














Perserteppich Nain 349 x 246 cm Wolle handgeknüpft
Ursprünglicher Preis war: 4260$2272$Aktueller Preis ist: 2272$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: 12La (ca. 250.000 Knoten/qm) | Material: Flor 100% Wolle mit Seide, Kette 100% Baumwolle | Größe: 349 x 246 cm | Muster: Lachak-Toranj Nain-Medaillon | Zustand: TOP ZUSTAND
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 100120000383
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und verbindet einen Flor aus 100% Wolle mit Seide mit einer Kette aus 100% Baumwolle. Die Materialangaben beschreiben den Aufbau des Teppichs klar: Wolle bildet die Grundlage des Flors, während Seide im Flor eingesetzt ist und die Ausarbeitung des Musters unterstützt. Die Baumwolle der Kette bildet das tragende Gerüst, an dem die Knoten befestigt werden. Dadurch entsteht eine textile Konstruktion, in der Flor und Unterbau unterschiedliche Aufgaben übernehmen.
Die Bezeichnung 12La steht bei Nain für eine feine Knüpfung. Die angegebene Knotendichte beträgt etwa 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Knotung erlaubt es, Linien, Blütenformen und Übergänge innerhalb eines Medaillons detailliert auszuarbeiten. Bei einem handgeknüpften Teppich wird jeder Knoten einzeln in die Kette eingearbeitet. Reihe für Reihe wächst daraus ein dichtes, flach anliegendes Florbild, dessen Muster nicht aufgedruckt, sondern durch die Anordnung der Knoten gebildet wird.
Wolle wird im Teppichhandwerk wegen ihrer belastbaren und zugleich angenehmen Faser verwendet. Sie kann Farbe gut aufnehmen und eignet sich für einen Flor, der im Alltag eine stabile Oberfläche bildet. Seide ergänzt diese Materialwirkung durch ihre feine Faser und ihren charakteristischen Glanz. Im vorliegenden Teppich ist Seide ausdrücklich Bestandteil des Wollflors. Die Kette aus Baumwolle sorgt für eine präzise Grundlage der Knüpfarbeit und unterstützt die klare Ausformung des Musters.
Die handwerkliche Fertigung macht jedes Exemplar zu einem Einzelstück. Auch wenn ein Nain-Medaillon nach einer überlieferten Mustersprache gestaltet ist, entstehen durch Handarbeit, Farbverteilung und Knotung individuelle Nuancen. Die Kombination aus feiner Nain-Knüpfung, Wollflor mit Seide und Baumwollkette steht für eine sorgfältig ausgeführte textile Arbeit.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus der Stadt Nain in Persien. Nain liegt in der Provinz Isfahan im zentralen Iran und ist als bedeutender Ort der persischen Teppichknüpfkunst bekannt. Die dortige Tradition reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Über lange Zeit entwickelte sich in der Region eine eigene Formensprache, die eine feine Ausführung mit geordneten Kompositionen verbindet. Nain-Teppiche werden deshalb häufig über ihre Stadt und ihre charakteristische Knüpftradition angesprochen.
Die Stadt Nain befindet sich in einer Landschaft, in der Handwerk und Handel historisch eng miteinander verbunden waren. Für die Teppichherstellung ist nicht nur das fertige Muster wichtig, sondern ebenso die Vorbereitung der Kette, die Auswahl der Fasern, das Spinnen des Garns und die Abstimmung der Farben. Diese einzelnen Arbeitsschritte schaffen die Voraussetzungen dafür, dass ein Entwurf im Knüpfstuhl präzise umgesetzt werden kann. Das Ergebnis ist eine Teppichtradition, in der technische Genauigkeit und dekorative Ordnung zusammengehören.
Nain-Knüpfer arbeiten mit überlieferten Techniken, die innerhalb der Gemeinschaft von Generation zu Generation weitergegeben werden. Diese Weitergabe betrifft den Umgang mit dem Knüpfstuhl ebenso wie die Lesbarkeit traditioneller Muster. Sie umfasst außerdem die Fähigkeit, feine Konturen, symmetrische Anlagen und florale Details in einem begrenzten Raster zu ordnen. Die Knüpfkunst ist damit nicht nur ein Herstellungsverfahren, sondern auch ein kulturelles Erbe der Region.
