









Perserteppich Nain 237 x 162 cm Wolle handgeknüpft
1512$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Schurwolle | Größe: 237 x 162 cm | Muster: Floralmotiv mit Medaillon | Zustand: Neu | Herkunft: Persien
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VERSANDPARTNERInventarnummer: D7D10819
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 100% Schurwolle. Die Verwendung reiner Schurwolle verbindet eine angenehm natürliche Haptik mit einer belastbaren Oberfläche. Wolle wird seit langer Zeit für Orientteppiche eingesetzt, weil sie sich für den täglichen Gebrauch eignet und zugleich eine textile, warme Ausstrahlung besitzt. Der Flor vermittelt ein angenehmes Gefühl unter den Füßen und bringt eine ruhige Struktur in den Raum.
Beim Handknüpfen wird jedes einzelne Knüpfelement von Hand in die vorbereitete Teppichstruktur eingearbeitet. Die hohe Knotendichte von 300.000 Knoten pro Quadratmeter ermöglicht eine detaillierte Darstellung des floralen Motivs und des Medaillons. Sie unterstützt außerdem die klar erkennbare Zeichnung des Musters. Die handwerkliche Herstellung unterscheidet den Teppich von maschinell gefertigten Bodenbelägen und gibt ihm den für handgeknüpfte Stücke typischen individuellen Charakter.
Der Flor ist mit 12 mm angegeben, ebenso die Dicke des Teppichs. Dadurch entsteht eine deutlich textile Oberfläche, die den Boden weich abdeckt und zugleich eine stabile Form bewahrt. Schurwolle kann bei sachgemäßer Behandlung über lange Zeit ihre funktionalen Eigenschaften behalten. Die Herstellung von Hand erfordert dabei ein sorgfältiges Arbeiten über die gesamte Fläche, damit Muster, Farbflächen und Randbereiche zusammenpassen.
Die Fertigung als handgeknüpfter Nain verbindet eine traditionelle Technik mit einem klar lesbaren Dekor. Das Material bleibt auf den Flor bezogen vollständig aus Schurwolle; Angaben zu einer Kette sind nicht Bestandteil der Beschreibung. Der Teppich wird als Neuware geführt. Damit steht eine unbenutzte handwerkliche Ausführung im Mittelpunkt, bei der die Oberfläche und das Muster ihren ursprünglichen Zustand zeigen.
Herkunft und Tradition
Nain liegt im Iran und ist als Herkunftsort für Perserteppiche bekannt. Die Stadt befindet sich in einer Region, in der sich die Teppichherstellung zu einer eigenständigen handwerklichen Tradition entwickelt hat. Nain-Teppiche werden mit sorgfältiger Ausarbeitung, feinen Zeichnungen und einer geordneten Gestaltung verbunden. Die Bezeichnung Nain verweist deshalb nicht nur auf einen Ort, sondern auch auf eine gewachsene Web- und Knüpfkultur.
Die Teppichkunst von Nain gehört zur iranischen Tradition der handgeknüpften Bodenbeläge. In dieser Tradition wird das Muster nicht lediglich auf eine Fläche aufgebracht. Es entsteht aus der Verbindung von Knoten, Farben, Flor und einer zuvor geplanten Komposition. Die Arbeit verlangt ein gutes Verständnis für Proportionen und Wiederholungen. Florale Formen, Medaillons und rahmende Elemente werden so angeordnet, dass das Gesamtbild geschlossen und ausgewogen wirkt.
Iranische Teppiche haben sich über Jahrhunderte in unterschiedlichen Städten und Regionen entwickelt. Jede Gegend hat dabei eigene Vorlieben für Zeichnung, Farbklang, Dichte und Aufbau ausgebildet. Nain steht in diesem Zusammenhang für eine präzise, oft fein gegliederte Ornamentik und eine ruhige formale Ordnung. Die handgeknüpfte Herstellung bewahrt dieses Wissen, weil die einzelnen Arbeitsschritte von erfahrenen Knüpferinnen und Knüpfern ausgeführt und innerhalb der handwerklichen Tradition weitergegeben werden.
Die Herkunft Persien bezeichnet bei diesem Teppich den iranischen Ursprung. Damit handelt es sich um einen Perserteppich und nicht lediglich um einen Orientteppich mit persischem Muster. Die Bezeichnung Nain macht zugleich die regionale Einordnung innerhalb der iranischen Teppichlandschaft deutlich. Bei einem handgeknüpften Stück verbindet sich diese Herkunft mit einer Technik, die auf Geduld, Wiederholung und genauer Ausführung beruht.
Die Tradition von Nain lässt sich auch an der Rolle des Entwurfs verstehen. Ein Teppichmuster wird vor dem Knüpfen in seinen Grundzügen festgelegt, anschließend aber Schritt für Schritt in die textile Fläche übertragen. Die Knotendichte erlaubt eine differenzierte Wiedergabe kleiner Formen und unterstützt die Wirkung fein gezeichneter Ornamente. So entsteht die regionale Anmutung nicht durch ein einzelnes Zeichen, sondern durch das Zusammenspiel von Aufbau, Detail und handwerklicher Ausführung.
Handgeknüpfte Perserteppiche sind außerdem Teil einer Wohnkultur, in der der Teppich sowohl praktischer Bodenbelag als auch gestaltendes Element ist. Die iranische Tradition verbindet den Gebrauch im Alltag mit einer sorgfältig komponierten Oberfläche. Bei diesem Nain zeigt sich diese Verbindung in der handgeknüpften Ausführung, der Schurwolle, der hohen Knotendichte und dem geordneten floralen Aufbau. Die Herkunft bleibt dabei klar benannt: Der Teppich stammt aus Persien und wird der Stadt beziehungsweise Region Nain zugeordnet.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs besteht aus einem Floralmotiv mit Medaillon. Ein Medaillon bildet in der klassischen Teppichgestaltung den zentralen Orientierungspunkt. Es bündelt die Aufmerksamkeit in der Mitte und gibt der übrigen Komposition eine klare Achse. Das florale Dekor ergänzt diesen Mittelpunkt mit organischen Formen und schafft einen Übergang zwischen Zentrum, Innenfeld und Rahmung.
Florale Muster gehören zu den verbreiteten Gestaltungselementen persischer Teppiche. Blätter, Blüten und geschwungene Ranken können dabei regelmäßig wiederholt oder symmetrisch um ein Zentrum angeordnet werden. Ihre Formen bringen Bewegung in eine ansonsten klar gegliederte Fläche. Bei einem Medaillonteppich entsteht dadurch ein Verhältnis zwischen der ruhigen Mitte und den fein ausgearbeiteten dekorativen Einzelheiten.
Die Beschreibung nennt außerdem klassische arabeske Muster und geometrische Formen als Bestandteile der Gestaltungstradition dieses Nain. Arabesken beruhen auf geschwungenen Linien, Ranken und ineinander übergehenden Ornamenten. Geometrische Formen geben solchen organischen Elementen Halt und Struktur. Beide Formensprachen können in einem Teppich zusammenwirken, ohne dass das Gesamtbild seine Ordnung verliert.
Die beige Grundfarbe prägt die Wirkung des Teppichs. Beige gehört zu den zurückhaltenden Farbtönen und lässt die Konturen des floralen Motivs sowie das zentrale Medaillon deutlich hervortreten. Gleichzeitig kann sich ein solcher Grundton in unterschiedliche Raumkonzepte einfügen. Er wirkt weder als stark kontrastierende noch als dominante Farbfläche, sondern bildet einen neutralen Hintergrund für die ornamentale Zeichnung.
In der persischen Ornamentik werden florale und arabeske Formen häufig mit Vorstellungen von Natur, Wachstum und Harmonie verbunden. Diese symbolischen Bezüge gehören zur allgemeinen Bildsprache der Teppichkunst und erklären, weshalb Pflanzenformen in vielen Entwürfen eine wichtige Rolle spielen. Sie verändern nicht die konkrete Beschreibung dieses Stücks, helfen aber dabei, das florale Medaillon als Teil einer größeren Gestaltungstradition einzuordnen.
Die hohe Knotendichte unterstützt die feine Wiedergabe der Muster. Je sorgfältiger die einzelnen Knoten gesetzt und aufeinander abgestimmt werden, desto differenzierter können Konturen und kleine Ornamentbereiche erscheinen. Beim vorliegenden Teppich verbindet sich diese technische Grundlage mit einem floralen Medaillon, arabesken Elementen und geometrisch geordneten Formen. Das Ergebnis ist eine klar strukturierte Komposition mit einem ruhigen beigen Grund.
Ein Teppich dieser Gestaltung kann sowohl in klassisch eingerichteten Räumen als auch neben schlichten Möbeln eingesetzt werden. Diese Aussage betrifft die Wirkung des Mustertyps und nicht eine besondere Raumzuordnung des einzelnen Stücks. Das Medaillon sorgt für einen erkennbaren Mittelpunkt, während die floralen Details und die beige Farbgebung eine ausgewogene Verbindung zu anderen Einrichtungselementen ermöglichen.
Die Farbbeständigkeit ist als hoch angegeben. Damit bleibt die Farbwirkung bei sachgemäßer Nutzung ein wichtiger Bestandteil der beschriebenen Eigenschaften. Für das Design bedeutet dies, dass der beige Grund und die ornamentalen Details ihre gestalterische Funktion im Wohnraum dauerhaft unterstützen können. Das Muster bleibt dabei der zentrale visuelle Bezugspunkt: ein floraler Entwurf mit Medaillon aus der Tradition der Nain-Perserteppiche.
Besonderheiten
Der Teppich wird als neu geführt und verfügt über einen Flor aus 100% Schurwolle. Seine Knotendichte beträgt 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Die Florhöhe und die Dicke sind jeweils mit 12 mm angegeben. Diese Angaben beschreiben die textile Ausführung und die fühlbare Präsenz des Teppichs, ohne den Charakter seiner handgeknüpften Oberfläche zu verändern.
Zu den genannten praktischen Eigenschaften gehören eine hohe Farbbeständigkeit, Pflegeleichtigkeit und die Eignung für Räume mit Fußbodenheizung. Außerdem kann der Teppich als Schallschutz wirken und zu einer angenehmen Raumakustik beitragen. Sein Gewicht ist mit etwa 3,5 kg pro Quadratmeter angegeben. Diese Merkmale ergänzen die Gestaltung um funktionale Aspekte für den Einsatz im Wohnbereich.
Die Pflege sollte dem Material entsprechend erfolgen. Regelmäßiges Staubsaugen auf niedriger Stufe hilft dabei, lose Verschmutzungen aus dem Flor zu entfernen. Flüssigkeiten und Flecken sollten zeitnah mit einem feuchten Tuch behandelt werden. Für eine gründliche Reinigung wird eine professionelle Teppichreinigung empfohlen. So lassen sich Schurwolle, Flor und Farben möglichst schonend behandeln.
FAQ
Wie pflege ich einen handgeknüpften Perserteppich?
Ein handgeknüpfter Perserteppich aus Schurwolle sollte regelmäßig und vorsichtig auf niedriger Stufe abgesaugt werden. Dadurch lassen sich Staub und lose Partikel entfernen, ohne den Flor unnötig zu beanspruchen. Verschüttete Flüssigkeiten und frische Flecken sollten möglichst sofort mit einem feuchten Tuch aufgenommen werden. Reiben ist zu vermeiden, weil dadurch die Verschmutzung tiefer in die Fasern gelangen kann. Für eine umfassende Reinigung empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung. Die Behandlung kann auf die Schurwolle, die Florhöhe und die Färbung abgestimmt werden. Aggressive Reinigungsmittel oder eine durchnässende Reinigung sollten nicht eigenständig eingesetzt werden.
Wo kommt der Perserteppich Nain exakt her?
Der Perserteppich Nain stammt aus Persien, also aus dem Iran, und wird der Stadt Nain zugeordnet. Nain ist für seine Teppichproduktion und seine lang entwickelte Tradition handgeknüpfter Teppiche bekannt. Die regionale Bezeichnung beschreibt die Herkunft und zugleich eine bestimmte Richtung der iranischen Teppichkunst. Typisch für diese Tradition sind eine sorgfältige Ausarbeitung, geordnete Kompositionen und fein gegliederte florale oder arabeske Muster. Beim vorliegenden Stück wird diese Herkunft mit einem floralen Medaillon, beigem Grund und einer handgeknüpften Ausführung verbunden. Nain ist somit nicht nur der Name des Musters, sondern die benannte Herkunft dieses Perserteppichs.
Was macht Perserteppiche besonders?
Perserteppiche verbinden eine handwerkliche Herstellung mit einer eigenständigen Ornamentik. Die Muster können florale, arabeske und geometrische Formen sowie ein zentrales Medaillon umfassen. Bei handgeknüpften Stücken wird die Zeichnung Knoten für Knoten in die textile Fläche übertragen. Dadurch entsteht eine detaillierte Oberfläche mit individuellem handwerklichem Charakter. Hinzu kommen die Eigenschaften der Schurwolle, die sich für strapazierfähige und angenehm textile Bodenbeläge eignet. Perserteppiche werden außerdem wegen ihrer regionalen Herkunft, ihrer Farbgestaltung und ihrer überlieferten Gestaltungstraditionen geschätzt. Bei diesem Nain ergänzen eine hohe Knotendichte, ein beiger Grund und ein florales Medaillon die typischen Merkmale.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
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