




Perserteppich Nain 90 x 60 cm Wolle Seide handgeknüpft
322$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich aus Zentralpersien, Isfahan | Knotendichte: 12-Lah (ca. 250.000 Knoten/m²) | Material: Flor Wolle und Seide | Größe: 90 x 60 cm | Muster: Klassisch florale Muster mit Medaillon | Zustand: Sehr gut erhalten
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Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und verbindet einen Flor aus hochwertiger Wolle und Seide. Beide Materialien gehören zu den im Quelltext genannten Merkmalen dieses Teppichs. Wolle bildet dabei einen wesentlichen Bestandteil des Flors, während Seide die feine Materialauswahl ergänzt. Die Verbindung beider Materialien steht für die sorgfältige Ausführung, die mit Nain Teppichen verbunden wird.
Die Knüpfdichte ist mit 12-Lah angegeben und liegt bei etwa 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Lah bezeichnet bei Nain Teppichen eine Einteilung der Knüpfdichte. Im beschriebenen Qualitätssystem werden 4-Lah, 6-Lah, 9-Lah und 12-Lah unterschieden. Ein niedrigerer Lah Wert steht dabei für eine höhere Knotenzahl und eine feinere Ausarbeitung. 12-Lah gehört innerhalb dieser Einteilung zur weniger dichten, dennoch detailreichen Ausführung.
Handknüpfen bedeutet, dass die Knoten einzeln in das Grundgewebe eingearbeitet werden. So entsteht das Muster Schritt für Schritt aus der Verbindung von Knoten, Flor und Kette. Die handwerkliche Herstellung erklärt die Bedeutung von Genauigkeit und gleichmäßiger Arbeit bei einem Nain Teppich. Die hier genannte Ausführung wird durch die Kombination aus Wolle und Seide sowie durch ihre ausgewiesene 12-Lah Qualität charakterisiert.
Der Zustand dieses Teppichs ist als sehr gut erhalten beschrieben. Diese Angabe bezieht sich auf das angebotene Stück. Zusammen mit der traditionellen Herstellung und den genannten Materialien ergibt sich ein klar umrissenes Bild seiner Beschaffenheit, ohne dass weitere Angaben zu Gebrauchsspuren oder einzelnen Restaurierungen gemacht werden.
Herkunft und Tradition
Nain Teppiche stammen aus der Stadt Nain in Zentralpersien, in der Provinz Isfahan. Nain liegt damit in einer Region, die eng mit der persischen Teppichkultur verbunden ist. Die Bezeichnung Nain verweist auf diesen Herkunftsort und nicht lediglich auf ein bestimmtes dekoratives Muster. Der vorliegende Teppich wird ausdrücklich als Nain Teppich aus Zentralpersien und Isfahan bezeichnet.
Die Teppichknüpfkunst von Nain ist über mehrere Jahrhunderte gewachsen und eng mit der persischen Kultur verbunden. In dieser Tradition werden Kenntnisse über Knüpftechnik, Materialauswahl und ornamentale Gestaltung weitergegeben. Ein Nain Teppich steht deshalb zugleich für ein regionales Handwerk und für eine Form persischer Gestaltung, in der Präzision und dekorative Ordnung eine wichtige Rolle spielen.
Die Stadt Nain ist besonders für Teppiche bekannt, die mit feinen Details, einer differenzierten Knüpfdichte und hochwertigen Materialien verbunden werden. Das Lah System macht die unterschiedliche Dichte solcher Arbeiten verständlich. Die Einteilung von 4-Lah bis 12-Lah zeigt, dass Nain Teppiche in verschiedenen Feinheitsstufen gefertigt werden. Die 12-Lah Angabe dieses Stücks ordnet es in dieses traditionelle Qualitätssystem ein, ohne seine Herkunft mit einem anderen Teppichzentrum zu vermischen.
Isfahan wird im Zusammenhang mit der Herkunft als Provinz genannt. Teppiche aus derselben weiteren Region werden häufig nach ihrer Stadt oder ihrem Herstellungszentrum unterschieden. So bleibt Nain die korrekte Bezeichnung für dieses Stück, während Isfahan die genannte Provinz beschreibt. Diese Unterscheidung ist bei persischen Teppichen wichtig, weil Herkunft, Mustername und regionale Tradition nicht immer dieselbe Bedeutung haben.
Aus der gleichen Region werden auch Isfahan Teppiche genannt, die für feine Details und lebhafte Farben bekannt sind. Kashan Teppiche werden häufig mit aufwendigen floralen Mustern und Medaillons verbunden. Tabriz und Qom gelten ebenfalls als bekannte persische Teppichzentren mit kunstvollen Designs und edlen Materialien. Diese Beispiele zeigen die Vielfalt der persischen Knüpftradition; sie ändern jedoch nichts an der Einordnung dieses Teppichs als Nain aus Zentralpersien, Isfahan.
Die Tradition von Nain ist daher sowohl regional als auch technisch zu verstehen. Der Ortsname verweist auf Nain, die Provinzangabe auf Isfahan, und die Lah Bezeichnung auf die Knüpfdichte. Gemeinsam bilden diese Angaben den sachlichen Rahmen für die Herkunft und handwerkliche Einordnung des Teppichs. Die jahrhundertealte Verbindung von persischer Kultur und Teppichknüpfkunst bildet den historischen Hintergrund dieser Bezeichnung.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als klassisch floral mit Medaillon beschrieben. Im Zentrum steht damit ein Medaillon, das die Gestaltung ordnet und den Blick in der Mitte bündelt. Florale Elemente ergänzen diese zentrale Form und verleihen der Komposition ihren klassischen Charakter. Die konkrete Beschreibung nennt keine weiteren Einzelmotive und wird deshalb auf diese nachgewiesenen Merkmale begrenzt.
Florale Muster gehören zu den prägenden Gestaltungsmöglichkeiten persischer Teppiche. Blüten, Ranken und pflanzliche Formen können in der Tradition ornamental geordnet und über das gesamte Feld verteilt werden. Bei Nain Teppichen verbindet sich diese florale Sprache häufig mit einer klaren Komposition und feinen Ausarbeitung. Im Fall dieses Stücks ist insbesondere die Kombination aus floraler Gestaltung und Medaillon festgehalten.
Ein Medaillon kann als zentrales Gestaltungselement eine innere Ordnung schaffen. Von ihm aus wird die Aufmerksamkeit zur Mitte gelenkt, während florale Formen den übrigen Bildaufbau begleiten. Die Wirkung eines solchen Entwurfs hängt von der Ausführung der Knoten und von der Abstimmung der Materialien ab. Bei diesem Teppich treffen das klassisch florale Muster, das Medaillon sowie die Verwendung von Wolle und Seide aufeinander.
Nain Teppiche sind für eine große Bandbreite an Mustern bekannt. Dazu zählen florale Motive ebenso wie komplexe geometrische Designs. Auch wenn dieses Stück als floral und mit Medaillon beschrieben wird, gehört es damit zu einer größeren regionalen Gestaltungstradition, die sowohl organische als auch geometrische Formen kennt. Die ornamentale Vielfalt erklärt, weshalb Nain Teppiche trotz ihrer gemeinsamen Herkunft unterschiedlich wirken können.
Die Farbpalette von Nain Teppichen kann von sanften, hellen Tönen bis zu lebhaften Farben reichen. Diese Bandbreite gehört zum allgemeinen Erscheinungsbild der Teppiche aus Nain. Im Zusammenhang mit dem vorliegenden Stück ist eine konkrete Farbangabe jedoch nicht genannt. Fest steht daher die klassische florale Komposition mit Medaillon, nicht eine bestimmte Farbfolge.
Die feine Knüpftradition unterstützt die Darstellung kleiner ornamentaler Einzelheiten. Jeder Knoten trägt dazu bei, Linien, Blütenformen und die Kontur eines Medaillons aufzubauen. Die ausgewiesene 12-Lah Qualität gehört dabei zur technischen Einordnung des Teppichs und bildet den handwerklichen Hintergrund seiner Musterwirkung. Das Design wird nicht von einem bloßen Druck erzeugt, sondern entsteht aus der handgeknüpften Struktur.
Im Vergleich zu anderen persischen Zentren zeigen Isfahan Teppiche häufig feine Details und lebhafte Farben, während Kashan Teppiche oft mit floralen Mustern und Medaillons verbunden werden. Tabriz und Qom sind ebenfalls für kunstvolle Entwürfe bekannt. Solche Vergleiche erklären die Stellung des Nain Musters innerhalb der persischen Tradition, ohne das Muster dieses Teppichs einer anderen Herkunft zuzuschreiben.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Teppichs ist die Verbindung der Nain Herkunft mit einem klassisch floralen Medaillonmuster. Hinzu kommen die handgeknüpfte Herstellung, die ausgewiesene 12-Lah Knüpfdichte und der Flor aus hochwertiger Wolle und Seide. Diese Angaben beschreiben Material, Technik, Gestaltung und Qualitätseinordnung des angebotenen Stücks in klarer Form.
Der Zustand ist als sehr gut erhalten angegeben. Weitere Aussagen zu Alter, Signatur, Restaurierung oder besonderen Gebrauchsspuren liegen nicht vor und werden daher nicht ergänzt. Die Kombination aus Herkunft aus Zentralpersien, traditioneller Nain Gestaltung und dem genannten Erhaltungszustand bildet die sachliche Besonderheit dieses Teppichs.
Zur Pflege wird regelmäßiges Staubsaugen empfohlen. Flecken sollten sofort mit einem weichen Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Für eine gründlichere Pflege wird eine professionelle Reinigung alle paar Jahre genannt. Diese Hinweise beziehen sich auf die Pflege von Nain Teppichen und berücksichtigen die genannten Materialien Wolle und Seide.
FAQ
Was macht den Perserteppich Nain besonders?
Der Nain Perserteppich verbindet eine hohe Knüpfdichte mit klassisch floralen Mustern und einem Medaillon. Bei dieser Ausführung kommen hochwertige Wolle und Seide sowie eine handgeknüpfte Verarbeitung hinzu. Seine Einordnung als Nain aus Zentralpersien, Isfahan verweist außerdem auf eine über Jahrhunderte gewachsene persische Teppichtradition.
Wie pflege ich einen Perserteppich Nain richtig?
Regelmäßiges Staubsaugen hilft, den Teppich sauber zu halten. Flecken sollten unmittelbar mit einem weichen Tuch und mildem Reinigungsmittel behandelt werden. Für eine intensivere Pflege wird eine professionelle Reinigung alle paar Jahre empfohlen. Bei einem Flor aus Wolle und Seide ist eine schonende Behandlung besonders passend.
Woher stammen die Nain Teppiche?
Nain Teppiche stammen aus der Stadt Nain in Zentralpersien, in der Provinz Isfahan. Die dortige Teppichknüpftradition reicht mehrere Jahrhunderte zurück und ist eng mit der persischen Kultur verbunden. Der Ortsname Nain bezeichnet somit die Herkunft und nicht nur die florale Musterwelt des Teppichs.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













