






Perserteppich Nain 320 x 202 cm Seide handgeknüpft
4588$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: Hoch | Material: 100% Wolle, 100% Seide | Größe: 320 x 202 cm | Muster: Geblümt | Zustand: Top, gewaschen
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 12149D29
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und als 100% Handarbeit ausgeführt. Für den Teppich werden Wolle und Seide genannt. Wolle wird im traditionellen Teppichhandwerk seit langer Zeit verwendet, weil sie sich zu einem belastbaren Flor verarbeiten lässt und zugleich eine angenehme, natürliche Haptik besitzt. Seide wird traditionell eingesetzt, wenn feine Konturen, eine glatte Oberfläche und differenzierte Farbwirkungen gewünscht sind. Die Verbindung beider Materialien gehört zu den etablierten Möglichkeiten der persischen Teppichherstellung.
Beim Handknüpfen entsteht der Teppich Knoten für Knoten auf einem vorbereiteten Grund. Die Knüpferin oder der Knüpfer führt die einzelnen Fäden von Hand um die Kettfäden und verdichtet sie Reihe für Reihe. Anschließend wird der Flor geordnet und bearbeitet. Diese Arbeitsweise unterscheidet den handgeknüpften Teppich von maschinell gefertigten Bodenbelägen. Jeder einzelne Arbeitsschritt verlangt Aufmerksamkeit, weil die Ausführung des Musters unmittelbar mit der Folge der Knoten verbunden ist.
Die Knotendichte dieses Teppichs wird als hoch angegeben. Eine hohe Knotendichte ermöglicht es grundsätzlich, Linien, Blütenformen und kleinere Musterteile präzise auszuarbeiten. Sie beeinflusst auch den geschlossenen Eindruck des Flors. Die Florhöhe ist als normal bezeichnet. Die Kombination aus handgeknüpfter Ausführung, hoher Knotendichte, Wolle und Seide beschreibt die handwerkliche Beschaffenheit dieses Stücks, ohne über die im Einzelfall sichtbaren Details hinauszugehen.
Der Teppich ist handgefertigt und gewaschen. Die Wäsche gehört bei handgeknüpften Teppichen zu den üblichen Pflegeschritten, durch die Staub und Rückstände aus dem Herstellungs- oder Lagerprozess entfernt werden können. Im beschriebenen Zustand wird er als Top und gewaschen geführt. Außerdem wird er als allergikerfreundlich, antirutschgeeignet und für Fußbodenheizung geeignet bezeichnet.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Persien und wird als Nain Perserteppich bezeichnet. Nain zählt zu den bekannten Teppichorten Irans. Die Stadt liegt in Zentraliran, in einer Region, deren textile Tradition von klar gezeichneten Teppichen und einer sorgfältigen Ausarbeitung geprägt ist. Die Bezeichnung Nain verweist hier auf eine persische Herkunft und nicht lediglich auf ein dekoratives Thema. Zusammen mit der Angabe „Original aus Persien“ ordnet sie den Teppich dem persischen Teppichhandwerk zu.
Die Geschichte persischer Teppiche reicht weit zurück. Teppiche wurden in unterschiedlichen Regionen für den Gebrauch im Haus, für repräsentative Räume und als Teil der textilen Kultur gefertigt. Über Generationen entwickelten sich regionale Vorlieben bei Aufbau, Farben, Ornamenten und Materialwahl. Diese Unterschiede bilden keine starre Schablone: Werkstätten und einzelne Knüpfer interpretieren überlieferte Formen auf eigene Weise. So bleibt die Herkunft erkennbar, während die konkrete Ausführung eines handgeknüpften Stücks eigenständig bleibt.
Nain wurde besonders durch fein gearbeitete Teppiche mit ausgewogenen Kompositionen bekannt. In der regionalen Tradition spielen helle Grundflächen, feine Zeichnungen und geordnete florale Ornamente eine wichtige Rolle. Häufig werden zentrale Medaillons, geschwungene Ranken und eine klar gefasste Bordüre miteinander verbunden. Solche Gestaltungsmittel gehören zum allgemeinen Formenschatz der Nain-Tradition; sie ersetzen nicht die Beschreibung des einzelnen Teppichs. Bei diesem Stück ist als Muster ausdrücklich eine geblümte Gestaltung angegeben.
