





Perserteppich Nain 6La 240 x 151 cm Wolle handgeknüpft
3523$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: 600.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 240 x 151 cm | Muster: Klassisch florale Motive | Zustand: Sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: DE5E5150
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Nain ist handgeknüpft und besteht im Flor aus hochwertiger Wolle. Die handwerkliche Herstellung entsteht Knoten für Knoten auf einem Webstuhl. Dabei wird das Muster schrittweise aufgebaut, während die Florfäden in die Grundstruktur eingebunden und anschließend verdichtet werden. Die Handknüpftechnik gehört zu den grundlegenden Merkmalen klassischer Nain-Teppiche und erklärt die detailreiche Wirkung ihrer Zeichnung.
Die Knüpfdichte dieses Teppichs beträgt 600.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht eine präzise Ausarbeitung auch feiner Konturen und kleiner floraler Einzelheiten. Beim Knüpfen wird das Muster nicht lediglich auf die Oberfläche aufgebracht, sondern aus der Anordnung der Knoten entwickelt. Dadurch erhalten Linien, Blattformen und Ornamente eine klar gegliederte Struktur.
Wolle wird bei Nain-Teppichen traditionell als strapazierfähiges Flormaterial eingesetzt. Sie lässt sich zu einem gleichmäßigen Flor verarbeiten und unterstützt eine gut erkennbare Musterzeichnung. Die ausgewiesene Materialangabe bezieht sich auf den Flor dieses Teppichs. Eine zusätzliche Materialangabe für die Kette liegt nicht vor und wird daher nicht ergänzt.
Die Bezeichnung 6La verweist bei Nain auf eine traditionelle Einteilung der Qualitätsstufen, die mit der Feinheit und Knüpfdichte in Verbindung steht. Die Lah-Einteilung ist eine Orientierung innerhalb der Nain-Tradition; sie ersetzt nicht die Betrachtung von Material, Ausführung und konkreter Knüpfdichte. Bei diesem Stück ist die Dichte mit 600.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben.
Der Teppich befindet sich in sehr gutem Zustand. Damit verbindet sich bei diesem Einzelstück die handgeknüpfte Ausführung mit einem gepflegten Erhaltungszustand. Weitere Angaben zu Alter, Signatur oder zur Konstruktion des Grundgewebes liegen nicht vor.
Herkunft und Tradition
Nain liegt im Zentraliran und zählt zu den bekannten Zentren der persischen Teppichherstellung. Die Stadt ist für fein geknüpfte Teppiche mit sorgfältiger Zeichnung und einer kontrollierten Farbgestaltung bekannt. Nain-Teppiche werden in der Regel mit großer Aufmerksamkeit für Symmetrie, Kontur und die Beziehung zwischen Innenfeld und Bordüre entworfen. Diese Merkmale haben die Ortsbezeichnung Nain zu einem festen Begriff innerhalb der persischen Teppichkunde gemacht.
Die Teppichherstellung in Nain wird mit einer langen regionalen Handwerkstradition verbunden, die bis in die Zeit der Sassaniden-Dynastie zurückreicht. Die heutige Nain-Tradition entwickelte ihre besondere Bekanntheit durch Teppiche, bei denen feine Knüpfung und ausgewogene Ornamentik im Mittelpunkt stehen. Über Generationen weitergegebenes Wissen betrifft dabei nicht nur das Knüpfen selbst, sondern auch die Vorbereitung der Garne, die Anlage des Entwurfs und die sorgfältige Abstimmung der einzelnen Musterbereiche.
Ein Nain-Teppich entsteht in einem kulturellen Umfeld, in dem der Teppich sowohl Gebrauchsgegenstand als auch Ausdruck regionaler Gestaltung ist. Die Weber arbeiten nach überlieferten Entwurfsprinzipien, die zentrale Medaillons, florale Ranken und geordnete Bordüren miteinander verbinden können. Nicht jeder Teppich verwendet alle diese Elemente in gleicher Weise. Gemeinsam ist der Nain-Tradition jedoch die Orientierung an einer feinen, übersichtlichen und präzise ausgeführten Ornamentik.
Die Qualitätsbezeichnungen Lah, darunter 4-Lah, 6-Lah, 9-Lah und 12-Lah, gehören zur Fachsprache rund um Nain-Teppiche. Sie beschreiben traditionelle Qualitätsstufen, die mit der Feinheit der Ausführung und der Knüpfdichte zusammenhängen. In dieser Einteilung stehen niedrigere Lah-Zahlen für feinere Qualitäten. Ein 4-Lah-Teppich kann mehr als eine Million Knoten pro Quadratmeter erreichen, während ein 12-Lah-Teppich etwa 250.000 Knoten aufweist. Diese Werte erklären, warum die Bezeichnung 6La innerhalb der Nain-Tradition als Qualitätsangabe gelesen wird.
Nain steht in enger Beziehung zur Teppichkultur der weiteren Region um Isfahan. Auch Isfahan-Teppiche sind für florale Entwürfe und sorgfältige Handwerksarbeit bekannt. Tabriz-Teppiche ergänzen dieses Spektrum mit häufig komplexen Musteraufbauten und einer eigenen regionalen Formensprache. Die verschiedenen Zentren sind nicht identisch, gehören jedoch gemeinsam zur vielfältigen persischen Teppichtradition. Der hier beschriebene Teppich bleibt dabei ein Nain-Perserteppich aus dem Iran.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als klassisch floral beschrieben. Florale Motive gehören zu den charakteristischen Gestaltungsmitteln vieler Nain-Teppiche. Ranken, Blätter und Blüten können dabei in einem regelmäßigen Rapport angeordnet oder um ein zentrales Medaillon geführt werden. Die genaue Anordnung dieses Einzelstücks wird durch die Angabe klassisch floraler Motive zusammengefasst; zusätzliche konkrete Musterbezeichnungen liegen nicht vor.
Bei der klassischen persischen Teppichgestaltung übernimmt das Innenfeld die Hauptaufgabe der ornamentalen Komposition. Eine zentrale Form kann den Blick ordnen, während geschwungene Ranken die Fläche miteinander verbinden. In anderen Entwürfen verteilt sich das florale Muster ohne ein dominantes Medaillon über das gesamte Feld. Beide Prinzipien gehören zum Formenvokabular, das bei Nain-Teppichen anzutreffen ist. Entscheidend ist die kontrollierte Wiederholung der Motive und ihre Einbindung in eine ausgewogene Gesamtzeichnung.
Die Bordüre bildet bei solchen Entwürfen einen Rahmen zwischen dem Teppichfeld und dem äußeren Abschluss. Typische Bordüren können aus fortlaufenden Ranken, Blütenfolgen oder schmaleren Nebenstreifen bestehen. Ihre Aufgabe ist nicht nur die Begrenzung der Fläche, sondern auch die visuelle Verbindung zwischen Rand und Innenfeld. Bei fein geknüpften Teppichen lassen sich diese Übergänge besonders differenziert ausarbeiten, weil die dichte Knotenstruktur kleine Veränderungen in der Linienführung ermöglicht.
Die hohe Knüpfdichte unterstützt die Wirkung der floralen Zeichnung. Feine Konturen können klarer voneinander getrennt werden, und kleine Blätter oder Blüten lassen sich in einem geordneten Verhältnis zueinander anlegen. Die Dichte allein bestimmt jedoch nicht das gesamte Erscheinungsbild. Ebenso wichtig sind der Entwurf, die Proportionen der Motive, die Ausführung der Konturen und die Abstimmung der Farbflächen. Bei Nain-Teppichen werden traditionell sowohl zurückhaltende als auch kräftigere Farbtöne verwendet. Die Farbpalette kann von sanften, gedeckten Nuancen bis zu lebhafteren Tönen reichen.
Florale Nain-Muster lassen sich in klassische und zeitgenössisch interpretierte Einrichtungen einordnen, ohne dass sich dadurch die Herkunft des Teppichs verändert. Ihre geordnete Struktur kann mit Möbeln in traditioneller Formensprache ebenso kombiniert werden wie mit schlichteren modernen Flächen. Auch als Wanddekoration können handgeknüpfte Teppiche eingesetzt werden. Diese allgemeine Nutzungsmöglichkeit gehört zur Geschichte des Teppichs als textiles Bild, ist aber keine zusätzliche Eigenschaft dieses konkreten Stücks.
Besonderheiten
Zu den klar ausgewiesenen Merkmalen dieses Einzelstücks gehören seine Herkunft aus Nain im Iran, die 6La-Einordnung, die Knüpfdichte von 600.000 Knoten pro Quadratmeter, der Wollflor, die handgeknüpfte Herstellung und der sehr gute Zustand. Zusammen ergeben diese Angaben ein sachliches Bild eines fein ausgeführten Nain-Perserteppichs mit klassisch floraler Musterung.
Die Verbindung aus hoher Dichte und klassischer Ornamentik macht die technische Ausführung gut nachvollziehbar. Das Muster wird durch die Knoten aufgebaut und nicht nachträglich aufgedruckt. Die Wolle bildet dabei den Flor, während die genaue Zusammensetzung des übrigen Teppichaufbaus nicht angegeben ist. Ebenso liegen keine Angaben zu Alter, Signatur oder besonderen Restaurierungen vor.
Nain-Teppiche können je nach Qualität, Material und Ausführung sowohl im Wohnbereich als auch als dekoratives textiles Objekt verwendet werden. Für den Alltag empfiehlt sich eine regelmäßige, schonende Entfernung von Staub mit einer sanften Bürste. Flecken sollten zeitnah mit einem feuchten Tuch behandelt werden; aggressive Reinigungsmittel sind zu vermeiden. Für eine gründliche Reinigung ist eine fachgerechte Teppichpflege sinnvoll.
FAQ
Woran lässt sich die Qualität eines Nain-Teppichs erkennen?
Ein wichtiger Anhaltspunkt ist die Knüpfdichte. Die Lah-Einteilung dient bei Nain als traditionelle Orientierung für die Feinheit der Ausführung; niedrigere Lah-Zahlen stehen grundsätzlich für feinere Qualitäten. Zusätzlich sind das verwendete Material, die Gleichmäßigkeit der Handarbeit und die Genauigkeit der Musterkonturen relevant. Dieser Teppich ist als 6La eingeordnet und weist 600.000 Knoten pro Quadratmeter auf.
Wie wird ein Nain-Teppich gepflegt?
Staub sollte regelmäßig mit einem Staubsauger und einer sanften Bürste entfernt werden. Bei einem Fleck empfiehlt es sich, sofort mit einem feuchten Tuch zu arbeiten und auf aggressive Reinigungsmittel zu verzichten. Reiben kann die Florfasern und die Musterwirkung beeinträchtigen. Für eine umfassende Reinigung sollte ein Fachbetrieb beauftragt werden, der auf handgeknüpfte Teppiche eingestellt ist.
Für welche Räume eignet sich ein Nain-Teppich?
Nain-Teppiche werden häufig in Wohnzimmern, Esszimmern oder Schlafzimmern eingesetzt. Ihre klassisch florale Gestaltung passt zu traditionell eingerichteten Räumen und kann ebenso mit moderner, reduzierter Einrichtung verbunden werden. Die konkrete Platzierung sollte sich an der Raumaufteilung und an der gewünschten Nutzung orientieren. Auch eine Verwendung als textile Wanddekoration ist grundsätzlich möglich.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |














