Perserteppich Nain 282 x 95 cm Wolle handgeknüpft

1884$

Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 500.000 Knoten/m² | Material: Flor 90 % Schurwolle und 10 % Seide, Kette 100 % Baumwolle | Größe: 282 x 95 cm | Muster: traditionell orientalisch und persisch, floral inspiriert | Zustand: Neu, sehr gut

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Inventarnummer: AB712CE4

Beschreibung

Nain Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Super Nain 9 La ist ein handgeknüpfter Perserteppich aus Persien beziehungsweise Iran. Sein Flor besteht aus 90 % Schurwolle und 10 % Seide. Die Verbindung dieser beiden Materialien prägt die Haptik und das Erscheinungsbild des Teppichs: Schurwolle bildet eine belastbare und angenehm griffige Grundlage, während Seide feine Akzente und einen zurückhaltenden Glanz in die Oberfläche bringen kann. Die Kette besteht aus 100 % Baumwolle. Damit sind Flor und Kette klar als unterschiedliche Bestandteile des Teppichs ausgewiesen.

Die Herstellung von Hand verbindet jeden einzelnen Knoten mit dem Aufbau des Teppichs. Bei einem handgeknüpften Stück entsteht das Muster nicht durch ein industrielles Druck- oder Webverfahren, sondern durch die gezielte Anordnung der Knoten. Dadurch erhält der Teppich seine textile Struktur und die für diese Technik typische handwerkliche Ausführung. Die Knotendichte liegt bei ungefähr 500.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie steht für eine fein ausgearbeitete Oberfläche und erlaubt die Darstellung detaillierter Motive.

Der dichte Flor aus Wolle und Seide ist für den Einsatz im Wohnbereich und im Schlafzimmer beschrieben. Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet und wird als haustierfreundlich angegeben. Sein Zustand ist neu und sehr gut. Zum Lieferumfang gehört ein Echtheitszertifikat. Diese Angaben ergänzen die Beschreibung der handwerklichen Ausführung um die praktischen Eigenschaften und den dokumentierten Lieferumfang.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus Persien beziehungsweise Iran und wird als Super Nain 9 La bezeichnet. Nain ist eine bekannte Teppichregion im iranischen Hochland. Die Stadt und ihr Umland stehen für fein geknüpfte Teppiche, bei denen eine sorgfältige Zeichnung, eine regelmäßige Knotung und eine ausgewogene Gesamtwirkung im Mittelpunkt stehen. Die Bezeichnung Nain verweist dabei auf eine regionale Knüpftradition und nicht lediglich auf eine beliebige Farb- oder Stilrichtung.

In Nain entwickelte sich die Teppichherstellung zu einem wichtigen Teil der lokalen Handwerkskultur. Die dortigen Entwürfe verbinden Einflüsse aus der persischen Ornamentik mit einer klaren, fein gegliederten Komposition. Häufig werden zentrale Medaillons, geordnete Ranken und florale Elemente so miteinander verbunden, dass die Fläche geschlossen, aber nicht unübersichtlich wirkt. Die regionale Tradition legt Wert auf präzise Konturen und eine kontrollierte Wiederholung von Ornamenten.

Persische Teppiche werden traditionell in arbeitsteiligen und zugleich sehr persönlichen Handwerksprozessen hergestellt. Der Knüpfer oder die Knüpferin setzt Knoten für Knoten nach einer Vorlage oder einem überlieferten Entwurf. Nach dem Knüpfen werden Flor, Kanten und Oberfläche bearbeitet, damit die einzelnen Bereiche zusammenpassen. Bei feinen Nain-Teppichen ist die genaue Umsetzung kleiner Formen besonders wichtig, weil Linien, Blätter und Ranken auch in dicht gegliederten Bereichen lesbar bleiben sollen.

Die Nain-Tradition wird häufig mit hellen, ausgewogenen Kompositionen und einem eleganten Umgang mit floralen Formen verbunden. Entscheidend ist jedoch nicht nur die Farbwirkung, sondern das Zusammenspiel von Grund, Bordüre und Innenzeichnung. Ein sorgfältig angelegtes Verhältnis zwischen diesen Bereichen gibt dem Teppich seine charakteristische Ordnung. Die hier verwendete Bezeichnung Super Nain 9 La gehört zur Produktbezeichnung dieses Stücks und ordnet es innerhalb der Nain-Tradition einer fein gearbeiteten Ausführung zu.

Die Herkunft aus Iran ist auch im Zusammenhang mit der Geschichte persischer Teppiche zu verstehen. Teppiche aus iranischen Regionen wurden über lange Zeiträume für unterschiedliche Räume und Nutzungen geknüpft. Regionale Eigenheiten zeigen sich in der Zeichnung, der Knotentechnik, der Materialwahl und der Art, wie Bordüren aufgebaut sind. Nain steht in diesem Zusammenhang für eine eigene Schule innerhalb der persischen Teppichkunst. Die Bezeichnung bewahrt somit einen Hinweis auf den kulturellen und handwerklichen Hintergrund, aus dem dieser Teppich stammt.

Design und Muster

Das Design dieses Teppichs wird als traditionell orientalisch und persisch beschrieben. Die Muster sind floral inspiriert und greifen damit ein wichtiges Thema der persischen Ornamentik auf. Florale Motive können Blätter, Ranken, Blüten und miteinander verbundene Arabesken umfassen. In einer fein geknüpften Komposition werden solche Formen nicht zufällig verteilt, sondern in einem Verhältnis von Wiederholung, Gegenbewegung und Bezug zur Bordüre angeordnet.

Die Bezeichnung Super Nain 9 La steht für eine Nain-inspirierte Musterwelt, in der eine detaillierte Zeichnung eine zentrale Rolle spielt. Bei Nain-Entwürfen wird die Fläche oft durch ein geordnetes Zentrum und umgebende Ornamentzonen strukturiert. Dadurch kann das Auge von der Mitte zu den Seiten geführt werden. Eine Bordüre fasst die Komposition zusammen und schafft einen klaren Übergang zwischen dem inneren Feld und dem äußeren Rand.

Feine Muster leben von klaren Konturen. Bei Ranken und Blättern müssen Linien so gesetzt werden, dass ihre Richtung erkennbar bleibt und die einzelnen Formen nicht ineinander verschwimmen. Die hohe Knotendichte unterstützt grundsätzlich die Wiedergabe kleiner Details. Sie ermöglicht es, filigrane Ornamente dichter zu staffeln und Übergänge zwischen verschiedenen Musterelementen kontrolliert auszuarbeiten. Das erklärt, weshalb Nain-Teppiche häufig mit einer besonders detaillierten Zeichnung verbunden werden.

Persische Teppichmuster besitzen außerdem eine symbolische und kulturelle Dimension. Pflanzenformen werden in der persischen Kunst seit Langem als dekorative Ordnungselemente eingesetzt. Sie können Wachstum, Rhythmus und die Verbindung von Natur und idealisierter Gestaltung darstellen. Im Teppich erscheinen diese Motive nicht als naturgetreue Abbildung, sondern als stilisierte Ornamentik. Gerade diese Stilisierung erlaubt es, wiederkehrende Ranken und Blüten über eine größere Fläche miteinander zu verbinden.

Ein traditionell persisches Design muss nicht streng symmetrisch wirken, um geordnet zu sein. Die Wirkung entsteht aus dem Verhältnis von Formen, Abständen und Wiederholungen. Kleine Unterschiede innerhalb einer handgeknüpften Ausführung gehören zur manuellen Entstehung und stehen neben der übergeordneten Ordnung des Entwurfs. Bei diesem Teppich verbinden sich die floral inspirierte Zeichnung, die feine Knüpfung und die Nain-Bezeichnung zu einem klar erkennbaren regionalen Stilbild.

Die Mustertradition von Nain lässt sich auch von anderen persischen Stilrichtungen unterscheiden, ohne sie isoliert zu betrachten. Isfahan-Teppiche werden beispielsweise ebenfalls für detaillierte und komplexe Muster geschätzt, während Nain eine eigene regionale Ausprägung besitzt. Gemeinsam ist vielen persischen Teppichen die sorgfältige Gliederung der Fläche. Unterschiede liegen vor allem in der konkreten Ornamentik, der Linienführung und der handwerklichen Interpretation durch die jeweilige Knüpfregion.

Besonderheiten

Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören die Kombination aus Schurwolle und Seide im Flor, die Baumwollkette und die handgeknüpfte Herstellung. Die Produktbeschreibung nennt eine Knotendichte von ungefähr 500.000 Knoten pro Quadratmeter. Außerdem wird der Teppich als neu und sehr gut erhalten angegeben. Damit verbindet er die traditionelle Herstellung eines persischen Nain-Teppichs mit einem ungebrauchten Zustand.

Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet und wird als haustierfreundlich bezeichnet. Diese Angaben machen ihn für unterschiedliche Wohnsituationen interessant, ohne seine handwerkliche Herkunft in den Hintergrund zu stellen. Ein Echtheitszertifikat ist im Lieferumfang enthalten. Es begleitet das Stück als Dokument und gehört zu den ausdrücklich genannten Besonderheiten dieses Angebots.

FAQ

Was macht den Perserteppich Super Nain 9 La besonders?

Seine Besonderheit liegt in der Verbindung aus Nain-Tradition, Handknüpfung und einer fein ausgearbeiteten, floral inspirierten Musterwelt. Der Flor besteht aus 90 % Schurwolle und 10 % Seide, während die Kette aus 100 % Baumwolle gefertigt ist. Die genannte Knotendichte von ungefähr 500.000 Knoten pro Quadratmeter unterstützt die detaillierte Zeichnung. Hinzu kommen der neue, sehr gute Zustand und das Echtheitszertifikat. So verbindet das Stück regionale persische Teppichkunst mit klar benannten Materialien und einer sorgfältigen handwerklichen Ausführung.

Wie pflege ich meinen Perserteppich richtig?

Für die regelmäßige Pflege empfiehlt sich vorsichtiges Staubsaugen ohne Bürsten, damit die Oberfläche geschont wird. Verschüttete Flüssigkeiten und frische Flecken sollten mit einem feuchten Tuch vorsichtig abgetupft und nicht kräftig eingerieben werden. Bei einer gründlicheren Reinigung ist eine professionelle Teppichreinigung sinnvoll. Da der Flor sowohl Schurwolle als auch Seide enthält, sollte die Reinigung auf diese Materialkombination abgestimmt sein. Eine fachgerechte Behandlung hilft, die textile Struktur und die feinen Muster langfristig zu bewahren.

Welche Vorteile bietet ein handgeknüpfter Perserteppich?

Ein handgeknüpfter Perserteppich entsteht Knoten für Knoten und unterscheidet sich dadurch von maschinell gefertigten Teppichen. Die Technik erlaubt eine detaillierte Umsetzung regionaler Muster und macht jedes Stück zu einer eigenständigen handwerklichen Arbeit. Die Kombination aus Schurwolle und Seide verbindet eine wollene Grundstruktur mit feinen seidenen Anteilen. Zudem entsteht durch die Handarbeit eine individuelle textile Oberfläche. Beim Super Nain 9 La kommen diese Eigenschaften mit der Nain-Herkunft, der hohen genannten Knotendichte und der traditionellen persischen Ornamentik zusammen.

Zusätzliche Informationen
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