Das persische Knüpfhandwerk verbindet technische Disziplin mit einem überlieferten Zeichenvokabular. Ein Entwurf kann als Vorlage dienen, doch die Umsetzung erfolgt durch die Personen am Knüpfstuhl. Farbflächen werden aus einzelnen Knoten aufgebaut, Konturen entstehen durch den Wechsel der Farbtöne und die Dichte der Ausführung. Gerade bei feineren Teppichen ist das Verhältnis von Grund, Ornament und Bordüre entscheidend für die Lesbarkeit des Gesamtbildes. Die Tradition lebt deshalb nicht nur durch Motive weiter, sondern auch durch die handwerkliche Methode.
Nain-Teppiche stehen innerhalb der persischen Teppichlandschaft neben vielen anderen regionalen Richtungen. Kerman ist für differenzierte florale Kompositionen bekannt, Tabriz für vielfältige, oft fein ausgearbeitete Entwürfe, Isfahan für ausgewogene ornamentale Strukturen und Kashan für seine reiche Teppichtradition. Gabbeh verfolgt demgegenüber häufig eine einfachere und ursprünglichere Bildsprache. Diese Regionen und Stilrichtungen sind Vergleichspunkte der persischen Teppichkunde. Sie ändern nichts an der Herkunft dieses Stücks aus Persien und seiner Bezeichnung als Nain.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als geblümt beschrieben. Florale Muster gehören zu den prägenden Gestaltungsthemen persischer Teppiche. Blüten, Blätter und Ranken können einzeln erscheinen, sich zu rhythmischen Bahnen verbinden oder eine größere Gesamtkomposition füllen. Ihre Wirkung entsteht durch die Anordnung, die Größenverhältnisse und die Abgrenzung der einzelnen Formen. Bei einem handgeknüpften Teppich werden diese Elemente nicht aufgedruckt, sondern Knoten für Knoten in den Flor eingearbeitet.
In der persischen Ornamentik besitzen Pflanzenformen eine lange Tradition. Blüten können für Ordnung, Wachstum oder die idealisierte Darstellung einer Gartenlandschaft stehen. Die Bedeutung ist nicht bei jedem Teppich eindeutig festgelegt, da regionale Muster, Werkstatttraditionen und persönliche Entwürfe miteinander verbunden werden. Ein florales Ornament ist daher sowohl ein dekoratives Gestaltungsmittel als auch Teil einer überlieferten Bildsprache. Die geblümte Ausrichtung dieses Teppichs ordnet ihn in diese breite Tradition ein.
Ein florales Teppichdesign wird meist durch mehrere Ebenen lesbar. Das Feld bildet den eigentlichen Bildraum. Eine Bordüre kann es begrenzen und zugleich einen Übergang zum Außenrand schaffen. Zwischen großen Blüten können kleinere Blätter, Ranken oder Füllornamente liegen. Solche Elemente sorgen für Rhythmus und verhindern, dass das Muster als lose Ansammlung einzelner Formen erscheint. Welche konkreten Blüten, Farben oder Randaufteilungen bei diesem Stück verwendet wurden, wird nicht näher benannt und bleibt deshalb Teil seiner individuellen Ansicht.
Die Materialwahl kann die Darstellung zusätzlich beeinflussen. Wolle nimmt Farbe charakteristisch auf und gibt einem Flor eine textile, griffige Wirkung. Seide erlaubt feinere Linien und kann je nach Lichteinfall unterschiedlich erscheinen. In der persischen Teppichgestaltung werden solche Eigenschaften genutzt, um Konturen hervorzuheben oder innerhalb eines floralen Entwurfs Abstufungen zu schaffen. Die hohe Knotendichte unterstützt grundsätzlich eine präzise Zeichnung, während die handgeknüpfte Technik den Aufbau des Musters bestimmt.
Persische Muster sind nicht als vollkommen identische Druckvorlagen zu verstehen. Auch wenn ein regionales Motiv überliefert ist, kann seine Ausführung von Werkstatt zu Werkstatt und von Teppich zu Teppich abweichen. Kleine Veränderungen in Proportion, Farbverteilung oder Linienführung gehören zur handwerklichen Interpretation. Dadurch bleibt ein handgeknüpftes Stück ein eigenständiger Gegenstand. Bei diesem Teppich verbinden sich die Herkunft Nain, die persische Tradition und das ausdrücklich genannte geblümte Muster.
Besonderheiten
Als Besonderheiten dieses Teppichs werden die handgefertigte und handgeknüpfte Ausführung, die hohe Knotendichte sowie die Verwendung von 100% Wolle und 100% Seide genannt. Die Florhöhe ist normal. Der Teppich wurde gewaschen und wird im Zustand als Top beschrieben. Damit sind sowohl Angaben zur Herstellung als auch zur Aufbereitung und zum beschriebenen Zustand vorhanden.
Darüber hinaus wird der Teppich als allergikerfreundlich, antirutschgeeignet und für Fußbodenheizung geeignet geführt. Diese Eigenschaften sind als Produktangaben zu verstehen. Für die Nutzung sollten die jeweiligen Bedingungen des Raumes, des Unterbodens und der Heizung berücksichtigt werden. Die Bezeichnung als Original aus Persien ergänzt die Einordnung als Nain Perserteppich.
FAQ
Wie pflege ich einen Perserteppich richtig?
Regelmäßiges, vorsichtiges Entfernen von Staub gehört zur grundlegenden Pflege. Dafür eignet sich ein Staubsauger mit niedrigem Saugdruck, der ohne aggressive Bürsten über die Oberfläche geführt wird. Flüssigkeiten sollten möglichst rasch aufgenommen werden, ohne den Flor stark zu reiben. Eine professionelle Reinigung in größeren Abständen unterstützt den Erhalt von Farben und Struktur. Bei einem Teppich aus Wolle und Seide ist es sinnvoll, die Reinigung einem Fachbetrieb zu überlassen, der Erfahrung mit handgeknüpften Textilien besitzt. Dieser Teppich wurde bereits gewaschen; auch danach sollte er vollständig trocken und sachgerecht gelagert werden.
Woher stammen gute Perserteppiche?
Perserteppiche stammen aus verschiedenen Regionen Irans, die jeweils eigene Traditionen entwickelt haben. Zu den bekannten Herkunftsgebieten gehören unter anderem Nain, Kerman, Tabriz, Isfahan und Kashan. Jede Region kann sich durch bestimmte Vorstellungen von Aufbau, Ornament, Farbe und technischer Ausführung unterscheiden. Nain ist für fein gezeichnete, häufig florale Kompositionen innerhalb der persischen Teppichtradition bekannt. Die Herkunft allein bewertet jedoch nicht jedes einzelne Stück; ebenso wichtig sind die konkrete Knüpfarbeit, die Materialien, die Dichte und der Erhaltungszustand. Dieser Teppich wird als Original aus Persien und als Nain Perserteppich bezeichnet.
Was macht einen Perserteppich einzigartig?
Die Einzigartigkeit eines Perserteppichs entsteht aus dem Zusammenspiel von Handarbeit, Material, Knüpftechnik und Entwurf. Beim Handknüpfen wird das Muster Schritt für Schritt in den Flor übertragen, sodass die Ausführung nicht einem industriellen Druckbild entspricht. Wolle und Seide bringen unterschiedliche textile Eigenschaften ein, während eine hohe Knotendichte eine differenzierte Zeichnung ermöglicht. Hinzu kommen regionale Traditionen und die individuelle Interpretation des floralen Musters. Bei diesem Stück verbinden sich die persische Herkunft, die Nain-Tradition, die geblümte Gestaltung, die handgefertigte Herstellung und der als Top sowie gewaschen angegebene Zustand zu einem einzelnen Teppich.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |














