







Perserteppich Nain 90 x 60 cm Wolle handgeknüpft
748$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 500.000 Knoten/m² | Material: Flor 90% Schurwolle, 10% Seide, Kette 100% Baumwolle | Größe: 90×60 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Neu, perfekt
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Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und verbindet einen Flor aus 90% Schurwolle und 10% Seide mit einer Kette aus 100% Baumwolle. Die verwendeten Materialien sind damit klar nach Flor und Kette unterschieden. Schurwolle bildet den überwiegenden Teil des Flors. Sie wird traditionell für Teppiche eingesetzt, weil ihre natürliche Faser eine belastbare und zugleich angenehm griffige Oberfläche ermöglicht. Ihre Struktur nimmt Farbstoffe gut auf und unterstützt eine differenzierte Wirkung der Muster.
Der Seidenanteil ergänzt die Schurwolle im Flor. Seide besitzt eine glatte Faserstruktur und kann innerhalb einer geknüpften Oberfläche feine Lichtreflexe erzeugen. Zusammen mit Wolle entsteht eine Haptik, die sich von einem reinen Wollflor unterscheidet. Die Baumwolle der Kette bildet das tragende Grundgerüst, an dem die Knoten befestigt werden. Beim Handknüpfen entsteht der Flor Knoten für Knoten auf dieser Kette. Anschließend werden die Reihen verdichtet und die Oberfläche wird bearbeitet.
Handgeknüpfte Teppiche entstehen nicht in einem durchgehenden maschinellen Vorgang. Die Arbeit erfordert eine genaue Führung von Kette, Schuss und Florfäden. Jeder einzelne Knoten wird von Hand gesetzt und in die folgende Reihe eingebunden. Dadurch werden Musterflächen, Konturen und Farbwechsel unmittelbar im Aufbau des Teppichs ausgeführt. Die angegebene Knotendichte beträgt ca. 500.000 Knoten pro Quadratmeter. Der Teppich wird als neu und perfekt beschrieben.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Nain im Iran und gehört damit zur persischen Teppichtradition. Nain ist als Teppichregion für fein ausgearbeitete Knüpfarbeiten bekannt. Die Stadt liegt in Zentraliran, in einer Landschaft, in der handwerkliche Textilarbeit über lange Zeit weitergegeben wurde. Nain-Teppiche werden mit einer sorgfältigen Knotentechnik und einer kontrollierten Gestaltung verbunden. Ihre Herstellung beruht auf der Verbindung von Entwurf, Materialkenntnis und handwerklicher Ausdauer.
Die Teppichknüpftradition in Nain reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. In dieser Zeit entwickelte sich die regionale Herstellung von Teppichen mit hoher Feinheit und einer sorgfältig gegliederten Oberfläche. Das Knüpfen war nicht nur ein Verfahren zur Herstellung eines Gebrauchsgegenstands, sondern auch eine textile Form, in der Zeichnung, Farbordnung und handwerkliche Erfahrung zusammenwirkten. Muster wurden über Kartons, überlieferte Vorlagen und praktische Kenntnisse der Knüpfer weitergegeben.
Die persische Teppichkultur unterscheidet sich von Region zu Region durch Materialwahl, Bindung, Farbgebung und Motivrepertoire. In Nain steht die präzise Ausführung der Knüpfung im Mittelpunkt. Ein Teppich wird zunächst als Gesamtentwurf geplant. Danach werden die für das Muster erforderlichen Farben und die Abfolge der Knoten festgelegt. Beim Aufbau müssen die Knüpfer die Proportionen der Bordüren und des Innenfelds fortlaufend kontrollieren. Kleine Abweichungen können bei handwerklicher Arbeit Teil des Entstehungsprozesses sein, während die grundlegende Ordnung des Entwurfs erhalten bleibt.
Die Bezeichnung Super Nain 9 La steht in der Produktbezeichnung. Sie verweist auf die Nain-Zuordnung und die im Handel verwendete Qualitäts- und Designbezeichnung. Entscheidend für die Einordnung dieses Stücks sind außerdem seine handgeknüpfte Herstellung, die Verbindung von Schurwolle und Seide im Flor sowie die Baumwollkette. Nain-Teppiche werden häufig mit einer feinen, klar lesbaren Zeichnung verbunden, bei der florale und geometrische Elemente in einem ausgewogenen Verhältnis erscheinen können.
Persische Teppiche werden traditionell nicht nur nach ihrer Region, sondern auch nach ihrer Konstruktion und ihrem Muster betrachtet. Die Herkunft Nain erklärt den handwerklichen und kulturellen Rahmen dieses Teppichs, ersetzt aber nicht die Beschreibung seiner konkreten Materialien und Gestaltung. Bei diesem Stück treffen die Nain-Tradition, eine feine Knüpfarbeit und ein orientalisches Muster aufeinander. So bleibt die regionale Herkunft im Gesamtbild erkennbar, ohne dass der Teppich auf ein einzelnes Motiv reduziert wird.
Design und Muster
Das Muster wird als orientalisch beschrieben. Für diesen Super Nain 9 La nennt die Beschreibung florale und geometrische Elemente, die zu einer harmonischen Gesamtwirkung verbunden sind. Florale Formen können als stilisierte Blätter, Ranken oder Blüten erscheinen; geometrische Formen geben dem Entwurf Kontur und rhythmische Ordnung. In einem geknüpften Teppich werden solche Motive nicht aufgedruckt, sondern aus einzelnen farbigen Knoten aufgebaut. Dadurch entsteht das Muster schrittweise innerhalb der gesamten Florfläche.
Eine typische Gestaltung persischer Teppiche arbeitet mit einem Zentrum, einem Innenfeld und einer oder mehreren Bordüren. Bei Nain-Entwürfen können diese Bereiche klar voneinander abgegrenzt sein, damit die floralen Details und die geometrische Gliederung lesbar bleiben. Das genannte Muster dieses Teppichs wird nicht mit einem einzelnen historischen Motiv bezeichnet. Deshalb steht hier die allgemeine Einordnung als orientalisches Muster im Vordergrund. Die floralen und geometrischen Bestandteile bilden gemeinsam die visuelle Struktur.
Die beschriebene Farbpalette reicht von sanften Naturtönen bis zu lebhaften Akzenten. Naturtöne können einem Teppich eine ruhige Grundlage geben, während einzelne kräftigere Farben die Zeichnung hervorheben. Bei handgeknüpften Teppichen wird die Farbwirkung von der Oberfläche, der Faser und dem Lichteinfall mitbestimmt. Wolle und Seide reagieren unterschiedlich auf Licht; die glattere Seide kann einzelne Partien klarer reflektieren, während Wolle eine eher matte und textile Wirkung beiträgt.
Die Kombination aus floralen Linien und geometrischer Ordnung erlaubt eine Gestaltung, die sowohl traditionell als auch klar strukturiert erscheint. Traditionell ist dabei die Verwendung überlieferter orientalischer Ornamentformen. Klar strukturiert ist die Anordnung der Motive innerhalb von Feld und Bordüre. Solche Entwürfe können in klassisch eingerichteten Räumen ebenso gelesen werden wie in zurückhaltend gestalteten, modernen Umgebungen. Diese Einordnung bezieht sich auf die Mustertradition und nicht auf eine zusätzliche Stilbezeichnung des einzelnen Teppichs.
Die hohe Feinheit der Knüpfung unterstützt die Darstellung kleiner Details und sauberer Konturen. Linien, Blattformen und geometrische Abgrenzungen können dadurch in einer dicht aufgebauten Oberfläche differenziert ausgeführt werden. Das Muster erhält seine Wirkung aus dem Zusammenspiel von Zeichnung, Farbfeldern und Material. Der Teppich ist als orientalisch gemustert beschrieben; seine konkrete Gestaltung wird durch die genannten floralen und geometrischen Elemente sowie die Naturtöne und Akzentfarben bestimmt.
Besonderheiten
Eine zentrale Besonderheit dieses Teppichs ist die angegebene Knotendichte von ca. 500.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Feinheit erfordert viele einzelne Arbeitsschritte und eine genaue Kontrolle der Musteranlage. Sie ermöglicht eine detaillierte Ausarbeitung der Oberfläche. Die handgeknüpfte Herstellung macht zudem jeden Arbeitsgang Teil der Entstehung dieses Einzelstücks.
Eine weitere Besonderheit liegt in der Verbindung von 90% Schurwolle und 10% Seide im Flor. Die Wolle bringt ihre natürliche textile Struktur ein, während der Seidenanteil eine glattere Haptik und einen sanften Glanz beitragen kann. Die Kette besteht aus 100% Baumwolle. Der Teppich ist neu und in perfektem Zustand beschrieben. Seine Dicke beträgt ca. 9 mm.
FAQ
Wie reinige ich diesen Orientteppich richtig?
Für die regelmäßige Pflege eignet sich eine weiche Bürste oder ein Staubsauger mit Polsterdüse. Dabei sollte die Oberfläche ohne starken Druck behandelt werden, damit Flor und Fransen geschont werden. Flüssigkeiten und stärkere Verschmutzungen sollten nicht mit aggressiven Haushaltsmitteln bearbeitet werden. Bei einer intensiveren Reinigung ist ein auf Orientteppiche spezialisierter Teppichreiniger die passende Anlaufstelle. Fachgerechte Reinigung berücksichtigt die Kombination aus Schurwolle und Seide sowie die handgeknüpfte Konstruktion.
Woran erkenne ich die Qualität eines Perserteppichs?
Für die Beurteilung eines Perserteppichs sind mehrere Merkmale wichtig. Dazu gehören die Knotendichte, die verwendeten Materialien, die Gleichmäßigkeit der Verarbeitung und die Ausarbeitung des Musters. Eine hohe Knotendichte kann eine detaillierte Zeichnung ermöglichen, ist aber gemeinsam mit Material und Konstruktion zu betrachten. Bei diesem Nain werden 90% Schurwolle und 10% Seide im Flor, eine Baumwollkette, handgeknüpfte Verarbeitung und eine Knotendichte von ca. 500.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Auch der beschriebene neue, perfekte Zustand gehört zur Produktbeurteilung.
Wo kann ich den Nain Perserteppich platzieren?
Der Teppich kann in Wohn- oder Schlafräumen eingesetzt werden und dort als orientalisches Gestaltungselement wirken. Eine Einrichtung mit neutralen Farben lässt florale und geometrische Muster deutlich hervortreten. Ebenso kann der Teppich in einem klassisch eingerichteten Raum an die persische Tradition seiner Herkunft anknüpfen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben möglichst gleichmäßig bleiben. Für die Platzierung ist außerdem eine ebene, saubere Unterlage sinnvoll.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |















