









Perserteppich Nain 207 x 147 cm Schurwolle handgeknüpft
1316$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 90% Schurwolle, 10% Seide, Kette 100% Baumwolle | Größe: 207 x 147 cm | Muster: Traditionell orientalisch-persisch mit floralen und geometrischen Motiven in Beige, Blau und Rot | Zustand: Neu, sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 9018A178
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und verbindet einen Flor aus Schurwolle und Seide mit einer Kette aus Baumwolle. Die verwendete Schurwolle bildet den wesentlichen Anteil des Flors. Sie ist für ihre natürliche Widerstandsfähigkeit bekannt und wird bei handgeknüpften Teppichen traditionell wegen ihrer belastbaren und zugleich angenehmen Struktur eingesetzt. Der Seidenanteil ergänzt den Wollflor mit einer feineren Oberfläche und einem dezenten Glanz. Dadurch können Musterkonturen und Farbnuancen klar hervortreten, ohne dass die textile Wirkung der Wolle verloren geht.
Die Knotendichte von etwa 300.000 Knoten pro Quadratmeter steht für eine fein ausgearbeitete Knüpfung. Bei dieser handwerklichen Technik wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingearbeitet. Eine dichte Knüpfung ermöglicht eine präzise Darstellung kleiner Ornamente, floraler Linien und geometrischer Details. Sie trägt außerdem zu einem geschlossenen, stabilen Teppichgefüge bei. Die Baumwollkette bildet dabei die tragende Grundlage, an der die Knoten befestigt werden. So entsteht ein Textil, dessen Ausarbeitung von der sorgfältigen Abstimmung von Kette, Flor, Farben und Muster lebt.
Die Herstellung von Hand unterscheidet den Teppich von maschinell gefertigten Bodenbelägen. Kleine Unterschiede in der Ausführung gehören zur handwerklichen Herstellung und machen die Struktur eines solchen Einzelstücks aus. Wolle und Seide werden in Nain traditionell eingesetzt, um unterschiedliche Oberflächenwirkungen innerhalb eines Musters zu erzeugen: Wollbereiche wirken ruhig und weich, während Seide Licht feiner reflektieren kann. Der Teppich ist neu und befindet sich in sehr gutem Zustand.
Herkunft und Tradition
Nain liegt im zentralen Iran und ist als bedeutender Ort der persischen Teppichkunst bekannt. Die dortige Knüpftradition entwickelte sich zu einer eigenständigen Stilrichtung, die für feine Ausarbeitung, ausgewogene Kompositionen und eine kontrollierte Linienführung steht. Nain-Teppiche werden mit der Verbindung aus heller Grundwirkung, floraler Ornamentik und sorgfältiger Knüpfarbeit in Verbindung gebracht. Ihre Gestaltung kann sowohl in klassisch eingerichteten Räumen als auch in zurückhaltend modernen Umgebungen gelesen werden, weil die Muster meist geordnet und klar aufgebaut sind.
Die Teppichkunst in Nain reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. Wie in anderen iranischen Web- und Knüpfzentren wurde Wissen über Materialien, Farbharmonie und ornamentale Ordnung innerhalb handwerklicher Familien und Werkstätten weitergegeben. Ein handgeknüpfter Nain ist deshalb nicht nur ein Gebrauchsgegenstand, sondern auch Ausdruck einer Technik, bei der Entwurf und Ausführung eng miteinander verbunden sind. Die Arbeit beginnt mit dem Aufbau des Grundgewebes. Danach werden die Knoten Reihe für Reihe gesetzt, der Flor wird bearbeitet und die Zeichnung Schritt für Schritt ausgebildet.
Die zentrale Lage Nains im Iran prägte eine Teppichtradition, die sich durch eine ruhige, verfeinerte Bildsprache auszeichnet. In den Entwürfen begegnen sich Einflüsse der persischen Ornamentik, der floralen Garten- und Pflanzenmotive sowie geometrisch geordnete Rahmungen. Typisch für die Gestaltung ist nicht ein einzelnes festes Motiv, sondern das Zusammenspiel aus einem gut lesbaren Zentrum, einer gegliederten Bordüre und fein gesetzten Details. Die Knüpferinnen und Knüpfer arbeiten dabei mit einem überlieferten Formenschatz, der je nach Entwurf unterschiedlich angeordnet und farblich interpretiert werden kann.
Persische Teppiche erfüllen traditionell mehrere Funktionen. Sie dienen als textile Ausstattung des Wohnraums, schützen den Boden und schaffen zugleich eine dekorative Ordnung. Darüber hinaus bewahren sie handwerkliche Kenntnisse, die sich in der Auswahl der Garne, der Knotentechnik und der Gestaltung zeigen. Bei einem Nain steht die kontrollierte Ausführung im Vordergrund: Die Linien sollen sauber erkennbar bleiben, florale Formen werden rhythmisch wiederholt und geometrische Elemente geben dem Gesamtbild Halt. So verbindet die Herkunft aus Nain eine praktische Teppichtradition mit einer ausgeprägten Ornamentkultur.
Design und Muster
Das Design dieses Teppichs wird als traditionell orientalisch-persisch beschrieben. Es verbindet feine florale Motive mit geometrischen Elementen und schafft dadurch ein geordnetes, harmonisches Gesamtbild. Blumen, Blätter und weitere organische Formen gehören zu den wiederkehrenden Themen der persischen Teppichgestaltung. Sie werden nicht als naturgetreue Einzelbilder wiedergegeben, sondern in stilisierte Ornamente überführt. Durch Wiederholung, Spiegelung und rhythmische Anordnung entsteht eine geschlossene Komposition, in der einzelne Motive miteinander verbunden sind.
Die geometrischen Elemente übernehmen eine strukturierende Aufgabe. Sie können Felder voneinander abgrenzen, Bordüren gliedern oder florale Ranken in ein ausgewogenes Raster einordnen. In der persischen Ornamentik stehen solche Formen nicht isoliert neben den Pflanzenmotiven. Gerade ihr Zusammenspiel erzeugt die typische Spannung zwischen weichen Linien und klaren Konturen. Die dichte Knüpfung unterstützt diese Wirkung, weil auch kleinere Formen und Übergänge sorgfältig ausgearbeitet werden können.
Die Farbpalette umfasst Beige, Blau und Rot. Beige verleiht der Komposition eine helle und ruhige Grundlage, während Blau für eine klare, kühle Akzentuierung sorgt. Rote Bereiche setzen dazu einen warmen Kontrast. Die Farben sind in das Muster eingebunden und dienen nicht nur als Flächen, sondern helfen dabei, Zentrum, Bordüren und ornamentale Details voneinander zu unterscheiden. Der Seidenanteil kann einzelne Partien durch eine feinere Lichtreflexion hervorheben, während die Wolle den größeren Farbflächen eine textile Tiefe gibt.
Florale Muster werden in der persischen Teppichkunst häufig mit Natur, Gärten und einem geordneten Bild der Welt verbunden. Blumen und Blätter können dabei für Wachstum, Harmonie und die fortlaufende Erneuerung der Natur stehen. Solche Bedeutungen sind Teil des kulturellen Hintergrunds der Motive, ohne dass jedes einzelne Ornament eine einheitliche, festgelegte Übersetzung besitzt. Entscheidend ist die Art, wie die Formen in der Gesamtkomposition zusammenwirken. Bei Nain-Entwürfen entsteht der Eindruck häufig durch feine Wiederholungen, ausgewogene Abstände und eine klare Hierarchie der Musterbereiche.
Die Gestaltung lässt sich deshalb aus der Nähe über ihre Details und aus einiger Entfernung über ihre Gesamtordnung betrachten. Kleine florale Linien, Blattformen und geometrische Akzente bilden ein dichtes ornamentales Gefüge. Gleichzeitig sorgen die zurückhaltende Farbpalette und die regelmäßige Anordnung dafür, dass das Muster als zusammenhängendes Bild lesbar bleibt. Der Teppich folgt damit einer traditionellen persischen Designsprache, in der handwerkliche Präzision und dekorative Ordnung gemeinsam die Wirkung bestimmen.
Besonderheiten
Der Teppich wird als neu und sehr gut erhalten beschrieben. Zu seinen genannten Eigenschaften gehören die handgeknüpfte Verarbeitung, der Flor aus Schurwolle und Seide sowie die dichte Ausarbeitung. Er ist für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Die Kombination aus Wolle und Seide bleibt dabei atmungsaktiv und kann zu einer angenehmen Fußwärme beitragen. Außerdem wird der Teppich als haustierfreundlich angegeben.
Für die laufende Pflege empfiehlt sich regelmäßiges, schonendes Absaugen. Gelegentliches Ausklopfen im Freien kann lose Partikel entfernen. Bei stärkeren Verschmutzungen sollte eine materialgerechte Teppichreinigung mit einem geeigneten Spezialreiniger oder durch einen Fachbetrieb erfolgen. Dabei ist es sinnvoll, die Eigenschaften von Wolle und Seide zu berücksichtigen und aggressive Behandlung zu vermeiden.
FAQ
Wie reinige ich den Nain Perserteppich richtig?
Der Teppich sollte regelmäßig und schonend abgesaugt werden. Gelegentliches Ausklopfen im Freien hilft, lose Verschmutzungen zu entfernen. Bei Flecken oder stärkeren Verschmutzungen empfiehlt sich eine vorsichtige Reinigung mit einem speziellen Teppichreiniger oder die Beratung durch einen Fachbetrieb. Da der Flor aus Wolle und Seide besteht, sollte die Reinigung materialgerecht erfolgen.
Wo kann ich den Teppich einsetzen?
Der Nain Perserteppich eignet sich für Wohnräume, Esszimmer und Büros. Seine traditionelle orientalisch-persische Gestaltung mit Beige, Blau und Rot lässt sich mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen verbinden. Florale und geometrische Motive geben dem Raum eine dekorative Struktur, ohne auf eine bestimmte Einrichtung festgelegt zu sein.
Ist der Teppich für Fußbodenheizungen geeignet?
Ja. Der handgeknüpfte Teppich aus Wolle und Seide ist für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Er kann eine angenehme Fußwärme unterstützen und bleibt dabei atmungsaktiv. Die Eignung für Fußbodenheizungen gehört zu den genannten Besonderheiten dieses Teppichs.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















