









Perserteppich Nain 228 x 170 cm Wolle handgeknüpft
1505$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 90% Schurwolle, 10% Seide | Größe: 228 x 170 cm | Muster: Super Nain | Zustand: Neu, sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: D17564AC
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Super Nain ist ein handgeknüpfter Perserteppich aus Persien. Für den Flor werden 90 % Schurwolle und 10 % Seide verwendet. Die Verbindung beider Materialien prägt die Haptik und das Erscheinungsbild des Teppichs. Schurwolle bringt eine natürliche, textile Wärme und eine belastbare Oberfläche mit. Sie kann Feuchtigkeit aus der Raumluft aufnehmen und wieder abgeben, ohne sich dabei unmittelbar kalt anzufühlen. Dadurch wird Wolle seit Langem für Teppiche verwendet, die im täglichen Wohnumfeld eingesetzt werden.
Die Seidenanteile ergänzen die Wolle durch eine glattere Faserstruktur und einen dezenten Glanz. Je nach Lichteinfall können dadurch Konturen und Farbflächen unterschiedlich hervortreten. Bei einem fein geknüpften Nain unterstützt Seide außerdem die Darstellung kleiner Linien und differenzierter Ornamente. Die handgeknüpfte Herstellung entsteht Knoten für Knoten auf einem vorbereiteten Grundgerüst. Dieses Verfahren erlaubt eine präzise Ausarbeitung von Flächen, Konturen und wiederkehrenden Details.
Der Teppich wird als neu und sehr gut erhalten beschrieben. Er ist für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Außerdem wird er als haustier- und kinderfreundlich sowie als mottenresistent angegeben. Diese Eigenschaften gehören zu den Produktangaben dieses Teppichs und ergänzen seine Verwendung im privaten Wohnbereich. Wolle und Seide sollten dennoch sachgerecht behandelt werden, damit die Oberfläche, die Farben und die Struktur dauerhaft erhalten bleiben.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus der Region Nain im Iran. Nain gehört zu den bekannten persischen Teppichregionen und ist besonders mit fein ausgeführten, hell wirkenden Knüpfarbeiten verbunden. Die Stadt liegt in Zentraliran, in einer Landschaft, in der handwerkliche Textiltraditionen über Generationen weitergegeben wurden. Nain-Teppiche werden häufig mit einer sorgfältigen Ausführung, klar gegliederten Kompositionen und einer feinen Knotung verbunden. Der Name bezeichnet dabei sowohl die Herkunftstradition als auch eine bestimmte gestalterische und handwerkliche Richtung innerhalb der persischen Teppichkunst.
Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs beginnt mit Kette und Schuss, die den Grund des Gewebes bilden. Die Knüpferin oder der Knüpfer setzt die Florfäden Reihe für Reihe ein und befestigt sie mit Knoten. Anschließend werden die Knoten verdichtet, der Flor wird geschoren und die Oberfläche wird kontrolliert. Je feiner die geplante Zeichnung, desto sorgfältiger müssen Knoten, Reihen und Farbwechsel aufeinander abgestimmt werden. Bei Nain ist diese kontrollierte Arbeitsweise ein wesentlicher Bestandteil der regionalen Tradition.
Persische Teppiche sind nicht nur nach ihrer Herkunft, sondern auch nach ihrer Formensprache, ihrem Aufbau und ihrer Ausarbeitung unterscheidbar. In Nain entwickelte sich eine klare, ausgewogene Ästhetik, die klassische persische Ornamentik mit einer zurückhaltenden Farbwirkung verbindet. Die Werkstätten arbeiten traditionell mit Entwürfen, die das Verhältnis von Innenfeld, Bordüren und Ecklösungen festlegen. Ein solches Musterbuch oder eine Vorlage dient als Orientierung, während die handwerkliche Ausführung jedem einzelnen Stück seine konkrete Erscheinung gibt.
Die Geschichte der persischen Knüpfkunst reicht weit zurück. Teppiche wurden in unterschiedlichen Regionen für den Gebrauch, für repräsentative Räume und für den Handel gefertigt. Dabei bildeten sich lokale Merkmale heraus, die sich in Materialwahl, Knotentechnik, Farbgebung und Ornamentik zeigen. Nain steht innerhalb dieser Entwicklung für eine feine, geordnete und häufig florale Gestaltung. Die Verbindung von Wolle und Seide gehört zu den Materialien, mit denen Zeichnungen differenziert und Oberflächen nuanciert ausgearbeitet werden können.
Die Bezeichnung Super Nain verweist auf die im Produkt genannten Nain-Tradition. Sie macht diesen Teppich als persisches, handgeknüpftes Stück aus der Region Nain einordenbar. Die Herkunft ist dabei von einem bloßen Musternamen zu unterscheiden: Hier wird Nain ausdrücklich als Herkunftsregion genannt. Dadurch lässt sich der Teppich sowohl in die Geschichte persischer Handwerkskunst als auch in die heutige Einrichtungskultur einordnen.
Design und Muster
Das Design dieses Orientteppichs wird als zeitlos und elegant beschrieben. Nain-Muster verbinden häufig florale Ornamente mit geometrisch geordneten Strukturen. Ranken, Blüten, Blätter und stilisierte Arabesken können sich symmetrisch um ein zentrales Feld entwickeln. Geometrische Elemente geben der Komposition Halt, während geschwungene Linien für Übergänge zwischen den einzelnen Ornamenten sorgen. Diese Kombination gehört zur allgemeinen Formensprache, mit der Nain-Teppiche in Verbindung gebracht werden.
Ein klassischer persischer Teppich gliedert sich meist in ein Innenfeld, eine oder mehrere Bordüren und sorgfältig ausgearbeitete Randzonen. Das Innenfeld trägt die Hauptzeichnung. Die Bordüre fasst sie ein und schafft einen visuellen Abschluss. Bei Nain-Kompositionen werden diese Bereiche oft klar voneinander unterschieden, ohne dass das Gesamtbild unruhig wirkt. Die Symmetrie kann dabei über eine Mittelachse, ein Medaillon oder ein wiederholtes Rankenmuster entstehen.
Die Farbwirkung von Nain-Teppichen wird häufig als sanft und harmonisch beschrieben. Helle Grundflächen können mit blauen, beigen, grauen oder anderen gedämpften Tönen kombiniert werden. Entscheidend ist nicht nur die einzelne Farbe, sondern ihr Verhältnis zu den Linien und Ornamenten. Ein feiner Wechsel zwischen Grund, Kontur und Füllmotiv lässt das Muster differenziert erscheinen. Wolle und Seide reagieren dabei verschieden auf das Licht: Wolle wirkt eher matt und weich, während Seide einzelne Partien klarer hervorheben kann.
Florale Ornamente besitzen in der persischen Teppichkunst eine lange Tradition. Sie sind nicht als naturgetreue Abbildung einer bestimmten Landschaft zu verstehen, sondern als stilisierte Formen, die Rhythmus und Ordnung in die Fläche bringen. Blüten und Ranken können sich wiederholen, spiegeln oder in einander übergehen. Geometrische Elemente ergänzen diese organischen Linien und sorgen für eine lesbare Struktur. Die Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel von Wiederholung, Symmetrie, Maßstab und Farbkontrast.
Die feine Knotung unterstützt die Darstellung kleiner Musterdetails. Schmale Konturen können sauber voneinander getrennt und wiederkehrende Motive regelmäßig angelegt werden. Gleichzeitig bleibt die Gestaltung auf eine ausgewogene Gesamtfläche ausgerichtet. Der Super-Nain-Stil verbindet damit dekorative Einzelheiten mit einer ruhigen Komposition. Je nach Einrichtung kann ein solches Muster mit klassischem Mobiliar ebenso wie mit einer reduzierten, zeitgenössischen Umgebung kombiniert werden.
Besonderheiten
Die angegebene Knotendichte beträgt ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine hohe Knotendichte ermöglicht grundsätzlich eine feinere Auflösung von Linien und Ornamenten, weil auf einer begrenzten Fläche mehr einzelne Knoten zur Gestaltung beitragen. Sie ist jedoch nur ein Merkmal unter mehreren. Auch Material, Knüpftechnik, Schur, Farbauftrag und sorgfältige Nachbearbeitung beeinflussen das Erscheinungsbild eines Teppichs.
Bei diesem Stück treffen handgeknüpfte Verarbeitung, Schurwolle und Seide zusammen. Die Produktangaben nennen außerdem eine Eignung für Fußbodenheizung, Haustier- und Kinderfreundlichkeit sowie Mottenresistenz. Der Teppich wird als neu und sehr gut erhalten beschrieben. Für die Pflege bedeutet das: Staubsaugen ohne Bürsten und das vorsichtige Abtupfen frischer Flecken mit einem feuchten Tuch. Aggressive Reinigungsmittel sollten nicht verwendet werden. Eine professionelle Reinigung im Abstand mehrerer Jahre kann dazu beitragen, Farben und Struktur zu erhalten.
FAQ
Wie pflege ich den Nain Perserteppich?
Regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürsten ist die geeignete Grundpflege. Frische Flecken sollten vorsichtig mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Aggressive Reinigungsmittel sind zu vermeiden, da sie Fasern, Farben oder die Oberfläche beeinträchtigen können. Für eine gründliche Pflege wird eine professionelle Reinigung alle paar Jahre empfohlen. Die Kombination aus Schurwolle und Seide sollte dabei fachgerecht behandelt werden.
Kann der Teppich auf einer Fußbodenheizung liegen?
Ja. Dieser Super Nain ist für die Verwendung in Räumen mit Fußbodenheizung geeignet. Die Materialien ermöglichen eine angenehme Wärmeverteilung. Extreme Temperaturunterschiede sollten dennoch vermieden werden. Eine gleichmäßige, moderate Wärmezufuhr ist für den sachgerechten Gebrauch sinnvoll.
Woran erkenne ich einen echten handgeknüpften Orientteppich?
Merkmale sind eine hohe Knotendichte, feine Details und gleichmäßig aufgebaute Muster. Zusätzlich sollte das Etikett Angaben zu Herkunft, Materialien und Knüpftechnik enthalten. Vertrauenswürdige Händler stellen für ihre Teppiche außerdem Zertifikate aus. Bei diesem Stück nennen die Produktangaben die Herkunft aus Persien beziehungsweise der Region Nain, die verwendeten Materialien und die handgeknüpfte Technik.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















