






Perserteppich Nain 242 x 172 cm Wolle handgeknüpft
1499$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 90% Schurwolle, 10% Seide | Größe: 242 x 172 cm | Muster: traditionell orientalisch/persisch, Weiß/Dunkelblau | Zustand: Neu, sehr gut
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Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus Schurwolle und Seide. Die Verbindung beider Materialien prägt seine textile Wirkung: Die Wolle bildet die solide, angenehm weiche Grundlage, während die Seide feine Glanzakzente in der Oberfläche ermöglicht. Schurwolle wird im Teppichhandwerk wegen ihrer Widerstandsfähigkeit, ihrer angenehmen Haptik und ihrer guten Alltagseignung verwendet. Seide ergänzt diese Eigenschaften durch eine glatte Struktur und einen zurückhaltenden, je nach Lichteinfall sichtbaren Schimmer.
Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingearbeitet. Dadurch entsteht kein vollständig maschinell wiederholtes Produkt, sondern ein einzelnes Stück mit einer eigenen, aus der Arbeit am Webstuhl hervorgegangenen Struktur. Die handgeknüpfte Ausführung verlangt Zeit und sorgfältige Arbeit. Bei diesem Teppich verbindet sich diese traditionelle Technik mit einer Knotendichte von etwa 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Die Florhöhe beträgt 8 mm.
Die Materialkombination ist auf eine Verbindung von weicher Oberfläche, klarer Zeichnung und einer feinen optischen Wirkung ausgerichtet. Die Wolle unterstützt die strapazierfähige Beschaffenheit, die Seide verleiht der Oberfläche eine edlere Lichtwirkung. Die handgeknüpfte Konstruktion wird im Ausgangstext außerdem mit Licht- und Formbeständigkeit in Verbindung gebracht. Der Teppich ist neu und befindet sich in sehr gutem Zustand.
Herkunft und Tradition
Nain ist eine Stadt im Iran und zugleich der Name einer bedeutenden Teppichtradition. Die Stadt liegt in der Provinz Isfahan, einer Region, die seit langer Zeit für ihre textile und kunsthandwerkliche Kultur bekannt ist. Nain-Teppiche werden mit einer sorgfältigen, fein ausgeführten Knüpfarbeit verbunden. Ihre Gestaltung folgt häufig einer ausgewogenen Ordnung, in der ein zentrales Feld, eine Bordüre und fein gegliederte Binnenmotive miteinander verbunden werden. Die Herstellung beruht auf überlieferten Kenntnissen, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden.
Die Nain-Tradition entwickelte sich im Umfeld der persischen Teppichkunst, in der Zeichnung, Material und Knotung stets gemeinsam betrachtet werden. Ein Teppich wird dabei nicht nur über seine Farbgebung, sondern ebenso über die Genauigkeit der Linien, die Proportionen der Flächen und die Qualität der Ausführung charakterisiert. Feine Knüpfungen ermöglichen es, kleine florale Formen, geschwungene Ranken und sorgfältig abgegrenzte Konturen in ein zusammenhängendes Muster zu übertragen. Diese Verbindung von handwerklicher Präzision und geordneter Komposition ist ein kennzeichnendes Thema der Nain-Tradition.
Die Lage Nains in Zentraliran prägte den Austausch zwischen verschiedenen Formen persischer Gestaltung. In der Region Isfahan begegnen sich Einflüsse höfischer Ornamentik, religiöser Kunst und lokaler Handwerkstraditionen. Viele Muster greifen auf die Formensprache der Natur zurück: Blätter, Blüten, Ranken und stilisierte Zweige werden nicht naturgetreu kopiert, sondern in eine rhythmische, flächige Ordnung überführt. Geometrische Begrenzungen und symmetrische Strukturen geben solchen floralen Motiven Halt. So entsteht eine Bildsprache, die zugleich dekorativ und klar aufgebaut ist.
Traditionelle Nain-Teppiche sind häufig für feine Farbabstufungen und eine ruhige Grundwirkung bekannt. Helle Flächen können mit dunkleren Konturen und Akzenten verbunden werden, sodass das Muster lesbar bleibt, ohne seine feine Gliederung zu verlieren. Die im Iran entwickelte persische Knüpfkunst arbeitet dabei mit einem reichen Vokabular aus Medaillons, Ranken, Blütenmotiven, Palmetten und Bordüren. Nicht jedes Stück verwendet alle diese Elemente; entscheidend ist die regionale Art, sie ausgewogen zu ordnen und in eine präzise Gesamtzeichnung einzubetten.
Der vorliegende Teppich wird als Nain aus Persien beziehungsweise Iran beschrieben. Seine Zugehörigkeit zur persischen Tradition zeigt sich in der Benennung, der handgeknüpften Herstellung und der traditionell orientalisch-persischen Stilrichtung. Nain ist dabei die Herkunfts- und Stilbezeichnung, nicht lediglich ein dekoratives Thema. Die Stadt steht für eine eigenständige Ausprägung iranischer Teppichkunst, deren Arbeiten wegen ihrer feinen Ausarbeitung und der kontrollierten Komposition geschätzt werden.
Design und Muster
Die Gestaltung dieses Teppichs wird als traditionell orientalisch und persisch beschrieben. Seine Farbgebung verbindet Weiß mit Dunkelblau. Diese Kombination legt eine klare visuelle Ordnung nahe: Helle Flächen schaffen Ruhe und Übersicht, während dunkle blaue Linien und Formen dem Muster Kontur geben. Die Farben werden nicht als zufällige Dekoration eingesetzt, sondern entsprechen der in der persischen Teppichkunst verbreiteten Arbeit mit Grundfläche, Umriss und fein gesetzten Akzenten.
Für Nain-Teppiche sind florale Zeichnungen ein wichtiger Bestandteil der regionalen Formensprache. Blüten, Blätter und Ranken werden stilisiert und so angeordnet, dass ein fortlaufender Rhythmus entsteht. Eine Ranke kann dabei als verbindendes Element zwischen einzelnen Blüten dienen, während Blattformen die Zwischenräume füllen. Die Motive bleiben in der Regel in eine klare Gesamtstruktur eingebunden. Dadurch wirkt ein florales Muster nicht zufällig verteilt, sondern als sorgfältig komponierte Fläche.
Neben floralen Elementen spielt die Geometrie eine ordnende Rolle. Symmetrien, Achsen und wiederkehrende Konturen helfen dabei, das Muster über die gesamte Fläche zu führen. In der persischen Ornamentik treten organische und geometrische Formen häufig gemeinsam auf: Geschwungene Ranken werden von geraden Begrenzungen gefasst, Blüten sitzen in regelmäßigem Abstand, und eine Bordüre kann das innere Feld gegenüber dem Außenbereich abgrenzen. Diese Verbindung lässt ein Muster detailliert erscheinen, ohne seine Lesbarkeit zu verlieren.
Die Nain-Tradition ist außerdem für zarte Farbkombinationen und fein ausgearbeitete Details bekannt. Weiß und Dunkelblau schaffen bei diesem Stück einen deutlichen Kontrast, der die Zeichnung sichtbar macht. Das dunkle Blau kann Konturen, Blütenformen oder Ranken hervorheben; die helle Farbwirkung der Grundfläche lässt die einzelnen Motive voneinander abgesetzt erscheinen. Die Seide im Flor kann dabei subtile Lichtreflexe erzeugen, während die Wolle dem Gesamtbild eine weichere textile Wirkung gibt.
Persische Teppichmuster sind häufig von der Natur und von Formen der islamischen Ornamentik inspiriert. Dabei werden Naturformen in eine abstrakte und wiederholbare Gestaltung übersetzt. Die Bedeutung liegt weniger in einer einzelnen naturalistischen Abbildung als in Rhythmus, Ausgewogenheit und Wiederholung. Florale Motive können in diesem kulturellen Zusammenhang für Wachstum und Lebendigkeit stehen, ohne dass jedes einzelne Muster eine festgelegte symbolische Lesart besitzt. Bei Nain verbindet sich diese Ornamentik mit einer präzisen Knüpftechnik und einer kontrollierten Farbwahl.
Das Muster dieses Teppichs ist daher als traditionelle persisch-orientalische Gestaltung in Weiß und Dunkelblau einzuordnen. Die regionale Bezeichnung Nain verweist auf eine konkrete iranische Teppichtradition, während die floralen und geometrischen Gestaltungselemente in der allgemeinen Sprache persischer Ornamentik stehen. Die Kombination aus feiner Zeichnung, klarer Farbtrennung und handgeknüpfter Oberfläche macht die Gestaltung sowohl in klassisch eingerichteten als auch in reduzierteren Wohnumgebungen anschlussfähig, ohne den regionalen Charakter aufzugeben.
Besonderheiten
Eine zentrale Besonderheit ist die Knotendichte von etwa 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine dichte Knüpfung unterstützt die detailreiche Darstellung und ermöglicht fein abgegrenzte Musterpartien. Sie wird bei diesem Teppich außerdem mit einer langlebigen und strapazierfähigen Beschaffenheit verbunden. Hinzu kommen der Flor aus Schurwolle und Seide, die handgeknüpfte Ausführung sowie die Florhöhe von 8 mm.
Der Teppich ist neu und wird als sehr gut erhalten beschrieben. Er ist ein Unikat beziehungsweise Einzelstück. Seine weiß-dunkelblaue Farbgebung, die traditionelle persische Stilrichtung und die Verbindung aus Wolle und Seide geben ihm ein klar bestimmtes Erscheinungsbild. Die Materialien und die handgeknüpfte Technik lassen sich mit unterschiedlichen Wohnstilen verbinden. Der Teppich kann in Wohn- oder Schlafräumen eingesetzt werden.
FAQ
Wie pflege ich einen Perserteppich Nain richtig?
Regelmäßiges Staubsaugen hilft, lose Verschmutzungen aus dem Flor zu entfernen. Bei einer gründlicheren Reinigung sollte eine professionelle Teppichreinigung beauftragt werden. Direkte, dauerhafte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Flüssigkeiten und Flecken werden am besten sofort mit einem trockenen Tuch abgetupft, ohne sie in den Flor einzureiben.
Welches Zubehör benötige ich für meinen Perserteppich Nain?
Eine rutschfeste Teppichunterlage kann dazu beitragen, den Teppich an seinem Platz zu halten und ihn zugleich zu schützen. Je nach Bedarf können geeignete Teppichreiniger und Pflegeprodukte verwendet werden. Bei einem Flor aus Schurwolle und Seide sollten Reinigungsmittel immer passend zum Material ausgewählt und zunächst an einer unauffälligen Stelle geprüft werden.
Wo kann ich einen Perserteppich Nain kaufen?
Originale Nain-Perserteppiche werden in spezialisierten Teppichgeschäften, auf Kunsthandwerksmärkten und in ausgewählten Online-Shops für orientalische Teppiche angeboten. Beim Kauf ist es sinnvoll, auf eine Echtheitsgarantie und auf nachvollziehbare Informationen zur Teppichproduktion in Nain zu achten. So lässt sich die Bezeichnung Nain von einer bloßen Verwendung traditioneller persischer Muster unterscheiden.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |














