischen Werkstätten, Städten und Handelswegen, wurden verändert und an örtliche Vorlieben angepasst. Deshalb kann ein Sarough Elemente aufnehmen, die auch in anderen persischen Teppichregionen bekannt sind. Die Herkunft bleibt dennoch eine Aussage über die Region, in der der Teppich gefertigt wurde. Andere bekannte Zentren wie Nain, Tabriz und Isfahan besitzen eigene Traditionen; ihre Erwähnung beschreibt Vergleichsmöglichkeiten innerhalb der persischen Teppichwelt und nicht die Herkunft dieses Sarough.

Design und Muster

Das zentrale Gestaltungselement dieses Teppichs ist ein Medaillon-Muster. Ein Medaillon ordnet die Komposition um ein hervorgehobenes Zentrum. Es kann die Fläche optisch zusammenhalten und dem Entwurf eine klare Mitte geben. Bei persischen Teppichen steht das zentrale Feld häufig in Beziehung zu einer umlaufenden Bordüre. So entsteht ein Aufbau aus Innenfeld, Randzone und äußerer Begrenzung, der die Zeichnung aus verschiedenen Betrachtungsabständen lesbar macht.

Die Bordüre dieses Sarough wird als schmal und rustikal beschrieben und ist mit Rosenmotiven gestaltet. Rosen gehören zu den floralen Formen, die in der persischen Ornamentik vielfach verwendet werden. Sie können einzeln, in Ranken oder in wiederkehrenden Blütenfolgen erscheinen. Bei diesem Stück bildet die Rosenbordüre einen schmalen Rahmen um das Medaillon-Muster. Der Begriff rustikal weist auf eine bewusst traditionelle, weniger streng formale Wirkung der Zeichnung hin; er ersetzt keine zusätzliche Aussage über Farben oder einzelne Ornamentdetails.

Die Beschreibung ordnet das Design zugleich einem traditionellen Nomadenstil und einem persisch-orientalischen Stil zu. Nomadische Teppichmuster werden allgemein mit einer direkten, rhythmischen Ornamentik verbunden. Häufig wirken Formen stärker vereinfacht und wiederholen sich in einer klaren Folge. Stadt- und Werkstattteppiche können dagegen eine stärker geplante Symmetrie und eine fein ausgearbeitete Bordürenordnung zeigen. Die Bezeichnung dieses Stücks verbindet diese beiden Bezugspunkte, ohne daraus eine zusätzliche Stammesherkunft abzuleiten.

Ein Medaillon kann symmetrisch aufgebaut sein, muss aber nicht vollständig streng geometrisch wirken. Gerade bei handgeknüpften Teppichen verleihen kleine Abweichungen der Wiederholung eine textile und handwerkliche Qualität. Die schmale Rosenbordüre setzt dem zentralen Motiv eine begrenzende Linie entgegen. Dadurch wird der Blick zunächst in das Innere geführt und anschließend an den Rand zurückgeleitet. Die Gestaltung bleibt traditionell, während die rustikale Ausprägung dem Muster eine zurückhaltende und unkomplizierte Wirkung gibt.

Die warme, einladende Wirkung des Entwurfs wird in der Produktbeschreibung ausdrücklich hervorgehoben. Konkrete Farbtöne werden jedoch nicht benannt. Deshalb lässt sich die Gestaltung sicher über das Medaillon, die schmale Rosenbordüre, die Rosenmotive und den traditionellen Nomadenbezug beschreiben. Aussagen zu einzelnen Farben oder zu einer vollständigen floralen Innenfeldzeichnung gehören nicht zu den Angaben für dieses Stück. Seine dekorative Ordnung entsteht aus dem Zusammenspiel von zentralem Motiv und umlaufendem Rand.

Besonderheiten

Zu den besonderen Merkmalen gehören das Medaillon im Zentrum, die schmale Rosenbordüre und die rustikale Ausführung des traditionellen Designs. Der Teppich wird als antiker Sarough bezeichnet, der Epoche des einundzwanzigsten Jahrhunderts zugeordnet und als gebraucht in sehr gutem Zustand angeboten. Er besteht im Flor aus Wolle, ist handgeknüpft und für Fußbodenheizung geeignet. Damit verbindet dieses Einzelstück eine iranische Herkunft, klassische Knüpftechnik und eine klar beschriebene Ornamentik. Angaben zu einer Signatur, zu einer besonderen Provenienz oder zu einer Restaurierung sind nicht vorhanden.

FAQ

Wie pflege ich meinen Sarough Perserteppich richtig?

Regelmäßiges, vorsichtiges Absaugen hilft dabei, lose Verschmutzungen aus dem Wollflor zu entfernen. Die Düse sollte so verwendet werden, dass die Oberfläche und die Fransen geschont werden. Bei stärkerem Reinigungsbedarf ist eine professionelle Teppichreinigung sinnvoll. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie das Ausbleichen von Farben begünstigen kann. Da der Teppich für Fußbodenheizung geeignet ist, sollte die Heizung dennoch nicht als Ersatz für eine sachgerechte Pflege betrachtet werden.

Woher stammt der Sarough Perserteppich?

Der Teppich stammt aus der Sarough-Region im Iran. Sarough ist für persische Teppiche mit traditioneller, künstlerisch ausgearbeiteter Gestaltung bekannt. Die Herkunftsbezeichnung verweist auf die regionale Herstellung und ist von einzelnen Motiven zu unterscheiden. Das Medaillon und die Rosenbordüre sind Gestaltungselemente; sie allein bestimmen nicht die Provinz. Der Teppich wird außerdem der Epoche des einundzwanzigsten Jahrhunderts zugeordnet und als antiker Sarough bezeichnet.

Was macht diesen Sarough Teppich besonders?

Seine Gestaltung verbindet ein zentrales Medaillon mit einer schmalen Rosenbordüre. Die Bordüre wird als rustikal beschrieben, während der Gesamteindruck traditionell persisch und orientalisch sowie vom Nomadendesign geprägt ist. Hinzu kommen die handgeknüpfte Wollausführung, der gebrauchte, sehr gute Zustand und die Eignung für Fußbodenheizung. Diese Merkmale beschreiben die Besonderheit dieses einzelnen Sarough-Teppichs, ohne nicht belegte Angaben zu Signatur, genauer Farbpalette oder zusätzlicher Herkunft zu ergänzen.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

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