Perserteppich Nain Kaschmir 300 x 205 cm Wolle handgeknüpft

Ursprünglicher Preis war: 2130$Aktueller Preis ist: 1420$

Handgeknüpfter Nain Kashmari Perserteppich | Knotendichte: 12La (ca. 250.000 Knoten/qm) | Material: Flor 100% Wolle mit Seide, Kette 100% Baumwolle | Größe: 300 x 205 cm | Muster: Lachak-Toranj Nain-Medaillon | Zustand: TOP Zustand, professionelle Handwäsche mit Mottenschutz durchgeführt

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Inventarnummer: 100120000410

Beschreibung

Nain Kashmari Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser handgeknüpfte Nain Kashmari Perserteppich besitzt einen Flor aus 100% Wolle mit Seide. Die Kette besteht aus 100% Baumwolle. Wolle bildet dabei das tragende Material des Flors, während die eingearbeitete Seide die feinen Details des Musters unterstützt. Die Verbindung beider Materialien prägt die Haptik und die optische Wirkung des Teppichs. Wolle ist als Naturfaser für ihre angenehme Oberfläche und ihre belastbare Struktur bekannt. Seide kann in fein ausgearbeiteten Bereichen für eine klare Zeichnung und einen wechselnden Lichtreflex sorgen.

Die Ausführung ist handgeknüpft. Jeder Knoten wird einzeln in die vorbereitete Kette eingearbeitet. Dieses Verfahren ermöglicht eine differenzierte Darstellung von Konturen, Ornamenten und kleinen Musterabschnitten. Die als 12La bezeichnete Knotendichte steht für eine feine Nain-Ausführung. Sie unterstützt die Stabilität des Knüpfgewebes und die Detailgenauigkeit der Zeichnung. Die Ausführung verbindet damit die handwerkliche Konstruktion eines geknüpften Teppichs mit einem Flor, in dem Wolle und Seide gemeinsam eingesetzt werden.

Nach der Fertigstellung wurde der Teppich einer professionellen Handwäsche mit Mottenschutz unterzogen. Diese Behandlung ist als ausgeführte Pflegeleistung Teil seines Zustands. Die Reinigung erfolgte von Hand und nicht lediglich durch eine oberflächliche Behandlung. Der Teppich wird als TOP Zustand beschrieben. Angaben zu Material, Kette und Verarbeitung beziehen sich auf dieses einzelne Stück und nicht auf eine allgemeine Modellserie.

Herkunft und Tradition

Der Teppich wird als Nain Kashmari Perserteppich bezeichnet. Als Herkunft ist die Stadt Kashmar in Persien angegeben. Zugleich beschreibt die Produktbezeichnung die Nain-Tradition, und die ausführliche Herkunftsbeschreibung ordnet den Nain-Teppich der gleichnamigen Stadt Nain in der Provinz Isfahan im Iran zu. Beide Ortsbezeichnungen gehören zur überlieferten Benennung dieses Angebots: Kashmar ist als Herkunftsstadt genannt, während Nain die bezeichnete Teppichtradition und die Stilzuordnung prägt.

Nain liegt in der Provinz Isfahan und ist für eine ausgeprägte Teppichknüpftradition bekannt. In der Entwicklung dieser Tradition spielen fein geknüpfte Teppiche, klar gegliederte Kompositionen und der Einsatz von Seide eine wichtige Rolle. Die Arbeiten aus Nain werden häufig über ihre präzise Ausführung und ihre kontrollierte Zeichnung erkannt. Eine dichte Knüpfung erlaubt es, Linien, Blätter, Blüten und geometrische Übergänge eng aufeinander abzustimmen. Dadurch entsteht eine textile Bildsprache, in der die einzelnen Ornamente nicht lose nebeneinanderstehen, sondern in einem geordneten Gesamtaufbau zusammenwirken.

Die Teppichkultur der Region Isfahan gehört zu den traditionsreichen Bereichen iranischer Textilkunst. Über Generationen wurden dort Entwürfe, Knüpftechniken und Formen der Musterwiederholung weitergegeben. Nain-Teppiche stehen innerhalb dieser Entwicklung für eine feine, sorgfältige Gestaltung. Die Kombination von Wolle und Seide ermöglicht dabei einen Gegensatz zwischen einer körperreichen Grundstruktur und besonders fein wirkenden Akzenten. Seide wird in der Nain-Tradition nicht nur wegen ihres Materials geschätzt, sondern auch wegen ihrer Fähigkeit, Konturen und Ornamentflächen im Licht unterschiedlich erscheinen zu lassen.

Die Bezeichnung Perserteppich verweist auf die iranische Einordnung des Stücks. Bei handgeknüpften Teppichen dieser Tradition entsteht das Muster nicht durch einen industriellen Druck, sondern durch die Anordnung einzelner Knoten und die anschließende Ausarbeitung der Oberfläche. Der Entwurf wird in die Knüpfarbeit übertragen und entwickelt sich Reihe für Reihe. Diese Arbeitsweise erklärt, weshalb feine Nain-Muster eine genaue Planung und viel handwerkliche Aufmerksamkeit voraussetzen. Der regionale Hintergrund, die Benennung Nain Kashmari und die angegebene Herkunft Kashmar bilden zusammen den dokumentierten Rahmen dieses Einzelstücks.

Design und Muster

Das Muster ist als Lachak-Toranj Nain-Medaillon bezeichnet. Im Mittelpunkt steht ein Medaillon, das den Aufbau des Teppichs ordnet. Lachak-Toranj verbindet dabei die Vorstellung von Eckelementen mit einem Toranj, also einer zentralen Medaillonform. In der Teppichgestaltung entsteht so eine klare Hierarchie: Das Zentrum bildet den visuellen Schwerpunkt, während die umgebenden Ornamentbereiche diesen Mittelpunkt aufnehmen und weiterführen.

Das zentrale Medaillon wird von üppigen floralen Ornamenten begleitet. Florale Formen geben der Komposition ihren organischen Rhythmus, während die geometrische Ordnung des Medaillons für Struktur sorgt. Diese Verbindung aus Pflanzenornament und klarer Mittelachse ist für viele klassisch orientierte Nain-Entwürfe kennzeichnend. Blätter, Blüten und geschwungene Linien können dabei in fein abgestuften Konturen angelegt werden. Die Handknüpfung macht es möglich, solche Übergänge kleinteilig auszuführen und die Zeichnung innerhalb der Gesamtkomposition geschlossen zu halten.

Ein Medaillonmuster lenkt den Blick zunächst in die Mitte und führt ihn anschließend zu den seitlichen und umlaufenden Ornamenten. Bei einem Lachak-Toranj-Aufbau sind die Ecklösungen nicht bloß Randfüllungen, sondern beziehen sich auf die zentrale Form. Dadurch wirkt die Fläche zusammenhängend und ausgewogen. Die florale Umgebung verleiht dem geometrisch gefassten Zentrum eine weichere Bewegung. Der Entwurf verbindet deshalb eine deutliche Ordnung mit einer ornamentalen, von Pflanzenformen geprägten Ausarbeitung.

Die Verwendung von Seide in den Detailarbeiten unterstützt die feine Wirkung des Designs. Je nach Lichteinfall können seidenhaltige Partien anders schimmern als die wollenen Bereiche. So werden Konturen und ausgewählte Ornamentdetails optisch hervorgehoben, ohne dass die grundlegende Komposition verändert wird. Die Beschreibung nennt harmonische Farben und eine elegante Wirkung des Musters. Diese Farb- und Materialwirkung ist auf das Zusammenspiel von Medaillon, floraler Ornamentik, dichter Zeichnung und den unterschiedlichen Oberflächen von Wolle und Seide zurückzuführen.

Nain-Designs werden häufig mit floralen Mustern und geometrischen Elementen verbunden. Der vorliegende Entwurf folgt dieser beschriebenen Formensprache durch die Kombination des Lachak-Toranj-Medaillons mit floraler Ausarbeitung. Er gehört damit zu einer Gestaltungstradition, in der ein zentraler Entwurf nicht isoliert bleibt, sondern durch Rand- und Begleitmotive in die gesamte Teppichfläche eingebunden wird. Das Muster lässt sich dadurch in klassische, moderne und orientalisch eingerichtete Räume einordnen, ohne dass seine traditionelle Herkunft aus dem Design verschwindet.

Besonderheiten

Zu den festgehaltenen Besonderheiten gehören die handgeknüpfte Ausführung, der Flor aus 100% Wolle mit Seide und die Kette aus 100% Baumwolle. Hinzu kommt die als 12La bezeichnete feine Knotendichte. Das Lachak-Toranj Nain-Medaillon verbindet ein zentrales Ornament mit floralen Details. Die Seide in den Detailarbeiten kann die Zeichnung im Licht deutlich hervortreten lassen. Dadurch entsteht eine Gestaltung, in der Material und Muster unmittelbar zusammenwirken.

Der Teppich befindet sich im TOP Zustand. Eine professionelle Handwäsche mit Mottenschutz wurde durchgeführt. Diese ausgeführte Behandlung ist bei der Einordnung des Stücks ebenso zu berücksichtigen wie die traditionelle Knüpftechnik. Die beschriebene Gestaltung ist vielseitig und kann in Wohnbereichen, Essbereichen oder Eingangsbereichen eingesetzt werden. Seine Muster- und Farbwirkung macht ihn zu einem bestimmenden Gestaltungselement, während die robuste handwerkliche Ausführung auch einen Einsatz im täglichen Wohnumfeld unterstützt.

FAQ

Wie pflege ich meinen Nain Kashmari Teppich richtig?

Für die regelmäßige Pflege eignet sich ein sanfter Staubsauger, mit dem Staub und lose Verschmutzungen entfernt werden. Eine direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben möglichst nicht ausbleichen. Bei Flecken ist eine professionelle Teppichreinigung zu empfehlen. Da dieser Teppich aus Wolle mit Seide besteht und handgeknüpft ist, sollte eine Behandlung mit Wasser oder Reinigungsmitteln nicht eigenständig und ohne fachliche Prüfung erfolgen. Die bereits durchgeführte professionelle Handwäsche mit Mottenschutz ersetzt keine laufende, schonende Pflege.

Ist dieser Teppich für Räume mit Fußbodenheizung geeignet?

Ja, der handgeknüpfte Nain Kashmari Teppich ist aufgrund seiner Wolle als Material grundsätzlich für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Die Temperatur sollte jedoch nicht zu hoch eingestellt werden, damit das Material nicht unnötig belastet oder geschädigt wird. Eine gleichmäßige, moderate Wärme und eine regelmäßige Kontrolle des Teppichs sind sinnvoll. Bei besonderen Bedingungen des Bodenaufbaus oder der Heizung sollte zusätzlich ein Fachbetrieb einbezogen werden.

Wo kann ich meinen Nain Kashmari Teppich optimal platzieren?

Der Teppich kann in Wohn- und Essbereichen sowie in Eingangsbereichen eingesetzt werden. Sein Lachak-Toranj-Medaillon und die floralen Ornamente machen ihn zu einem zentralen Gestaltungselement. Die elegante Farb- und Musterwirkung lässt sich mit klassischen, modernen und orientalischen Einrichtungsstilen verbinden. Bei der Platzierung sollte der Teppich so liegen, dass seine Zeichnung gut sichtbar bleibt und die Oberfläche nicht dauerhaft durch ungeeignete Möbel oder starke Verschmutzung belastet wird.

Zusätzliche Informationen
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