









Perserteppich Nain 300 x 190 cm Wolle handgeknüpft (Verkauft)
Ursprünglicher Preis war: 2840$1124$Aktueller Preis ist: 1124$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: 12la (12 Garnschichten), ca. 250.000-300.000 Knoten/qm | Material: Flor 97% Schurwolle, 3% Seide, Kette 100% Baumwolle | Größe: 300 x 190 cm | Muster: Lachak-Toranj Nain-Medaillon | Zustand: Sehr gut, professionell gewaschen
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 100120000324
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain-Teppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht aus 97% Schurwolle und 3% Seide. Die Kette ist aus 100% Baumwolle gefertigt. Damit sind die für dieses Stück angegebenen Materialien klar getrennt: Wolle und Seide bilden den Flor, während Baumwolle die Kette bildet. Der Flor bezeichnet die sichtbare, geknüpfte Oberfläche des Teppichs. Die Kette bildet die Grundlage, an der die Knoten befestigt werden.
Die Knotendichte ist mit 12la angegeben. 12la steht für 12 Garnschichten und entspricht bei diesem Teppich einer Dichte von ca. 250.000-300.000 Knoten/qm. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in die Kettfäden eingebracht und anschließend durch die weiteren Schussfäden fixiert. So entsteht die strukturierte Oberfläche eines geknüpften Teppichs. Die angegebene Knotendichte beschreibt dabei die Feinheit der Ausführung und nicht das Material des Flors.
Schurwolle wird aus der natürlichen Wolle des Schafs gewonnen und ist für einen Teppichflor geeignet, weil sie formstabil und belastbar ist. Seide wird in diesem Flor als kleiner Materialanteil ausgewiesen. Im Teppich kann sie feine Akzente in der Oberfläche und einen differenzierten Lichtreflex erzeugen. Die Baumwollkette bleibt überwiegend im Inneren der Konstruktion und dient als tragende Basis der Knüpfarbeit.
Die handgeknüpfte Herstellung verbindet Material und Knotentechnik unmittelbar. Die Dichte von 12la verweist auf eine feine Nain-Ausführung. Dieses Stück ist professionell gewaschen und befindet sich in sehr gutem Zustand. Weitere Eigenschaften der Verarbeitung werden nicht angegeben und werden hier nicht ergänzt.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus der Stadt Nain in Persien. Nain liegt in der zentraliranischen Wüstenregion und ist als bedeutender Ort der Teppichknüpfkunst bekannt. Die dort entwickelte Teppichtradition verbindet eine präzise Knüpfarbeit mit fein gegliederten Ornamenten. Nain-Teppiche werden häufig mit einer kontrollierten Zeichnung, einer klaren Linienführung und einer ausgewogenen Gesamtordnung verbunden.
Die Teppichproduktion in Nain gewann besonders im 20. Jahrhundert an Bedeutung. Ihre Mustertradition steht in Beziehung zu älteren persischen Kompositionen, wurde in Nain jedoch zu einer eigenen, gut erkennbaren Form weiterentwickelt. Typisch ist die sorgfältige Abstimmung von Feld, Bordüre und einzelnen Ornamenten. Dabei wird die Zeichnung so angelegt, dass auch kleinere Formen innerhalb des Gesamtmusters lesbar bleiben.
Das Handknüpfen ist in Persien über Jahrhunderte gewachsen. Ein Knüpfer oder eine Knüpferin arbeitet Knotenreihe für Knotenreihe entlang der Kette. Nach einer Reihe werden Schussfäden eingelegt und die Konstruktion verdichtet. Das Muster entsteht nicht durch einen nachträglichen Druck, sondern durch die farbige Anordnung der einzelnen Knoten. Bei feinen Teppichen verlangt dieser Vorgang eine genaue Orientierung an der Vorlage und eine gleichmäßige Spannung der Kette.
Nain wird in der Fachwelt außerdem mit der Verwendung von Wollflor und feinen Seidenanteilen in Verbindung gebracht. Wolle gibt der Oberfläche Substanz und textile Widerstandsfähigkeit, während Seide für differenzierte Konturen oder zurückhaltende Glanzpunkte eingesetzt werden kann. Die konkrete Materialangabe dieses Teppichs lautet 97% Schurwolle und 3% Seide im Flor sowie 100% Baumwolle in der Kette. Die regionale Tradition erklärt den handwerklichen Rahmen, ersetzt aber nicht die Beschreibung dieses einzelnen Stücks.
Die Herkunft aus Nain ist nicht mit jedem persischen Teppichmuster gleichzusetzen. Ein Ornament kann in verschiedenen Regionen aufgegriffen werden, während die Herkunft eines Teppichs durch den angegebenen Entstehungsort bestimmt wird. Bei diesem Stück ist Nain als Herkunftsstadt genannt. Dadurch lässt sich die Gestaltung in den Zusammenhang der Nainer Knüpftradition einordnen, ohne andere Provenienzen zu behaupten.
Persische Teppiche werden traditionell nicht nur nach ihrer Region, sondern auch nach Aufbau, Ornamentik und Feinheit betrachtet. Die Bezeichnung 12la verweist auf die Garnschichten und die angegebene Knotendichte. Gemeinsam mit der handgeknüpften Ausführung bildet sie einen Hinweis auf die technische Art, in der dieser Nain-Teppich gearbeitet wurde. Die regionale Einordnung und die handwerkliche Technik ergänzen sich, bleiben aber voneinander zu unterscheiden.
Design und Muster
Als Muster ist Lachak-Toranj Nain-Medaillon angegeben. Diese Bezeichnung verweist auf eine Nain-Komposition mit einem zentralen Toranj-Medaillon und den dazugehörigen Eckzwickeln, den Lachak. Ein Medaillon ordnet das Muster um eine zentrale Form. Die Eckzwickel vermitteln zwischen diesem Zentrum und den vier Ecken des Innenfeldes. Dadurch entsteht eine klar gegliederte, meist symmetrisch lesbare Komposition.
Das Medaillonprinzip gehört zu den wichtigen Ordnungsformen der persischen Teppichkunst. Ein zentrales Ornament kann als visueller Mittelpunkt dienen, während Ranken, Blüten und Nebenformen die freien Flächen miteinander verbinden. Bei einer Nain-Ausführung wird die Zeichnung häufig fein und präzise angelegt. Kleine Details stehen dabei nicht isoliert nebeneinander, sondern werden in eine übergeordnete Struktur aus Feld, Randzone und Bordüre eingebunden.
Die Bezeichnung Lachak beschreibt die Eckelemente, die das zentrale Medaillon ergänzen. In einer solchen Komposition entsteht ein Gleichgewicht zwischen der Mitte und den Ecken. Die Bordüre schafft zusätzlich einen Rahmen und unterstützt die Abgrenzung des Innenfeldes. Je nach Entwurf können florale Ranken, Blütenformen und geometrisch gefasste Konturen miteinander verbunden sein. Für diesen Teppich ist die Musterbezeichnung Lachak-Toranj Nain-Medaillon überliefert; einzelne weitere Ornamentdetails werden nicht festgelegt.
Die Nainer Mustertradition ist für zurückhaltend gegliederte, fein gezeichnete Entwürfe bekannt. Florale Elemente werden oft nicht als grobe Einzelbilder, sondern als Teil eines rhythmischen Rankenwerks verstanden. Geometrische Ordnung und pflanzliche Formen können dadurch gemeinsam auftreten. Das Muster erhält seine Wirkung aus der Wiederholung, der Symmetrie und der Abstimmung der Maßstäbe, nicht aus einem einzelnen isolierten Motiv.
Bei der Betrachtung eines handgeknüpften Medaillonteppichs ist auch die Beziehung zwischen Zeichnung und Knüpftechnik wichtig. Die Vorlage wird in einzelne farbige Knoten übersetzt. Kurven, Blüten und schmale Linien werden durch die Folge vieler kleiner Knoten aufgebaut. Eine höhere Knotendichte erlaubt grundsätzlich eine feinere Darstellung von Konturen, ohne daraus eine konkrete Aussage über jedes einzelne Detail dieses Teppichs abzuleiten. Die angegebene Dichte von ca. 250.000-300.000 Knoten/qm gehört zu den technischen Angaben dieses Stücks.
Nain-Medaillonmuster können in unterschiedlichen Farbwelten ausgeführt werden. Die vorliegende Beschreibung nennt keine vollständige Farbliste. Deshalb werden hier keine zusätzlichen Farben als Eigenschaft dieses Teppichs behauptet. Sicher benannt sind die Herkunft aus Nain, die Musterbezeichnung Lachak-Toranj Nain-Medaillon und die handgeknüpfte Ausführung. Diese Angaben reichen aus, um die Komposition fachlich in die Nainer Tradition einzuordnen, ohne den konkreten Entwurf weiter auszuschmücken.
Besonderheiten
Der Teppich stammt aus Nain in Persien und ist handgeknüpft. Als Flormaterial sind 97% Schurwolle und 3% Seide angegeben; die Kette besteht aus 100% Baumwolle. Die Bezeichnung 12la steht für 12 Garnschichten. Die Knotendichte beträgt ca. 250.000-300.000 Knoten/qm. Sein Muster ist als Lachak-Toranj Nain-Medaillon ausgewiesen. Der Zustand ist sehr gut, und der Teppich wurde professionell gewaschen.
Die Kombination aus Nainer Herkunft, feiner 12la-Ausführung und Medaillonmuster beschreibt die wesentlichen Besonderheiten dieses Einzelstücks. Die Materialangaben beziehen sich auf den Flor und die Kette und sollten nicht miteinander verwechselt werden. Da jeder handgeknüpfte Teppich einzeln gefertigt wird, beziehen sich diese Angaben ausschließlich auf das vorliegende Stück.
FAQ
Was bedeutet 12la bei einem Nain-Teppich?
12la ist eine Bezeichnung für die Feinheit der Garnverarbeitung bei Nain-Teppichen. Bei diesem Stück steht 12la für 12 Garnschichten. Zusätzlich ist eine Knotendichte von ca. 250.000-300.000 Knoten/qm angegeben. Die Zahl beschreibt die technische Ausführung und die Dichte der Knüpfarbeit. Sie ist nicht mit dem prozentualen Materialanteil gleichzusetzen: Der Flor besteht hier aus 97% Schurwolle und 3% Seide, während die Kette aus 100% Baumwolle besteht.
Was ist ein Lachak-Toranj Nain-Medaillon?
Ein Lachak-Toranj Nain-Medaillon ist eine Musterordnung mit einem zentralen Toranj-Medaillon und Lachak genannten Eckzwickeln. Das Medaillon bildet den Mittelpunkt des Innenfeldes. Die Eckelemente stellen eine Verbindung zu den vier Ecken her und schaffen gemeinsam mit der Bordüre eine symmetrische Gliederung. Die Bezeichnung ordnet das Muster in die Nainer Tradition ein. Bei diesem Teppich ist genau diese Musterbezeichnung angegeben; zusätzliche Einzelmotive werden nicht vorausgesetzt.
Wie wird dieser Teppich beschrieben und behandelt?
Dieser Teppich wird als handgeknüpfter Nain-Perserteppich aus der Stadt Nain in Persien beschrieben. Sein Flor besteht aus 97% Schurwolle und 3% Seide, die Kette aus 100% Baumwolle. Der Zustand ist sehr gut. Außerdem wurde das Stück professionell gewaschen. Diese Angaben beschreiben Material, Herkunft, Herstellungsart und Pflegezustand des konkreten Teppichs. Eine weitergehende Behandlung oder Restaurierung ist nicht angegeben.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |








