





Perserteppich Nordwest-Persien 195 x 136 cm Wolle handgeknüpft
1891$
Handgeknüpfter Nordwest-Persien Perserteppich | Knotendichte: 250.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Schurwolle | Größe: 195 x 136 cm | Muster: Geometrische Floralornamente | Zustand: Neu, unbenutzt
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: A42182DE
Beschreibung
Nordwest-Persien Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 100% Schurwolle. Die verwendete Wolle verbindet eine angenehme Haptik mit einer strapazierfähigen Oberfläche. Schurwolle wird seit langer Zeit für Orientteppiche eingesetzt, weil sie bei sorgfältiger Verarbeitung belastbar und zugleich griffig bleibt. Der Teppich ist dadurch für den Wohnbereich und für Räume geeignet, in denen ein widerstandsfähiger Bodenbelag gefragt ist.
Die Knotendichte beträgt 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingearbeitet. Anschließend werden die Florfäden gekürzt und die Oberfläche wird weiter ausgearbeitet. Diese Arbeitsweise unterscheidet handgeknüpfte Teppiche von maschinell gefertigten Belägen: Die Fertigung beruht auf vielen einzelnen Arbeitsschritten und der direkten Arbeit am Knüpfstuhl.
Die Kombination aus Schurwolle und handgeknüpfter Verarbeitung prägt den Charakter dieses Stücks. Wolle kann die Farbgebung klar aufnehmen und gibt dem Muster eine textile, griffige Wirkung. Die strapazierfähige Beschaffenheit und die im Angebot genannte Pflegeleichtigkeit machen den Teppich für den täglichen Gebrauch interessant. Sein Zustand ist neu und unbenutzt.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Nordwest-Persien und gehört damit in den kulturellen Zusammenhang der persischen Teppichkunst. Persische Teppiche entstehen in einer Tradition, in der das Knüpfen nicht nur als handwerkliche Tätigkeit, sondern auch als über Generationen weitergegebenes Wissen verstanden wird. Entwürfe, Farbordnungen und Konstruktionsweisen werden dabei regional geprägt und innerhalb von Werkstätten, Familien und örtlichen Gemeinschaften weiterentwickelt.
Nordwest-Persien ist eine Region mit einer vielfältigen Teppichkultur. Die Landschaften und Handelswege des Nordwestens haben unterschiedliche Einflüsse zusammengeführt. In den dortigen Knüpftraditionen finden sich sowohl streng gegliederte Kompositionen als auch florale Details, die in ein deutliches Raster eingebunden werden. Die Verbindung von Geometrie und Pflanzenformen ist daher ein nachvollziehbarer Ausdruck der regionalen Formensprache, ohne dass jeder Teppich einem identischen Entwurf folgen muss.
Die persische Teppichkunst arbeitet traditionell mit einem Aufbau aus Kette, Schuss und Flor. Die Kettfäden bilden das Gerüst, in das die Knoten eingetragen werden. Schussfäden sichern die Reihen und stabilisieren das Gewebe. Der Flor entsteht aus den sichtbaren Fäden, die nach dem Knüpfen auf eine einheitliche Höhe gebracht werden. Je nach regionaler Arbeitsweise, Entwurf und gewünschter Wirkung können sich die technischen Abläufe unterscheiden. Das Grundprinzip bleibt jedoch die schrittweise Herstellung eines textilen Einzelstücks.
Bei einem handgeknüpften Perserteppich wird das Muster nicht einfach auf eine fertige Oberfläche gedruckt. Die farbigen Florfäden werden entsprechend dem Entwurf in das Gewebe eingebunden. Dadurch wächst die Zeichnung Reihe für Reihe. Das erfordert Konzentration und Erfahrung, besonders dort, wo geometrische Konturen und florale Abzweigungen aufeinandertreffen. Die im Teppich vorhandene Knotendichte steht dabei für eine fein gegliederte handwerkliche Struktur, ohne allein über die Qualität eines Teppichs zu entscheiden.
Persische Teppiche wurden und werden in unterschiedlichen Wohn- und Gebrauchszusammenhängen verwendet. Neben ihrer praktischen Funktion als Bodenbelag tragen sie regionale Ornamente und überlieferte Gestaltungsideen in den Raum. Ein Teppich aus Nordwest-Persien lässt sich deshalb sowohl als Gebrauchsgegenstand als auch als textile Darstellung einer gewachsenen Kunstform betrachten. Dieses Stück verbindet die Herkunftsangabe Nordwest-Persien mit einer traditionellen handgeknüpften Fertigung.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs besteht aus geometrischen Floralornamenten. Zwei Gestaltungselemente treten dabei gemeinsam auf: geometrische Formen ordnen die Fläche, während florale Ornamente pflanzliche Motive einbringen. Die Geometrie kann Konturen, Achsen, Wiederholungen und abgegrenzte Felder bestimmen. Die floralen Elemente lockern diese Ordnung auf und geben dem Muster eine organische Ergänzung.
Geometrische Muster sind in der persischen Teppichkunst weit verbreitet. Sie können aus Rauten, Winkeln, Linien, Sternformen oder regelmäßig wiederkehrenden Einheiten aufgebaut sein. Solche Formen schaffen Orientierung auf der Fläche und erleichtern die Wiederholung eines Entwurfs während des Knüpfens. Ein Raster muss dabei nicht streng und starr wirken. Durch kleine Veränderungen in Linienführung, Proportion und Anordnung kann eine lebendige textile Zeichnung entstehen.
Florale Ornamente beziehen sich in der Teppichgestaltung auf Blätter, Blüten, Ranken und abstrahierte Pflanzenformen. In persischen Entwürfen werden diese Motive häufig nicht naturalistisch wie eine botanische Abbildung wiedergegeben. Stattdessen werden sie vereinfacht, rhythmisiert und an das Format des Teppichs angepasst. Dadurch können Pflanzenformen in Ecken, Bordüren, Feldern oder entlang einer Mittelachse erscheinen. Bei diesem Stück sind solche floralen Elemente mit einer geometrischen Ordnung verbunden.
Die Verbindung von Geometrie und Floralornamentik wird traditionell mit Harmonie und Balance in Zusammenhang gebracht. Geometrische Formen stehen dabei für Ordnung und Ausgewogenheit, während florale Motive Natur und Leben repräsentieren. Diese Bedeutungen sind Teil der allgemeinen Bildsprache persischer Teppiche; sie ersetzen keine genaue Beschreibung der einzelnen Ornamente. Sichtbar bleibt eine Komposition, in der klare Formen und pflanzlich anmutende Details miteinander arbeiten.
Ein solcher Entwurf kann sich in unterschiedliche Raumkonzepte einfügen, weil er weder ausschließlich aus strengen Linien noch ausschließlich aus naturalistischen Blüten besteht. Die Musterwirkung entsteht aus dem Wechsel von Wiederholung und Abweichung, von Begrenzung und Füllung. Bordüren können eine Fläche rahmen, während ein Innenfeld die Hauptzeichnung trägt. Auch ohne eine bestimmte Farbangabe lässt sich die Gestaltung über ihre Formensprache klar beschreiben: geometrisch gegliedert und floral ornamentiert.
Die handgeknüpfte Ausführung unterstützt die Wirkung des Designs. Jede Form wird aus einzelnen Knoten aufgebaut, sodass Konturen im textilen Material entstehen und nicht nur auf der Oberfläche liegen. Kleine rhythmische Unterschiede gehören zur handwerklichen Herstellung und machen den Teppich zu einem eigenständigen Stück. Das traditionelle orientalisch-persische Stilverständnis zeigt sich hier in der Verbindung von überlieferter Ornamentik und einer für den Alltag gedachten Teppichform.
Besonderheiten
Der Teppich ist neu und unbenutzt. Als Material ist 100% Schurwolle angegeben, als Technik die Handknüpfung. Er wird als strapazierfähig und pflegeleicht beschrieben. Außerdem ist er für Fußbodenheizung geeignet. Diese Angaben verbinden die traditionelle Fertigung mit einer Nutzung, die sich an heutigen Wohnsituationen orientiert.
Bei der Pflege sollte die Oberfläche regelmäßig abgesaugt werden. Flüssigkeiten und Flecken werden am besten sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft, damit sie nicht dauerhaft in die Fasern eindringen. Für eine gründliche Reinigung empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung. Scharfe Reinigungsmittel sollten vermieden werden. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung kann die Lebensdauer beeinträchtigen; gelegentliches Drehen unterstützt eine gleichmäßige Beanspruchung.
FAQ
Wie reinige ich einen handgeknüpften Perserteppich am besten?
Eine regelmäßige, schonende Reinigung beginnt mit dem Staubsaugen. Dabei wird loser Staub entfernt, ohne die Wolle unnötig zu belasten. Entsteht ein Fleck, sollte er zeitnah mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Reiben kann die betroffene Stelle stärker beanspruchen und den Schmutz tiefer in die Fasern bringen. Für eine umfassende Reinigung sollte der Teppich professionell behandelt werden. Geeignete Fachbetriebe können die Reinigung an die handgeknüpfte Wolloberfläche anpassen. Scharfe oder aggressive Reinigungsmittel gehören nicht zur empfohlenen Pflege, da sie die Fasern und die Musterwirkung beeinträchtigen können.
Wie kann ich die Lebensdauer meines Teppichs verlängern?
Die Lebensdauer lässt sich durch regelmäßiges Staubsaugen und eine zurückhaltende Pflege unterstützen. Der Teppich sollte möglichst nicht dauerhaft direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Zur Fleckenbehandlung genügt zunächst das vorsichtige Abtupfen mit einem feuchten Tuch; scharfe Reinigungsmittel sollten vermieden werden. Es ist außerdem sinnvoll, den Teppich gelegentlich zu drehen. Dadurch verteilt sich die Beanspruchung gleichmäßiger über die Fläche. Eine professionelle Reinigung bei Bedarf erhält die textile Oberfläche und hilft, Verschmutzungen fachgerecht zu entfernen.
Ist der Perserteppich für Allergiker geeignet?
Handgeknüpfte Perserteppiche aus natürlichen Materialien wie Wolle sind normalerweise auch für Allergiker geeignet, weil sie weniger Staub und Allergene anziehen als synthetische Teppiche. Diese allgemeine Eigenschaft ersetzt keine individuelle medizinische Einschätzung. Wichtig bleibt eine regelmäßige Reinigung, damit sich Staub und mögliche Allergene nicht dauerhaft in der Oberfläche sammeln. Sorgfältiges Staubsaugen und eine professionelle Reinigung bei Bedarf tragen dazu bei, die Belastung im Wohnbereich gering zu halten. Die Materialangabe dieses Teppichs lautet 100% Schurwolle.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
|---|---|
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













