Perserteppich Nain 240 x 158 cm Schurwolle handgeknüpft

1930$

Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 500.000 Knoten/m² | Material: Flor 90% Schurwolle, 10% Seide | Größe: 240 x 158 cm | Muster: Nain 9 La | Zustand: Neu, perfekt

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Inventarnummer: C2AA8AA6

Beschreibung

Nain Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 90% Schurwolle und 10% Seide. Die Materialkombination verbindet die Eigenschaften beider Fasern innerhalb eines traditionellen Orientteppichs. Schurwolle wird wegen ihres warmen, weichen Griffs und ihrer natürlichen Widerstandsfähigkeit seit langem für Teppiche verwendet. Seide ergänzt den Wollflor mit einer glatteren Faser und einem dezenten Glanz. Dadurch können Farbflächen und feine Konturen besonders klar erscheinen.

Die handgeknüpfte Herstellung erfolgt Knoten für Knoten. Anders als bei einer maschinellen Fertigung entsteht dabei jedes Stück durch die Arbeit des Knüpfers am Webstuhl. Die angegebene Knotendichte von etwa 500.000 Knoten pro Quadratmeter steht für eine feine Ausführung. Eine hohe Dichte ermöglicht es grundsätzlich, Linien, Blütenformen und kleine Übergänge eng nebeneinander auszuarbeiten. Bei diesem Teppich wird die handwerkliche Herstellung durch die Bezeichnung Nain 9 La ergänzt.

Schurwolle besitzt eine natürliche, leicht federnde Struktur und kann zu einem angenehmen Laufgefühl beitragen. Seide wird in der Teppichherstellung häufig dort eingesetzt, wo eine glattere Oberfläche, Lichtreflexe oder besonders präzise Details gewünscht sind. Die Mischung ist hier als Flor angegeben; eine gesonderte Angabe zur Kette liegt nicht vor. Der Teppich wird als neu und perfekt beschrieben.

Herkunft und Tradition

Der Teppich wird als Persienteppich beziehungsweise Perserteppich aus Persien angeboten. Persische Teppiche gehören zu einer über Jahrhunderte gewachsenen Knüpftradition des heutigen Iran. In dieser Tradition werden Entwurf, Materialauswahl, Farbgebung und Knotentechnik aufeinander abgestimmt. Der Begriff Perserteppich bezeichnet dabei nicht nur einen Gebrauchsgegenstand, sondern auch eine handwerkliche Kultur, in der Muster von Generation zu Generation weitergegeben und zugleich verändert werden.

Nain ist ein bekannter Name innerhalb der persischen Teppichwelt. Die Stadt liegt in Zentraliran und ist für fein gearbeitete Teppiche mit hellen Grundflächen, klar gegliederten Ornamenten und einer sorgfältigen Knüpftechnik bekannt. Diese allgemeinen Merkmale beschreiben die regionale Tradition und sind nicht als zusätzliche Einzelangaben zu diesem Teppich zu verstehen. Der konkrete Teppich ist als Nain 9 La bezeichnet. Die Bezeichnung verweist im Handel auf eine bestimmte Nain-Einordnung und wird häufig zusammen mit der Feinheit der Ausführung genannt.

Bei persischen Teppichen spielt die Herkunftsbezeichnung eine wichtige Rolle, weil sie auf ein Geflecht aus regionalem Handwerk, überlieferten Entwürfen und örtlichen Arbeitsweisen verweist. Nain entwickelte sich zu einem Zentrum, dessen Teppiche auch außerhalb Irans bekannt wurden. Die dortige Tradition steht für eine kontrollierte Zeichnung und eine differenzierte Gestaltung. Andere persische Orte wie Isfahan, Kashan oder Tabriz haben jeweils eigene gewachsene Teppichsprachen. Sie dürfen jedoch nicht mit Nain gleichgesetzt werden, denn jede Herkunftsbezeichnung steht für eine eigene Tradition.

Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs verlangt neben der praktischen Beherrschung des Knotens auch ein gutes Verständnis für Rapport, Farbfolge und Symmetrie. Ein Entwurf wird auf die Kette übertragen, anschließend werden die Knoten in Reihen gesetzt und durch Schussfäden gesichert. Nach und nach entsteht so das vollständige Muster. Die regionale Tradition beeinflusst dabei die Auswahl der Ornamente, während die konkrete Ausführung vom jeweiligen Entwurf und vom Können des Knüpfers abhängt.

Design und Muster

Als Muster ist Nain 9 La angegeben. Nain-Muster werden in der persischen Teppichkunst häufig durch eine geordnete Komposition, feine Linienführung und ornamental ausgearbeitete Pflanzenformen geprägt. Typisch für die Gestaltungstradition können Blüten, Ranken, Blätter, Rosetten, Medaillons und verbindende Arabesken sein. Diese Elemente werden nicht zufällig nebeneinandergesetzt, sondern in einem wiederkehrenden Verhältnis von Feld und Bordüre angeordnet. Beim vorliegenden Teppich wird damit ausschließlich die im Angebot genannte Musterbezeichnung beschrieben; eine weitergehende Farbangabe liegt nicht vor.

Die Bezeichnung 9 La gehört zur Handels- und Einordnungssprache für Nain-Teppiche. Solche Angaben werden verwendet, um unterschiedliche Feinheiten und Qualitäten innerhalb der Nain-Tradition zu unterscheiden. Sie stehen in Verbindung mit der Knüpfstruktur und der Gestaltung, ersetzen aber nicht die konkrete Beschreibung des einzelnen Stücks. Die hohe angegebene Knotendichte und die Bezeichnung Nain 9 La weisen gemeinsam auf eine fein ausgeführte, detailorientierte Teppichtradition hin.

In persischen Ornamenten verbinden sich florale und geometrische Prinzipien. Eine Ranke kann als durchgehende Linie das Feld strukturieren, während Blätter und Blüten den Rhythmus bestimmen. Ein Medaillon kann den Mittelpunkt betonen; alternativ kann ein durchgehendes Muster das gesamte Innenfeld gleichmäßig füllen. Die Bordüre bildet den Rahmen und sorgt für einen klaren Übergang zum Rand. Solche Gestaltungsregeln erklären, warum persische Teppiche auch bei vielfältigen Entwürfen oft ausgewogen und geschlossen wirken.

Die feine Knotentechnik unterstützt eine präzise Wiedergabe kleiner Formen. Kurven lassen sich differenziert staffeln, Konturen können schmal ausfallen und Übergänge zwischen benachbarten Ornamenten können eng gesetzt werden. Wolle bringt dabei eine etwas weichere, textile Wirkung ein, während Seide Licht aufnehmen und zurückgeben kann. So entsteht bei traditionell gestalteten Teppichen ein wechselnder Eindruck zwischen matter Fläche und leicht glänzenden Akzenten. Welche Motive und Farben an welcher Stelle dieses Einzelstücks tatsächlich erscheinen, wird durch die Bezeichnung Nain 9 La allein nicht vollständig festgelegt.

Besonderheiten

Eine Besonderheit dieses Teppichs ist die angegebene Knotendichte von etwa 500.000 Knoten pro Quadratmeter. Hinzu kommen die handgeknüpfte Ausführung, der Flor aus Schurwolle und Seide sowie die Einordnung als Nain 9 La. Der Zustand ist als neu und perfekt angegeben. Diese Angaben beschreiben die Ausführung und den Zustand des angebotenen Einzelstücks.

Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet und wird als haustierfreundlich beschrieben. Für den Alltag empfiehlt sich eine regelmäßige, schonende Reinigung. Loser Staub kann mit einem geeigneten Staubsauger ohne aggressives Bürsten entfernt werden. Bei Flüssigkeiten sollte die Stelle vorsichtig aufgenommen und nicht kräftig gerieben werden. Für eine gründliche Reinigung ist bei handgeknüpften Teppichen eine fachgerechte Teppichwäsche sinnvoll, weil Fasern, Farben und Knüpfung materialgerecht behandelt werden müssen.

FAQ

Wie pflege ich meinen Orientteppich richtig?

Regelmäßiges, vorsichtiges Absaugen entfernt Staub und lose Verschmutzungen. Dabei sollte die Oberfläche nicht stark gerieben oder mit einer harten Bürste bearbeitet werden. Flüssigkeiten werden am besten sofort mit einem saugfähigen Tuch aufgenommen, ohne den Fleck zu verteilen. Für stärkere Verschmutzungen oder eine umfassende Reinigung empfiehlt sich ein auf handgeknüpfte Orientteppiche spezialisiertes Fachunternehmen. Geeignete Pflege erhält die textile Oberfläche und schont die Verbindung aus Schurwolle und Seide.

Ist ein handgeknüpfter Teppich teurer als ein maschinell gefertigter Teppich?

Handgeknüpfte Teppiche sind in der Regel teurer als maschinell gefertigte Teppiche. Der Grund liegt im höheren Arbeitsaufwand: Jeder Knoten wird einzeln gesetzt, und eine feine Knotendichte verlängert den Herstellungsprozess. Zusätzlich beeinflussen die verwendeten Materialien den Preis. Bei diesem Teppich kommen Schurwolle und Seide zusammen. Auch die aufwendige Nain-Tradition und die handwerkliche Ausführung gehören zu den Faktoren, die bei der Bewertung eines handgeknüpften Teppichs berücksichtigt werden.

Welches sind die wichtigsten Merkmale eines echten Orientteppichs?

Zu den wesentlichen Merkmalen zählen eine textile Grundlage aus hochwertigen Fasern, eine sorgfältige Verarbeitung und ein überliefertes Muster- und Knüpfhandwerk. Bei einem handgeknüpften Teppich wird das Muster Knoten für Knoten aufgebaut. Eine hohe Knotendichte kann eine feinere Zeichnung ermöglichen. Persische Teppiche werden außerdem durch ihre regionale Tradition und die damit verbundenen Ornamentformen geprägt. Bei diesem Stück sind die Einordnung als Nain 9 La, die handgeknüpfte Technik sowie der Flor aus Schurwolle und Seide angegeben.

Zusätzliche Informationen
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