




Perserteppich Nain 90 x 60 cm Wolle Seide handgeknüpft
398$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: 12-Lah, ca. 250.000 Knoten/m² | Material: Flor aus Wolle und Seide | Größe: 90 x 60 cm | Muster: Klassisch florale Motive mit zentralem Medaillon | Zustand: Sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 06531FE0
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Nain ist handgeknüpft und besteht aus hochwertiger Wolle und Seide. Die Verbindung beider Materialien prägt die Ausführung des Teppichs: Wolle bildet eine belastbare textile Grundlage, während Seide feine Akzente und eine glatte, differenzierte Oberfläche ermöglicht. Die Materialien werden bei Nain-Teppichen traditionell eingesetzt, um florale Ornamente und klare Konturen sorgfältig auszuarbeiten.
Die Qualität dieses Teppichs ist mit 12-Lah angegeben. Lah bezeichnet bei Nain-Teppichen eine Qualitäts- und Knüpfstufe. Die 12-Lah-Ausführung weist eine Knotendichte von etwa 250.000 Knoten pro Quadratmeter auf. Diese Dichte erlaubt eine feine Darstellung von Einzelheiten, ohne dass der Teppich seine textile Struktur verliert. Jeder Knoten entsteht von Hand, wodurch das Muster Schritt für Schritt aufgebaut wird.
Handknüpfen ist ein zeitaufwendiges Verfahren. Die Knüpferin oder der Knüpfer setzt die Knoten einzeln in das Grundgewebe und arbeitet Reihe für Reihe weiter. Nach und nach entsteht so der Flor mit seinen Konturen, Flächen und Übergängen. Bei einem Muster mit zentralem Medaillon ist eine sorgfältige Orientierung an der Zeichnung besonders wichtig, damit die floralen Formen ausgewogen im Gesamtbild erscheinen.
Die Kombination aus Wolle und Seide verbindet bei diesem Stück eine angenehm textile Beschaffenheit mit einer feinen optischen Wirkung. Die Quelle bezeichnet den Zustand als sehr gut. Damit sind Material, Verarbeitung und Erhaltungszustand als wesentliche Merkmale dieses einzelnen Teppichs klar benannt.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Nain in Zentralpersien. Nain zählt zu den bekannten persischen Teppichregionen und ist für fein ausgearbeitete, elegante Knüpfarbeiten mit Wolle und Seide bekannt. Die Stadt liegt in einer trockenen Landschaft Zentralpersiens. In dieser Umgebung entwickelte sich eine Teppichtradition, die nicht auf grobe, flächige Wirkung, sondern auf kontrollierte Zeichnung, ausgewogene Ornamente und eine präzise Ausführung ausgerichtet ist.
Die Nain-Tradition wird häufig mit hellen Grundflächen, feinen floralen Linien und einem klar gegliederten Aufbau verbunden. Typisch ist die Verbindung eines zentralen Medaillons mit Ranken, Blüten und weiteren pflanzlichen Formen. Nicht jeder Nain-Teppich folgt exakt demselben Schema, doch das Zusammenspiel von Zentrum, Rand und wiederkehrenden Ornamenten gehört zu den wichtigen Gestaltungsmitteln dieser Herkunft.
Die Bezeichnung Lah wird bei Nain-Teppichen verwendet, um unterschiedliche Qualitätsstufen zu beschreiben. In der überlieferten Einteilung werden 4-Lah, 6-Lah, 9-Lah und 12-Lah genannt. Die Lah-Zahl steht dabei als Hinweis auf die Knüpfdichte: Je höher die Zahl, desto feiner und dichter ist die jeweilige Knüpfung innerhalb dieser Einteilung. Ein 4-Lah-Teppich kann über eine Million Knoten pro Quadratmeter enthalten, während 12-Lah-Teppiche etwa 250.000 Knoten pro Quadratmeter aufweisen. Die 12-Lah-Ausführung wird für ihre hohe Detailtreue geschätzt.
Diese Einteilung beschreibt nicht allein einen dekorativen Stil, sondern verweist auf die handwerkliche Organisation der Herstellung. Eine höhere Feinheit verlangt eine entsprechend genaue Umsetzung der Vorlage. Kleine florale Elemente, geschwungene Linien und die Übergänge zwischen Medaillon und Umfeld lassen sich dann differenziert anlegen. Die regionale Tradition wird dadurch sowohl in der Materialwahl als auch in der Struktur der Knüpfung sichtbar.
Nain-Teppiche stehen innerhalb der persischen Teppichkultur neben Erzeugnissen aus anderen iranischen Regionen. Ähnliche florale und medaillonbetonte Konzepte finden sich auch in Isfahan und Kashan. Isfahan-Teppiche sind häufig komplexer gezeichnet und farblich lebhafter, während Kashan-Teppiche oft einen etwas rustikaleren Charakter zeigen. Tabriz und Qum besitzen wiederum eigene Gestaltungssprachen. Diese Vergleiche machen deutlich, dass die Herkunft Nain nicht nur eine Ortsangabe ist, sondern mit einer bestimmten Verbindung aus feiner Knüpftechnik, Materialeinsatz und ornamentaler Ordnung verbunden wird.
Als Perserteppich gehört dieses Stück zur iranischen Knüpftradition. Seine Herkunft aus Nain, die 12-Lah-Einstufung und die Verwendung von Wolle und Seide ordnen es in eine Tradition ein, in der sorgfältige Handarbeit und eine präzise florale Gestaltung zusammengehören.
Design und Muster
Das Muster dieses Nain-Teppichs ist klassisch floral angelegt und wird von einem zentralen Medaillon bestimmt. Ein Medaillon bildet den visuellen Mittelpunkt eines Teppichs. Es kann rund, oval oder polygonal gegliedert sein und ordnet die übrigen Musterbereiche um ein Zentrum. Bei diesem Stück wird das Medaillon mit floralen Motiven verbunden, sodass die Komposition aus einem klaren Mittelpunkt und dekorativ ausgearbeiteten Außenbereichen besteht.
Florale Muster greifen Formen aus der Pflanzenwelt auf. Ranken, Blätter, Blüten und geschwungene Stängel können dabei zu fortlaufenden Ornamenten verbunden werden. In der persischen Teppichkunst werden solche Formen nicht naturgetreu wie eine botanische Zeichnung wiedergegeben. Sie werden stilisiert, rhythmisch geordnet und in die Geometrie des Teppichs eingepasst. Dadurch entsteht ein Muster, das zugleich organisch wirkt und einer klaren Struktur folgt.
Bei einer medaillonbetonten Komposition übernimmt das Zentrum eine ordnende Funktion. Die seitlichen Felder und die Umgebung des Medaillons können die Blickführung verstärken, indem Ranken und Blüten auf das Zentrum bezogen werden. Der Rand setzt dazu eine Begrenzung und hält die Zeichnung zusammen. Wiederholungen und Spiegelungen unterstützen die Ausgewogenheit, während kleine Abweichungen durch die Handarbeit Teil der individuellen Ausführung sein können.
Die feine Knüpfung der 12-Lah-Stufe eignet sich besonders für detailreiche Ornamente. Eine höhere Knotendichte ermöglicht schmalere Konturen und kleinere Musterabschnitte. So können Blattformen, Blütenköpfe und Ranken voneinander unterschieden werden, ohne dass die Darstellung ihren Zusammenhang verliert. Die Detailgenauigkeit ist deshalb nicht von der Farbwirkung allein abhängig, sondern auch von der Dichte und Präzision der Knoten.
Wolle und Seide beeinflussen zudem, wie das Muster wahrgenommen wird. Wollflächen wirken in der Regel weich und textil, während Seidenanteile Licht feiner aufnehmen und zurückgeben können. Dadurch lassen sich innerhalb einer floralen Zeichnung unterschiedliche Oberflächenwirkungen erzielen. Die Materialkombination unterstützt die klare Lesbarkeit des Medaillons und der pflanzlichen Ornamente, ohne den handgeknüpften Charakter zu verändern.
Das Design verbindet somit drei zentrale Elemente: die traditionelle Ordnung durch ein zentrales Medaillon, die dekorative Sprache klassisch floraler Motive und die detailreiche Ausführung einer 12-Lah-Knüpfung. Es handelt sich nicht um ein freies, ungeordnetes Blumenmuster, sondern um eine Komposition, in der Zentrum, Umfeld und Rand aufeinander bezogen sind.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses einzelnen Teppichs ist die Kombination aus Herkunft, Material und Knüpfstufe. Er stammt aus Nain in Zentralpersien, ist handgeknüpft und aus Wolle und Seide gefertigt. Die Einstufung 12-Lah steht für eine Knotendichte von etwa 250.000 Knoten pro Quadratmeter und wird mit hoher Detailtreue verbunden.
Das zentrale Medaillon und die klassisch floralen Motive geben dem Teppich seine klar erkennbare Musterordnung. Die Quelle beschreibt seinen Zustand als sehr gut. Für die Erhaltung eines solchen handgeknüpften Teppichs empfiehlt sich eine regelmäßige, schonende Pflege. Dazu gehört das Absaugen in angemessenen Abständen. Eine professionelle Reinigung kann von Zeit zu Zeit sinnvoll sein. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht verblassen.
FAQ
Wie pflege ich meinen Nain-Perserteppich richtig?
Der Teppich sollte regelmäßig abgesaugt werden, damit sich Staub und lose Verschmutzungen nicht dauerhaft in der Oberfläche festsetzen. Von Zeit zu Zeit empfiehlt sich eine professionelle Reinigung. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie zu einem Verblassen der Farben führen kann. Bei der Pflege ist es sinnvoll, die Materialien Wolle und Seide zu berücksichtigen und auf schonende Verfahren zu achten.
Was macht Nain-Teppiche besonders?
Nain-Teppiche verbinden eine feine Knüpftechnik mit hochwertigen Materialien wie Wolle und Seide. Kennzeichnend sind außerdem elegante, florale Muster und eine hohe Detailgenauigkeit. Bei diesem Stück kommen ein klassisches zentrales Medaillon, florale Motive und die 12-Lah-Einstufung zusammen. Die Knotendichte von etwa 250.000 Knoten pro Quadratmeter unterstützt die differenzierte Ausarbeitung des Musters.
Wo kann ich einen authentischen Nain-Perserteppich kaufen?
Authentische Nain-Perserteppiche sind in spezialisierten Teppichgeschäften und auf Online-Plattformen erhältlich, die sich auf handgeknüpfte Teppiche konzentrieren. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, Zertifikate zur Echtheit und zur Qualität zu verlangen. Eine nachvollziehbare Angabe von Herkunft, Material, Knüpfstufe und Zustand hilft zusätzlich dabei, das angebotene Stück sachlich einzuordnen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













