




Perserteppich Persien 90 x 60 cm Wolle handgeknüpft
369$
Handgeknüpfter Persien Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 90% Schurwolle, 10% Seide | Größe: 90 x 60 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Neu, sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 82017C43
Beschreibung
Persien Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Orientteppich ist handgeknüpft und besteht aus 90 % Schurwolle sowie 10 % Seide. Die Kombination beider Materialien verbindet die Eigenschaften eines wollenen Flors mit dem besonderen Erscheinungsbild von Seide. Schurwolle wird bei Orientteppichen traditionell wegen ihrer angenehmen Griffigkeit, ihrer Wärme und ihrer Belastbarkeit verwendet. Sie besitzt eine natürliche, textile Struktur und eignet sich für einen Teppich, der im Wohnbereich genutzt wird. Seide ergänzt diese Eigenschaften durch eine glattere Oberfläche und einen feinen Glanz.
Die Handknüpftechnik entsteht nicht durch ein maschinelles Verfahren. Knoten werden einzeln in das Grundgewebe eingearbeitet und anschließend durch weitere Arbeitsschritte zu einer geschlossenen Teppichfläche verbunden. Dadurch verlangt die Herstellung Erfahrung, Genauigkeit und Zeit. Die Knotendichte ist bei diesem Teppich mit etwa 300.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Eine solche Dichte ermöglicht eine detaillierte Ausarbeitung von Linien, kleinen Formen und Farbflächen.
Wolle und Seide reagieren bei der täglichen Nutzung unterschiedlich und bilden zusammen eine klar erkennbare textile Oberfläche. Die Wolle wirkt eher weich und voluminös, während Seide Licht stärker reflektiert. Dieser Wechsel von matteren und glänzenderen Partien kann die Wahrnehmung des Musters verändern, wenn sich die Blickrichtung oder die Beleuchtung ändert. Die handgeknüpfte Ausführung bleibt dabei das zentrale Herstellungsmerkmal dieses Teppichs.
Der Teppich wird als neu und sehr gut erhalten beschrieben. Zusätzlich ist er mit einer Dicke von etwa 8 mm angegeben. Er eignet sich laut Beschreibung für Fußbodenheizung und wird als haustier- und kinderfreundlich bezeichnet. Diese Angaben gehören zu den beschriebenen Produkteigenschaften und ergänzen die Informationen über Material und Herstellung.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Persien und gehört damit zur Tradition persischer Teppiche. Persien ist historisch eines der wichtigsten Zentren der Teppichkunst. In unterschiedlichen Regionen entwickelten sich eigene Vorstellungen von Aufbau, Ornament, Farbwirkung und Ausführung. Deshalb bezeichnet die Herkunft nicht nur einen geografischen Raum, sondern auch eine gewachsene Kultur des Entwerfens und Knüpfens.
Die Geschichte orientalischer Teppiche reicht weit zurück. Teppiche wurden in privaten Räumen, repräsentativen Gebäuden und religiösen Zusammenhängen verwendet. Sie konnten Wärme schaffen, Böden bedecken und zugleich einen Raum gliedern. Mit der Zeit wurden sie auch zu Trägern von Bildsprache und handwerklichem Wissen. Muster, Farben und Herstellungsweisen wurden innerhalb von Familien und Werkstätten weitergegeben und an neue Stile angepasst.
Die persische Teppichtradition ist durch eine große Vielfalt geprägt. Manche Teppiche arbeiten mit streng geordneten Medaillons, andere mit fortlaufenden Ranken, Feldern oder geometrischen Wiederholungen. Auch die Art, wie ein Entwurf auf der Fläche verteilt wird, folgt regionalen und zeitlichen Gewohnheiten. Ein zentraler Aufbau lenkt den Blick auf die Mitte, während allover angelegte Muster die Fläche gleichmäßiger füllen. Bordüren fassen ein Motiv häufig ein und schaffen einen Übergang zwischen Teppichmitte und Rand.
Handknüpfen ist in dieser Tradition mehr als eine technische Methode. Der Entwurf wird in einzelne Knoten und Farbwechsel übersetzt. Die Knüpferin oder der Knüpfer arbeitet Reihe für Reihe und orientiert sich dabei an einer Vorlage oder an einem überlieferten Muster. Kleine Abweichungen können bei handwerklich gefertigten Teppichen entstehen, weil jeder Knoten von Hand gesetzt wird. Gerade diese Arbeitsweise unterscheidet einen handgeknüpften Teppich von einem industriell hergestellten Bodenbelag.
Persische Teppiche werden häufig mit einer sorgfältigen Zeichnung, differenzierten Ornamenten und einer ausgewogenen Farbordnung verbunden. Dabei ist nicht jedes Motiv auf eine einzige Bedeutung festgelegt. Blüten, Ranken, Rosetten und geometrische Zeichen können dekorative, symbolische oder regionale Funktionen haben. Ihre Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel von Wiederholung, Rhythmus und Kontrast. Die Tradition bleibt dadurch wandelbar, ohne ihre handwerkliche Grundlage zu verlieren.
Die Verbindung von Schurwolle und Seide steht ebenfalls in einer langen Tradition. Wolle bildet eine robuste und griffige Grundlage für viele Teppiche, während Seide für feine Konturen und lichtreflektierende Akzente verwendet werden kann. Je nach Entwurf kann sie einzelne Formen hervorheben oder den Gesamteindruck verfeinern. Bei einem handgeknüpften Teppich werden solche Unterschiede nicht nur durch die Farbe, sondern auch durch die Struktur der verwendeten Faser sichtbar.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als orientalisch beschrieben. Die Farbgebung ist blau, und die Musterung wird durch verschiedene Farbtöne sowie geometrische Figuren charakterisiert. Geometrische Formen ordnen eine Teppichfläche über Linien, Winkel, Rauten, wiederkehrende Felder oder symmetrische Anordnungen. Sie können klar abgegrenzt erscheinen oder mit floralen Details verbunden sein. Entscheidend ist die Beziehung zwischen den einzelnen Formen und dem sie umgebenden Grund.
In der orientalischen Teppichkunst entsteht ein Muster selten durch ein einzelnes isoliertes Zeichen. Wiederholungen erzeugen einen Rhythmus, während Bordüren und Zwischenmotive die Komposition strukturieren. Ein Motiv kann vergrößert, verkleinert oder in einer Folge angeordnet werden. Dadurch lässt sich eine Fläche gliedern, ohne dass sie ihre Geschlossenheit verliert. Geometrische Zeichnungen können außerdem den Eindruck von Ordnung und Präzision verstärken.
Blau besitzt in der Teppichgestaltung eine breite historische Verwendung. Je nach Farbton kann es kühl, tief, leuchtend oder gedämpft wirken. Zusammen mit helleren und dunkleren Abstufungen entstehen Unterschiede in Vordergrund, Hintergrund und Kontur. Die Quelle beschreibt bei diesem Teppich verschiedene Farbtöne und eine blaue Farbgebung, ohne einzelne Farbpigmente oder Färbeverfahren festzulegen. Deshalb steht hier die sichtbare Farbwirkung im Mittelpunkt.
Die Mischung aus Wolle und Seide beeinflusst auch die Wahrnehmung des Designs. Wollene Partien streuen das Licht stärker und erscheinen meist ruhiger, während seidene Bereiche Licht aufnehmen und zurückwerfen können. So kann derselbe Farbton je nach Faser unterschiedlich erscheinen. Bei wechselndem Lichteinfall verändert sich der optische Akzent, ohne dass sich das Muster selbst verändert. Diese Wirkung gehört zu den typischen Gestaltungsmöglichkeiten eines Materialmixes aus Wolle und Seide.
Die angegebene hohe Knotendichte unterstützt die Ausarbeitung von feinen Konturen und eng gesetzten Formen. Bei dicht geknüpften Teppichen können Übergänge zwischen Farben und Ornamenten differenziert angelegt werden. Das bedeutet nicht, dass jedes Detail eine festgelegte symbolische Aussage besitzt. Die Gestaltung wird vielmehr durch die Verbindung von Fläche, Linie, Farbe und Textur lesbar. Bei diesem Teppich treffen die orientalische Musterung, geometrische Figuren und die blaue Farbgebung aufeinander.
Ein traditionell orientalisches Design kann sowohl dekorative als auch kulturelle Bezüge enthalten. Florale Elemente erinnern häufig an Pflanzen, Gärten oder Ranken, während geometrische Elemente auf Ordnung, Wiederholung und Ausgewogenheit beruhen. Solche Deutungen sind Teil der allgemeinen Teppichtradition und nicht automatisch eine eindeutige Aussage über jedes einzelne Motiv. Die konkrete Beschreibung dieses Teppichs bleibt bei der Bezeichnung orientalisch, geometrisch und blau.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören die handgeknüpfte Ausführung, die Verbindung von 90 % Schurwolle mit 10 % Seide und die angegebene Knotendichte von etwa 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Der Teppich wird als neu und sehr gut erhalten geführt. Seine Dicke ist mit etwa 8 mm angegeben. Damit liegen sowohl Angaben zur Herstellung als auch zur Beschaffenheit und zum Erhaltungszustand vor.
Die Beschreibung nennt den Teppich als geeignet für Fußbodenheizung sowie als haustier- und kinderfreundlich. Für den Alltag bleibt eine passende Pflege wichtig. Regelmäßiges Absaugen entfernt lose Partikel, ohne dass die Oberfläche unnötig mit Feuchtigkeit belastet wird. Bei stärkeren Verschmutzungen sollte eine fachgerechte Teppichreinigung gewählt werden, die auf Wolle und Seide abgestimmt ist. So werden die unterschiedlichen Fasereigenschaften berücksichtigt.
Die blaue Farbgebung, das orientalische Muster und die geometrischen Figuren geben dem Teppich eine klar erkennbare gestalterische Richtung. Der Materialmix ergänzt diese Wirkung um unterschiedliche Oberflächenreflexe. Dadurch verbindet das Stück eine traditionelle handwerkliche Technik mit einer kompakten, dekorativen Musterordnung.
FAQ
Wie reinige ich diesen Orientteppich am besten?
Für die regelmäßige Pflege empfiehlt sich vorsichtiges Absaugen, damit Staub und lose Verschmutzungen entfernt werden. Wolle und Seide sollten nicht unnötig durchnässt oder mit aggressiven Reinigungsmitteln behandelt werden. Bei hartnäckigen Flecken ist eine professionelle Teppichreinigung sinnvoll. Fachleute können die Reinigung auf die Fasermischung und die Farbgestaltung abstimmen und dadurch die Oberfläche schonender behandeln. Kleine Verschmutzungen sollten möglichst früh bearbeitet werden, ohne den Fleck stark zu reiben.
Aus welchen Materialien bestehen Orientteppiche häufig?
Orientteppiche werden häufig aus Wolle, Seide oder einer Verbindung beider Materialien gefertigt. Wolle wird wegen ihrer Wärme, ihrer angenehmen Griffigkeit und ihrer Belastbarkeit verwendet. Seide besitzt eine glattere Textur und kann durch ihre Lichtreflexion feine Musterpartien hervorheben. Bei diesem Teppich besteht der Flor aus 90 % Schurwolle und 10 % Seide. Die genaue Mischung verbindet daher eine wollene Grundwirkung mit seidigem Glanz.
Wie lange hält ein handgeknüpfter Orientteppich?
Ein handgeknüpfter Orientteppich kann bei angemessener Pflege mehrere Jahrzehnte erhalten bleiben und weitergegeben werden. Entscheidend sind unter anderem die Qualität der Fasern, die Verarbeitung, die Nutzung und der Umgang mit Verschmutzungen. Regelmäßiges Entfernen von Staub, Schutz vor dauerhaftem Abrieb und eine geeignete professionelle Reinigung unterstützen die Haltbarkeit. Bei diesem Teppich tragen die handgeknüpfte Verarbeitung, die Schurwolle-Seide-Mischung und die angegebene Knotendichte zu seiner beschriebenen Beschaffenheit bei.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












