





Perserteppich Nain 240 x 165 cm Wolle handgeknüpft
1369$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: 12-Lah (ca. 250.000 Knoten/m²) | Material: Flor Wolle | Größe: 240 x 165 cm | Muster: Klassisch florale Motive mit Medaillon | Zustand: Sehr gut
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: C93550F5
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain-Perserteppich ist handgeknüpft und hat einen Flor aus hochwertiger Wolle. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in die vorbereitete Kette eingearbeitet. Das Muster entsteht dadurch schrittweise, Reihe für Reihe, und wird während der Arbeit fortlaufend kontrolliert. Nach dem Knüpfen wird der Flor in der Regel geschoren, damit die Zeichnung klar sichtbar wird. Die handwerkliche Herstellung unterscheidet einen handgeknüpften Teppich von maschinell produzierten Bodenbelägen, bei denen das Muster nicht auf dieselbe Weise durch einzelne Knoten aufgebaut wird.
Die Qualität dieses Teppichs ist mit 12-Lah angegeben. Bei Nain-Teppichen dient Lah als traditionelle Bezeichnung für unterschiedliche Qualitäts- und Knüpfdichten. Die für dieses Stück genannte Dichte liegt bei etwa 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine höhere Knotendichte erlaubt grundsätzlich eine feinere Ausarbeitung kleiner Ornamente und enger Linien. Eine geringere Dichte kann ebenfalls sorgfältig gearbeitet sein und hat einen eigenen technischen und gestalterischen Charakter. Die Lah-Angabe ist deshalb ein wichtiger Bestandteil der Beschreibung von Nain-Teppichen.
Wolle gehört zu den traditionellen Materialien für den Flor persischer Teppiche. Sie lässt sich beim Knüpfen gut verarbeiten und nimmt Farbstoffe gleichmäßig auf. Ein Wollflor kann den Linien eines floralen Musters eine klare Kontur geben und den Teppich zugleich griffig erscheinen lassen. Für Nain-Teppiche werden je nach Ausführung hochwertige Wolle und Seide verwendet. Bei feinen Qualitäten kann Seide für einen schimmernden Eindruck und eine lebendigere Farbwirkung eingesetzt werden. Für dieses Einzelstück ist jedoch hochwertige Wolle als Flor angegeben; eine Seidausstattung wird nicht als Eigenschaft dieses Teppichs beschrieben.
Die Verbindung aus einzelnen Knoten, einem geordneten Musteraufbau und der Verarbeitung von Wolle gehört zur technischen Grundlage traditioneller Nain-Teppiche. Die Qualität der Ausführung hängt dabei nicht nur von der Zahl der Knoten ab. Ebenso wichtig sind die gleichmäßige Spannung der Kette, die sorgfältige Auswahl der Farbtöne, die genaue Übertragung des Entwurfs und das saubere Ausarbeiten der Konturen. Diese Arbeitsschritte erklären, weshalb handgeknüpfte Teppiche innerhalb einer Stilrichtung individuelle Unterschiede zeigen können.
Herkunft und Tradition
Nain liegt in Zentralpersien und ist für seine handgeknüpften Teppiche bekannt. Die Stadt gehört zu einer Region, in der das Teppichhandwerk über Generationen weitergegeben wird. Dabei werden Kenntnisse über den Aufbau eines Teppichs, die Vorbereitung der Kette, die Wahl geeigneter Materialien und die Ausführung der Muster von einer Generation zur nächsten bewahrt. Die regionale Tradition zeigt sich nicht nur in einem bestimmten Ornament, sondern im Zusammenspiel von Knüpftechnik, Farbordnung, Proportionen und der sorgfältigen Behandlung feiner Details.
Nain ist eng mit Isfahan verbunden, einem weiteren bedeutenden Zentrum persischer Teppichkunst. Beide Orte liegen in der kulturell reichen Teppichlandschaft Zentralpersiens und stehen für eine Gestaltung, in der ausgewogene Kompositionen und fein gegliederte Ornamente eine wichtige Rolle spielen. Nain-Teppiche werden dennoch als eigenständige regionale Tradition verstanden. Ihre Einordnung ergibt sich aus der Verbindung von Herkunft, technischer Ausführung und typischer Formensprache, nicht aus einem einzelnen floralen Motiv allein.
Die Geschichte der persischen Teppichkunst ist von regionalen Werkstätten, überlieferten Entwürfen und handwerklicher Spezialisierung geprägt. In den verschiedenen Zentren entwickelten sich eigene Vorlieben für Farben, Bordüren, Medaillons und die Behandlung von Ranken und Blüten. Nain wurde insbesondere mit hellen Farbwirkungen und fein ausgearbeiteten Zeichnungen verbunden. Die Muster können sehr detailreich sein und eine klare Ordnung zwischen Innenfeld, Zentrum und Bordüre herstellen. Diese gestalterische Disziplin ist ein wesentlicher Teil der Nain-Tradition.
Die Qualitätsstufen 4-Lah, 6-Lah, 9-Lah und 12-Lah gehören zur üblichen Beschreibung verschiedener Nain-Ausführungen. Lah bezeichnet dabei die jeweilige Knüpfdichte beziehungsweise Qualitätsstufe. Ein 4-Lah-Teppich kann mehr als eine Million Knoten aufweisen, während ein 12-Lah-Teppich eine geringere Dichte von etwa 250.000 Knoten pro Quadratmeter haben kann. Diese Unterschiede machen die Qualitäten nicht automatisch besser oder schlechter. Sie beschreiben vielmehr, wie fein die technische Struktur ausgeführt ist und welcher Charakter aus der jeweiligen Knüpfung entsteht.
Ähnliche florale Muster und Medaillonkompositionen gibt es auch in Isfahan und Kashan. Das verweist auf eine gemeinsame persische Ornamenttradition, bedeutet aber nicht, dass Teppiche dieser Regionen gleich sind. Unterschiede können in der Knotentechnik, der Materialauswahl, der Linienführung, der Farbpalette und der Gewichtung einzelner Musterteile liegen. Auch Tabriz und Shiraz gehören zu den bekannten Zentren mit eigenen Designs und einer ausgeprägten Teppichtradition. Dieses Stück wird durch seine Bezeichnung der Nain-Tradition und durch seine Herkunft Zentralpersien zugeordnet.
Die Bezeichnung Perserteppich verweist auf die Herkunft aus der persischen beziehungsweise iranischen Teppichkultur. Bei Nain verbindet sich diese Herkunft mit einer handwerklichen Tradition, die regionale Gestaltung und technische Präzision zusammenführt. Die Weitergabe des Wissens erfolgt nicht nur über gezeichnete Entwürfe, sondern auch über praktische Erfahrung: Das Erkennen der richtigen Knotenspannung, das Arbeiten an symmetrischen Formen und die Abstimmung von Feld und Bordüre gehören zu den Fähigkeiten, die für die Herstellung erforderlich sind.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs verbindet klassisch florale Motive mit einem zentral angeordneten Medaillon. In der persischen Teppichgestaltung bildet ein Medaillon häufig den optischen Mittelpunkt des Innenfeldes. Es kann aus verschachtelten Blütenformen, Blättern, Ranken und weiteren Ornamenten bestehen. Die umgebenden Motive nehmen die Linien des Zentrums auf und führen sie in das übrige Feld weiter. So entsteht eine Komposition, bei der der Blick zunächst zur Mitte geführt wird und anschließend die ergänzenden Details erfassen kann.
Florale Muster gehören zu den wichtigsten wiederkehrenden Themen persischer Teppiche. Die Darstellungen greifen zwar Formen aus der Pflanzenwelt auf, werden beim Entwerfen und Knüpfen jedoch in eine ornamentale Bildsprache übertragen. Blüten können stilisiert, symmetrisch angeordnet oder in fortlaufende Ranken eingebunden werden. Blätter dienen als Gegengewicht zu den Blüten, während geschwungene Linien einzelne Elemente miteinander verbinden. Auf diese Weise entsteht eine dekorative Ordnung, die nicht als naturgetreue Abbildung, sondern als traditionelles Ornament zu verstehen ist.
Ein Medaillonmuster gliedert die Teppichfläche deutlich. Das zentrale Ornament kann von einem Innenfeld, seitlichen Füllmotiven und einer oder mehreren Bordüren begleitet werden. Die Bordüre rahmt die Komposition und schafft einen Übergang zwischen dem reich ornamentierten Feld und dem äußeren Rand. In klassischen persischen Entwürfen werden die Elemente meist so aufeinander abgestimmt, dass weder das Zentrum noch die Randbereiche isoliert wirken. Die Wiederholung von Blüten, Blättern und Ranken sorgt für rhythmische Verbindungen über die gesamte Fläche.
Nain-Teppiche sind häufig für helle Farben und fein detaillierte Muster bekannt. Die Farbpalette kann von sanften Pastelltönen bis zu kräftigeren, lebendigen Farben reichen. Welche Wirkung entsteht, hängt von der Kombination der Farbtöne, dem Verhältnis von Grund und Ornament sowie der Dichte der Zeichnung ab. Helle Farbwirkungen können florale Linien besonders deutlich hervorheben, während stärkere Farbtöne einzelne Teile des Entwurfs akzentuieren. Die Tradition umfasst deshalb unterschiedliche Farbwirkungen, ohne auf eine einzige Farbkombination beschränkt zu sein.
Die Knüpfdichte steht in einer technischen Beziehung zur Musterzeichnung. Bei einer feineren Ausführung lassen sich schmale Linien und kleine Ornamente genauer staffeln. Bei einer anderen Dichte kann der Entwurf stärker durch größere Formen und klarere Abstände wirken. Die Qualität 12-Lah gehört zu den Nain-Bezeichnungen, mit denen diese technische Differenzierung beschrieben wird. Sie macht den Teppich als Nain-Stück einordenbar, ersetzt aber nicht die Betrachtung des eigentlichen Entwurfs. Herkunft, Material, Knüpftechnik und Muster sind voneinander unterscheidbare Merkmale.
Florale Medaillonentwürfe kommen auch in anderen persischen Regionen vor. Isfahan und Kashan zeigen ebenfalls Kompositionen mit Blumenornamenten und zentralen Formen. Dennoch können sich die Muster in der Linienführung, dem Verhältnis von Medaillon und Feld, der Ausgestaltung der Bordüren und der technischen Umsetzung unterscheiden. Tabriz und Shiraz sind wiederum für eigene Designtraditionen bekannt. Die Ähnlichkeit eines Motivs begründet daher keine andere Herkunft. Das hier beschriebene florale Medaillon bleibt ein Nain-Muster aus Zentralpersien.
Durch die klare Mitte und die geordneten floralen Motive lässt sich ein klassischer Medaillonentwurf in unterschiedliche Einrichtungsstile einfügen. Die Gestaltung kann in einem traditionellen Umfeld ebenso gelesen werden wie in einer sachlicheren Einrichtung. Das Zentrum gibt der Fläche Orientierung, die Blüten und Ranken erzeugen eine fortlaufende Bewegung, und die Bordüre hält die Komposition zusammen. Diese Eigenschaften erklären die anhaltende Bedeutung des Medaillons in der persischen Teppichkunst, ohne zusätzliche Aussagen über die nicht genannten Einzelheiten dieses Teppichs zu erfordern.
Besonderheiten
Zu den Merkmalen dieses Einzelstücks gehören die Bezeichnung Nain, die Herkunft aus Zentralpersien, die handgeknüpfte Ausführung, der Flor aus hochwertiger Wolle und die Qualität 12-Lah. Die Knüpfdichte beträgt etwa 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Das Muster zeigt klassisch florale Motive mit einem Medaillon. Der Zustand ist sehr gut. Diese Angaben beschreiben den angebotenen Teppich. Ein Alter, eine Signatur, ein Kettmaterial oder weitere besondere Ausstattungsmerkmale sind nicht angegeben und werden daher nicht ergänzt.
Die Kombination aus regionaler Zuordnung, traditioneller Handarbeit, Wollflor und floraler Medaillonkomposition fasst die Besonderheiten dieses Teppichs zusammen. Die 12-Lah-Angabe gehört zur Nain-spezifischen Beschreibung der Knüpfdichte. Für die Pflege wird eine regelmäßige Reinigung empfohlen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, und bei starken Verschmutzungen ist ein Fachmann für Teppichreinigung hinzuzuziehen. Diese Maßnahmen beziehen sich auf die Erhaltung der Qualität und Langlebigkeit des handgeknüpften Teppichs.
FAQ
Wie pflege ich meinen Nain-Perserteppich?
Eine regelmäßige Reinigung hilft dabei, die Qualität und Langlebigkeit des Teppichs zu erhalten. Außerdem sollte der Teppich vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Bei starken Verschmutzungen empfiehlt sich die Beratung durch einen Fachmann für Teppichreinigung. Eine fachgerechte Reinigung berücksichtigt die handgeknüpfte Herstellung und den Wollflor und trägt dazu bei, die Klarheit der floralen Zeichnung zu bewahren.
Welche Knüpfdichte wird für einen Nain-Teppich empfohlen?
Welche Knüpfdichte passend ist, hängt von den persönlichen Vorlieben und dem vorgesehenen Verwendungszweck ab. Ein 4-Lah-Teppich wird als geeignet für stärker frequentierte Bereiche beschrieben. Ein 12-Lah-Teppich passt zu einer Präferenz für Detail und feine Ausarbeitung. Dieses Einzelstück ist als 12-Lah klassifiziert und hat eine Knüpfdichte von etwa 250.000 Knoten pro Quadratmeter.
Wo kann ich Nain-Perserteppiche kaufen?
Nain-Perserteppiche sind in spezialisierten Teppichgeschäften und online erhältlich. Beim Kauf sollte auf einen vertrauenswürdigen Anbieter geachtet werden, damit Herkunft, Material, Knüpfdichte, Muster und Zustand nachvollziehbar beschrieben sind. Eine klare Produktbeschreibung hilft dabei, einen authentisch bezeichneten Nain-Perserteppich von einem Teppich zu unterscheiden, der lediglich ein ähnliches florales Muster oder Medaillon verwendet.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |














