Perserteppich Persien 300 x 203 cm Wolle handgeknüpft

5123$

Handgeknüpfter Perserteppich aus Persien | Knotendichte: 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Schurwolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 300 x 203 cm | Muster: floral mit Medaillon | Zustand: sehr gut, 70 Jahre alt und unbenutzt

Ausverkauft

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER
Artikelnummer: 34BDEF1E Kategorien: , ,

Inventarnummer: 34BDEF1E

Beschreibung

Persien Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht aus 100% Schurwolle, während die Kette aus 100% Baumwolle gefertigt ist. Die Verbindung beider Materialien beschreibt den Aufbau des Teppichs klar: Die Wolle bildet die sichtbare und fühlbare Oberfläche, die Baumwolle dient als Grundlage, in die die Knoten eingearbeitet sind. Schurwolle wird für handgeknüpfte Teppiche verwendet, weil sie eine angenehme Haptik mit einer belastbaren Faser verbindet. Der Wollflor kann weich wirken und bleibt zugleich für die Nutzung auf dem Fußboden geeignet.

Die Knüpfarbeit erfolgt Knoten für Knoten von Hand. Bei dieser Technik wird jeder einzelne Knoten in die Kette eingebracht und anschließend verdichtet. Eine Knotendichte von 300.000 Knoten pro Quadratmeter weist auf eine feine, eng aufgebaute Ausführung hin. Die Dichte ermöglicht eine differenzierte Darstellung von Konturen und kleinen Musterelementen, ohne dass daraus eine bestimmte Knüpfregion abgeleitet werden muss. Der Teppich ist als unbenutzt beschrieben und befindet sich in sehr gutem Zustand.

Die angegebene Dicke beträgt etwa 10 mm. Außerdem ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet. Diese Angabe bezieht sich auf seine vorgesehene Verwendung im Wohnbereich. Wie bei handgeknüpften Wollteppichen allgemein ist eine regelmäßige, schonende Pflege sinnvoll, damit Flor, Struktur und Farben erhalten bleiben. Der konkrete Aufbau dieses Stücks bleibt dabei durch die genannten Materialien, die Handknüpfung und die angegebene Knotendichte bestimmt.

Handarbeit führt dazu, dass ein Teppich nicht aus vollständig identischen industriellen Bahnen besteht. Die einzelnen Knoten und die fortlaufende Ausführung des Musters machen jedes handgeknüpfte Stück zu einem eigenen Exemplar. Bei diesem Teppich verbinden sich die feine Schurwolle, die Baumwollkette und die hohe Knotendichte zu einer klar beschriebenen handwerklichen Konstruktion.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus Persien, dem historischen Namen für das Gebiet des heutigen Iran. Persien gehört zu den bekanntesten Herkunftsräumen der orientalischen Teppichkunst. Über viele Jahrhunderte entwickelten sich dort unterschiedliche Formen des Knüpfens, Färbens und Entwerfens. Werkstätten und Familienbetriebe gaben Kenntnisse über Materialien, Knoten, Farbaufbau und Muster von einer Generation an die nächste weiter. Die Bezeichnung Perserteppich verweist deshalb nicht nur auf einen dekorativen Stil, sondern auf eine gewachsene Handwerkstradition.

Die persische Teppichkultur erhielt besonders in der Safawidenzeit des 16. Jahrhunderts wichtige Impulse. In großen Werkstätten wurden Teppiche für Höfe, repräsentative Räume und den Handel hergestellt. Zeichner entwarfen Kartons, nach denen Knüpferinnen und Knüpfer komplexe Kompositionen umsetzten. Gleichzeitig blieb das Teppichknüpfen in vielen Regionen eng mit dem Alltag von Familien und lokalen Gemeinschaften verbunden. So entstanden sowohl fein geplante Werkstattarbeiten als auch regionale Ausprägungen mit eigenen Vorstellungen von Farbe, Ornament und Rapport.

Städte wie Tabriz, Isfahan und Kashan sind international mit der persischen Teppichkunst verbunden. Jede dieser Traditionen wird häufig mit eigenen Vorlieben für Komposition, Ornament und Ausarbeitung in Verbindung gebracht. Tabriz ist für ausgearbeitete Entwürfe und eine präzise Zeichnung bekannt, Isfahan für ausgewogene florale Kompositionen, und Kashan für klassische Teppichentwürfe mit reicher Ornamentik. Diese Ortsnamen beschreiben die Vielfalt der persischen Knüpfkunst; sie sind nicht als zusätzliche Herkunftsangabe für dieses Stück zu verstehen. Für diesen Teppich ist Persien als Herkunft genannt.

Persische Teppiche wurden traditionell nicht nur als Bodenbelag, sondern auch als textile Kunstwerke betrachtet. Ihre Muster konnten den Charakter eines Raumes prägen und zugleich die Kenntnisse der jeweiligen Werkstatt sichtbar machen. Die Herstellung verlangte Geduld, Wiederholung und ein gutes Verständnis für Proportionen. Ein sorgfältig angelegtes Muster musste über die gesamte Fläche fortgeführt werden, während die Knoten dauerhaft mit der Kette verbunden wurden. Diese Verbindung von Gebrauchsfunktion und Gestaltung erklärt, warum handgeknüpfte Teppiche in der persischen Kultur einen festen Platz besitzen.

Die Geschichte persischer Teppiche ist außerdem mit dem Austausch von Motiven und Techniken verbunden. Händler, wandernde Handwerker und Werkstätten übernahmen Formen, veränderten sie und entwickelten sie weiter. Dadurch konnten florale Ornamente, Medaillons, Bordüren und geometrische Elemente in unterschiedlichen Regionen erscheinen, ohne überall dieselbe Bedeutung oder Ausführung zu haben. Der kulturelle Wert liegt daher nicht in einer einzigen unveränderlichen Vorlage, sondern in der fortlaufenden Weiterentwicklung der Knüpftradition. Dieser Teppich steht mit seiner Herkunft aus Persien in diesem breiten handwerklichen Zusammenhang.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs ist floral und mit einem Medaillon gestaltet. Ein Medaillon bildet gewöhnlich den optischen Mittelpunkt einer Teppichkomposition. Es kann rund, oval, polygonal oder stärker aus der Pflanzenornamentik heraus entwickelt sein. In einer klassischen persischen Anordnung wird ein solches Zentrum häufig durch weitere florale Formen, Ranken und eine umlaufende Bordüre ergänzt. Für dieses konkrete Stück sind die florale Gestaltung und das Medaillon angegeben; eine genauere Form des Medaillons oder eine bestimmte Farbpalette ist nicht beschrieben.

Florale Muster gehören zu den prägenden Gestaltungsmitteln der persischen Teppichkunst. Blüten, Blätter, Ranken und stilisierte Pflanzen werden dabei nicht als naturgetreue Abbildungen eingesetzt, sondern in ein geordnetes Ornament übersetzt. Die Zeichnung kann symmetrisch aufgebaut sein oder eine scheinbar frei fließende Bewegung entwickeln. Wiederholungen sorgen für Zusammenhalt, während fein gesetzte Abweichungen die handwerkliche Ausführung sichtbar machen. Die hohe Knotendichte dieses Teppichs ist für die Darstellung feiner Musterlinien grundsätzlich geeignet, ohne dass daraus einzelne, nicht genannte Details dieses Stücks abgeleitet werden.

Das Medaillon ordnet die Fläche. Es lenkt den Blick zur Mitte und schafft einen Bezug zwischen Zentrum, Feld und Randzone. Florale Nebenmotive können diese Ordnung aufnehmen, spiegeln oder in Ranken weiterführen. In persischen Entwürfen stehen solche Kompositionen oft im Spannungsfeld zwischen exakter Symmetrie und einer lebendigen, organischen Formensprache. Ein Teppich wirkt dadurch zugleich strukturiert und bewegt. Bei diesem Teppich ist lediglich die Kombination aus floralem Muster und Medaillon als konkrete Gestaltung festgehalten.

Bordüren spielen in der persischen Teppichgestaltung eine wichtige Rolle, weil sie das Innenfeld fassen und die Komposition abschließen. Häufig wechseln eine breite Hauptbordüre und schmalere Nebenbordüren miteinander ab. Pflanzenornamente können dabei aus dem Mittelfeld aufgegriffen und am Rand in anderer Größe wiederholt werden. Auch wenn die genaue Bordürenausführung dieses Teppichs nicht angegeben ist, gehört die Beziehung zwischen zentralem Feld und rahmender Ornamentik zum allgemeinen Aufbau vieler klassischer Perserteppiche.

Die Bedeutung floraler Zeichen kann je nach Region, Entwurf und kulturellem Zusammenhang unterschiedlich ausfallen. Blumen werden häufig mit Wachstum, Erneuerung und dem Kreislauf des Lebens verbunden. Ranken können als Zeichen von Bewegung und fortgesetztem Wachstum gelesen werden, während eine geordnete Komposition Harmonie und Ausgewogenheit vermitteln kann. Solche Deutungen sind Teil der allgemeinen Symbolsprache persischer Teppiche und stellen keine zusätzliche, spezifische Aussage über die genaue Bedeutung jedes Motivs in diesem Exemplar dar. Das konkrete Design bleibt als florale Medaillonkomposition beschrieben.

Persische Teppichmuster bewahren außerdem zeichnerische Traditionen. Ein Entwurf kann über lange Zeit weitergegeben, in einer Werkstatt angepasst oder an neue Räume und Auftraggeber angepasst werden. Die Handknüpfung übersetzt die Zeichnung in eine Folge einzelner Knoten. Je feiner diese Folge angelegt ist, desto genauer lassen sich geschwungene Ranken, Blütenblätter und Konturen ausführen. So stehen bei diesem Stück die sichtbare florale Gestaltung, das Medaillon und die feine Knotendichte in einem technisch nachvollziehbaren Verhältnis.

Besonderheiten

Eine Besonderheit dieses Teppichs ist die Kombination aus einer Knotendichte von 300.000 Knoten pro Quadratmeter und einem floralen Muster mit Medaillon. Die hohe Dichte gehört zu seiner beschriebenen Verarbeitung und unterstützt eine differenzierte Musterzeichnung. Der Flor aus 100% Schurwolle verleiht der Oberfläche die für Wolle typische textile Haptik, während die Kette aus 100% Baumwolle den handgeknüpften Aufbau trägt.

Das Stück ist 70 Jahre alt, wird jedoch als unbenutzt und in sehr gutem Zustand beschrieben. Diese Verbindung aus Alter und unbenutztem Zustand ist eine konkrete Eigenschaft des Teppichs. Seine angegebene Dicke beträgt etwa 10 mm, und er ist für Fußbodenheizung geeignet. Für die Erhaltung von Wolle und Farben empfiehlt sich eine schonende Reinigung. Staubsaugen mit einer weichen Bürste, ausreichende Luftzirkulation und der Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung gehören zu den im Ausgangstext genannten Pflegemaßnahmen. Flecken sollten möglichst rasch mit einem geeigneten Teppichreiniger oder durch einen professionellen Reinigungsdienst behandelt werden.

Bei der Pflege sollte die Oberfläche nicht unnötig stark beansprucht und Feuchtigkeit nicht lange im Flor belassen werden. Eine sachgerechte Behandlung unterstützt den Erhalt der Struktur und der farblichen Wirkung. Die Besonderheiten dieses Einzelstücks liegen damit in seiner persischen Herkunft, der Handknüpfung, den genannten Materialien, der hohen Knotendichte, dem Alter, dem unbenutzten sehr guten Zustand und der floralen Medaillongestaltung.

FAQ

Wie pflege ich diesen Perserteppich am besten?

Eine regelmäßige, schonende Reinigung hilft, die Wolloberfläche und die Musterwirkung zu erhalten. Verwenden Sie einen Staubsauger mit weicher Bürste und vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung, damit die Farben nicht unnötig belastet werden. Flecken sollten möglichst sofort behandelt werden. Dafür eignet sich ein spezieller Teppichreiniger; bei schwierigen Verschmutzungen ist eine professionelle Teppichreinigung sinnvoll. Eine gute Luftzirkulation unterstützt zudem ein trockenes, gepflegtes Umfeld für den Teppich.

Wo finde ich authentische handgeknüpfte Perserteppiche?

Authentische handgeknüpfte Perserteppiche werden in spezialisierten Teppichgeschäften, auf Kunstmessen und in Online-Shops für orientalische Teppiche angeboten. Beim Kauf sind nachvollziehbare Angaben zu Herkunft, Material, Knüpftechnik, Knotendichte und Zustand hilfreich. Zertifikate oder andere Nachweise können zusätzliche Informationen zur Herkunft und Qualität liefern. Entscheidend ist, dass die Beschreibung des einzelnen Teppichs klar zwischen belegten Eigenschaften und allgemeinem Wissen über persische Teppiche unterscheidet.

Wie unterscheiden sich Perserteppiche von anderen Orientteppichen?

Perserteppiche stammen aus Persien beziehungsweise dem heutigen Iran und stehen in einer eigenständigen historischen Knüpftradition. Viele werden wegen ihrer ausgearbeiteten Muster, der Handarbeit und der häufig feinen Knotung geschätzt. Andere Orientteppiche können aus unterschiedlichen Ländern und Regionen kommen und deshalb andere Materialien, Techniken, Muster und Dichten aufweisen. Die Bezeichnung allein sagt jedoch nichts über die Qualität eines einzelnen Stücks aus. Bei diesem Teppich sind die konkrete Herkunft aus Persien, die Handknüpfung, 300.000 Knoten pro Quadratmeter, der Wollflor, die Baumwollkette und das florale Medaillon genannt.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen