





Perserteppich Nain 245 x 165 cm Schurwolle handgeknüpft
1505$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 90% Schurwolle, 10% Seide | Größe: 245 x 165 cm | Muster: Traditionelles orientalisches Muster | Zustand: Neu
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Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus Schurwolle und Seide. Der Wollanteil verleiht dem Teppich eine robuste, pflegeleichte und widerstandsfähige Oberfläche. Schurwolle wird seit Langem für handgeknüpfte Teppiche verwendet, weil sie eine belastbare Faserstruktur besitzt und sich für einen regelmäßig genutzten Bodenbelag eignet. In diesem Teppich verbindet sich die Wolle mit Seide, die eine feinere Haptik und einen eleganten Glanz in die Oberfläche bringt.
Die Kombination aus Wolle und Seide prägt sowohl das Griffgefühl als auch die optische Wirkung des Flors. Die Wolle sorgt für eine angenehme, weiche Oberfläche, während die Seidenanteile Licht unterschiedlich aufnehmen und dadurch dezente Glanznuancen hervorbringen. Die handgeknüpfte Herstellung erfolgt Knoten für Knoten. Erfahrene Knüpfer arbeiten dabei nach einem festgelegten Muster und bauen den Flor schrittweise auf. So entsteht ein Teppich, dessen Herstellung auf traditioneller Handarbeit beruht und nicht auf einer maschinellen Fertigung.
Die Knotendichte ist mit etwa 300.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Eine solche dichte Knüpfung ermöglicht eine klare Ausarbeitung der Muster und unterstützt eine gleichmäßige Oberfläche. Jeder handgeknüpfte Teppich entsteht als einzelnes Stück. Auch wenn ein Muster einer regionalen Tradition folgt, ist die genaue Ausführung durch die Handarbeit geprägt. Der Teppich ist etwa 8 mm dick, handgeknüpft und für die Nutzung auf einer Fußbodenheizung geeignet.
Herkunft und Tradition
Der Teppich gehört zur Kategorie der Perserteppiche und stammt aus Persien, dem heutigen Iran. Iranische Teppiche bilden eine weit gefächerte Gruppe handgeknüpfter Arbeiten, die sich durch unterschiedliche regionale Traditionen, Knüpfweisen und Musterwelten auszeichnet. Nain zählt zu den bekannten Bezeichnungen innerhalb dieser persischen Teppichkultur. Die Bezeichnung verweist auf eine Stilrichtung und eine regionale Tradition, in der fein gearbeitete Teppiche mit sorgfältig gegliederten Mustern eine wichtige Rolle spielen.
Die Teppichherstellung im Iran ist mit einer langen Geschichte handwerklicher Weitergabe verbunden. Kenntnisse über das Spinnen und Färben von Garnen, das Anlegen eines Grundmusters und das systematische Knüpfen werden traditionell von Generation zu Generation vermittelt. Ein handgeknüpfter Perserteppich entsteht deshalb nicht nur durch das Aneinanderreihen einzelner Knoten, sondern durch das Zusammenspiel von Materialkenntnis, Musterplanung und handwerklicher Erfahrung. Die Arbeit verlangt Aufmerksamkeit über den gesamten Herstellungsprozess hinweg.
Persische Teppiche werden häufig nach den Orten und Regionen benannt, deren Werkstätten oder Mustertraditionen sie geprägt haben. Zu den bekannten Zentren zählen unter anderem Isfahan, Täbriz und Nain. Diese Namen stehen für unterschiedliche ästhetische und technische Entwicklungen innerhalb der iranischen Teppichkunst. Nain ist insbesondere mit fein gegliederten Kompositionen und einer sorgfältigen Ausführung verbunden. Der vorliegende Teppich wird als Nain bezeichnet und zugleich als Perserteppich aus Persien geführt.
Die persische Teppichtradition umfasst sowohl repräsentative Stücke als auch Teppiche für den täglichen Gebrauch. In beiden Fällen verbindet die Knüpfarbeit eine praktische Funktion mit einer dekorativen Gestaltung. Der Teppich wird auf dem Boden eingesetzt, trägt aber zugleich die Spuren einer textilen Kunst, in der Muster, Farben und Materialien bewusst aufeinander abgestimmt werden. Die Herkunft aus Persien ordnet ihn in diese gewachsene iranische Handwerkstradition ein, ohne dass daraus eine maschinelle oder industrielle Herstellung abzuleiten wäre.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als traditionelles orientalisches Muster beschrieben. Der Begriff bezeichnet eine Gestaltung, die sich an den überlieferten Bildwelten orientalischer Teppiche orientiert. Solche Kompositionen können florale Motive, geometrische Formen und symbolische Elemente miteinander verbinden. Dabei entstehen häufig gegliederte Flächen, in denen einzelne Motive wiederkehren und sich zu einer zusammenhängenden Ornamentik verbinden.
Florale Muster gehören zu den verbreiteten Gestaltungsmitteln der persischen Teppichkunst. Blätter, Blüten, Ranken und stilisierte Pflanzenformen können eine Fläche rhythmisch strukturieren. Geometrische Formen schaffen dagegen klare Achsen, Wiederholungen und Abgrenzungen. Je nach Entwurf werden diese Elemente miteinander verschränkt oder in geordneten Feldern angelegt. Die Mustertradition bietet damit einen großen Spielraum zwischen streng symmetrischer Ordnung und einer freieren, fließenden Anordnung.
Viele orientalische Teppichmuster arbeiten mit einem zentralen Aufbau, einer umlaufenden Bordüre oder einer durchgehend ornamentierten Fläche. Ein Zentrum kann den Blick sammeln, während Nebenmotive den Übergang zu den Rändern gestalten. Bordüren rahmen die innere Komposition und geben ihr eine erkennbare Begrenzung. Wiederholungen sorgen für ein ausgewogenes Gesamtbild. Die Knotendichte unterstützt bei einem solchen Entwurf die präzise Darstellung feiner Linien und kleiner Musterelemente.
Traditionelle Muster werden außerdem häufig mit kulturellen Bedeutungen verbunden. Florale Darstellungen können die Natur aufgreifen, während bestimmte geometrische Zeichen in der Überlieferung für Ordnung, Schutz, Glück oder Wohlstand stehen können. Solche Deutungen gehören zur allgemeinen Symbolsprache orientalischer Teppiche und müssen nicht jedem einzelnen Motiv eindeutig zugeordnet werden. Sicher ist hier, dass der Teppich ein traditionelles orientalisches Muster trägt und damit an eine lange persische Gestaltungstradition anknüpft.
Die Verbindung von klassischer Ornamentik und handgeknüpfter Ausführung ermöglicht den Einsatz in unterschiedlich eingerichteten Räumen. Ein traditionelles Muster kann in einer klassisch eingerichteten Umgebung die vorhandenen Formen aufnehmen. Ebenso kann es in einer moderneren Einrichtung einen textilen Kontrast zu schlichten Flächen bilden. Seine Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel von Muster, Flor, Wolle und Seide. Der Teppich bringt dadurch einen klar erkennbaren Bezug zur orientalischen und persischen Teppichkultur in den Wohnbereich.
Besonderheiten
Eine besondere Eigenschaft dieses Teppichs ist die angegebene Knotendichte von etwa 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Die dichte Knüpfung steht für eine detaillierte Ausarbeitung und für klar erkennbare Muster. Sie ist zugleich ein Ausdruck der handwerklichen Arbeit, die in die Herstellung eingeflossen ist. Die Kombination aus Schurwolle und Seide verbindet eine widerstandsfähige Wollfaser mit dem feinen Glanz der Seide.
Der Teppich ist neu, handgeknüpft und für Fußbodenheizung geeignet. Außerdem wird er als haustierfreundlich beschrieben. Seine Dicke beträgt etwa 8 mm. Damit sind sowohl die Herstellung als auch die vorgesehenen Nutzungseigenschaften klar benannt. Der Teppich ist nicht nur als Bodenbelag gedacht, sondern wird in der Beschreibung auch als handwerklich gearbeitetes Kunstwerk eingeordnet.
FAQ
Wie pflege ich meinen Orientteppich richtig?
Für die regelmäßige Pflege genügt Staubsaugen mit niedriger Saugleistung, damit Staub und Schmutz aus dem Flor entfernt werden, ohne die Oberfläche unnötig zu belasten. Es ist sinnvoll, den Teppich gelegentlich zu drehen. Dadurch lässt sich eine ungleichmäßige Abnutzung vermeiden. Bei Flecken sollte möglichst sofort gehandelt werden. Verwenden Sie dabei nur milde Reinigungsmittel und gehen Sie vorsichtig vor, damit Wolle und Seide geschont werden. Eine professionelle Reinigung in größeren Abständen ist ebenfalls ratsam. Bei Unsicherheit über ein geeignetes Verfahren sollte die Reinigung einem Fachbetrieb überlassen werden, der Erfahrung mit handgeknüpften Teppichen und ihren natürlichen Fasern besitzt.
Wo finde ich weitere Informationen über Perserteppiche?
Informationen über Perserteppiche finden sich in verschiedenen Quellen. Webseiten von Teppichhändlern geben häufig einen Überblick über Regionen, Materialien, Knüpftechniken und unterschiedliche Muster. Ergänzend bieten Blogs zur orientalischen Teppichkunst Einblicke in historische Entwicklungen und regionale Besonderheiten. Fachbücher behandeln die verschiedenen Teppichregionen meist ausführlicher und ordnen ihre Muster sowie ihre handwerklichen Traditionen ein. Auch Museen zeigen Ausstellungen zur Geschichte und Kunstfertigkeit persischer Teppiche. Dort lässt sich nachvollziehen, wie sich textile Techniken, Ornamentik und kulturelle Einflüsse über lange Zeiträume entwickelt haben. Für eine vertiefte Beschäftigung ist es sinnvoll, Informationen aus mehreren dieser Bereiche miteinander zu vergleichen.
Wie erkenne ich einen hochwertigen Teppich?
Bei der Beurteilung eines Teppichs können mehrere Merkmale berücksichtigt werden. Eine dichte Knüpfung, gleichmäßige Farben und eine klare Musterung gelten als wichtige Hinweise auf eine sorgfältige Ausführung. Auch die verwendeten Materialien spielen eine Rolle. Natürliche Fasern wie Wolle oder Seide werden traditionell bei hochwertigen handgeknüpften Teppichen eingesetzt. Ein weiterer Blick gilt der Rückseite: Eine gut verarbeitete Rückseite und eine erkennbare Knotentechnik können darauf hinweisen, dass der Teppich von Hand geknüpft wurde. Die Beurteilung sollte immer das gesamte Stück einbeziehen, also Material, Muster, Oberfläche, Rückseite und Verarbeitung. Bei diesem Teppich sind Schurwolle und Seide, die dichte Knüpfung, die klare traditionelle Musterung und die handgeknüpfte Herstellung als relevante Merkmale genannt.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













