






Perserteppich Persien 247 x 200 cm Korkwolle handgeknüpft
6779$
Handgeknüpfter Persien Perserteppich | Knotendichte: ca. 1.000.000 Knoten/m² | Material: Flor 80% Korkwolle und 20% Naturseide, Kette 100% Baumwolle | Größe: 247 x 200 cm | Muster: Super Nain 6 La, traditionell orientalisch und persisch | Zustand: Neu, sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: F176B3D5
Beschreibung
Persien Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich besteht im Flor aus 80% Korkwolle und 20% Naturseide. Als Korkwolle wird eine besonders feine Wollqualität bezeichnet, die im Teppichhandwerk wegen ihrer gleichmäßigen, weichen Faser eingesetzt wird. Die Naturseide ergänzt die Wollfasern durch ihren feinen Griff und ihre zurückhaltende Lichtwirkung. Für die Kette wurde 100% Baumwolle verwendet. Damit sind die im Produkt genannten Materialien klar voneinander unterschieden: Korkwolle und Naturseide bilden den Flor, Baumwolle bildet die Kette.
Der Teppich ist handgeknüpft. Bei dieser Verarbeitung entsteht der Flor Knoten für Knoten auf einer vorbereiteten Kette. Die einzelnen Arbeitsschritte werden nicht durch eine industrielle Drucktechnik ersetzt. Das Verfahren erlaubt es, feine Linien, kleine Ornamente und sorgfältig abgestufte Flächen auszuführen. Die im Produkt genannte Knotendichte von etwa 1.000.000 Knoten pro Quadratmeter steht für eine sehr fein ausgeführte Knüpfarbeit. Die Bezeichnung Super Nain 6 La beschreibt die im Angebot verwendete Teppichbezeichnung.
Die Kombination aus Korkwolle und Naturseide verbindet zwei im persischen Teppichhandwerk häufig geschätzte Fasereigenschaften. Wolle bildet eine griffige Grundlage für den Flor, während Seide für feinere Akzente und eine differenzierte Oberfläche eingesetzt werden kann. Baumwolle in der Kette schafft die tragende Basis des Gewebes. Aus diesen Materialien entsteht ein Teppich, dessen handwerkliche Ausführung über die einzelnen Knoten und die sorgfältig angelegte Musterstruktur sichtbar wird.
Das Stück trägt die Signatur von Habiban. Im Produkt wird Habiban als renommierter Hersteller beziehungsweise als Werkstatt mit hohen Qualitätsstandards bezeichnet. Die Signatur ist damit ein ausdrücklich genanntes Merkmal dieses Einzelstücks. Der Teppich wird als neu und sehr gut erhalten beschrieben. Er ist als Unikat mit nur einem verfügbaren Exemplar geführt.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Persien beziehungsweise Iran. Persische Teppiche entstehen in einer Kultur, in der das Knüpfen über viele Generationen weitergegeben und in unterschiedlichen Regionen eigenständig ausgeprägt wurde. Nicht jeder persische Teppich folgt derselben Gestaltung. Farben, Zeichensprache, Aufbau und Knotentechnik können sich je nach Ort, Werkstatt und überlieferter Schule unterscheiden. Gemeinsam ist ihnen die Verbindung von sorgfältiger Handarbeit und einer ornamental gegliederten Fläche.
Die iranische Teppichtradition reicht nach der Produktbeschreibung bis in das 16. Jahrhundert zurück. In dieser langen Entwicklung wurden sowohl höfische als auch regionale Formen verfeinert. Teppiche konnten repräsentative Aufgaben erfüllen, Räume schmücken oder als Gebrauchsgegenstände dienen. Das Handwerk verband dabei praktische Erfahrung mit einer ausgeprägten Bildsprache. Muster wurden nicht nur als Dekoration verstanden, sondern konnten auch Hinweise auf Natur, Religion, Geschichte und das kulturelle Umfeld ihrer Entstehung enthalten.
Tabriz und Isfahan werden in der Beschreibung als besonders bekannte Zentren persischer Teppichkunst genannt. Beide Orte stehen in der allgemeinen Geschichte des iranischen Teppichs für unterschiedliche Traditionen, Werkstattkulturen und gestalterische Lösungen. Tabriz ist für eine vielseitige Zeichnung und differenzierte Kompositionen bekannt, während Isfahan häufig mit ausgewogenen Entwürfen, feinen Details und einer sorgfältigen Farbordnung verbunden wird. Diese regionalen Beispiele zeigen, wie breit das Spektrum persischer Teppiche ist. Sie begründen jedoch keine zusätzliche Herkunftsangabe für dieses Stück; für dieses Angebot ist Persien als Herkunft genannt.
Die Bezeichnung Nain ist in der Artikelangabe als Teil der Bezeichnung Super Nain 6 La enthalten. Sie wird hier als Produkt- und Stilbezeichnung wiedergegeben. Eine eigenständige Ortsangabe über die ausdrücklich genannte Herkunft Persien hinaus wird daraus nicht abgeleitet. Gerade bei Teppichen ist diese Unterscheidung wichtig, weil ein Mustername, eine Werkstattbezeichnung und ein Herkunftsort verschiedene Informationen liefern können.
Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs verlangt eine genaue Abstimmung von Kette, Flor, Knotung und Muster. Zunächst dient die Kette als geordnetes Gerüst. Darauf wird das Muster schrittweise aufgebaut. Jede Reihe muss in ihrer Folge und Spannung kontrolliert werden, damit die Zeichnung lesbar bleibt. Nach und nach verdichtet sich die Oberfläche. Bei einer sehr hohen Knotendichte können auch kleine florale oder geometrische Einzelheiten klar angelegt werden. Das Ergebnis bleibt dennoch ein handgefertigtes textiles Werk und kein identisches Serienprodukt.
Persische Teppiche werden oft als kulturelle Zeugnisse betrachtet, weil in ihnen Materialien, Arbeitsweisen und überlieferte Gestaltung zusammenkommen. Die Geschichte des iranischen Teppichs ist deshalb nicht nur eine Geschichte von Farben und Ornamenten, sondern auch von Familienwissen, Werkstätten und regionalen Märkten. Die Signatur Habiban ergänzt bei diesem Stück die handwerkliche Beschreibung um eine konkrete Hersteller- oder Werkstattangabe.
Design und Muster
Als Bezeichnung des Musters und Stils ist Super Nain 6 La angegeben. Zusätzlich wird der Stil als traditionell orientalisch und persisch beschrieben. Damit ist die gestalterische Einordnung des Teppichs im Angebot klar benannt. Der konkrete Entwurf wird von der feinen Knüpfung getragen, die eine präzise Ausarbeitung kleiner Formen und abgestufter Flächen ermöglicht. Die Mischung aus Wolle und Naturseide kann dabei unterschiedliche Oberflächenwirkungen innerhalb eines ornamentalen Entwurfs hervorbringen.
Persische Muster bewegen sich häufig zwischen floralen und geometrischen Formen. Florale Elemente können Blüten, Ranken, Blätter oder symmetrisch angelegte Pflanzenformen darstellen. Geometrische Elemente arbeiten mit Linien, Winkeln, Feldern und wiederkehrenden Rhythmen. Beide Formensprachen lassen sich miteinander verbinden. Ein Teppich kann dadurch eine ruhige Ordnung besitzen und zugleich zahlreiche Einzelheiten zeigen. Die Beschreibung dieses Teppichs ordnet ihn dem traditionellen orientalisch-persischen Stil zu, ohne ein zusätzliches konkretes Ornament zu benennen.
In der persischen Bildsprache werden Blumen oft mit Natur und Frühling verbunden. Geometrische Formen können für Stabilität und Struktur stehen. Solche Deutungen gehören zum allgemeinen kulturellen Hintergrund persischer Teppichmuster. Sie sind nicht als zusätzliche Beschreibung eines einzelnen, im Angebot nicht näher benannten Symbols zu verstehen. Die Bedeutung eines Ornaments hängt immer auch von seiner Form, seiner Anordnung und der jeweiligen regionalen Tradition ab.
Ein Muster wird beim Knüpfen nicht nachträglich auf die Oberfläche gedruckt. Es entsteht aus der Folge farbiger Knoten und der anschließenden Gestaltung des Flors. Deshalb muss die Zeichnung bereits während der Arbeit in kleinen Abschnitten kontrolliert werden. Symmetrie, Wiederholung und Übergänge sind wichtige Mittel, um ein zusammenhängendes Gesamtbild zu schaffen. Eine hohe Knotendichte unterstützt die Ausarbeitung feiner Details, sagt für sich allein aber noch nichts über ein bestimmtes Motiv aus.
Die Bezeichnung Super Nain 6 La verweist im Handel auf eine fein ausgeführte Nain-orientierte Teppichklasse. Nain-Muster werden häufig mit klar gegliederten, ausgewogenen Kompositionen und feinen floralen Einzelheiten verbunden. Je nach Werkstatt können Farbwahl, Medaillon, Rankenwerk und Bordüren unterschiedlich angelegt sein. Bei diesem Einzelstück sind als konkrete Angaben die Bezeichnung Super Nain 6 La sowie der traditionell orientalisch-persische Stil dokumentiert. Weitere einzelne Ornamente werden nicht festgelegt und sollten daher nicht ergänzt werden.
Bei der Betrachtung eines persischen Teppichs entsteht die Wirkung des Designs aus dem Zusammenspiel von Grundfläche, Bordüre, Innenfeld und kleinen Motiven. Eine Bordüre kann das Zentrum optisch fassen, während wiederkehrende Ranken oder geometrische Formen den Blick durch die Fläche führen. Feine Seidenanteile können in einem Entwurf als differenzierende Akzente erscheinen, während Wolle dem Flor eine andere haptische Wirkung gibt. Diese allgemeinen Eigenschaften erklären, weshalb Material und Muster im Teppich stets gemeinsam betrachtet werden.
Besonderheiten
Eine besondere Angabe dieses Teppichs ist die Habiban-Signatur. Habiban wird in der Beschreibung als renommierter Hersteller mit hohen Qualitätsstandards genannt. Die Signatur macht die Zuordnung zur genannten Werkstatt beziehungsweise zum genannten Hersteller sichtbar und unterscheidet das Stück von einem nicht signierten Teppich.
Als weiterer Punkt ist die sehr feine Ausführung mit einer Knotendichte von etwa 1.000.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Der Teppich ist handgeknüpft, neu und in sehr gutem Zustand. Seine Dicke wird mit etwa 5 mm beschrieben. Außerdem ist er als Unikat mit nur einem Stück auf Lager ausgewiesen. Der im Fachhandel geschätzte Wert beträgt 6.500,00 Euro. Diese Angaben gehören zu den besonderen Produktmerkmalen und werden hier von allgemeinen Aussagen über persische Teppiche getrennt.
Die Pflegehinweise folgen der Material- und Verarbeitungssituation eines handgeknüpften Teppichs. Für die Reinigung werden sanfte Reinigungsmittel empfohlen; aggressive Chemikalien sollen vermieden werden. Regelmäßiges Staubsaugen und gelegentliches Auslüften helfen dabei, Staubansammlungen und Gerüche zu reduzieren. Bei stärkeren Verschmutzungen wird eine professionelle Teppichreinigung empfohlen. So wird die Oberfläche mit ihren Woll- und Seidenfasern möglichst schonend behandelt.
FAQ
Wie kann ich meinen Perserteppich reinigen?
Für die Reinigung sollten sanfte Reinigungsmittel verwendet und aggressive Chemikalien vermieden werden. Regelmäßiges Staubsaugen gehört zur grundlegenden Pflege. Gelegentliches Auslüften kann dazu beitragen, Staubansammlungen und Gerüche zu vermindern. Bei intensiveren Verschmutzungen ist eine professionelle Teppichreinigung sinnvoll. Gerade bei einem handgeknüpften Flor aus Korkwolle und Naturseide sollte die Reinigung die Fasern und die textile Struktur berücksichtigen. Eine vorsichtige Vorgehensweise ist daher geeigneter als starke Mittel oder eine Behandlung, die den Flor unnötig belastet.
Woher stammt der Teppich?
Der Teppich stammt aus Persien beziehungsweise Iran. Die persische Teppichherstellung besitzt eine lange Tradition, die in der Beschreibung bis in das 16. Jahrhundert zurückgeführt wird. Iranische Teppiche werden in unterschiedlichen Regionen und Werkstätten hergestellt, wobei sich Muster, Farben und Techniken unterscheiden können. Tabriz und Isfahan werden als bekannte Zentren der persischen Teppichkunst genannt. Für dieses Angebot ist jedoch die Herkunft Persien angegeben. Die Bezeichnung Super Nain 6 La beschreibt die Teppichklasse beziehungsweise den Stil und ersetzt diese Herkunftsangabe nicht.
Was macht einen Perserteppich besonders?
Perserteppiche verbinden eine handwerkliche Herstellung mit vielfältigen Mustern und Farbkombinationen. Jeder Knoten wird im Knüpfprozess von Hand gesetzt, wodurch feine florale, geometrische und symbolische Formen ausgearbeitet werden können. Die hohe Knotendichte dieses Teppichs gehört zu seinen ausdrücklich genannten Merkmalen. Hinzu kommen der Flor aus Korkwolle und Naturseide, die Baumwollkette sowie die Habiban-Signatur. Ein handgeknüpfter Teppich trägt damit nicht nur ein Muster, sondern macht auch eine überlieferte iranische Handwerkstradition in Material, Aufbau und Ausführung sichtbar.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













