






Perserteppich Sarough 164 x 100 cm Wolle handgeknüpft
944$
Handgeknüpfter Sarough Perserteppich | Knotendichte: Normal | Material: Flor Wolle, Kette Baumwolle | Größe: 150 x 100 cm | Muster: Geometrisches, lineares Design | Zustand: Gebraucht, gut erhalten
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VERSANDPARTNERInventarnummer: C073C183
Beschreibung
Sarough Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Sarough Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht aus Wolle, während für die Kette Baumwolle verwendet wurde. Die wollene Oberfläche und die Baumwollkette übernehmen dabei unterschiedliche Aufgaben. Die Wolle bildet den sichtbaren Flor, nimmt die Färbung auf und macht die Struktur des Musters tastbar. Die Kette liegt im Inneren des Teppichs und bildet die Grundlage, an der die Knoten befestigt werden.
Die Knotendichte ist als normal angegeben. Bei einem handgeknüpften Teppich wird das Muster Knoten für Knoten aufgebaut. Der Knüpfer führt farbiges Garn um die Kettfäden und sichert die einzelnen Reihen mit Schussfäden. So entstehen nicht nur die sichtbaren Farben, sondern zugleich die textile Struktur des Teppichs. Eine normale Knotendichte erlaubt eine klar erkennbare Zeichnung und eine geordnete Darstellung von Linien und geometrischen Formen.
Wolle wird im Teppichhandwerk wegen ihrer elastischen Faser und ihrer griffigen Oberfläche verwendet. Sie kann Farbstoffe aufnehmen und erzeugt je nach Richtung des Flors unterschiedliche Lichtwirkungen. Diese Eigenschaft gehört zur allgemeinen Beschaffenheit von Wollflor und ist nicht mit einer bestimmten Farbe dieses Teppichs gleichzusetzen. Baumwolle wird häufig als Kettmaterial eingesetzt, weil sie eine gleichmäßige und stabile Grundlage für die Knüpfreihen bilden kann.
Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs erfordert eine fortlaufende Abstimmung zwischen Kette, Knoten und Schuss. Nach einer Reihe werden die Fäden verdichtet, damit die Knoten an ihrem Platz bleiben. Anschließend wird der Flor bearbeitet, sodass die Konturen sichtbar werden. Bei geometrischen Entwürfen ist die gleichmäßige Führung der Reihen besonders wichtig. Sie trägt dazu bei, dass Kanten, Winkel und lineare Verbindungen lesbar bleiben.
Herkunft und Tradition
Der Teppich wird als Sarough bezeichnet, und als Herkunft ist Sarough angegeben. Sarough gehört zur persischen Teppichtradition. Eine solche Herkunftsbezeichnung verweist auf eine regionale Kultur des Entwerfens, Färbens und Knüpfens. Sie ist nicht bloß eine Bezeichnung für eine beliebige Dekoration. Persische Teppiche werden traditionell auch nach ihrer regionalen Herkunft unterschieden, weil sich Arbeitsweisen, Kompositionen und die Behandlung von Mustern zwischen den Orten und Werkstätten entwickeln konnten.
Die persische Teppichkunst entstand nicht aus einem einzigen, überall gleichen Verfahren. In verschiedenen Regionen wurden Kenntnisse über das Spannen der Kette, das Einsetzen der Knoten, die Verwendung von Garnen und die Anordnung der Muster weitergegeben. Werkstätten und Familien bewahrten bestimmte Arbeitsweisen, veränderten sie aber zugleich entsprechend den verfügbaren Materialien und den Anforderungen des jeweiligen Auftrags. Dadurch können Teppiche einer Herkunft gemeinsame Merkmale besitzen, ohne identisch gestaltet zu sein.
Sarough steht innerhalb dieser Tradition für eine regionale Form der Teppichherstellung. Die Herkunft bezeichnet dabei die Verbindung zu einem bestimmten persischen Produktionsgebiet. Ein Entwurf konnte als Vorlage dienen, doch die tatsächliche Ausführung hing von der Werkstatt und dem einzelnen Knüpfer ab. Die Abfolge der Knoten, die Behandlung der Linien und die Gewichtung der Flächen wurden während des Herstellungsprozesses in textile Arbeit übersetzt. Ein handgeknüpfter Teppich ist deshalb immer zugleich Teil einer Tradition und ein einzelnes, konkret ausgeführtes Stück.
Technisch beginnt die Herstellung mit der Einrichtung des Webstuhls und dem Spannen der Kettfäden. Auf dieser Grundlage werden Knoten in Reihen gesetzt. Schussfäden halten die Reihen zusammen und geben dem Gewebe zusätzliche Stabilität. Nach mehreren Arbeitsschritten wird die Oberfläche geglättet oder auf eine einheitliche Florstruktur gebracht. Die Zeichnung entsteht aus dem Verhältnis von farbigem Garn, Knotenanordnung und Blickrichtung. Bei einem linearen Muster müssen die einzelnen Reihen besonders sorgfältig aufeinander bezogen werden.
Die Mitte des 20. Jahrhunderts ist als Epoche angegeben, mit dem Zeitraum von 1941 bis 1969. Die Bezeichnung Sarough beschreibt dabei die Herkunft dieses Perserteppichs und nicht nur ein allgemeines Muster. Das ist bei der Einordnung wichtig, weil persische Motive auch außerhalb Irans übernommen und in anderen Herstellungsländern verwendet werden können. Herkunft und Stil sind daher unterschiedliche Angaben. Bei diesem Teppich ist Sarough als Herkunft genannt.
Die persische Tradition umfasst sowohl stark gegliederte als auch freier angelegte Entwürfe. Ihre Gemeinsamkeit liegt häufig in der bewussten Organisation der Fläche. Ein Feld kann durch ein Zentrum, Seitenachsen oder Borten geordnet werden. Wiederholungen schaffen Rhythmus, während Zwischenräume die Hauptformen voneinander trennen. Solche Gestaltungsprinzipien erklären den regionalen und technischen Hintergrund, ohne zusätzliche Einzelheiten über die nicht näher beschriebenen Bestandteile dieses Teppichs festzulegen.
Die Weitergabe von Musterwissen erfolgte historisch über gezeichnete Vorlagen, mündliche Anleitung und praktische Übung. Ein erfahrener Knüpfer musste nicht nur Farben unterscheiden, sondern auch die Position eines Motivs innerhalb der gesamten Komposition verstehen. Bei der Übertragung auf die Knotenreihen werden Kurven oft stufenförmig und schräge Linien in kleinen Abschnitten aufgebaut. Diese Übersetzung von Zeichnung in Knoten gehört zu den grundlegenden technischen Leistungen der persischen Teppichherstellung.
Design und Muster
Das Muster wird als geometrisches, lineares Design beschrieben. Die Gestaltung beruht damit auf Linien, Winkeln, Wiederholungen und klar abgegrenzten Formen. Geometrische Muster machen die ordnende Konstruktion eines Teppichentwurfs sichtbar. Eine Linie kann eine Fläche einfassen, eine Richtung vorgeben oder mehrere Teilformen miteinander verbinden. Durch Wiederholung entsteht ein Rhythmus, der die gesamte Komposition zusammenhalten kann.
Geometrische Formen gehören zu den ältesten Ausdrucksmitteln der Teppichkunst. Sie können aus der Vereinfachung von Pflanzen, Blüten, Ranken, Medaillons oder symbolischen Zeichen hervorgehen. Im Knüpfentwurf werden solche Formen so reduziert, dass sie in eine Folge von Knoten übersetzt werden können. Eine ursprüngliche Rundung erscheint dann möglicherweise als abgestufte Kontur. Das ist keine Aussage über ein bestimmtes Motiv dieses Teppichs, sondern beschreibt allgemein, wie textile Muster in der Knüpftechnik gestaltet werden.
Ein geometrisch-linearer Entwurf kann aus einem zentralen Feld, seitlichen Bereichen und rahmenden Borten bestehen. Welche dieser Elemente bei diesem Teppich konkret vorhanden sind, ist nicht weiter angegeben. Festgehalten ist die geometrische und lineare Formensprache. Sie kann durch parallele Linien, rechtwinklige Übergänge, abgestufte Kanten oder regelmäßig gesetzte Formen entstehen. Die Bedeutung liegt in der sichtbaren Ordnung der Gestaltung, nicht in der Behauptung eines zusätzlichen, nicht genannten Einzelmotivs.
Borten erfüllen in vielen persischen Teppichentwürfen eine gliedernde Funktion. Sie begrenzen das Hauptfeld und schaffen einen Übergang zum äußeren Abschluss. Eine Borte kann ein einzelnes Zeichen fortlaufend wiederholen oder mehrere kleine Formen rhythmisch nebeneinanderstellen. Lineare Muster profitieren von solchen Begrenzungen, weil sie den Blick führen und die Richtung der Komposition verdeutlichen. Diese Funktion ist allgemeines Wissen über die Teppichgestaltung und beschreibt nicht automatisch die genaue Bortenform dieses Stücks.
Symmetrie ist ein weiteres wichtiges Mittel der persischen Musterplanung. Durch Spiegelung oder wiederkehrende Abstände lassen sich Flächen ausbalancieren. Geometrische Kompositionen können dabei streng symmetrisch wirken oder bewusst kleine Abweichungen enthalten. Bei handgeknüpften Teppichen entsteht die Gestaltung nicht durch eine industrielle Kopie, sondern durch das fortlaufende Setzen einzelner Knoten. Dadurch wird die Zeichnung in eine textile Folge aus kleinen, farbigen Einheiten verwandelt.
Die Wirkung eines linearen Musters verändert sich mit dem Betrachtungsabstand. Aus der Nähe sind einzelne Knoten, Farbübergänge und stufenförmige Kanten erkennbar. Mit größerem Abstand verbinden sich diese Einheiten zu geschlossenen Linien, Feldern und wiederkehrenden Formen. Dieses Zusammenspiel von Detail und Gesamtstruktur ist eine grundlegende Eigenschaft handgeknüpfter Teppiche. Der Entwurf liegt nicht als aufgedruckte Schicht auf dem Flor, sondern entsteht aus seiner Anordnung.
In der persischen Gestaltungstradition können freie Flächen und dicht gesetzte Ornamente miteinander verbunden werden. Freiere Bereiche lassen Hauptlinien hervortreten, während wiederholte Formen die Komposition verdichten. Ein linear-geometrischer Entwurf setzt dabei auf die Lesbarkeit von Richtung und Kontur. Die Beschreibung dieses Teppichs bleibt auf diese nachgewiesenen Eigenschaften beschränkt: geometrisch, linear und traditionell persisch. Nicht genannte Farben, Medaillons oder Einzelsymbole werden nicht ergänzt.
Die Bezeichnung traditionell persischer Stil beschreibt die stilistische Einordnung im Ausgangstext. Sie steht neben der Herkunftsangabe Sarough und neben der Information über die handgeknüpfte Herstellung. Herkunft, Technik und Muster ergänzen einander, sind aber nicht dasselbe. Sarough benennt die regionale Zuordnung, handgeknüpft die Herstellungsmethode und geometrisch-linear das sichtbare Design. Diese klare Trennung erlaubt eine sachliche Beschreibung der Gestaltung.
Besonderheiten
Zu den festgehaltenen Eigenschaften gehören die Herkunft Sarough, die handgeknüpfte Ausführung, der Wollflor und die Baumwollkette. Die Knotendichte ist als normal bezeichnet. Der Zustand wird als gebraucht und gut erhalten beschrieben. Außerdem ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet. Die Eignung ergänzt die Angaben zur Verwendung im Wohnbereich; bei der Nutzung sollten die Hinweise zur jeweiligen Heizungsanlage und zur Pflege beachtet werden.
Als Epoche ist die Mitte des 20. Jahrhunderts angegeben, genauer der Zeitraum von 1941 bis 1969. Der Titel bezeichnet den Teppich zusätzlich als antik und nennt ein Alter von 25 bis 40 Jahren. Diese Angaben werden hier als Bestandteile der Produktbeschreibung wiedergegeben. Zusammen mit dem geometrischen, linearen Design entsteht das Bild eines gebrauchten, gut erhaltenen Sarough-Perserteppichs aus der persischen Tradition.
FAQ
Was bedeutet die Bezeichnung Sarough?
Sarough bezeichnet die Herkunft des Teppichs. Sarough gehört zur persischen Teppichtradition und steht damit für eine regionale Zuordnung innerhalb der iranischen Teppichherstellung. Der Name ist nicht lediglich eine Bezeichnung für ein beliebiges geometrisches Muster. Dieser Teppich wird als Sarough-Perserteppich geführt und ist handgeknüpft.
Welche Materialien wurden verwendet?
Der Flor besteht aus Wolle, die Kette aus Baumwolle. Beide Materialien erfüllen unterschiedliche technische Aufgaben. Die Wolle bildet die sichtbare Oberfläche und trägt die Farben sowie die geometrisch-lineare Zeichnung. Die Baumwolle bildet die Kettfäden im Inneren der Konstruktion und dient als Grundlage für die Knotenreihen. Eine weitere Materialangabe liegt für diesen Teppich nicht vor.
Ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet?
Ja, der Teppich wird als für Fußbodenheizung geeignet beschrieben. Bei der Verwendung sollten die Wärmeleistung der Anlage und die jeweiligen Pflegehinweise berücksichtigt werden. Die Eignung ist eine Angabe zur vorgesehenen Nutzung. Sie steht neben der Zustandsangabe, nach der der Teppich gebraucht und gut erhalten ist.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |














