




Perserteppich Nordpersien 160 x 120 cm Wolle handgeknüpft
728$
Handgeknüpfter Nordpersischer Perserteppich | Knotendichte: ca. 200.000 Knoten/m² | Material: Flor hochwertige Wolle | Größe: 160 x 120 cm | Muster: vielfältige Göl-Designs | Farben: Rot, Violett, Braun
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: E9DE29B8
Beschreibung
Nordpersien Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Turkman Perserteppich ist handgeknüpft und aus hochwertiger Wolle gefertigt. Die Wolle bildet den Flor und verbindet eine weiche Haptik mit der für Teppichwolle typischen Strapazierfähigkeit. Dadurch entsteht eine Oberfläche, die angenehm anzufassen ist und zugleich für den täglichen Gebrauch geeignet sein kann. Die Verarbeitung von Wolle gehört zu den traditionellen Grundlagen orientalischer Teppichherstellung, weil das Material Farbe gut aufnimmt und sich für sorgfältig ausgearbeitete Muster eignet.
Die Knotendichte beträgt ca. 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingebracht. Die Dichte der Knoten beeinflusst dabei, wie klar und geschlossen ein Muster erscheinen kann. Eine sorgfältige Ausführung unterstützt die erkennbare Struktur des Flors und lässt die unterschiedlichen Formen der Göl-Designs deutlich hervortreten. Die Verwendung hochwertiger Wolle und die handgeknüpfte Fertigung bestimmen den materiellen und handwerklichen Charakter dieses Stücks.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Nordpersien und wird als Turkman Teppich bezeichnet. Die Region im Norden Persiens liegt nahe Turkmenistan, einem Gebiet, das historisch durch den Austausch von Menschen, Waren und textilen Traditionen geprägt ist. Teppiche aus diesem Umfeld verbinden deshalb eine eigenständige Ornamentik mit einer handwerklichen Herstellung, die über Generationen weitergegeben wurde. Der Begriff Turkman verweist hier auf die Stil- und Gestaltungstradition, während Nordpersien die im Angebot genannte Herkunft bezeichnet.
Die Teppichherstellung in den nördlichen Gebieten Persiens ist eng mit der Arbeit erfahrener Kunsthandwerker verbunden. Beim Knüpfen werden Kenntnisse über den Aufbau des Teppichs, die Einteilung des Musters und die Abstimmung der Farben praktisch weitergegeben. Ein handgeknüpfter Teppich entsteht nicht in einem einzelnen Arbeitsschritt: Das Grundgewebe wird vorbereitet, die Knoten werden Reihe für Reihe gesetzt und anschließend wird der Flor bearbeitet. Diese Abfolge verlangt Ausdauer und eine genaue Orientierung an der vorgesehenen Zeichnung.
Nordpersische Teppiche stehen innerhalb der persischen Teppichkultur für eine Tradition, in der geometrische Ordnung und wiederkehrende Zeichen eine wichtige Rolle spielen. Die Gestaltung kann sich über das gesamte Feld verteilen und durch klar abgegrenzte Ornamente gegliedert werden. Bei Turkman Teppichen gehören Göl-Formen zu den besonders prägenden Elementen. Sie stehen in einer langen textilen Tradition, in der Muster nicht nur der Dekoration dienen, sondern auch die kulturelle Herkunft und die überlieferten Sehgewohnheiten einer Region sichtbar machen.
Die Nähe zu Turkmenistan erklärt den besonderen kulturellen Zusammenhang, in dem Turkman Teppiche betrachtet werden. Nördliche persische und turkmenische Web- und Knüpftraditionen stehen historisch in Kontakt, ohne dass dadurch die im Angebot genannte Herkunft dieses Teppichs verändert wird. Die Bezeichnung Nordpersien benennt den Ursprung des Stücks; Turkman beschreibt seine gestalterische und regionale Tradition. So lassen sich Herkunft und Stil voneinander unterscheiden und zugleich gemeinsam verstehen.
Persische Teppiche aus unterschiedlichen Regionen entwickeln jeweils eigene Schwerpunkte. Isfahan ist beispielsweise für fein gegliederte florale Kompositionen bekannt, während Gabbeh Teppiche häufig mit einfacheren und ausdrucksstarken Formen verbunden werden. Kerman Teppiche werden traditionell mit detailreichen floralen Mustern in Verbindung gebracht, und Nain sowie Kashan stehen für weitere etablierte persische Gestaltungstraditionen. Diese Beispiele zeigen die Vielfalt des persischen Teppichhandwerks, ohne die Herkunft dieses Turkman Teppichs einer anderen Region zuzuschreiben.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs besteht aus vielfältigen Göl-Designs. Ein Göl ist ein wiederkehrendes, meist klar umrissenes Ornament, das innerhalb der Teppichgestaltung als eigenständige Form wahrgenommen wird. Bei Turkman Teppichen können mehrere Göl über das Feld verteilt sein und dadurch einen regelmäßigen Rhythmus erzeugen. Die Zeichnung verbindet geometrische Strukturen mit floralen Anklängen. Dadurch entsteht ein Musterbild, das geordnet wirkt und dennoch aus zahlreichen einzelnen Formen besteht.
Geometrische Göl-Designs beruhen auf Linien, Winkeln, Flächen und einer ausgewogenen Wiederholung. Florale Elemente können diese Strenge ergänzen und den Ornamenten eine pflanzliche Anmutung geben. In der traditionellen Teppichkunst werden solche Zeichen häufig stilisiert, statt eine natürliche Pflanze unmittelbar abzubilden. Ihre Wirkung entsteht durch die Vereinfachung, die Wiederholung und das Verhältnis der einzelnen Formen zueinander. Das Muster erzählt dabei von der Geschichte und Kultur der Region, in der diese Gestaltungstradition entstanden ist.
Die Farbgebung wird von Rot, Violett und Braun bestimmt. Rottöne bilden in vielen orientalischen Teppichtraditionen eine ausdrucksstarke Grundlage und können dem Muster eine geschlossene, warme Wirkung geben. Violett setzt dazu einen eigenständigen Farbakzent, während Braun eine erdige Verbindung zwischen den übrigen Tönen herstellt. Entscheidend ist nicht nur die einzelne Farbe, sondern ihr Zusammenspiel mit den Göl-Formen, den Zwischenräumen und der Wiederholung der Ornamente.
Ein Teppich mit Göl-Designs wird durch das Verhältnis von Ornament und Fläche gelesen. Wiederkehrende Formen können den Blick über das gesamte Muster führen, während Unterschiede in der Zeichnung einzelne Bereiche voneinander absetzen. Die klaren geometrischen Konturen geben dem Entwurf Struktur; florale Details lockern die strenge Ordnung auf. Diese Verbindung ist typisch für Muster, die sowohl dekorativ als auch kulturell bedeutungstragend verstanden werden.
Die Farben Rot, Violett und Braun lassen sich in klassische und zeitgemäße Raumkonzepte einordnen, ohne dass das Muster seine traditionelle Grundlage verliert. Die regelmäßige Anordnung der Göl-Elemente kann mit schlichten Möbeln ebenso kombiniert werden wie mit einer Einrichtung, die weitere textile oder ornamentale Bezüge aufnimmt. Dabei bleibt der Teppich als handgeknüpftes Einzelstück durch seine konkrete Zeichnung und Farbverteilung unverwechselbar. Die Mustertradition liefert den Rahmen, während die Ausführung jedes einzelnen Teppichs seinen eigenen Ausdruck bestimmt.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Stücks gehören die Herkunft aus Nordpersien, die Bezeichnung als Turkman Teppich und die handgeknüpfte Fertigung aus hochwertiger Wolle. Die Knotendichte von ca. 200.000 Knoten pro Quadratmeter steht für eine fein aufgebaute textile Struktur. Hinzu kommen die vielfältigen Göl-Designs sowie die Farbgebung in Rot, Violett und Braun. Diese Angaben beschreiben Material, Herstellung, Gestaltung und regionale Einordnung des Teppichs.
Die Verbindung aus geometrischen und floralen Ornamenten macht die Mustertradition der Turkman Teppiche erkennbar. Gleichzeitig bleibt die Gestaltung an die konkrete Ausführung dieses Einzelstücks gebunden. Der Teppich ist kein industriell reproduziertes Serienprodukt, sondern ein handgeknüpftes Unikat, dessen Muster durch die Arbeit der Knüpfer entsteht. Seine Pflege sollte sich an der empfindlichen Textiloberfläche und an der Verwendung von Wolle orientieren.
FAQ
Wie pflege ich meinen Perserteppich richtig?
Zur regelmäßigen Pflege wird empfohlen, den Teppich ohne Bürsten zu staubsaugen, damit Schmutz und Staub entfernt werden, ohne den Flor unnötig zu beanspruchen. Flecken sollten sofort mit einem trockenen Tuch abgetupft werden. Reiben kann die Fasern belasten und die betroffene Stelle vergrößern. Eine professionelle Reinigung alle paar Jahre unterstützt den Erhalt der Farben und berücksichtigt die handgeknüpfte Konstruktion sowie die verwendete Wolle.
Woher stammen die besten Perserteppiche?
Perserteppiche stammen aus verschiedenen Regionen Irans, darunter Isfahan, Kerman und Nordpersien. Jede dieser Regionen hat eigene Designs und Materialien entwickelt, die den jeweiligen Teppichen ihren Charakter geben. Dieser Teppich stammt aus Nordpersien und wird als Turkman Teppich bezeichnet. Die regionale Zuordnung sollte deshalb von anderen bekannten persischen Herkunftsgebieten wie Isfahan oder Kerman unterschieden werden.
Wie erkenne ich die Qualität eines Perserteppichs?
Die Qualität eines Perserteppichs lässt sich an mehreren Merkmalen beurteilen. Dazu gehören die Knotendichte, die verwendeten Materialien und die Komplexität des Musters. Eine hohe Knotendichte und eine feine Verarbeitung gelten als Hinweise auf eine sorgfältige Herstellung. Bei diesem Teppich kommen die handgeknüpfte Fertigung, hochwertige Wolle, ca. 200.000 Knoten pro Quadratmeter und die detaillierten Göl-Designs als beschriebene Qualitätsmerkmale zusammen.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
|---|---|
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