Typisch für Nain ist die Wertschätzung einer feinen Knotung. Bei Nain-Teppichen liegt die übliche Knotendichte im Allgemeinen zwischen 300.000 und 800.000 Knoten pro Quadratmeter. Diese allgemeine Einordnung erklärt, warum Nain in der persischen Teppichkunde mit detaillierter Zeichnung und sorgfältiger Ausführung verbunden wird. Die Knotendichte dieses Teppichs ist im kurzen Datenabschnitt separat mit etwa 250.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben; die regionale Tradition steht dabei für die technische Grundlage, nicht für eine Änderung der konkreten Produktangabe.
Die Farbwelt von Nain kann von sanften Erdtönen bis zu lebhaften Farben reichen. Helle und strahlende Gesamtwirkungen kommen in dieser Tradition häufig vor, ebenso fein abgestimmte Kontraste zwischen Grundfläche, Bordüre und Ornament. Florale und geometrische Elemente werden so verbunden, dass ein geordnetes Gesamtbild entsteht. Die Herkunft aus Nain bezeichnet daher nicht nur einen Ort, sondern verweist auch auf eine gewachsene Arbeitsweise, eine bestimmte Sorgfalt der Knüpfung und eine etablierte persische Designtradition.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als Lachak-Toranj Nain-Medaillon bezeichnet. Lachak-Toranj beschreibt eine klassische Medaillonanlage, wie sie in Nain-Teppichen verwendet wird. Im Zentrum steht ein Toranj, also ein Medaillon, das von weiteren Ornamenten und einer geordneten Komposition umgeben wird. Die Bezeichnung Lachak-Toranj verweist auf das Zusammenspiel von zentralem Medaillon und den darauf bezogenen Eck- und Randbereichen.
Ein Medaillon gibt einem Teppich eine klare visuelle Mitte. Von diesem Mittelpunkt aus können florale Ranken, Blüten und stilisierte Formen in die umgebenden Flächen geführt werden. Die Muster folgen dabei einer kontrollierten Ordnung, ohne dass die einzelnen Details ihre Feinheit verlieren. Bei der Nain-Mustersprache werden florale und geometrische Elemente häufig miteinander verbunden. Dadurch erhält das Ornament eine strukturierte, gut lesbare Form.
Die vier Eckbereiche stehen bei einer solchen Komposition in Beziehung zum zentralen Toranj. Sie nehmen die Bewegung und die Linienführung des Medaillons auf und führen sie in Richtung Bordüre weiter. Die Bordüre rahmt das Innelfeld und schafft einen Übergang zwischen der Mitte und dem äußeren Abschluss. Bei einem handgeknüpften Teppich werden diese Beziehungen Knoten für Knoten aufgebaut. Kleine Abweichungen in der Handarbeit gehören zur Entstehung eines individuellen Stücks, während die Gesamtordnung des Entwurfs erhalten bleibt.
Florale Ornamente können Blätter, Blüten, Ranken und stilisierte Pflanzenformen darstellen. Geometrische Elemente geben solchen Formen Kontur und Rhythmus. In der persischen Mustertradition werden Symbole und Ornamente häufig nicht nur als Dekoration verstanden, sondern auch als Träger kultureller Bildsprache. Die konkrete Bezeichnung dieses Teppichs bleibt dabei Lachak-Toranj Nain-Medaillon: Sie beschreibt seine Musteranlage, ohne ihm eine andere Herkunft zuzuschreiben.
Die Seide im Flor unterstützt die differenzierte Wirkung des Designs. Ihre feine Faser kann einzelne Linien und Ornamente klar hervorheben und bringt einen sanften Glanz in die Musterfläche. Dieser Glanz verändert sich mit dem Blickwinkel und der Bewegung des Lichts. Zusammen mit der Wolle entsteht so ein Wechsel zwischen matteren und fein schimmernden Partien. Die festliche Wirkung des Medaillons wird dadurch unterstrichen, während die traditionelle Nain-Komposition klar erkennbar bleibt.
Das Design verbindet eine überlieferte persische Medaillonform mit einer präzisen, detailreichen Ausführung. Es lässt sich deshalb sowohl im Zusammenhang mit klassischer Einrichtung als auch in einer sachlicheren, modernen Umgebung lesen. Diese Aussage betrifft die Gestaltungssprache des Musters. Die konkrete Farbgebung und die genaue Anordnung der Ornamente bleiben die individuellen Merkmale dieses handgeknüpften Einzelstücks.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen gehört die Verbindung aus Nain-Herkunft, feiner 12La-Knüpfung und dem Lachak-Toranj-Medaillon. Der Flor besteht aus 100% Wolle mit Seide, die Kette aus 100% Baumwolle. Damit treffen unterschiedliche Naturfasern in einer handgeknüpften Konstruktion zusammen. Die Seide setzt einen feinen Glanzakzent, während die Wolle den Flor prägt. Das zentrale Medaillon gibt dem Teppich eine klar erkennbare Ordnung.
Der Teppich ist als TOP ZUSTAND beschrieben. Außerdem wird seine Eignung für unterschiedliche Wohnsituationen hervorgehoben, darunter ein klassisches Wohnzimmer, ein elegantes Büro oder ein modernes Apartment. Die im Ausgangstext genannte Strapazierfähigkeit der verwendeten Materialien wird mit der Alltagstauglichkeit verbunden. Für die Pflege wird regelmäßiges Saugen ohne Bürstenaufsatz empfohlen. Flecken sollen mit einem feuchten Tuch abgetupft und nicht gerieben werden; eine professionelle Reinigung in größeren Abständen kann sinnvoll sein.
Der Teppich kann nach der Produktbeschreibung auch auf einer Fußbodenheizung verwendet werden. Dabei soll die Heizstufe nicht zu hoch eingestellt werden. Für die Beurteilung der Echtheit werden die feine Knotung, die Naturmaterialien sowie ein Herstelleretikett oder Zertifikat als Hinweise genannt. Bei Unsicherheit ist die Begutachtung durch eine Fachperson sinnvoll.
FAQ
Wie pflege ich meinen Nain Teppich?
Regelmäßiges Saugen hilft, lose Verschmutzungen aus dem Flor zu entfernen. Verwenden Sie einen Staubsauger ohne Bürstenaufsatz, damit die Knoten und die feinen Fasern nicht unnötig mechanisch beansprucht werden. Flüssigkeiten oder andere Flecken sollten möglichst sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Reiben kann die Oberfläche belasten und den Fleck weiter in die Fasern einarbeiten. Eine professionelle Reinigung kann in größeren Abständen sinnvoll sein, besonders wenn eine gründliche Pflege erforderlich ist.
Kann der Teppich auf einer Fußbodenheizung verwendet werden?
Ja, der handgeknüpfte Nain Teppich kann auf einer Fußbodenheizung verwendet werden. Wolle und Seide werden im Ausgangstext als Materialien mit guter Temperaturregulierung beschrieben. Die Heizstufe sollte jedoch nicht zu hoch eingestellt werden, damit die Wärme die Fasern und die handgeknüpfte Konstruktion nicht unnötig belastet. Eine gleichmäßige, moderate Nutzung der Heizung ist für den Teppich die schonendere Vorgehensweise.
Wie kann ich feststellen, ob mein Teppich echt ist?
Bei einem authentischen Nain Teppich sind die feine Knotung und die Verwendung von Naturmaterialien wichtige Hinweise. Auch ein Etikett oder Zertifikat des Herstellers kann Angaben zu Herkunft und Materialzusammensetzung belegen. Die Einschätzung sollte sich nicht allein auf ein einzelnes Merkmal stützen, da Muster und Bezeichnungen von Handarbeiten unterschiedlich interpretiert werden können. Bei Unsicherheit empfiehlt sich die Begutachtung durch eine Fachperson, die Knüpfung, Materialien und Herkunft sachkundig prüfen kann.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |






















