Perserteppich Persien 135 x 90 cm Wolle handgeknüpft

1127$

Handgeknüpfter Persien Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 90% Schurwolle, 10% Seide | Größe: 135 x 90 cm | Muster: Orientalisch, Dunkelblau, Bettumrandung | Zustand: Neu und perfekt

Ausverkauft

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER

Inventarnummer: 9C10775C

Beschreibung

Persien Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und verbindet Schurwolle mit Seide. Der Flor besteht aus 90% Schurwolle und 10% Seide. Schurwolle ist für ihre weiche Haptik und ihre Strapazierfähigkeit bekannt. Dadurch eignet sich das Material für einen Teppich, der im Alltag genutzt werden kann und zugleich eine angenehme Oberfläche im Wohnbereich bietet. Wolle kann Wärme regulieren und zur Verbesserung der Raumakustik beitragen. Deshalb passt ein Wollteppich sowohl in Wohnräume als auch in Schlafzimmer.

Die eingearbeitete Seide ergänzt die Schurwolle um einen feinen Glanz. Sie unterstützt die Leuchtkraft der Farben und hebt die Zeichnung des Musters hervor. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht das Muster Knoten für Knoten. Die Arbeit verlangt Aufmerksamkeit und eine gleichmäßige Ausführung, damit Konturen, Flächen und Farbübergänge klar erkennbar bleiben. Die Knotendichte dieses Teppichs liegt bei etwa 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Die Florhöhe beträgt etwa 8 mm. Das Zusammenspiel aus Handarbeit, dichtem Flor und der Kombination aus Wolle und Seide bestimmt den Charakter dieses Einzelstücks.

Die Herstellung von handgeknüpften Teppichen unterscheidet sich grundsätzlich von einer maschinellen Fertigung. Jeder Knoten wird einzeln gesetzt, wodurch die Ausführung einen handwerklichen Charakter erhält. Kleine Eigenheiten der Arbeit gehören zu dieser Technik und machen jedes Stück individuell. Bei diesem Teppich wird die handgeknüpfte Verarbeitung durch ein Teppich-Zertifikat dokumentiert.

Herkunft und Tradition

Als Perserteppich stammt dieses Stück aus Persien beziehungsweise dem Iran. Die persische Teppichkunst gehört zu den traditionsreichen Formen des Kunsthandwerks. Das Knüpfen von Teppichen entwickelte sich dort über viele Generationen und wurde in unterschiedlichen Regionen mit jeweils eigenen Vorlieben für Aufbau, Farben und Ornamentik gepflegt. Ein Perserteppich steht deshalb nicht nur für eine bestimmte Herstellungsweise, sondern auch für eine weit zurückreichende Kultur des Entwerfens, Färbens und Knüpfens.

In der Geschichte persischer Teppiche wurden Musterwissen und handwerkliche Erfahrung innerhalb von Familien und Werkstätten weitergegeben. Knüpferinnen und Knüpfer arbeiten nach überlieferten Entwürfen, Vorlagen oder wiederkehrenden Ornamenten, passen diese jedoch an die jeweilige Arbeit an. Die Entwicklung eines Teppichs verbindet dabei die Planung des Musters mit der sorgfältigen Ausführung am Knüpfstuhl. Je dichter und differenzierter ein Muster angelegt ist, desto genauer müssen die einzelnen Knoten gesetzt und die Farbbereiche aufeinander abgestimmt werden.

Regionen wie Tabriz, Isfahan und Nain sind international für handgeknüpfte Teppiche bekannt. Sie stehen für unterschiedliche Traditionen innerhalb der persischen Teppichkultur. Tabriz wird häufig mit präzisen, fein gegliederten Kompositionen verbunden, während Isfahan für ausgewogene florale Entwürfe und eine ausgearbeitete Ornamentik bekannt ist. Nain ist für helle Farbwelten, klare Zeichnungen und feine Knüpfarbeiten geläufig. Diese Ortsnamen beschreiben regionale Schulen und Stiltraditionen; die konkrete Herkunft dieses Teppichs ist Persien.

Persische Teppiche wurden in Wohnräumen, repräsentativen Umgebungen und religiösen Zusammenhängen verwendet. Ihre Muster können florale Formen, geometrische Strukturen oder symmetrische Ordnungen aufnehmen. Farben und Ornamente wurden traditionell nicht zufällig zusammengestellt, sondern in Kompositionen verbunden, die einen Mittelpunkt, eine Rahmung und eine wiederholte Binnenzeichnung besitzen können. So entsteht aus vielen einzelnen Knoten ein zusammenhängendes Bild. Die persische Teppichtradition wird bis heute als Teil des kulturellen Erbes des Iran weitergeführt.

Die handwerkliche Bedeutung liegt dabei nicht allein in der Herkunft, sondern auch in der Verbindung von Entwurf und Ausführung. Ein gewebtes oder geknüpftes Muster muss über die gesamte Fläche lesbar bleiben. Dafür sind gleichmäßige Spannung, ein kontrollierter Farbwechsel und ein sorgfältiger Umgang mit dem Material erforderlich. Die lange Tradition erklärt, warum persische Teppiche weltweit als eigenständige Form der textilen Kunst und des Gebrauchsgegenstands wahrgenommen werden.

Design und Muster

Das Design dieses Teppichs ist orientalisch und in Dunkelblau gehalten. Als besonderes Gestaltungselement besitzt er eine blaue Bettumrandung. Die Umrandung gibt der Komposition einen klaren Rahmen und ordnet die Fläche optisch. Dunkelblau wirkt innerhalb einer Teppichzeichnung geschlossen und ruhig. In Verbindung mit der feinen Seide kann die Farbe je nach Lichteinfall unterschiedlich nuanciert erscheinen, während die Schurwolle der Oberfläche eine textile Tiefe gibt.

Orientalische Teppichmuster beruhen häufig auf einem Zusammenspiel von Innenfeld und Bordüre. Das Innenfeld trägt die zentrale Zeichnung, während die Umrandung den Übergang zur Außenkante bildet. Eine Bordüre kann ein Muster wiederholen, es rhythmisch gliedern oder die Mitte deutlich vom Umfeld absetzen. Bei einer Bettumrandung wird dieses Prinzip besonders unmittelbar sichtbar: Die blaue Rahmung fasst die Gestaltung zusammen und sorgt für eine definierte Kontur.

Die Musterwelt persischer Teppiche umfasst florale Ranken, Blüten, Blätter, Medaillons, Rosetten und geometrische Formen. Florale Motive werden oft symmetrisch angeordnet oder über Ranken miteinander verbunden. Geometrische Elemente können für klare Achsen und eine geordnete Wirkung sorgen. Auch wenn ein Entwurf traditionell geprägt ist, kann seine Wirkung in klassischen ebenso wie in modernen Einrichtungen unterschiedlich ausfallen. Entscheidend sind die Verteilung der Formen, die Farbkontraste und die Lesbarkeit der Konturen.

Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht die Zeichnung nicht als aufgedruckte Oberfläche. Sie wird während der Herstellung aus einzelnen Knoten aufgebaut. Jede Linie und jeder Farbbereich muss in der Folge der Knoten vorbereitet und ausgeführt werden. Eine hohe Knotendichte ermöglicht dabei eine feinere Darstellung kleiner Formen und differenzierter Übergänge. Das erklärt, weshalb dicht geknüpfte Teppiche auch bei komplexen Ornamenten eine klare Zeichnung zeigen können.

Die Kombination aus Dunkelblau, orientalischer Ornamentik und einer blauen Bettumrandung verbindet eine traditionelle Bildsprache mit einer zurückhaltenden Farbwirkung. Der Teppich kann dadurch in Räumen mit klassischer Einrichtung ebenso eingesetzt werden wie in sachlicher gestalteten Wohnbereichen. Diese Aussage beschreibt die Wirkung des Designs, nicht eine zusätzliche regionale Zuschreibung: Ein Mustername oder eine orientalische Form macht den Teppich nicht automatisch zu einem Teppich aus einer bestimmten persischen Provinz.

Die Farbgebung unterstützt außerdem die räumliche Funktion der Rahmung. Ein dunkler Rand kann die Teppichfläche optisch bündeln, während die innere Zeichnung als zusammenhängendes Feld wahrgenommen wird. Durch die unterschiedlichen Materialwirkungen von Schurwolle und Seide erhält die Oberfläche zugleich matte und leicht glänzende Nuancen. So bleibt die Ornamentik aus verschiedenen Blickrichtungen differenziert erkennbar.

Besonderheiten

Die Knotendichte von etwa 300.000 Knoten pro Quadratmeter ermöglicht eine detailreiche Ausführung. Dieser Teppich ist ein Unikat, und ein Teppich-Zertifikat ist vorhanden. Sein Zustand ist neu und perfekt. Die Materialmischung aus 90% Schurwolle und 10% Seide verbindet eine weiche, strapazierfähige Wollbasis mit dem Glanz und der Farbwirkung der Seide. Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet und wird als haustier- und kinderfreundlich beschrieben.

Handgeknüpfte Teppiche werden als langlebig und nachhaltig beschrieben. Zusätzlich besitzt dieser Perserteppich antistatische Eigenschaften und zieht dadurch keine Staubpartikel an. Das macht ihn pflegeleicht. Die Kombination aus dichtem Knüpfbild, orientalischem Design, dunkelblauer Bettumrandung und zertifiziertem Unikatstatus kennzeichnet dieses einzelne Stück.

FAQ

Wie pflege ich meinen Perserteppich richtig?

Regelmäßiges, sanftes Staubsaugen eignet sich für die laufende Reinigung. Kräftiges Bürsten sollte vermieden werden, damit Flor und Muster geschont werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte der Teppich nicht dauerhaft erhalten, weil die Farben dadurch verblassen können. Flecken behandelt man am besten sofort mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel. Bei empfindlichen oder größeren Verschmutzungen ist eine fachgerechte Teppichreinigung sinnvoll. Die antistatischen Eigenschaften unterstützen die unkomplizierte Pflege, ersetzen jedoch nicht die vorsichtige Behandlung der Oberfläche. Reiben, starkes Nässeaufkommen und aggressive Mittel gehören nicht zur empfohlenen Reinigung.

Woher stammen Perserteppiche?

Perserteppiche stammen aus Persien beziehungsweise dem Iran. Dort besitzt das Knüpfen eine lange Tradition, die in verschiedenen Regionen und Werkstätten unterschiedliche Ausprägungen entwickelt hat. Tabriz, Isfahan und Nain gehören zu den bekannten Zentren der persischen Teppichkunst. Ihre Entwürfe unterscheiden sich in Ornamentik, Farbwirkung und handwerklicher Ausführung. Die Muster und Farben eines Teppichs können dabei eine eigene gestalterische Erzählung bilden. Dieses Stück ist als Perserteppich aus Persien bezeichnet; eine genauere Provinz oder Stadt wird nicht angegeben.

Was unterscheidet handgeknüpfte Teppiche von maschinell gefertigten Teppichen?

Bei einem handgeknüpften Teppich setzen Kunsthandwerker jeden Knoten einzeln. Die Zeichnung entsteht dadurch unmittelbar aus der handwerklichen Arbeit. Eine hohe Knotendichte unterstützt eine detaillierte Darstellung, während die Herstellung jedem Stück individuelle Eigenschaften verleiht. Maschinell gefertigte Teppiche werden dagegen mit industriellen Verfahren hergestellt und bieten in der Regel weniger Individualität. Handgeknüpfte Teppiche gelten als langlebig und wertvoller; jedes Stück ist ein Unikat. Bei diesem Teppich wird die handgeknüpfte Fertigung durch ein Teppich-Zertifikat ergänzt.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen