





Perserteppich Nain 240 x 170 cm Wolle handgeknüpft
1462$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: 12-Lah, ca. 250.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle und Seide | Größe: 240 x 170 cm | Muster: Klassisch floral mit Medaillon | Zustand: Ausgezeichnet
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 7A243380
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Nain ist handgeknüpft und besteht im Flor aus hochwertiger Wolle und Seide. Die Verbindung beider Materialien gehört zu den charakteristischen Merkmalen vieler Nain-Teppiche. Wolle bringt eine strapazierfähige, angenehm griffige Oberfläche ein, während Seide feine Details und einen differenzierten Glanz unterstützt. Im Zusammenspiel entsteht eine textile Oberfläche, in der sich die Zeichnung präzise darstellen lässt.
Die Knüpfdichte dieses Teppichs ist als 12-Lah angegeben und liegt bei etwa 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine hohe Knüpfdichte ermöglicht eine feinere Ausarbeitung von Linien, Blüten und Blattformen. Sie trägt außerdem dazu bei, dass Übergänge zwischen verschiedenen Musterpartien klar lesbar bleiben. Bei Nain-Teppichen wird die Lah-Bezeichnung zur Einordnung unterschiedlicher Qualitätsstufen verwendet; sie beschreibt die Knotendichte und damit auch die mögliche Detailgenauigkeit der Ausführung.
Die Handarbeit zeigt sich in der sorgfältigen Verbindung von Material, Knoten und Muster. Wolle und Seide werden nicht nur wegen ihrer unterschiedlichen Oberfläche eingesetzt, sondern auch, weil sie auf dem Flor verschiedene Lichtwirkungen erzeugen. Je nach Betrachtungswinkel können einzelne Partien ruhiger oder heller erscheinen. Die handgeknüpfte Verarbeitung macht den Teppich zu einem Erzeugnis traditioneller Textilarbeit und nicht zu einem industriell hergestellten Bodenbelag.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Nain in Isfahan, in Zentralpersien. Nain ist für eine eigenständige Teppichtradition bekannt, die sich durch sorgfältige Knüpfarbeit, feine Zeichnung und die Verbindung klassischer persischer Formen mit einer kontrollierten Farbgestaltung auszeichnet. Die Stadt liegt in einer Region, in der die Teppichherstellung über lange Zeit hinweg zu einem wichtigen Teil der handwerklichen Kultur geworden ist. Das Wissen über Aufbau, Knoten, Material und Muster wird innerhalb der Werkstätten weitergegeben.
Nain-Teppiche werden häufig mit einer klar gegliederten Komposition verbunden. Anders als bei vielen stark flächig wirkenden Teppichen steht die lesbare Ordnung der einzelnen Elemente im Vordergrund. Ein zentrales Medaillon, eine ausgewogene Rahmung und fein ausgearbeitete florale Partien bilden ein Gestaltungssystem, das den Blick durch das gesamte Feld führt. Die hohe Knüpfdichte unterstützt diese Wirkung, weil auch kleinere Formen und schmale Konturen deutlich ausgearbeitet werden können.
Die Tradition von Nain steht innerhalb der persischen Teppichkultur in Beziehung zu anderen bedeutenden Zentren. Isfahan ist für komplexe Entwürfe, ausgewogene Proportionen und eine differenzierte Farbgebung bekannt. Kashan wird häufig mit traditionellen Kompositionen und kräftigeren Farbakzenten verbunden. Auch Werkstätten in Kerman und Tabriz haben die persische Teppichkunst mit eigenen handwerklichen und gestalterischen Entwicklungen geprägt. Diese Regionen unterscheiden sich voneinander, stehen aber gemeinsam für die Vielfalt der persischen Knüpftradition.
Ein Nain-Teppich verbindet daher die Herkunft aus einer konkreten Stadt mit einer größeren kulturellen Geschichte. Die Bezeichnung Nain verweist auf den Herstellungsort und die dort gewachsene Arbeitsweise, nicht lediglich auf ein dekoratives Motiv. Charakteristisch sind die sorgfältige Ausführung, die feine Musterzeichnung und der Einsatz hochwertiger Materialien. Der vorliegende Teppich gehört mit seiner Herkunft aus Nain, Isfahan, zu dieser persischen Tradition.
Persische Teppiche wurden über lange Zeit sowohl für den täglichen Gebrauch als auch für repräsentative Räume gefertigt. Ihre Bedeutung entsteht aus dem Zusammenspiel von handwerklicher Übung, überlieferten Ornamenten und der individuellen Arbeit an jedem einzelnen Stück. Da ein handgeknüpfter Teppich nicht vollständig maschinell reproduziert wird, besitzt jede Ausführung ihre eigene textile Präsenz. Die Herkunft bleibt dabei ein wichtiger Hinweis auf die gestalterische und technische Tradition, in der ein Teppich entstanden ist.
Design und Muster
Das Muster dieses Nain-Teppichs ist klassisch floral mit einem Medaillon. Ein Medaillon bildet den optischen Mittelpunkt einer solchen Komposition. Von diesem Zentrum aus wird das Muster meist durch symmetrisch angelegte Blüten, Blätter und geschwungene Ranken gegliedert. Die floralen Formen schaffen Verbindungen zwischen der Mitte und den umliegenden Feldern, sodass das Design als zusammenhängende Einheit wahrgenommen wird.
Florale Nain-Muster beruhen auf einer langen persischen Ornamenttradition. Blumen und Blätter werden dabei nicht als naturgetreue Abbildungen verstanden, sondern als stilisierte Formen mit festgelegten Konturen und wiederkehrenden Rhythmen. Ranken können Flächen miteinander verbinden, während Blüten als Akzente innerhalb der Zeichnung erscheinen. Durch die feine Ausführung entstehen Abstufungen zwischen größeren Hauptmotiven und kleineren Details.
Das Medaillon sorgt für eine klare Mitte und gibt dem Teppich eine ausgewogene Orientierung. Es kann als ruhender Bezugspunkt innerhalb der floralen Bewegung gelesen werden, während die begleitenden Motive den Blick nach außen führen. Bei einer solchen Gestaltung ist das Verhältnis zwischen Zentrum, Innenfeld und Rahmung entscheidend. Die Musterteile müssen zueinander passen, damit weder die Mitte isoliert wirkt noch die Randbereiche vom Hauptmotiv ablenken.
Nain-Teppiche sind für lebendige, zugleich harmonisch abgestimmte Farben bekannt. In der überlieferten Gestaltung kommen häufig helle Töne wie Beige, Blau und Rot vor. Diese Farbfamilien können unterschiedliche Aufgaben übernehmen: Helle Flächen geben dem Muster Raum, Blau schafft eine ruhige Tiefe, und Rot kann einzelne florale Partien hervorheben. Entscheidend ist nicht nur der einzelne Farbton, sondern sein Verhältnis zu den benachbarten Farben und zur gesamten Zeichnung.
Die Verwendung von Seide kann die feinen Musterbereiche zusätzlich differenzieren. Wo die Seide im Flor eingesetzt ist, kann sie das Licht anders aufnehmen als die Wolle und dadurch einzelne Konturen oder Details hervorheben. Die Musterwirkung verändert sich so leicht mit der Betrachtung und der Beleuchtung. Dieser Wechsel zwischen matterer Wolle und seidigem Glanz gehört zu den visuellen Eigenschaften, die bei hochwertig gearbeiteten Nain-Teppichen geschätzt werden.
Das florale Medaillon steht außerdem für eine Gestaltung, die dekorativ und geordnet zugleich ist. Die Zeichnung ist nicht zufällig über die Fläche verteilt, sondern folgt einer bewussten Struktur aus Wiederholung, Symmetrie und Schwerpunktsetzung. Dadurch lässt sich das Muster sowohl aus der Nähe in seinen Details als auch aus größerer Entfernung als geschlossenes Gesamtbild erfassen. Die Handknüpfung unterstützt diese Lesbarkeit, weil die Formen Knoten für Knoten in die textile Fläche übertragen werden.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Teppichs ist die Verbindung aus Nain-Herkunft, handgeknüpfter Ausführung, hochwertiger Wolle und Seide sowie einer hohen Knüpfdichte. Das klassische florale Muster mit Medaillon gibt der Gestaltung eine deutlich erkennbare Mitte. Gleichzeitig erlaubt die feine Knüpfung eine differenzierte Darstellung von Blumen, Blättern und begleitenden Ornamenten.
Der Zustand ist ausgezeichnet. Damit verbindet sich bei diesem Einzelstück die überlieferte handwerkliche Gestaltung mit einer sehr gut erhaltenen Erscheinung. Die Materialkombination unterstützt sowohl die textile Haptik als auch die differenzierte Wirkung des Musters. Als Perserteppich aus Nain steht das Stück für eine klar benannte Herkunft und eine traditionsreiche Form der persischen Teppichkunst.
FAQ
Woran lässt sich die Qualität eines Nain-Perserteppichs erkennen?
Ein wichtiger Hinweis ist die Knüpfdichte, die bei Nain-Teppichen über die Lah-Bezeichnung eingeordnet wird. Eine höhere Knotenzahl pro Fläche ermöglicht in der Regel eine feinere Zeichnung und unterstützt eine haltbare Ausführung. Ebenso relevant sind die verwendeten Materialien. Hochwertige Wolle und Seide verbinden eine belastbare textile Grundlage mit feinen Oberflächen- und Glanzeffekten.
Woher stammt der Nain-Perserteppich und was macht ihn besonders?
Der Teppich stammt aus Nain in Isfahan, in Zentralpersien. Seine Besonderheit liegt in der Verbindung aus der dort gewachsenen Knüpftradition, der hohen Knotendichte, hochwertigen Materialien und dem klassisch floralen Muster mit Medaillon. Die klare Komposition und die feine Ausarbeitung entsprechen den Merkmalen, mit denen Nain-Teppiche innerhalb der persischen Teppichkultur verbunden werden.
Wie wird ein Nain-Perserteppich richtig gepflegt?
Für die Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Reinigen mit einem Staubsauger mit sanfter Bürste. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben und Materialien geschont werden. Chemische Reinigungsmittel sind nicht geeignet. Bei hartnäckigen Flecken sollte eine professionelle Teppichreinigung beauftragt werden, da Wolle und Seide eine sachkundige Behandlung benötigen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |














