






Perserteppich Nain Kaschmir 197×150 cm Wolle handgeknüpft
1420$
Handgeknüpfter Nain Kashmari Perserteppich | Knotendichte: Handgeknüpft | Material: Flor Wolle und Baumwolle | Größe: 197 cm x 150 cm | Muster: Orientalisch mit Blumenmotiven | Zustand: Neu ohne Etikett, Top Zustand
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 8A26956B
Beschreibung
Nain Kashmari Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus hochwertiger Wolle und Baumwolle. Die handwerkliche Herstellung verbindet einzelne Knoten zu einer geschlossenen Teppichfläche. Anders als bei maschinell gefertigten Bodenbelägen entsteht ein handgeknüpfter Teppich Schritt für Schritt in traditioneller Arbeitsweise. Jeder Knoten wird in das Grundgewebe eingebracht und anschließend durch die folgenden Reihen gesichert. So entwickelt sich das Muster während des Knüpfens aus dem Zusammenspiel von Knoten, Schuss und Kette.
Der Flor ist als Hochflor ausgeführt. Ein hoher Flor verleiht einem Teppich eine deutlich fühlbare Oberfläche und gibt den verwendeten Wollfasern Raum, ihre textile Struktur zu zeigen. Wolle wird im Teppichhandwerk wegen ihrer widerstandsfähigen und zugleich warmen Beschaffenheit verwendet. Baumwolle gehört ebenfalls zu den klassischen Materialien der Teppichherstellung und unterstützt die textile Konstruktion. Bei diesem Stück sind Wolle und Baumwolle als Materialien angegeben; eine weitergehende Aufteilung in Flor und Kette wird nicht genannt.
Die Fertigung im Iran steht in einer langen Tradition des manuellen Knüpfens. Dabei sind sorgfältige Vorbereitung, gleichmäßige Reihen und die genaue Umsetzung der Vorlage entscheidende Bestandteile des Arbeitsprozesses. Die handgeknüpfte Technik macht jeden Teppich zu einem einzelnen textilen Werk. Sie unterscheidet sich von der Handwebtechnik, bei der die Musterstruktur durch das Weben von Kette und Schuss entsteht.
Der Teppich ist für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Wie bei jedem textilen Bodenbelag bleiben eine passende Einstellung der Heizung, eine ausreichende Luftzirkulation und eine regelmäßige Pflege sinnvoll. Die Eignung für Fußbodenheizung ist eine Eigenschaft dieses Angebots und ergänzt seine Funktion als warmer Bodenbelag.
Herkunft und Tradition
Der Nain Kashmari wird als Perserteppich aus dem Iran angeboten. Iran gehört zu den historisch prägenden Ländern der orientalischen Teppichkunst. In vielen Regionen wird das Knüpfen über Generationen weitergegeben. Das Handwerk umfasst nicht nur das eigentliche Setzen der Knoten, sondern auch die Vorbereitung der Materialien, die Gestaltung der Vorlage, das Spannen der Kette und die abschließende Bearbeitung des Flors.
Persische Teppiche werden häufig nach Orten, Regionen oder überlieferten Stilbezeichnungen benannt. Solche Namen verweisen auf gewachsene Gestaltungstraditionen, auf die regionale Geschichte des Handwerks oder auf typische Formen der Musterordnung. Nain ist als Teppichbezeichnung mit einer fein gegliederten, meist floralen Gestaltung verbunden. Die Bezeichnung Kashmari gehört bei diesem Stück zur angegebenen Modell- beziehungsweise Herkunftsbezeichnung und wird hier nicht durch eine andere Provinz ersetzt.
Die Teppichknüpfkunst des Iran hat unterschiedliche regionale Ausdrucksformen hervorgebracht. Tabriz, Kashan und Isfahan werden traditionell für ihre Teppiche genannt, während andere Orte eigene Farbwelten, Kompositionen und technische Eigenheiten entwickelt haben. Diese Vielfalt erklärt, weshalb der Begriff Perserteppich keine einheitliche Gestaltung beschreibt. Er umfasst sowohl zurückhaltende florale Entwürfe als auch streng geometrische, medaillonbetonte oder figürliche Kompositionen.
Bei einem handgeknüpften Perserteppich entsteht die Gestaltung nicht erst nach der Fertigstellung, sondern wird während des gesamten Arbeitsvorgangs aufgebaut. Eine Vorlage kann als Orientierung dienen, doch die Ausführung verlangt Erfahrung und Aufmerksamkeit. Reihenfolge, Knotensetzung und Farbwechsel müssen zusammenpassen, damit Konturen und Ornamente lesbar bleiben. Traditionelle Werkstätten arbeiten dabei mit überlieferten Prinzipien, die an neue Entwürfe angepasst werden können.
Wolle und Baumwolle gehören zu den Materialien, die in der iranischen Teppichherstellung seit langer Zeit eingesetzt werden. Wolle bringt eine warme, griffige Oberfläche mit und eignet sich für einen belastbaren Flor. Baumwolle wird im textilen Aufbau traditioneller Teppiche häufig wegen ihrer stabilen, gleichmäßigen Fäden verwendet. Bei diesem Teppich sind beide Materialien genannt, ohne dass eine zusätzliche Materialzusammensetzung behauptet wird.
Die überlieferte Teppichkultur verbindet Gebrauch und Gestaltung. Ein Teppich kann einen Raum gliedern, den Boden wärmer wirken lassen und zugleich ein Muster in die Einrichtung einbringen. Seine Funktion bleibt dabei mit der handwerklichen Herstellung verbunden. Der iranische Ursprung dieses Stücks ordnet es in eine Kultur ein, in der Teppiche sowohl für den täglichen Gebrauch als auch als kunsthandwerkliche Arbeiten gefertigt werden.
Design und Muster
Das Muster dieses Nain Kashmari ist orientalisch und mit Blumenmotiven gestaltet. Florale Muster gehören zu den häufig wiederkehrenden Themen der persischen Teppichkunst. Blätter, Blüten, Ranken und stilisierte Pflanzenformen können zu einer fortlaufenden Ornamentik verbunden werden. Sie verleihen einer Fläche Bewegung, ohne dass dafür eine bildhafte Szene erforderlich ist.
In der traditionellen Gestaltung werden Blumenmotive selten als naturgetreue Einzelblüten wiedergegeben. Sie werden vereinfacht, rhythmisiert und in ein geordnetes Verhältnis zu Ranken, Blättern und Zwischenfeldern gesetzt. Dadurch können Motive über die gesamte Teppichfläche hinweg miteinander verbunden werden. Die Wirkung entsteht aus Wiederholung, Symmetrie und dem Wechsel zwischen dichter ornamentierter Fläche und ruhigeren Bereichen.
Persische Entwürfe arbeiten häufig mit einer klaren Gliederung. Ein zentrales Medaillon, eine allover angelegte Pflanzenornamentik oder eine von Bordüren gefasste Innenfläche sind typische Möglichkeiten, ein Muster zu ordnen. Aus der Bezeichnung und der Beschreibung dieses Teppichs geht ein orientalisches Blumenmotiv hervor; eine zusätzliche Aussage über ein Medaillon, bestimmte Bordüren, Farben oder ein konkretes Zeichensystem wird nicht gemacht.
Blumenmotive haben in der Teppichkunst eine lange Tradition, weil Pflanzenformen sowohl dekorativ als auch symbolisch gelesen werden können. Ihre stilisierte Darstellung erlaubt es, natürliche Anregungen in ein streng komponiertes Muster zu übertragen. Je nach Region und Werkstatt können Blüten klein und dicht gesetzt oder größer und klarer voneinander abgesetzt erscheinen. Die jeweilige Knüpfvorlage bestimmt, wie die Ornamente im fertigen Teppich verteilt sind.
Ein handgeknüpftes Muster erhält seine Kontur durch die Folge einzelner Knoten. Kurven, diagonale Ranken und feine Blattformen verlangen dabei eine präzise Umsetzung, weil kleine Veränderungen die Linienführung beeinflussen können. Die textile Oberfläche macht das Muster zugleich haptisch erfahrbar. Beim Hochflor tritt neben der optischen Ordnung daher auch die Struktur der Wolle in Erscheinung.
Orientalische Blumenmotive lassen sich mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen verbinden, weil sie sowohl traditionelle als auch zeitgemäße Raumkonzepte ergänzen können. Ihre Wirkung hängt von der Farbgebung, der Dichte des Ornaments und dem Verhältnis zur Umgebung ab. Bei diesem Teppich ist die Stilrichtung als traditionell Persisch beziehungsweise Orientalisch beschrieben. Diese Angabe ordnet das Design kulturell und formal ein, ohne nicht genannte Farbdetails hinzuzufügen.
Die Nennung von Nain Kashmari beschreibt bei diesem Angebot die konkrete Teppichbezeichnung. Sie ist nicht mit einer Behauptung über ein anderes Muster wie Kirman, Tabriz oder Kashan gleichzusetzen. Auch florale Ornamente können in vielen Regionen vorkommen. Entscheidend für die Beschreibung dieses Stücks sind daher die angegebene Bezeichnung, die iranische Herkunft und das orientalische Muster mit Blumenmotiven.
Besonderheiten
Der Teppich wird als neu ohne Etikett und als Top Zustand beschrieben. Damit ist für dieses Angebot ein neuer Zustand angegeben, obwohl kein Etikett vorhanden ist. Er stammt aus dem Iran, ist handgeknüpft und besitzt einen Hochflor. Außerdem ist er für Fußbodenheizung geeignet. Diese Eigenschaften verbinden seine handwerkliche Herstellung mit einer praktischen Verwendung im Wohnbereich.
Die Kombination aus hochwertiger Wolle und Baumwolle, handgeknüpfter Ausführung und floraler orientalischer Gestaltung prägt den Charakter dieses Einzelstücks. Der hohe Flor macht die Oberfläche textile spürbar und ergänzt die traditionelle persische Stilrichtung. Da jeder handgeknüpfte Teppich einzeln gefertigt wird, bleibt die konkrete Ausführung an dieses Stück gebunden und ist nicht als Serienprodukt zu verstehen.
Für die Pflege empfiehlt sich eine regelmäßige Reinigung mit einem Staubsauger ohne Bürstenaufsatz. Für eine gründliche Reinigung sollten professionelle Teppichreinigungsdienste eingesetzt werden, damit die Fasern nicht beschädigt werden. Bei der Nutzung auf Fußbodenheizung sind die jeweiligen technischen Vorgaben des Raumes zu beachten.
FAQ
Wie reinige ich den Perserteppich richtig?
Für die regelmäßige Reinigung eignet sich ein Staubsauger ohne Bürstenaufsatz. Der Verzicht auf eine rotierende Bürste schont die textile Oberfläche und verhindert eine unnötige mechanische Beanspruchung der Fasern. Für eine gründliche Reinigung empfiehlt sich ein professioneller Teppichreinigungsdienst. Fachgerechte Reinigung ist besonders bei handgeknüpften Teppichen sinnvoll, weil Material, Flor und Konstruktion berücksichtigt werden müssen. Aggressive oder ungeeignete Verfahren können die Fasern beeinträchtigen.
Woran erkenne ich einen hochwertigen Perserteppich?
Wichtige Anhaltspunkte sind die Knotenzahl pro Quadratmeter, die Qualität der verwendeten Materialien und die Dichte der Knoten. Ein hochwertiger Perserteppich wird traditionell mit hoher Knotendichte und guten Materialien wie Wolle oder Seide verbunden. Zusätzlich geben die Gleichmäßigkeit der Verarbeitung, die Klarheit des Musters und die Qualität des Flors Hinweise auf die handwerkliche Ausführung. Bei diesem Teppich sind hochwertige Wolle und Baumwolle sowie die handgeknüpfte Herstellung angegeben.
Woher stammen die besten Perserteppiche?
Traditionell werden Tabriz, Kashan und Isfahan im Iran als bedeutende Regionen der persischen Teppichkunst genannt. Dort wird das Knüpfhandwerk seit Jahrhunderten gepflegt und weiterentwickelt. Die verschiedenen Herkunftsgebiete unterscheiden sich in Mustern, Farben, technischen Verfahren und regionalen Traditionen. Daraus folgt nicht, dass nur eine Region gute Teppiche hervorbringt. Dieser Teppich wird als iranischer Nain Kashmari bezeichnet und gehört damit zur persischen Teppichtradition des Iran.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |














