














Perserteppich Nain 343 x 245 cm Wolle handgeknüpft
Ursprünglicher Preis war: 2485$923$Aktueller Preis ist: 923$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: 12La (ca. 250.000 Knoten/qm) | Material: Flor 100% Wolle mit Seide, Kette 100% Baumwolle | Größe: 343 x 245 cm | Muster: Floral | Zustand: Gebraucht mit PATINA (Siehe Bilder)
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 100120000381
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft. Im Flor verbindet sich 100% Wolle mit Seide, während die Kette aus 100% Baumwolle besteht. Die Materialangabe beschreibt damit klar die Zusammensetzung des Teppichs: Wolle bildet die Grundlage des Flors, Seide ist in den Flor eingearbeitet, und Baumwolle dient als Kettenmaterial. So treffen unterschiedliche textile Eigenschaften innerhalb einer traditionellen Knüpfarbeit aufeinander.
Wolle wird bei handgeknüpften Teppichen wegen ihrer widerstandsfähigen und zugleich angenehm griffigen Struktur verwendet. Sie bildet einen belastbaren Flor und verleiht der Oberfläche eine natürliche Fülle. Seide ergänzt diese Wollbasis mit einer glatteren Faser und einem charakteristischen Glanz. Je nach Lichteinfall kann sie die Konturen der Muster klarer hervortreten lassen und der Oberfläche eine feinere optische Wirkung geben.
Die Kette aus 100% Baumwolle bildet das textile Gerüst, an dem die Knüpffäden befestigt werden. Beim Handknüpfen entsteht der Flor Knoten für Knoten. Die angegebene Knotendichte von 12La, etwa 250.000 Knoten pro Quadratmeter, steht für eine feine und detailreiche Knüpfung. Eine solche Dichte ermöglicht es, florale Formen, Linien und kleinere Binnenzeichnungen präzise auszuarbeiten.
Handarbeit bedeutet, dass der Teppich nicht als vollständig gleichförmiges Serienprodukt entsteht. Die Knüpfer führen die einzelnen Knoten von Hand aus und arbeiten das Muster schrittweise in die textile Struktur ein. Dadurch gehören Material, Knotenaufbau und Muster unmittelbar zusammen. Der Teppich ist als einzelnes handgeknüpftes Stück ausgeführt und verbindet die Eigenschaften von Wolle, Seide und Baumwolle in einer festen Konstruktion.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus der Stadt Nain in Persien. Nain ist als iranischer Teppichort für fein geknüpfte Arbeiten bekannt. Die dortige Tradition entwickelte sich im Umfeld der iranischen Teppichkultur und ist mit einer sorgfältigen Ausarbeitung, klaren Zeichnungen und der Verwendung von Wolle und Seide verbunden. Nain-Teppiche werden häufig mit einer ruhigen, kontrollierten Gestaltung in Verbindung gebracht, bei der die Knüpfdichte die Ausarbeitung feiner Formen unterstützt.
Die Teppichherstellung im Iran beruht auf einem über Generationen weitergegebenen Wissen. Dazu gehören die Vorbereitung der Kette, die Auswahl und Bearbeitung der Garne, das Setzen der Knoten, das Schließen jeder Reihe sowie das anschließende Egalisieren und Fertigstellen der Oberfläche. In Nain wird dieses Wissen mit einer präzisen Zeichnung verbunden. Die Arbeit verlangt Aufmerksamkeit für die Spannung der Kette, die Gleichmäßigkeit des Knotens und die genaue Folge der Farbfelder.
Nain liegt in einer Region, in der textile Handarbeit Teil einer langen persischen Kulturgeschichte ist. Teppiche erfüllen dort nicht nur eine praktische Funktion. Ihre Muster bewahren Formen, die aus der persischen Ornamenttradition stammen, und übertragen sie in eine gewebte beziehungsweise geknüpfte Fläche. Florale Ranken, Blüten und geordnete Kompositionen werden so zu einem lesbaren Bestandteil der Handwerksgeschichte. Gleichzeitig bleibt jeder Teppich eine eigene Ausführung, weil das Muster während der Knüpfarbeit von Hand entsteht.
Die Nain-Tradition wird außerdem mit einer sorgfältigen Farbwahl und einer ausgewogenen Flächenaufteilung verbunden. Helle und sanfte Farbtöne werden traditionell eingesetzt, um die Zeichnung übersichtlich zu halten und die floralen Motive voneinander abzugrenzen. Seide kann innerhalb solcher Kompositionen zusätzliche Lichtreflexe erzeugen. Dadurch verändert sich die Wahrnehmung einzelner Partien, ohne dass die Grundordnung des Musters verloren geht.
Historische Einflüsse der iranischen Kultur zeigen sich in der Verbindung aus Ornament, Symmetrie und handwerklicher Disziplin. Nain-Teppiche werden nicht nur über ihre Herkunft, sondern auch über ihre technische Ausführung erkannt. Die feine Knüpfung, die Kombination aus Wolle und Seide sowie die meist sorgfältig ausgearbeiteten Zeichnungen gehören zu den Merkmalen, die in der Tradition dieses Teppichorts eine wichtige Rolle spielen. Der hier beschriebene Teppich steht mit seiner Herkunft aus der Stadt Nain in diesem Zusammenhang.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist floral. Florale Teppichmuster ordnen Blüten, Blätter, Ranken und verwandte Formen zu einer zusammenhängenden Komposition. Dabei kann das Ornament über die Fläche geführt, um ein Mittelfeld gruppiert oder in wiederkehrenden Einheiten angelegt werden. Entscheidend ist die zeichnerische Verbindung der einzelnen Pflanzenformen, durch die ein geschlossenes Musterbild entsteht.
In der Nain-Tradition werden florale Motive häufig mit einer klaren Linienführung und einer geregelten Gesamtordnung verbunden. Die Formen sind nicht zufällig über die Fläche verteilt, sondern folgen einer bewussten Gestaltung. Ranken können Bereiche miteinander verbinden, Blüten Akzente setzen und Blätter die Zwischenräume füllen. Eine feine Knüpfung erlaubt es, auch kleinere Konturen sauber anzulegen und Unterschiede zwischen einzelnen Ornamenten sichtbar zu machen.
Die florale Gestaltung steht zugleich in der persischen Ornamentgeschichte. Pflanzliche Formen werden dort seit langer Zeit stilisiert und in wiederholbaren Mustern verwendet. Aus einer natürlichen Vorlage entsteht dabei kein naturgetreues Abbild, sondern ein dekoratives Zeichen. Blüte, Blatt und Ranke werden in Linien, Kurven und rhythmische Wiederholungen übersetzt. Diese Stilisierung macht das Muster unabhängig von einer bestimmten Jahreszeit und lässt es als textile Komposition funktionieren.
Bei diesem Teppich unterstützt die Verbindung von Wolle und Seide die Wirkung der Zeichnung. Der Wollflor gibt den Motiven eine textile Dichte, während die Seide Licht aufnehmen und reflektieren kann. Je nach Betrachtungswinkel erscheinen einzelne Partien dadurch unterschiedlich deutlich. Dieser Wechsel ist eine typische optische Eigenschaft von Seidenanteilen und ergänzt die florale Gestaltung um eine variable Oberflächenwirkung.
Die Mustertradition von Nain umfasst neben floralen Formen auch geometrisch geordnete Elemente und abstrakte Ornamentstrukturen. Solche Elemente können Einfassungen, Begrenzungen oder rhythmische Übergänge bilden. Sie geben einer floralen Komposition Halt und sorgen dafür, dass zentrale Motive und Randzonen als zusammengehörige Bereiche gelesen werden. Das Design bleibt dadurch dekorativ, ohne seine klare Ordnung aufzugeben.
Ein florales Muster ist außerdem vielseitig in seiner kulturellen Bedeutung. Pflanzenornamente können Wachstum, Ordnung und die Beziehung zwischen Natur und gestalteter Fläche symbolisieren, ohne dass jeder einzelne Teppich eine festgelegte Bildgeschichte erzählt. Im persischen Teppichdesign zählt vor allem das Zusammenspiel von Wiederholung, Proportion und handwerklicher Ausarbeitung. Die Muster werden durch die Knüpftechnik aufgebaut und erhalten ihren Charakter aus der konkreten Ausführung.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Teppichs ist die Verbindung einer feinen 12La-Knüpfung mit einem Flor aus 100% Wolle mit Seide. Die handgeknüpfte Ausführung macht die textile Konstruktion nachvollziehbar: Das Muster wird nicht gedruckt oder maschinell aufgebracht, sondern entsteht durch die Folge der gesetzten Knoten. Die Baumwollkette bildet dabei die Grundlage des Knüpfvorgangs.
Der Teppich wird als gebraucht mit PATINA beschrieben; die Bilder zeigen seinen Zustand. Patina bezeichnet die sichtbaren Spuren und die gewachsene Oberflächenwirkung, die ein gebrauchtes Stück im Laufe der Zeit erhält. Bei einem Teppich mit Woll- und Seidenanteil kann sich diese Wirkung in der Art zeigen, wie Flor, Glanz und Muster unter dem Licht wahrgenommen werden. Die Beurteilung des konkreten Zustands erfolgt anhand der Abbildungen.
Die verwendeten Materialien werden als hypoallergen beschrieben. Für die Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürste. Eine gründliche Reinigung sollte professionell erfolgen, damit Wolle, Seide und die textile Konstruktion nicht beschädigt werden. Flecken werden am besten sofort mit einem weichen Tuch abgetupft, ohne zu reiben. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden und der Teppich trocken aufbewahrt werden.
FAQ
Wie reinige ich einen Nain Perserteppich mit Seide?
Regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürsten entfernt Staub und Schmutz aus dem Flor. Für eine gründliche Reinigung sollte der Teppich professionell gereinigt werden, da die Kombination aus Wolle und Seide eine schonende Behandlung erfordert. Bei einem Fleck tupfen Sie die betroffene Stelle sofort mit einem weichen Tuch ab. Reiben Sie nicht über die Oberfläche, damit Flor und Fasern nicht unnötig belastet werden.
Woran erkenne ich einen echten Nain Teppich?
Echte Nain Teppiche sind handgeknüpft und zeichnen sich durch eine hohe Knotendichte aus. Zusätzlich können Sie auf die Rückseite, die handgeknüpfte Struktur und die verwendeten hochwertigen Materialien achten. Als weitere Orientierung wird das Fehlen von Knoten auf der Rückseite genannt. Bei diesem Stück gehören die feine 12La-Knüpfung sowie ein Flor aus Wolle mit Seide zu den beschriebenen Merkmalen.
Wie pflege ich den Teppich, damit er lange erhalten bleibt?
Schützen Sie den Teppich vor direkter Sonneneinstrahlung und saugen Sie ihn regelmäßig ohne Bürsten. Bewahren Sie ihn an einem trockenen Ort auf. Flecken sollten unmittelbar mit einem weichen Tuch abgetupft werden; Reiben ist zu vermeiden. Für eine umfassende Pflege oder bei stärkerer Verschmutzung ist eine professionelle Reinigung die geeignete Vorgehensweise.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |






















