Perserteppich Sarough 128 x 67 cm Wolle handgeknüpft

417$

Handgeknüpfter Sarough Perserteppich | Knotendichte: 200.000 – 400.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 128 x 67 cm | Muster: Florales Design auf rotem und braunem Grund | Zustand: Sehr gut

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER

Inventarnummer: 22B84A53

Beschreibung

Sarough Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Sarough Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus hochwertiger Wolle. Die Handarbeit gehört zu den prägenden Merkmalen persischer Teppiche: Knoten werden einzeln in das Grundgewebe eingebracht, sodass ein textiles Muster nicht durch einen industriellen Druck, sondern durch die Anordnung vieler einzelner Knoten entsteht. Bei einem handgeknüpften Teppich bestimmen die sorgfältige Ausführung der Knoten, die Gleichmäßigkeit der Reihen und die anschließende Bearbeitung der Oberfläche das Erscheinungsbild.

Die für dieses Stück angegebene Knotendichte liegt zwischen 200.000 und 400.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte erlaubt eine differenzierte Ausarbeitung von Linien, Blüten und kleineren ornamentalen Übergängen. Sie ist zugleich ein Hinweis auf den arbeitsintensiven Aufbau eines Teppichs, ohne allein über seine Qualität zu entscheiden. Ebenso wichtig sind die Auswahl des Materials, die Erfahrung der Knüpfer und die genaue Ausführung des Entwurfs.

Wolle wird im persischen Teppichhandwerk seit langer Zeit verwendet. Sie lässt sich verspinnen, färben und zu einem widerstandsfähigen Flor verarbeiten. Ihre Faserstruktur nimmt Farbe gut auf und kann bei einer sorgfältigen Verarbeitung eine klar lesbare Zeichnung unterstützen. Bei diesem Teppich ist Wolle als Material des Flors angegeben; weitere Materialangaben, etwa zum Kettfaden, liegen nicht vor.

Der Zustand dieses Einzelstücks ist als sehr gut angegeben. Damit verbindet sich die Beschreibung des erhaltenen Gesamtzustands, ohne einzelne nicht genannte Details zur Oberfläche oder zur Restaurierung vorauszusetzen. Die Kombination aus handgeknüpfter Ausführung, Wollflor und hoher angegebener Knotendichte beschreibt die handwerkliche Grundlage dieses Sarough-Teppichs.

Herkunft und Tradition

Sarough liegt im Norden Persiens und ist als Herkunftsregion für hochwertige Teppiche bekannt. Die dortige Teppichtradition steht in einem größeren Zusammenhang mit den Knüpfzentren Nordpersiens, in denen Entwürfe, Farbstellungen und handwerkliche Verfahren über lange Zeit weitergegeben wurden. Sarough-Teppiche werden häufig mit einer kontrollierten Zeichnung, einer sorgfältigen Knüpfarbeit und einer auf Dauerhaftigkeit ausgerichteten Verarbeitung verbunden. Diese Merkmale beschreiben die regionale Tradition; sie ersetzen nicht die konkrete Beschreibung eines einzelnen Stücks.

Die Entwicklung der Sarough-Teppiche ist außerdem mit dem internationalen Handel verbunden. Viele Teppiche aus der Region wurden ursprünglich für den amerikanischen Markt hergestellt. Die Nachfrage dieses Marktes beeinflusste Formate, Farbwirkungen und die Auswahl beliebter Muster. In diesem Zusammenhang wird auch von „amerikanischen Sarough“ gesprochen. Solche Teppiche sind bei Sammlern bekannt und finden sich ebenfalls auf dem europäischen Markt. Die Handelsgeschichte erklärt, weshalb Sarough als Bezeichnung über die Region hinaus geläufig wurde.

Mit der wachsenden Nachfrage entstanden auch zahlreiche Nachahmungen. Bei der Einordnung eines Sarough-Teppichs sind deshalb mehrere Merkmale gemeinsam zu betrachten: die handgeknüpfte Herstellung, die Knotendichte, die Qualität des verwendeten Materials und die Präzision der Muster. Kein einzelnes Kennzeichen bildet für sich allein eine vollständige Herkunftsbestimmung. Die Bezeichnung Sarough verweist auf eine bestimmte persische Tradition, während die konkrete Ausführung von Werkstatt zu Werkstatt und von Stück zu Stück variieren kann.

Persische Teppiche werden in vielen Regionen mit eigenen gestalterischen Schwerpunkten gefertigt. Tabriz ist für detaillierte geometrische Entwürfe bekannt. Isfahan wird häufig mit komplexen Arabesken und einer vielfältigen Farbpalette verbunden. Nain und Kashan stehen ebenfalls für etablierte Teppichtraditionen und hochwertige handwerkliche Verarbeitung. Diese Orte sind keine alternativen Herkunftsangaben für dieses Stück, sondern dienen zur Einordnung der unterschiedlichen regionalen Stile innerhalb Persiens.

Die Tradition des Knüpfens verbindet praktische Erfahrung mit überlieferten Gestaltungssystemen. Ein Entwurf kann durch Kartons, Vorlagen oder die Erinnerung der Knüpfer übertragen werden; anschließend wird er Knoten für Knoten in das Gewebe umgesetzt. Abweichungen in der Handarbeit sind dabei Teil der Herstellung und unterscheiden handgeknüpfte Teppiche von vollständig maschinell gefertigten Erzeugnissen. Die regionale Herkunft Nordpersiens und die Bezeichnung Sarough geben den kulturellen Rahmen dieses Teppichs an.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs wird als florales Design auf rotem und braunem Grund beschrieben. Florale Sarough-Muster arbeiten traditionell mit Blüten, Blättern, Ranken und weiteren pflanzlich inspirierten Formen. Solche Motive können regelmäßig angeordnet oder durch verbindende Ranken miteinander verknüpft werden. Entscheidend ist das Zusammenspiel der einzelnen Elemente: Blüten setzen Akzente, Blätter führen den Blick durch die Zeichnung, und Ranken schaffen Übergänge zwischen den Ornamenten.

Rot und Braun bilden bei diesem Stück die genannten Grundfarben. Rot kann in persischen Teppichentwürfen als tragende Feldfarbe eingesetzt werden, während Braun für Konturen, Zweige oder ruhigere Flächen verwendet werden kann. Welche Funktion die einzelnen Farbbereiche im Detail übernehmen, ist nicht angegeben und wird daher nicht festgelegt. Fest steht die warme, erdbezogene Farbstellung aus rotem und braunem Grund, auf der das florale Motiv erscheint.

Florale Muster haben in der persischen Teppichkunst eine lange Tradition. Pflanzliche Formen werden dabei nicht zwingend als naturgetreue Abbildungen ausgeführt. Häufig werden sie rhythmisiert, gespiegelt, stilisiert oder in ein übergeordnetes Ornamentgefüge eingepasst. Dadurch entsteht eine dekorative Ordnung, die sowohl durch einzelne Blüten als auch durch die Wiederholung ähnlicher Formen lesbar wird. Die hohe angegebene Knotendichte unterstützt grundsätzlich die Ausarbeitung feiner ornamentaler Übergänge, ohne dass daraus nicht genannte Einzelheiten des konkreten Musters abgeleitet werden.

In der regionalen Sarough-Tradition begegnen florale Entwürfe neben geometrischen und medaillonbetonten Kompositionen. Der hier beschriebene Teppich wird ausdrücklich durch ein florales Design gekennzeichnet. Deshalb stehen bei seiner gestalterischen Einordnung nicht geometrische Hauptformen oder ein bestimmtes Medaillon im Vordergrund, sondern die pflanzlich anmutenden Ornamente und ihre Verteilung auf dem farbigen Grund.

Die Verbindung von rotem und braunem Grund mit floralen Formen lässt sich in klassische wie auch in zeitgemäße Räume einordnen. Diese Aussage bezieht sich auf die gestalterische Wirkung der Farbfamilie und des Motivs, nicht auf einen bestimmten Verwendungsort. Ein florales Muster kann in unterschiedlichen Einrichtungszusammenhängen gelesen werden, weil es dekorative Bewegung mit einer klaren Grundfarbigkeit verbindet. Der Teppich bleibt dabei ein einzelnes handgeknüpftes Werk mit seiner eigenen konkreten Zeichnung.

Bei der Betrachtung eines solchen Entwurfs ist es sinnvoll, zunächst die Gesamtverteilung der Farben und danach die kleineren floralen Details zu erfassen. Die Konturen der Blätter und Blüten, die Abstände zwischen den Ornamenten und die Dichte der Zeichnung entstehen aus dem Knüpfvorgang. Farbe und Muster werden so zu einer gemeinsamen Oberfläche, deren genaue Wirkung vom handgeknüpften Aufbau und von der Ausarbeitung im Wollflor abhängt.

Besonderheiten

Zu den festgehaltenen Merkmalen dieses Einzelstücks gehören die Herkunft aus Nordpersien beziehungsweise Sarough, die handgeknüpfte Ausführung, der Wollflor, die Knotendichte von 200.000 – 400.000 Knoten pro Quadratmeter, das florale Design auf rotem und braunem Grund und der sehr gute Zustand. Diese Angaben bilden die Grundlage der Beschreibung. Eine Signatur, ein Herstellungsjahr, eine Restaurierung, eine genaue Werkstatt oder zusätzliche Materialien sind nicht angegeben.

Die Bezeichnung Sarough ordnet den Teppich einer bekannten nordpersischen Tradition zu. Seine konkrete Gestaltung wird durch die florale Zeichnung und die genannte Farbstellung bestimmt. Die angegebene Knotendichte macht die aufwendige handwerkliche Konstruktion sichtbar, während die Wolle den Flor bildet. Zusammen ergeben diese Merkmale ein klar beschriebenes Profil, ohne dem Teppich weitere nicht belegte Eigenschaften zuzuschreiben.

FAQ

Wie reinige ich diesen Sarough-Perserteppich?

Für die laufende Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Staubsaugen, damit sich loser Staub nicht dauerhaft im Wollflor festsetzt. Flecken sollten möglichst sofort und vorsichtig behandelt werden. Bei einer tieferen Reinigung ist eine professionelle Teppichreinigung eine geeignete Möglichkeit. Aggressive Mittel, starke Nässe und unsachgemäße Behandlung können das Material und die Farbwirkung beeinträchtigen. Eine Fachkraft kann die Reinigung auf einen handgeknüpften Wollteppich und seinen Erhaltungszustand abstimmen.

Woran erkenne ich einen echten Sarough-Teppich?

Für die Einordnung sind mehrere Merkmale gemeinsam relevant: die handgeknüpfte Herstellung, eine hohe Knotendichte, hochwertiges Material wie Wolle oder Seide sowie präzise und detaillierte Muster. Ein vollständig gleichförmiger Eindruck kann dagegen auf eine industrielle Herstellung oder eine Nachahmung hinweisen. Da Sarough-Teppiche häufig kopiert wurden, sollte die Beurteilung nicht allein auf einer einzelnen sichtbaren Eigenschaft beruhen. Herkunftsangaben, Verarbeitung und Muster sind im Zusammenhang zu betrachten.

Welche Größe passt zu meinem Wohnraum?

Die passende Größe hängt von den Abmessungen des Raums und von der Möblierung ab. Ein Teppich kann unter Möbeln liegen oder vor ihnen platziert werden, damit eine zusammenhängende Anordnung entsteht. Wichtig ist, die verfügbare Fläche vor dem Kauf auszumessen und Laufwege sowie Türen zu berücksichtigen. Bei diesem Einzelstück sind die Maße fest angegeben; ob sie für einen bestimmten Raum geeignet sind, lässt sich nur anhand der dortigen Einrichtung beurteilen.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen