

















Perserteppich Nain ca. 245x245cm Wolle handgeknüpft (Verkauft)
Ursprünglicher Preis war: 3976$1420$Aktueller Preis ist: 1420$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: 12la (12 Garnschichten), ca. 250.000 Knoten/qm | Material: Flor ca. 97% Schurwolle und 3% Seide, Kette 100% Baumwolle | Größe: ca. 245×245 cm | Muster: Lachak-Toranj Nain-Medaillon, seltene Farbkombination | Zustand: Sehr guter Zustand, frisch gewaschen
Ausverkauft
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 100120000228
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht aus ca. 97% Schurwolle und 3% Seide. Als Kette wurde 100% Baumwolle verwendet. Die Verbindung von Schurwolle und Seide gehört zu den Materialien, die bei feinen Nain-Teppichen für eine differenzierte Oberfläche eingesetzt werden. Wolle bildet dabei den wesentlichen Flor, während die Seide einen kleineren Anteil ausmacht und einzelne gestalterische Bereiche klarer hervortreten lassen kann.
Die Bezeichnung 12la beschreibt bei diesem Teppich zwölf Garnschichten. Im Zusammenhang mit Nain bezeichnet la eine Einordnung der Feinheit und der verwendeten Garnstruktur. Eine solche Bezeichnung gehört zur technischen Beschreibung eines Nain-Teppichs und verweist auf die sorgfältige Gliederung des Garns. Die angegebene Knotendichte beträgt ca. 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Die Knoten sind die Grundlage dafür, dass ein Medaillon und seine begleitenden Linien in kleinteiliger Form ausgearbeitet werden können.
Schurwolle wird traditionell wegen ihrer belastbaren Faser und ihrer Fähigkeit verwendet, Farbe gleichmäßig aufzunehmen. Seide besitzt eine glattere Faserstruktur und kann dadurch feine Akzente innerhalb einer Zeichnung hervorheben. Baumwolle als Kettenmaterial bildet das textile Gerüst, auf dem die Florreihen aufgebaut werden. Diese Materialangaben beschreiben die konkrete Zusammensetzung dieses Teppichs: Flor aus Schurwolle und Seide sowie eine Kette aus Baumwolle.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus der Stadt Nain in der Provinz Isfahan im Iran. Nain liegt in einer Region, deren Teppichkunst besonders mit feinen, präzise gegliederten Knüpfarbeiten verbunden wird. Die Stadt ist für Teppiche bekannt, bei denen eine klare Zeichnung, eine kontrollierte Farbverteilung und eine sorgfältige Ausführung zusammenwirken. Die Nain-Tradition entwickelte sich aus einer eigenständigen regionalen Handwerkskultur und wurde zu einem festen Bestandteil der iranischen Teppichgeschichte.
Die Tradition des Teppichknüpfens in Nain reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. In dieser Zeit entstand eine Formensprache, die sich von anderen iranischen Knüpfzentren unterscheidet. Nain-Teppiche werden häufig mit hellen Grundwirkungen, feinen Konturen und einer ausgewogenen Ordnung der Ornamente verbunden. Entscheidend ist dabei nicht nur die Feinheit der Knoten, sondern das Zusammenspiel aus Entwurf, Garn, Färbung und der Erfahrung der Knüpfer. Ein Teppich wird Reihe für Reihe aufgebaut, sodass die Zeichnung während des Knüpfens aus vielen einzelnen Arbeitsschritten entsteht.
Die Stadt Nain gehört zur weiteren Kultur- und Handwerkslandschaft der Provinz Isfahan. Isfahan ist seit Jahrhunderten ein bedeutendes Zentrum persischer Kunst, Architektur und Textilgestaltung. In diesem Umfeld konnten sich anspruchsvolle Teppichentwürfe und technisch fein ausgeführte Knüpfarbeiten entwickeln. Nain wird dabei nicht lediglich über seine Herkunftsbezeichnung definiert, sondern über eine charakteristische Verbindung von feiner Knüpftechnik, ausgewogenen Ornamenten und einem kontrollierten Aufbau der Komposition.
Bei Nain-Teppichen spielt die genaue Vorbereitung des Entwurfs eine wichtige Rolle. Medaillons, Randzonen und kleinere Füllmotive müssen so aufeinander abgestimmt werden, dass das Muster trotz der Vielzahl einzelner Knoten übersichtlich bleibt. Die regionale Tradition verbindet deshalb handwerkliche Disziplin mit einer dekorativen, oft sehr fein gezeichneten Gestaltung. Der vorliegende Teppich ist der Stadt Nain zugeordnet und trägt ein Nain-Medaillon als zentrale Musterbezeichnung.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als Lachak-Toranj Nain-Medaillon bezeichnet. Lachak und Toranj sind Begriffe aus der persischen Ornamentik. Toranj steht dabei für ein Medaillon, also für eine zentrale, meist klar abgegrenzte Form innerhalb der Gesamtkomposition. Lachak bezeichnet die Eckbereiche, die in einem Medaillonentwurf auf das Zentrum bezogen sind. Gemeinsam beschreiben beide Begriffe eine Komposition, in der die Mitte und die vier Ecken gestalterisch miteinander verbunden werden.
Ein Medaillon gibt einem Teppich eine erkennbare innere Ordnung. Es schafft einen Schwerpunkt, von dem aus Linien, Ornamente und Randzonen gelesen werden können. Bei einem Lachak-Toranj-Entwurf entsteht ein Wechselspiel zwischen zentraler Form und den Eckpartien. Die Übergänge werden durch Konturen, Füllornamente und wiederkehrende Linien vermittelt. Die hohe Feinheit eines Nain-Teppichs unterstützt eine solche Gestaltung, weil auch kleine Abstände und schmale Umrisse differenziert ausgearbeitet werden können.
Die konkrete Musterbezeichnung dieses Einzelstücks lautet Lachak-Toranj Nain-Medaillon. Zusätzlich wird eine seltene Farbkombination angegeben. Diese Kombination ist eine Eigenschaft der Gestaltung und unterscheidet die Farbwirkung von häufig anzutreffenden Nain-Entwürfen. Farben erfüllen in persischen Teppichen nicht nur eine dekorative Funktion. Sie strukturieren die Hierarchie des Musters, trennen Flächen voneinander und können die Konturen eines Medaillons deutlicher oder zurückhaltender erscheinen lassen.
In der Nain-Tradition werden florale Linien, Ranken, Blütenformen und geometrisch geordnete Details häufig in eine symmetrische Gesamtanlage eingebunden. Solche regionalen Gestaltungsprinzipien erklären, weshalb ein Nain-Medaillon trotz vieler Einzelheiten ruhig und geschlossen wirken kann. Für dieses Stück ist als spezifisches Muster jedoch die Bezeichnung Lachak-Toranj Nain-Medaillon mit seltener Farbkombination maßgeblich. Weitere einzelne Motive oder konkrete Farbtöne werden nicht benannt und bleiben daher offen.
Die Knüpftechnik trägt wesentlich dazu bei, wie ein Medaillon gelesen wird. Bei einer feinen Ausführung liegen die Konturen dichter beieinander, und kleine Ornamentbereiche können voneinander getrennt werden. Das Muster entsteht nicht durch einen nachträglichen Druck, sondern durch die Anordnung verschiedenfarbiger Knoten im Flor. Dadurch sind Zeichnung und textile Struktur unmittelbar miteinander verbunden. Die Kombination aus Nain-Entwurf, Lachak-Toranj-Aufbau und der angegebenen Farbkombination bildet den gestalterischen Kern dieses Teppichs.
Besonderheiten
Zu den ausdrücklich genannten Eigenschaften gehören die handgeknüpfte Ausführung, die Einordnung 12la mit zwölf Garnschichten und die Knotendichte von ca. 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Hinzu kommen der Flor aus ca. 97% Schurwolle und 3% Seide sowie die Kette aus 100% Baumwolle. Diese Angaben machen die technische Zusammensetzung des Teppichs nachvollziehbar, ohne die einzelnen Materialien gleichzusetzen.
Als Muster ist ein Lachak-Toranj Nain-Medaillon mit seltener Farbkombination ausgewiesen. Der Teppich befindet sich in sehr gutem Zustand und wurde frisch gewaschen. Im Ursprungstitel ist er außerdem als NEU bezeichnet. Damit verbindet die Beschreibung eine konkrete Zustandsangabe mit der ursprünglichen Produktkennzeichnung. Die Herkunft aus Nain in der Provinz Isfahan im Iran bleibt dabei ein wesentlicher Bestandteil seiner Einordnung.
Die Besonderheit dieses Einzelstücks liegt somit in der Verbindung von Nain-Herkunft, feiner 12la-Ausführung, einem zentral aufgebauten Lachak-Toranj-Medaillon und der angegebenen seltenen Farbkombination. Die verwendeten Materialien und die handwerkliche Herstellung sind klar benannt. Nicht jede technische Einzelheit eines handgeknüpften Teppichs lässt sich aus einer Kurzbeschreibung ableiten; maßgeblich sind hier die genannten Materialien, die Knüpfart, die Garnschichten, die Knotendichte, das Muster und der Zustand.
FAQ
Wie pflege ich meinen Nain Perserteppich?
Für die Pflege empfiehlt sich regelmäßiges, schonendes Staubsaugen ohne harte Bürsten oder aggressive Reinigungsmittel. Dabei sollte die Oberfläche gleichmäßig und mit angemessener Sorgfalt behandelt werden, damit Flor und Seidenanteile nicht unnötig beansprucht werden. Direkte, dauerhaft einwirkende Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie Farben verändern kann. Bei einer gründlicheren Reinigung ist eine professionelle Teppichwäsche sinnvoll. Dieser Teppich wurde bereits frisch gewaschen; für spätere Pflegearbeiten sollte die Materialkombination aus Schurwolle und Seide berücksichtigt werden.
Woher stammt der Nain Perserteppich?
Dieser Perserteppich stammt aus der Stadt Nain in der Provinz Isfahan im Iran. Nain ist für seine feinen handgeknüpften Teppiche und seine ausgeprägte Knüpftradition bekannt. Die regionale Herstellung verbindet eine sorgfältig aufgebaute Medaillonkomposition mit präziser Knotentechnik. Die Bezeichnung Nain verweist bei diesem Stück daher sowohl auf den genannten Herkunftsort als auch auf die dort entwickelte Teppichtradition. Das konkrete Muster ist als Lachak-Toranj Nain-Medaillon ausgewiesen.
Was bedeutet die Knotendichte 12la?
12la bezeichnet bei diesem Nain-Teppich zwölf Garnschichten und ist eine technische Angabe zur Garnstruktur und Feinheit. Zusätzlich wird eine Knotendichte von ca. 250.000 Knoten pro Quadratmeter genannt. Je feiner die Knüpfung gegliedert ist, desto genauer können kleine Konturen und ornamentale Übergänge ausgearbeitet werden. Die Angabe beschreibt jedoch nicht allein die gesamte Qualität eines Teppichs. Auch Material, handgeknüpfte Ausführung, Entwurf und Zustand gehören zur sachlichen Beurteilung. Bei diesem Stück steht 12la im Zusammenhang mit dem Lachak-Toranj-Medaillon und dem Flor aus Schurwolle und Seide.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |








