









Perserteppich Nain 255 x 158 cm Wolle handgeknüpft
1696$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 500.000 Knoten/m² | Material: Flor 90% Schurwolle, 10% Seide, Kette 100% Baumwolle | Größe: 255 x 158 cm | Muster: traditionell orientalisch/persisch, blau | Zustand: neu, perfekt
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VERSANDPARTNERInventarnummer: A21A8E1D
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und stammt aus Persien. Sein Flor besteht aus 90 % Schurwolle und 10 % Seide. Die Kombination verbindet die textile Substanz der Wolle mit dem feinen Glanz der Seide. Die Kette besteht zu 100 % aus Baumwolle. Damit sind die im Teppich verwendeten Materialien für Flor und Grundgewebe klar benannt.
Die Knotendichte beträgt ca. 500.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte erlaubt eine detaillierte Ausarbeitung von Linien, Konturen und kleinen Ornamenten. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingebracht. Anschließend wird der Flor gleichmäßig verdichtet und bearbeitet. Im Unterschied zu einer maschinellen Fertigung entsteht so ein Stück, dessen Herstellung unmittelbar mit der Arbeit der Knüpfer verbunden ist.
Schurwolle wird bei Orientteppichen traditionell wegen ihrer belastbaren, elastischen Faser verwendet. Sie kann dem Flor eine angenehme, textile Oberfläche geben. Seide wird häufig eingesetzt, wenn feine Akzente und ein wechselndes Lichtspiel in der Zeichnung gewünscht sind. Baumwolle dient als Kettenmaterial einer geordneten Basis, auf der die Knoten aufgebaut werden. Bei diesem Teppich sind diese drei Angaben getrennt ausgewiesen: Schurwolle und Seide im Flor, Baumwolle in der Kette.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Persien und wird als Nain bezeichnet. Nain ist ein traditionsreicher Teppichort im zentralen Iran. Die dortige Knüpfkunst ist für fein ausgearbeitete, klassisch orientierte Teppiche bekannt. In der regionalen Gestaltung treffen eine kontrollierte Zeichnung, eine sorgfältige Knotung und eine ausgewogene Farbwirkung aufeinander. Der Name Nain verweist dabei auf eine Herkunfts- und Stiltradition, nicht lediglich auf eine allgemeine Bezeichnung für einen Orientteppich.
Nain entwickelte sich zu einem bedeutenden Zentrum der persischen Teppichherstellung. Die Stadt liegt in einer trockenen Landschaft zwischen wichtigen Kultur- und Handelsräumen des iranischen Hochlands. Teppiche aus der Region wurden vor allem für ihre feine Ausführung und ihre präzise Musterordnung geschätzt. Die Herstellung knüpft an die größere persische Tradition an, in der Teppiche nicht nur als Gebrauchsgegenstände, sondern auch als sorgfältig komponierte textile Bildflächen entstehen.
Bei persischen Teppichen wird die Gestaltung häufig durch ein Zentrum, eine umlaufende Bordüre und kleinere Füllornamente geordnet. Diese Struktur schafft eine klare Lesbarkeit der Fläche. Nain-Teppiche stehen in dieser Tradition einer fein abgestimmten, eher kontrollierten Ornamentik. Die Bezeichnung „9 La“ gehört zur im Handel verwendeten Einordnung von Nain-Teppichen. Solche Angaben stehen im Zusammenhang mit der Feinheit und der traditionellen Klassifizierung der Knüpfung; sie ersetzen jedoch nicht die konkrete Material- oder Knotendichteangabe dieses Stücks.
Die persische Teppichkultur umfasst zahlreiche regionale Handschriften. Isfahan ist für ausgewogene Kompositionen und komplexe Ornamente bekannt, Kashan für klassische Muster und eine reiche Farbgestaltung. Tabriz verbindet unterschiedliche Einflüsse mit einer präzisen Zeichnung, während Ghom für feine, häufig detailreiche Arbeiten steht. Diese Orte bilden eigenständige Traditionen. Der vorliegende Teppich ist als Nain aus Persien eingeordnet und sollte nicht mit den genannten Herkunftsgebieten gleichgesetzt werden.
Handgeknüpfte Teppiche werden über viele Arbeitsschritte hinweg vorbereitet. Das Grundgewebe wird gespannt, die Knoten werden Reihe für Reihe gesetzt, und die entstehende Fläche wird regelmäßig verdichtet und geglättet. Danach werden Konturen, Flor und Abschlusskanten bearbeitet. Die lange Entwicklung der persischen Knüpfkunst zeigt sich in dieser Verbindung aus technischem Aufbau und dekorativer Ordnung. Bei einem fein geknüpften Nain ist die genaue Ausführung deshalb ebenso Teil der regionalen Tradition wie die sichtbare Musterwelt.
Design und Muster
Der Teppich ist dem traditionellen orientalischen beziehungsweise persischen Stil zugeordnet und in Blau gehalten. Seine Muster werden als elegant beschrieben. Diese Angaben charakterisieren die sichtbare Farb- und Stilrichtung, ohne ein einzelnes Motiv zu behaupten, das in der Beschreibung nicht benannt ist. Blau kann in persischen Teppichen von hellen, zurückhaltenden Tönen bis zu tiefen, ausdrucksstarken Nuancen reichen und dadurch die Wirkung von Ornamenten und Flächen verändern.
In der Nain-Tradition spielen fein gezeichnete florale und vegetabile Ornamente eine wichtige Rolle. Blätter, Blüten, Ranken und symmetrisch angelegte Formen werden häufig zu einem durchgehenden Rapport oder zu einer zentral gegliederten Komposition verbunden. Solche Muster können kleinmaßstäblich und präzise angelegt sein, damit die hohe Knotendichte die Konturen sauber wiedergibt. Bei diesem Teppich ist die regionale Stilzuordnung genannt; die konkrete Beschreibung hebt vor allem die eleganten Muster und die blaue Farbe hervor.
Persische Muster beruhen oft auf einem Verhältnis von Hauptfeld und Bordüre. Das Hauptfeld trägt die zentrale ornamentale Aussage, während eine oder mehrere Bordüren den Abschluss bilden und die Komposition einfassen. Zwischen den größeren Formen liegen Füllmotive, die Übergänge herstellen und freie Flächen strukturieren. Diese Ordnung macht einen Teppich aus der Entfernung ruhig lesbar und zeigt aus der Nähe die Arbeit an den einzelnen Details.
Die Wirkung eines Musters entsteht nicht nur durch das Motiv, sondern auch durch die Beziehung von Farbe, Flor und Knotung. Wolle nimmt Farbe anders auf als Seide und kann dadurch eine weichere beziehungsweise stärker leuchtende Oberfläche erzeugen. Seidenanteile werden in der traditionellen Teppichgestaltung oft genutzt, um feine Linien oder Akzente sichtbar hervorzuheben. Bei einem blauen Teppich beeinflussen die Abstufungen der Farbfläche, wie deutlich sich Ornamente vom Grund abheben.
Nain-Teppiche werden häufig mit einer disziplinierten, ausgewogenen Zeichnung verbunden. Im Unterschied zu sehr expressiven, großflächigen Nomadenmustern liegt der Schwerpunkt bei dieser Tradition meist auf einer geordneten Komposition und einer feinen Detailarbeit. Das bedeutet nicht, dass jeder Nain dasselbe Muster besitzt. Handgeknüpfte Stücke unterscheiden sich in ihrer konkreten Ausführung, in der Farbverteilung und in der Anordnung der Ornamente. Gerade diese Verbindung aus überlieferter Formensprache und individueller Ausführung gehört zur persischen Teppichkunst.
Besonderheiten
Der Teppich ist neu und wird als perfekt beschrieben. Die Beschreibung nennt keine Mängel. Er ist für Fußbodenheizung geeignet und haustierfreundlich. Der Flor ist mit einer Höhe von ca. 8 mm angegeben. Diese Eigenschaften ergänzen die Angaben zu Material, Herkunft und handgeknüpfter Herstellung.
Die Verbindung aus 90 % Schurwolle und 10 % Seide, einer Kette aus 100 % Baumwolle und einer Knotendichte von ca. 500.000 Knoten pro Quadratmeter macht die textile Konstruktion klar nachvollziehbar. Die blaue Farbgebung und die traditionelle orientalisch-persische Stilzuordnung geben dem Teppich seine gestalterische Richtung. Als handgeknüpftes Einzelstück ist er nicht als beliebig reproduzierbares Serienprodukt zu verstehen.
FAQ
Wie pflege ich meinen Perserteppich richtig?
Für die regelmäßige Pflege empfiehlt sich vorsichtiges Staubsaugen auf niedriger Stufe. Dabei sollte die Oberfläche gleichmäßig und ohne unnötigen Druck behandelt werden. Kleine Verschmutzungen können bei Bedarf mit einem feuchten Tuch bearbeitet werden. Bei stärkerer Verschmutzung sollte die Reinigung einem Fachmann überlassen werden. Eine sachgerechte Teppichwäsche berücksichtigt die handgeknüpfte Konstruktion, den Woll- und Seidenflor sowie die Baumwollkette und hilft, die textile Oberfläche zu schonen.
Woher stammen die Muster und Designs des Perserteppichs?
Die Gestaltung steht in der Tradition der persischen Teppichknüpfkunst und ist dem Nain-Stil zugeordnet. Persische Muster wurden über Generationen aus regionalen Formen, Naturbeobachtungen, kulturellen Vorstellungen und überlieferten Ornamenten entwickelt. Häufig finden sich florale, vegetabile und geometrisch geordnete Elemente, die in Feldern und Bordüren zusammenwirken. Bei diesem Teppich werden ein traditioneller orientalisch-persischer Stil, elegante Muster und die Farbe Blau genannt. Einzelne, nicht ausdrücklich benannte Motive sollten daraus nicht abgeleitet werden.
Was macht diesen Perserteppich zu einem Unikat?
Jeder handgeknüpfte Teppich entsteht durch viele einzelne Arbeitsschritte und die individuelle Ausführung der Knüpfer. Knoten, Farbverläufe, Konturen und kleine Abweichungen werden nicht auf dieselbe Weise wie bei einem industriell identischen Produkt wiederholt. Auch bei einer überlieferten Nain-Formensprache bleibt die konkrete Anordnung der Muster eigenständig. Die Kombination aus Handarbeit, den genannten Materialien, der hohen Knotendichte und der individuellen Gestaltung macht dieses Stück zu einem einzelnen Teppich und nicht zu einer bloßen Kopie eines anderen Exemplars.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















