








Perserteppich Nain 215×153 cm Wolle handgeknüpft
1316$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 90% Schurwolle, 10% Seide | Größe: 215 x 153 cm | Zustand: Neu, unbenutzt | Muster: Traditionell orientalisch und persisch
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 4E266721
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 90% Schurwolle und 10% Seide. Die Verbindung beider Materialien prägt die textile Oberfläche: Schurwolle bringt eine belastbare, angenehm griffige Grundlage ein, während Seide für einen feinen Glanz und eine differenzierte Wirkung in den Musterflächen sorgt. Die Wolle ist ein natürliches Material mit einer robusten Faserstruktur. Sie kann im täglichen Gebrauch eine strapazierfähige Oberfläche bilden und fühlt sich zugleich weich und warm an.
Mit einer Knotendichte von ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter gehört die Ausarbeitung zu den feineren handgeknüpften Teppicharbeiten. Beim Knüpfen wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingebracht. Dadurch entsteht keine vollständig identische Wiederholung wie bei einem industriell gefertigten Produkt, sondern eine textile Fläche, deren Muster durch viele einzelne Arbeitsschritte aufgebaut wird. Die Handarbeit erlaubt eine präzise Darstellung floraler und geometrischer Elemente.
Der Teppich ist neu und unbenutzt. Seine angegebene Dicke beträgt ca. 8 mm. Die Fertigung mit Schurwolle und Seide verbindet eine funktionale Florstruktur mit einer sorgfältig ausgearbeiteten, feinen Optik. Als handgeknüpftes Einzelstück steht er für eine Herstellung, bei der Materialauswahl, Knotenarbeit und Musteraufbau unmittelbar miteinander verbunden sind.
Herkunft und Tradition
Der Teppich wird als Nain Perserteppich aus Persien bezeichnet; Nain liegt im Iran und ist für seine Teppichherstellung bekannt. Die Stadt gehört zu den Orten, deren Knüpftradition über lange Zeit weiterentwickelt wurde. Nain-Teppiche stehen in der persischen Teppichkultur für eine kontrollierte, detailorientierte Gestaltung und für die Verbindung aus feiner Ausführung und klar lesbaren Ornamenten.
Die Geschichte der Teppichherstellung in Nain reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Wie in vielen persischen Web- und Knüpfregionen wurden handwerkliche Kenntnisse über Generationen bewahrt und weitergegeben. Das betrifft nicht nur die eigentliche Knotentechnik, sondern auch den Aufbau von Medaillons, Bordüren, floralen Ranken und symmetrischen Flächen. Die regionale Tradition zeigt sich daher in einem Zusammenspiel aus wiedererkennbarer Formensprache und praktischer Erfahrung im Umgang mit Wolle, Seide, Farben und Grundgewebe.
Persische Teppiche werden traditionell nicht allein als Gebrauchsgegenstände betrachtet. In ihnen verbinden sich textile Handarbeit, Ornamentik und regionale Überlieferung. Bei Nain steht die Ordnung des Entwurfs häufig im Vordergrund. Symmetrische Kompositionen schaffen eine übersichtliche Struktur, in der kleinere Pflanzenformen und Linien sorgfältig aufeinander abgestimmt werden. Naturtöne und lebhafte Farben gehören zur überlieferten Gestaltungssprache der Region. Dieser Teppich ist in Blau gehalten und führt damit eine Farbe, die in der persischen Ornamentik vielfältig eingesetzt wird.
Die Muster und Symbole persischer Teppiche können kulturelle Vorstellungen, Naturbezüge und Erzähltraditionen aufnehmen. Ihre Bedeutung entsteht aus dem Zusammenspiel von Form, Wiederholung und Platzierung innerhalb der Gesamtkomposition. Ein Teppich aus Nain verweist damit sowohl auf die handwerkliche Tradition der Stadt als auch auf die größere Geschichte persischer Textilkunst. Die regionale Bezeichnung beschreibt die Herkunftstradition und nicht nur eine dekorative Stilrichtung.
Design und Muster
Das Design dieses Teppichs ist traditionell orientalisch und persisch. Es verbindet florale und geometrische Motive. Florale Elemente können als Ranken, Blätter oder stilisierte Blüten erscheinen, während geometrische Formen für klare Achsen, Abgrenzungen und eine geordnete Wiederholung sorgen. In einer solchen Komposition stehen geschwungene Linien und strukturierende Formen nicht gegeneinander, sondern ergänzen sich innerhalb eines gemeinsamen Entwurfs.
Die blaue Farbgebung gibt der Oberfläche ihre erkennbare farbliche Richtung. In persischen Teppichmustern kann Blau unterschiedliche Aufgaben übernehmen: Es kann größere Flächen bestimmen, Ornamente voneinander absetzen oder feine Details hervorheben. Zusammen mit helleren und dunkleren Abstufungen lässt sich eine visuelle Gliederung schaffen, ohne dass der Entwurf seine symmetrische Ordnung verliert. Die Farbe bleibt dabei Teil der traditionellen orientalischen Formensprache.
Bei Nain-Mustern ist die Komposition häufig auf eine ausgewogene Gesamtwirkung ausgerichtet. Ein zentrales Motiv kann von floralen Ranken und kleineren Ornamenten begleitet werden; Bordüren fassen die Innenfläche ein und führen die Linien des Entwurfs am Rand weiter. Handgezeichnete Randmuster sind eine häufige Besonderheit solcher Teppiche. Sie dienen nicht nur als Abschluss, sondern geben dem Muster einen klaren Rahmen und machen den Übergang zwischen Innenfeld und Außenkante lesbar.
Die Symmetrie unterstützt die Wiedererkennbarkeit der Muster, ohne die Handarbeit auszulöschen. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht jede Form aus vielen einzelnen Knoten und Reihen. Kleine Abweichungen können deshalb Teil der Herstellung sein. Das Grundprinzip bleibt dennoch deutlich: florale Bewegungen, geometrische Ordnung, eine blaue Farbwelt und eine traditionell persische Ornamentik werden zu einem zusammenhängenden Entwurf verbunden.
Die Motive können als Hinweise auf Natur und auf den Fluss des Lebens verstanden werden. Solche Deutungen gehören zum kulturellen Hintergrund persischer Teppichornamentik; sie verändern nicht die sachliche Beschreibung des vorliegenden Designs. Entscheidend sichtbar sind hier die Verbindung aus Blumen- und Rankenformen, geometrischer Struktur, symmetrischem Aufbau und einer sorgfältig gegliederten Umrandung.
Besonderheiten
Eine Besonderheit ist die feine Knotendichte, die eine detaillierte Darstellung der Muster ermöglicht. Die Mischung aus Schurwolle und Seide verbindet dabei eine widerstandsfähige textile Grundlage mit einem zurückhaltenden Glanz. Der Teppich ist neu und unbenutzt. Außerdem wird er als haustierfreundlich beschrieben.
Der Teppich eignet sich für den Einsatz auf einer Fußbodenheizung. Die handgeknüpfte Ausführung und die robuste Wolle machen ihn zu einem Teppich, der nicht nur dekorative Aufgaben erfüllt, sondern auch im Alltag verwendet werden kann. Als traditionell orientalisch und persisch gestaltetes Stück lässt er sich in Wohnräume, Schlafräume oder Büros einordnen. Die blaue Farbgebung und die geordnete Ornamentik bleiben dabei die bestimmenden sichtbaren Merkmale.
Die Herstellung aus natürlichen Materialien beeinflusst die Haptik und die Wirkung im Raum. Wolle kann zu einem angenehmen Raumklima beitragen, während die Seide einzelne Bereiche des Musters feiner erscheinen lässt. Der Charakter des Teppichs entsteht somit aus mehreren zusammengehörenden Eigenschaften: handgeknüpfte Fertigung, hohe Knotendichte, ausgewählte Naturfasern, traditionelle persische Gestaltung und eine neue, unbenutzte Oberfläche.
FAQ
Wie pflege ich diesen Orientteppich am besten?
Regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz hilft, losen Schmutz aus dem Flor zu entfernen, ohne die Fasern unnötig zu beanspruchen. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden. Gelegentliches Ausklopfen kann verhindern, dass sich Schmutz im Teppich festsetzt. Bei einem Fleck sollte möglichst sofort mit einem feuchten Tuch reagiert werden. Für die Reinigung sind milde Reinigungsmittel geeignet. Die Behandlung sollte vorsichtig erfolgen, damit Wolle und Seide geschont werden.
Wie erkenne ich einen handgeknüpften Teppich?
Hinweise ergeben sich aus der Knotendichte, der Rückansicht und dem Musteraufbau. Auf der Rückseite lässt sich erkennen, wie die einzelnen Knoten in das Grundgewebe eingebracht sind. Handgeknüpfte Teppiche können kleine Abweichungen in der Symmetrie zeigen, weil jeder Arbeitsschritt von Hand ausgeführt wird. Maschinengeknüpfte Teppiche wirken dagegen häufig vollkommen gleichmäßig. Auch besondere Mustermerkmale oder eine Signatur können bei der Einordnung berücksichtigt werden, sofern sie am jeweiligen Teppich vorhanden sind. Dieser Teppich ist als handgeknüpft beschrieben.
Sind Orientteppiche für Allergiker geeignet?
Teppiche aus natürlichen Materialien wie Wolle können für Allergiker eine geeignete Wahl sein. Wolle zieht nach der beschriebenen Materialeigenschaft weniger Staub und Allergene an und wirkt von Natur aus schmutzabweisend sowie antistatisch. Dadurch kann sie dazu beitragen, die Raumluftqualität zu unterstützen. Die individuelle Verträglichkeit ist jedoch unterschiedlich und hängt auch von der Reinigung und der Raumumgebung ab. Eine regelmäßige, schonende Pflege ist deshalb wichtig.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |
















